Episode 156: Start in die Fahrradsaison!

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Ich habe diesmal den Podcast wieder im AAC Format (m4a Datei), wer das zu mp3 konvertieren muss, kann das hier tun: https://audio.online-convert.com/convert-to-mp3

http://www.spiritvoices.de/pod/ep156.m4a

Die Shownotes

Intro + Housekeeping

Hier die wunderbare Soundcloud Seite von Musiker „Pyrosion“ von dem ich mein neues Intro habe.

Stricken: (00:02:57)

Die erste Kiila Socke ist fertig, haha! Vor zwei Wochen war sie halb fertig, daher habe ich eine halbe Socke seitdem gestrickt, unfassbar, wa? Allerdings hatte ich eine Woche Strickverbot, weil ich einen Epicondylitis-Schub hatte, der jetzt abgeklungen ist. Seit drei Tagen stricke ich wieder. Ich habe die Leggings, die ich vor 10 Jahren gestrickt hatte, nach dem Muster „Nether Garments“ von Elisabeth Zimmermann, etwas zurückgeribbelt um sie an der Hüfte neu zu formen und ein neues Bündchen dran zu stricken. Sie war viel zu weit und zu hoch gewesen. Seit einem Monat liegt sie quasi bereit, seit ich „Aufräumen mit Marie Kondo“ praktizierte. Und jetzt habe ich sie angepackt!

Leider habe ich seit einigen Wochen wieder Mottenprobleme in der Wohnung, und ich kann mir nicht vorstellen, wo sie nisten. Ich habe soviel aufgeräumt und aussortiert, und meinen Stash habe ich auch letzte Woche nochmal durchgesehen – und der ist sauber. Viel habe ich nicht gefunden. An den Filz-Schlägel meiner Rahmentrommel sind sie rangegangen. Sie waren in den Katzenhaaren, die die Katze in ihrer Schlafkiste hinterlassen hat und ein paar wenige waren an den Wollresten, die ich aus der Kardiermaschine nicht raus bekommen habe. Ich habe jetzt noch ein sehr flauschiges Schaffell im Verdacht, das werde ich mit einem katzenfreundlichen Mittel besprühen, das eigentlich gegen Katzenflöhe gedacht ist. Aber es kann auch Motten bekämpfen. Und es schadet der Katze nicht.

Der Yeti macht die Hefte schön: (00:15:31)

Ich erzähle von meinem Zeit-Tracker und von meinem Zeitmanagement als Bäckerin und Mitglied in einem Kollektivbetrieb. Wer Infos zum Bulletjournaling sucht, findet auf Bulletjournal.com eine Einführung.

Mein Zeittracker hilft mir sehr dabei, einen Überblick zu haben, was und wieviel ich gearbeitet habe. Das hilft mir wieder dabei, zu merken, wo es zuviel wird und mir auch Auszeiten einzuplanen.

Das andere Thema sind wöchentliche Spreads vs. „Daily Logs“. Im Originalsystem gibt es keine wöchentlichen Doppelseiten. In einem „Monthly log“ werden die Termine und To-Do’s des Monats eingetragen, und dann gibt es die „Daily Logs“, die mit dem Monthly Log zusammenarbeiten.

Viele Leute, ich auch, haben angefangen, „Weekly logs“ zu führen, und ich habe festgestellt, dass es sich mit dem Monthly Log UND mit den Daily logs überschneidet. Daher fängt dann immer irgendwas an, etwas zu schleifen. Trotzdem fand ich die Weekly Logs gut, um z.B. meine Fahrrad-Kilometer zu tracken, und meine Ausgaben. Vielleicht muss ich das in die Daily Logs einfach integrieren.

Was ich gerade toll finde (00:29:23)

Hier gehts wieder um Radtouren, ich erzähle von meinen ersten zwei Radtouren 2019. Die eine war zu Ostern, die andere Anfang Mai, mit einer Übernachtung im Zelt. Es geht um Biwak- und Wasserwanderrastplätze, von denen ich früher nur weniger kannte, aber inzwischen gibt es (wieder) sehr viele! Gute Infos gibt es z.B. auf https://www.flussinfo.net

Ich benutzte eine schöne, alte Radwanderkarte von 1997, die Wege kannte, die heute gar keine offiziellen Routen mehr sind. Das war super, und sehr spannend.

