Episode 166: der große Brot-Rant

Heute geht es ein bisschen um meinen Alltag in Berlin, was ich gerade stricke, den Stash-Kassensturz 2021, die Füllersammlung, und im Segment urbane Selbstversorgung geht es um irreführende Backrezepte in den sozialen Medien.

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Ich habe den Podcast im AAC Format aufgenommen (m4a Datei), wer das zu mp3 konvertieren muss, kann das hier tun: https://audio.online-convert.com/convert-to-mp3

Adresse der Audiodatei: http://www.spiritvoices.de/pod/ep166.m4a .

Housekeeping (00:00)

Disclaimer: die meisten Links zu Mustern und anderen Dingen im Stricksegment sind Links die zur Strickplattform Ravelry führen. Bei manchen Links benötigst du einen Account dort, damit der Inhalt zugänglich ist!

Musik von Pyrosion und Cloudkicker, Lizensiert mit Creative Commons Lizenz. Thanks! Danke auch an alle fürs Feedback zur letzten Episode! Ausserdem danke ich meinem Winterfahrrad, das ich jetzt sehr gut gebrauchen kann, um meine Bahn durch Eis und Schnee zu ziehen. Denn die Stadt macht’s mir da nicht leicht. Dann danke ich Melanie Brinkmann dafür, dass sie die No Covid Strategie vertritt und Klartext redet, ich bin Riesenfan von ihr! Und zu guter letzt danke ich den Berliner_innen die auf den Berliner Gewässern in solchen Massen rumhüpfen, dass ich gar nicht sauer darüber bin, dass ich krank zuhause hocke und nicht teilnehmen kann. Leider brechen auch viele ins Eis auch ein und es ist tragischerweise ein Mann beim Eisbaden verunglückt (er ist wohl untergetaucht und dann nicht mehr durch das Eisloch hoch gekommen) und gestorben. Beim Eisbaden muss man Sicherheitsvorkehrungen treffen und sollte nie eisbaden dort, wo man nicht stehen kann.

Stricken und Spinnen (12:09)

Ich habe in den letzten Wochen den Swallowtail Shawl von Evelyn Clark gestrickt und er ist jetzt abgekettet und gespannt, und sehr schön geworden, finde ich. Dabei habe ich auch noch den Cassidy Sweater aus der Versenkung geholt, die Teile auch geblockt und dann zusammengenäht. Ausserdem habe ich meinen Einpflegestau auf Ravelry abgearbeitet und einen Stash-Kassensturz gemacht!

stash 2021

Mein Stash ist weiter gesunken letztes Jahr und ich habe ungefähr 3500 Meter verstrickt. Ich habe jetzt noch knapp über 50km Garn, und nächstes Mal werde ich dann unter 50 sein! Aus dem Stash habe ich dann ein paar Projektpäckchen zusammengestellt für den Yeti Club 2021. Und gleich ein Paar Socken aus einem ganz uralten Garn von 2009 angeschlagen. Spinnen tu ich jetzt auch wieder, ich mache mein graues Tweedgarn aus selbst kardierten Batts weiter.

Ich hab die Hefte schön (27:40)

Ich erzähle von meiner Füllersammlung, und wie ich einige Füller durch Versuche, sie besser zum schreiben zu bringen, zerstört habe, wie ich einen Füller als Fehlkonstruktion entlarven musste, aber den TWSBI Füller zum Glück retten konnte, und von meiner endlos sich hinziehenden Füllerbestellung trotz Kaufnix-Jahr/Minimalismus.

urbane Selbstversorgung (40:40)

Heute geht es ums Brot backen. Ich rege mich über die Wundergläubigkeit im Zusammenhang mit dem Brotbacken auf. Ein Beispiel für ein gutes Backblog ist natürlich das Plötzblog. Es gibt aber gerade den Lockdown-back-Trend und da gibts viele fragwürdige „Wunder-Rezepte“, z.B. das „3 minuten Brot“ oder „das Brot ohne Kneten“ (dieses ist eigentlich ein gutes von einem Bäcker namens Jim Lahey entwickeltes Rezept, das aber leider ständig unqualifiziert abgewandelt wird). Dann gibt es noch einen Backstein, der als „Wunderbrot“ bezeichnet wird, und ein aufwändiges, für ein Fladenbrot viel zu dickes Brot, das als „Brot ohne Ofen“ angepriesen wird und in einer Pfanne gebacken.

Das wars auch schon für heute, viel Spaß damit, ich wünsch euch eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

schreibt mir ne Email: urbanespinnstube at gmail dot com

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