Faserverzückter Jahresrückblick 2016

Es ist wieder soweit…

Podcastest du? Schreibst du ein Blog? Oder hast du einfach Lust, auf das Faser-Crafting-Jahr 2016 zurückzuschauen?

Ich schreibe euch/mir selbst ein paar Fragen auf. Nicht alle müsst ihr benutzen. Ihr dürft gerne auch welche rauslassen.

Beantwortet die Fragen mit oder ohne Bilder in euren Blogs/Podcasts, oder, wenn nicht vorhanden, direkt hier in den Kommentaren. Wenn ihr podcastet oder bloggt, bitte ich euch, das hier in den Kommentaren oder per Pingback zu verlinken. Wenn ihr auf Ravelry in der Gruppe Podcasting auf Deutsch seid, auch sehr gerne in diesem Thread.

1. 2016 – dein Craftingjahr:

– die Highlights
– Neues ausprobiert/gelernt?
– die schlimmsten Reinfälle
– Deine Lieblingsteile 2016

2. Der Stash 2016

– Zu- oder Abnahme?
– Deine (Garn)Vorlieben 2016
– Neuentdeckungen?
– Was ausgemistet?

3. Events und Aktionen

– deine Highlights?
– neue Leute getroffen?
– weiteste Reise zu Craft-Events? (falls du gereist bist)

So, und jetzt noch ein paar allgemeine Fragen zu eurem 2016, die nicht unbedingt aufs Handarbeiten bezogen sind. :)

* Song des Jahres?

* Buch des Jahres?

* Drei Dinge, die du nicht hättest missen wollen?

* Drei Dinge, auf die du gut hättest verzichten können?

* Was hast du 2016 neues begonnen?

* Wovon hast du dich 2016 getrennt?

* Hast du ein Motto/Vorsätze für 2017? Und wenn ja, welche?

* Wenn du sowas hattest: Wie hat es mit deinem Motto/deinen Vorsätzen für dieses Jahr geklappt?

* Falls ihr das „Ich vor 2016 vs Ich am ende von 2016“ Mem kennt, sowie Zeit und Lust vorhanden: erstellt zwei Bilder davon inspiriert ;)

Wenn ihr bis zum 31.1.2017 hier einen Jahresrückblick (oder einen Link zu eurem Jahresrückblick) gepostet habt, könnt ihr auch wieder was gewinnen!
Und zwar als ersten Preis einen von mir genähten Projektbeutel.
Und als zweiten Preis gibt es 1 signiertes Strickmuster (gedruckt, nicht virtuell) von Martina Behm.

Hier sind Fotos vom Preis – ich habe bei dieser Nährunde die Ecken seeeehr freihändig abgenäht, dadurch ist die Tasche etwas windschief an den selbigen geworden.
Aussen Quiltstoffe mit Japan-Thema, innen Futter aus einem Kissenbezug

projekttasche fjr 2016 projekttasche fjr 2016

projekttasche fjr 2016

Ich freue mich auf unsere Rückblicke!

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Episode 136: Faseradvent und Powerbank

Heute geht es um die kommende Stash-Gernhabe-und-Verwende-Aktion MMM 2017, was ich gerade so stricke, den Faseradventskalender, eine kleine Review zum Schacht Reeves Spinnrad, grüne Smoothies und Powerbanks und was man beim Kauf einer solchen beachten sollte.

Die Audiodatei könnt ihr hier herunterladen:

Download

Hier geht es zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter – hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

URL: http://www.spiritvoices.de/pod/ep136.m4a

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Shownotes

Housekeeping

Danke für den Austausch zur letzten Episode! Ich schlafe gerade nicht mehr draußen, weil ich Angst habe, ich könnte dann erkältet sein und Leute müssten für mich auf Arbeit einspringen.. ;)

Es wird wieder einen Faserverrückten Jahresrückblick geben. Ich habe die Preise schon da und daher dauert es diesmal nicht mehr fast das ganze Jahr, bis sie verschickt werden. Es wird eine Fragenliste geben, die ihr verwenden könnt, und dann könnt ihr in euren Podcasts, euren Blogs, oder einfach bei „Podcasting auf Deutsch“ oder hier in den Kommentaren auf euer Crafting-Jahr 2016 zurückblicken. Damit ihr mit in die Verlosung kommt, ist es nur wichtig, entweder in dem verlinkten Thread auf Ravelry oder hier im Blog (ich werde dann einen extra Beitrag schreiben) den Link oder euren Rückblick als Kommentar/Posting zu hinterlassen.