Gezeltet habe ich auf einem netten Biwakplatz in Werder (Spree) und dann bin ich nach Storkow gefahren und mit dem Zug zurück.

Die zweite Tour ging nach Mönchwinkel und Fürstenwalde, mit Freundin + Kids, und dann sind wir auch mit dem Zug zurück gefahren.

urbane Selbstversorgung (00:55:03)

Aus Zeitgründen muss ich darauf verzichten, auf unsere Klimadiskussion weiter einzugehen, aber dafür habe ich für euch einen Artikel ausgegraben der da titelt: „Wie schnell sind wir wirklich? Das Konzept der effektiven Geschwindigkeit“.

Dabei gehts darum, zu schauen, wieviel Zeit wir für unsere Fortbewegung tatsächlich zubringen, und das bedeutet, wieviel Zeit man z.B. arbeiten muss, um das Geld zu verdienen, um sich das Auto leisten zu können, das man fährt. Und dass das mit einkalkuliert wird, wenn man die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs berechnet.

Das war es für dieses Mal auch schon wieder. Ich wünsche viel Spaß beim Hören, eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

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Episode 148: Peinliche Deutsche im Urlaub

Heute geht es darum, was ich gerade stricke, was ich spinne, ich nerde herum über Sonnenschutzmittel und vergleiche chemische mit physikalischen, erzähle von meinem Urlaub in Dänemark und den peinlichen Deutschen im Ausland, und dann habe ich noch ein Rezept für Pfannkuchen.

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Hier geht es zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter – hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

URL: http://www.spiritvoices.de/pod/ep148.m4a

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Die Shownotes

Housekeeping (00:00:00)

Danke euch allen fürs Feedback und Dabeibleiben, obwohl ich nicht so oft podcaste, wie ich das gerne hätte.
Ich habe meinen Account bei Instagram gelöscht, bzw. deaktiviert. Ich nahm zum Anlaß, dass mir Facebook/Instagram ihren Umgang mit meinen Daten transparent gemacht hatten, und ich war von Instagram eh schon angefressen. BTW, die DSGVO wird auch nicht so heiß gegessen wie gekocht, es gibt wohl eine Verhältnismässigkeitsklausel, dass gerade kleine Unternehmer*innen und Bloggende zuerst kostenlos abgemahnt werden müssen, wenn ein Verstoß gegen die dsgvo vorliegt. Das habe ich zumindest bei Netzpolitik.org gelesen.. dachte ich. Aber das stand da gar nicht.. ähäm.. das hab ich doch bei Mastodon aufgeschnappt.

Stricken (00:09:26)

Ich habe das fertige Laminaria Lacetuch übergeben an die Empfängerin, die sich auch sehr gefreut hat. Es ist ja auch sehr schön geworden. Ein Ultradünnes Lacetuch, das ich aus einem 1000m/100g handgesponnenen Lacegarn gestrickt hatte, mit Perlen.

Das Lacestricken hat mich motiviert, gleich den nächsten Lacelappen anzuschlagen, und zwar ist das der Torreyana-Shawl, ebenfalls von Elizabeth Freeman, auch kostenlos in der Knitty erschienen. Etwas kompliziert am Anfang, aber dann gehts..

Dann habe ich Ringelstinos UND Restestinos fertig, die letzeren waren dann mein Urlaubsprojekt. Und dann habe ich im Urlaub noch ein Sockenprojekt angefangen, und zwar „Smaug“ von Frau Morag (Ravelry Link zum Muster)

Spinnen (00:18:00)

Leider spinne ich gerade gar nicht, und war auch seit Februar nicht beim Spinntreffen. Dort spann ich, als ich doch mal da war, mein „ewiges Baumwollprojekt“. Ich sollte das mal gezielter spinnen.

Aber es steht ja die Tour de Fleece ins Haus! Ich werde wieder mitmachen, und zwar bei den Yetis –> Team Yeti Thread, bei „Berlin Spinnt!“ (Thread) und bei Mastodon, falls da was zustande kommt. Bisher siehts ja so aus! (Thread)

Urbane Selbstversorgung (00:22:04)

Ich habe durch Mastodon-Hautpflege-Freaks herausgefunden, dass die Sonnenpflege, die ich bisher benutzt habe, eventuell nicht ausreicht, um meine Tattoos vor der Sonne zu schützen. Also habe ich mich mal schlau gemacht, und auf Seiten wie Scinacea alles über Sonnenschutz gelesen.

Grob gesagt gibt es chemischen und physikalischen Sonnenschutz, und Mischungen aus beidem. Ich hatte bisher immer chemischen benutzt, der aber trotz Parfumlosigkeit dennoch stinkt, weil eben die Chemie darin so riecht, wie sie riecht. Was ich nicht wußte, war, dass chemischer Sonnenschutz nicht lichtstabil ist und deshalb ca. alle 2-3 Stunden nachgecremt werden muss. Dabei gibt es stabilere und weniger stabile Wirkstoffe, aber so genau habe ich mich nicht damit befasst. Physikalischer Sonnenschutz (mit den Mineralien Titandioxid und das andere habe ich vergessen..) ist lichtstabil und wirkt wie ein Schild, der die Sonnenstrahlen einfach reflektiert.

Chemie Mineralisch
pro: durchsichtig, färbt nicht ab, preisgünstig pro: lichtstabil, stinkt nicht, verträglich (auch Nanopartikel sind anscheinend unbedenklich)
contra: stinkt, nicht lichtstabil, manchmal unverträglich contra: weißelt, färbt ab, lässt sich so gut wie gar nicht mehr abwaschen und auch aus Klamotten schlecht entfernen, teuer

Ich bin eigentlich mit der mineralischen Sonnencreme halbwegs zufrieden gewesen, habe mich auch mit dem Weißeleffekt angefreundet, aber am Ende bin ich doch wieder zur Chemie zurück gekrochen, weil die Abwascherei doch wirklich schwierig war. Am besten ging es noch mit Lavaerde, das ist eine Wascherde aus Marokko, die komplett umweltverträglich ist, denn es ist ja pure Tonerde.

Urlaubsbericht (00:39:38)

Wir sind vom 13.- 28. Mai den Nordseeradweg in Dänemark gefahren, der startet offiziell in Tondern (Tønder) und führt nach Skagen ganz im Norden. (Und dann noch weiter, aber wir sind dann nur noch nach Frederikshavn und dann nach Aalborg gefahren, wo unser Zug zurück ging). Auf dem Hinweg musste der Zug 3x rebootet werden und dann wurde die Lok ausgewechselt, ich habe mich schon wieder durch Schleswig Holstein nach Dänemark radeln sehen..

Wir kamen aber dann doch in Niebüll an, und fuhren zu unserem ersten Übernachtungsplatz in Højer. Dann ging trotz Durchsicht vor der Tour die Gangschaltung vom Partner kaputt, und er musste 70km am nächsten Tag im 4. Gang fahren… zum Glück wurde es dann in Ribe repariert! Eine Werkstatt hat uns das sehr schnell gemacht. Ein Glück.

Den restlichen Tourbericht müsst ihr euch anhören.. :D
Ich kann aus Gründen der Faulheit nicht alles hier schreiben, ich hoffe aber noch, dass ich darüber noch bloggen werde, und dann könnt ihr das dann auch lesen und Fotos anschauen.

Was ich grade toll finde (1:13:49)

..sind amerikanische, dicke, fluffige Pancakes.
mein aktuelles Lieblingsrezept:

  • 200g Mehl
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zucker
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 150 ml Milch
  • 50g Stracciatella Joghurt (oder ne andere Sorte)

Alles zu einem Teig vermischen, pro Pancake 2 EL Teig in eine heiße Pfanne mit Öl oder zerlassener Butter drin geben und von beiden Seiten goldbraun backen und mit Ahornsirup genießen!

Und nun viel Spaß beim Hören, eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!