Stricken (00:06:50)

Tini vom ZwillingsnadelpodcastTini vom Zwillingsnadelpodcast und Heike0307 organisieren wieder eine Mitmach-Stash-Wertschätzungs-Aktion für 2017: den „Motivation, Meilensteine, Mottomonate“ MMM Craftalong. Es gibt schöne Mottos wie den UFO Monat, aus eigenen Anleitungsbüchern etwas machen, „die Queen kommt zu Besuch“ (für Dinge, die für den Alltagsgebrauch „zu schade“ sind) und viele Mottos mehr. Wenn ihr auch dabei sein wollt, ab Januar wird es in diesem Thread auf Ravelry geschäftig.

Ich stricke gerade Reste-Handschuhe nach dem Muster „Noro Striped Gloves“. Ich mag es sehr und habe es schon mal gestrickt. Ein Garn ist ein Farbverlauf und die anderen Streifen bestehen aus Resten. Das Farbverlaufsgarn ist nicht, wie ich im Podcast sage „Jawoll Magic“ sondern ein Schoppel Zauberball in der Farbe „Denim“.

Davor habe ich ein Paar Socken aus dem Buch „Knitting Vintage Socks“ von Nancy Bush gestrickt, nämlich „Child’s French Sock“. Entgegen dem Pattern-Namen ist es keine Kindersocke, sondern Bush hat die Muster auf ca. Schuhgrösse 40 umgerechnet, die ursprünglichen Namen aus der Vintage-Zeitung, wo die Muster her stammen, aber beibehalten.

Ich plane, eine Mütze zu stricken für eine Person, die ich gar nicht kenne, weil sie mich auf Twitter darauf angequatscht hat. Ich mag ja „Random Acts of Kindness“, mache das aber mit Stricksachen ungern, weil ich niemandem zu nahe treten möchte. Deshalb mache ich manchmal einen Giveaway auf Twitter und dann können sich diejenigen ja melden, die die Dinge haben möchten und gebrauchen können. Gerade habe ich meinen Daybreak Shawl verschenkt, denn ich habe zu viele Tücher und er wäre vom vielen Nicht-Getragen-Werden fast von Motten angefressen worden. Jetzt hat er ein neues Zuhause und wird gemocht (und steht der neuen Trägerin auch ausgezeichnet).

Daybreak

Dann stricke ich noch Aurinko, ein Tuch von Nicolor.  Dieses Tuch sieht wie ein Herbstblatt aus, und ich stricke es aus einem Farbverlaufsbobbel von Wollium.

Spinnen (00:25:00)

Alles dreht sich erst mal um den Faseradventskalender 2016. Ich nehme an zweien Teil: den von Podcasting auf Deutsch und den von Berlin spinnt. Ich tagge meine Bilder auf Instagram mit #faseradventskalender und #teamyeti und #berlinspinnt

Die Orga für PaD hat die liebe Eva vom Wollwirrwarr gemacht, vielen vielen Dank!

Dieses Jahr spinne ich lauter Mini-Stränge, anders als 2015. Da hatte ich einfach alle Farben nacheinander in ein Singles-Garn verwandelt. Das daraus entstandene Hitchhiker Tuch ist ein richtiges Lieblingsstück geworden.

Aus dem Garn von diesem Jahr möchte ich Colorwork-Handschuhe und eine entsprechende Mütze stricken. Oder mehrere.

Eine kleine Schacht Reeves-Saxony Spinnrad-Besprechung:

Ich habe ja das mit dem großen Schwungrad (72cm Durchmesser). Inzwischen kostet dieses Rad weit über 2000 Euro. Damals hatte ich es für 1250 bekommen, weil es ein Vorführmodell war. Ich weiß nicht, ob ich es für 2500 nochmal kaufen würde. Denn das ist wirklich eine Stange Geld. Allerdings kosten die kleineren Türmchen-Spinnräder heutzutage auch schon weit über 1000 Euro.

schacht reeves

Ich habe ein paar Monate wenig gesponnen, und anlässlich des Faseradventskalenders habe ich das Schacht Reeves wieder benutzt, und: Ich liebe es. Es spinnt einfach so traumhaft.

Ich finde, die Tritte gehen relativ hoch, also die Fußspitzen erreichen beim Treten eine veritable Höhe, das muss man mögen. Ich konnte dieses Rad nicht probespinnen, denn nur sehr wenige Leute haben so ein Rad zuhause stehen. Obwohl mir der Winkel der Tritte nicht optimal gefällt, nehme ich es in Kauf und finde das Rad insgesamt immer noch klasse.

Es ist schlicht und einfach ein „Production Wheel“ mit dem man sehr schnell viel dünnes Garn spinnen kann. Es macht keinen Sinn, darauf Artyarn spinnen zu wollen oder anderes Garn, das wenig Drall benötigt oder langsame Übersetzungen braucht. Wenn man kein schnelles Spinnrad für dünnes Garn möchte, lohnt sich die Anschaffung nicht.

Reeves

Das Rad kann zickig sein, gerade in den schnelleren Übersetzungen kann es sein, dass es nicht mehr funktioniert, wenn nicht alles genau aufeinander eingestellt und gut geölt ist. Zumindest im zweifädigen Antriebsmodus, den anderen habe ich nie benutzt. Da kommt der Einzug zustande, weil der Flügel- und Spulenwirtel unterschiedlich gross sind. Je schneller die Übersetzung, umso geringer ist der Unterschied zwischen beiden Wirtelgrössen, und ein starker Einzug ist gar nicht mehr möglich. Und wenn dann noch irgendwas bremst oder nicht ganz geölt läuft, funktioniert der Einzug dann eben gar nicht. Das ist wohl auch eine Frage der Spinnradmechanik.

Wenn es aber gut geölt und eingestellt ist: Ein Traumrad.

Was ich grade toll finde (00:38:20)

Ich mag grade gerne (grüne) Smoothies. Ich war eine Woche lang Bürotante und habe mir Mittagessen selber mitgebracht. Dabei habe ich angefangen, mir und meiner Kollegin Smoothies zu machen, und ich bin seitdem halbwegs dabei geblieben.

Ich mag sehr die Rezepte von Irina Verwer, sie sind auf http://www.irinaverwer.com

Eins davon geht so: 1 Birne, 1 Apfel, 1 Handvoll Spinatblätter, Reismilch, 1 TL gehackter Ingwer, 1 Msp Zimt und 1 Msp Kurkuma in den Mixer und zu einem Smoothie mixen.

Urbane Selbstversorgung (00:42:07)

Heute geht es um Powerbanks. Das sind tragbare Akkus, die USB-Steckdosen besitzen und in die man Mobile Geräte einstöpseln kann, um sie wieder aufzuladen.

Wichtig ist erst mal die Kapazität und der Eingangs- und Ausgangsstrom/Spannung. Ersteres wird in Milli-Ampere-Stunden gemessen (mAh) Theoretisch ist es so, wenn mein Handy-Akku 1500 mAh hat, und meine Powerbank 3000, kann ich mein Handy damit 2 mal aufladen. Praktisch kann man aber nicht allen Strom von der Powerbank auch nutzen, sondern nur ca. 80%. Die Zeitschrift Chip hat sogar weniger gemessen. Bei einer 3000 mAh Powerbank haben sie tatsächlich nutzbare 1700 mAh gemessen.

Ich habe mir als „Katze im Sack“ eine für 6 Euro vom Lidl geholt. Sie war grade im Nonfood-Angebot. Und damit kommen wir zur Stromstärke und so:

Mobile Fone benötigen nur 1 Ampere, Tablets können auch schon mal über 2 Ampere brauchen. Also kann eine Powerbank, die eine Stromstärke von 1A abgibt, vielleicht keine Tablets laden. Und ein Ladegerät für Telefone, welche 1 Ampere Stromstärke brauchen, kann die Powerbank vielleicht gar nicht laden, wenn sie selber mehr Stromstärke für das Aufnehmen von Energie benötigt.

Meine Lidl-Powerbank hat laut Herstellerangaben sowohl einen Eingang als auch einen Ausgang von 1 Ampere bei 5 Volt, und sie kann auch das ipad Mini laden. (Da habe ich jetzt aber nicht geschaut, was das für eine Eingangsstromstärke braucht. Ich weiß nur, dass das Telefon an der USB-Buchse eines Computers geladen wird, das Tablet aber nicht.)

Was noch interessant ist: Wieviele USB-Ausgänge hat die Powerbank. Bei mehreren kann man natürlich mehrere Geräte gleichzeitig laden. Zuviele macht aber auch keinen Sinn, denn dann würden die vielen Geräte, die gleichzeitig dran hängen, so viel an Strom abgreifen, dass die Powerbank damit sowieso überfordert wäre.

Für die Radtour werde ich mir eine Anker-Powerbank beschaffen, die hat bei Tests gute Ergebnisse erzielt. Ich muss mal schauen, ob ich 10.000 mAh möchte oder noch mehr, aber eigentlich sollte das locker reichen.

Teechen (00:52:25)

Ich bin auf zwei sehr leckere Tees gestossen. Der erste ist der Alnatura „Wohlfühl Tee“, eine Kräuterteemischung mit Zitronengras, und der andere ist der Cupper „Be Happy“, ein zitroniger Gewürztee.

Das war es für heute mal wieder, ich wünsche viel Spaß beim Hören, eine faserverückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Episode 135: Schöne Hefte und Draussen schlafen

Heute geht es um Faseradventskalender, Socken stricken, Wickelknäuel, Wolle als Funktionsfaser, Sicherheit als Radfahrende mit Hilfe einer Poolnudel, Zelten im Herbstregen, und Bullet Journaling.

Download

Hier geht es zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter – hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

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Die Shownotes:

Housekeeping

Ich habe endlich den Projektbeutel fertig genäht, den die Gewinnerin des letzten Faserverrückten Jahresrückblicks schon Ende Januar 2016 gewonnen hatte. Hüstel. Damit das nicht noch mal passiert, habe ich den Gewinn-Beutel für das kommende Jahr schon fertig, bzw. muss ich nur noch die Futternähte nähen.

Stricken (00:04:14)

Ich hatte ein Paar Neon Socken gestrickt, mit dem Muster „Jeck“ von Regina Satta. Das Garn ist von Lana Grossa.  Ich habe eine richtige traditionelle Käppchenferse gestrickt, einfach weil ich die schon laaaang nicht mehr gestrickt hatte. Während ich im Hangout über das Fish Lips Kiss Heel geredet hatte, hab ich versehentlich beim 2. Socken eins gestrickt, öhöm, dann musste ich das wieder auftrennen ;)

Vom Sweater Fitting gibt es kein Update, ich hatte einfach leider keine Zeit, mich damit zu beschäftigen. Allerdings muss ich es doch mal lernen, denn ich blicke auf einige Sweater zurück, die ich gestrickt habe und die dann nicht gepasst haben. Daher habe ich mal einen Sprout Cardigan verschenkt, oder einen Pulli selbst getragen, der eigentlich für wen anderen war, oder meinen Thermal Sweater getauscht.

Mein Laminaria Tuch hat auch keine Fortschritte gemacht, das liegt nämlich am #Novickel – dem November Wickelknäuel vom Queerfeministischen Faserkombinat. Ich habe ein Garn gekommen, das „The Yarn at Home Mom“ gefärbt hat und das mit Kaschmir ist. Wohoo – Luxus. Ich stricke „Childs French Sock“ aus dem Vintage Socks Buch von Nancy Bush.

Gestrickt hab ich ausserdem die Farfalle Socks von Orinda5 aus Wollgewandt Handgefärbter Sockenwolle.

Einpflegealong 8.10.16 Farfalle Socks

Wolle als Funktionsfaser (00:20:40)

Ich habe dazu den Artikel zu Wolle als Funktionsfaser von Dennis Keune aus dem Camp4 Outdoormagazin zusammengefasst. Das gibt es leider nicht online.  Sie bashen zwar die selbstgestrickten Sachen, denn sie wollen ja verkaufen, aber interessant ist es trotzdem. Die ersten Alpinisten haben sich in Wolle, Leinen und Seide gehüllt und diese Fasern haben sich unter extremsten Bedingungen bewährt. Es geht um die Isolationsfähigkeit von Wolle, die mit ihren Luftkammern immer für ein günstiges Klima sorgt. Aus sehr feiner Merinowolle kann z.B. gute Funktionsunterwäsche hergestellt werden, die sich seidig anfühlt. Das Geheimnis der Wollfaser ist ihre Schuppenstruktur, ihre Hohlräume und ihr Wollwachsgehalt: Sie kann Feuchtigkeit sehr gut managen. Sie nimmt Dämpfe auf, ohne sich nass anzufühlen, wehrt aber Regenwasser ab. Gleichzeitig müffelt sie nicht und wirkt antibakteriell, da sich Bakterien an den wachsigen Schuppen nicht festsetzen können. Weiter wirkt sie antistatisch und ist schwer entflammbar. Auch andere Schafwollen, nicht nur Merino, haben natürlich Funktion. Dann nehme ich halt kein Pommernschaf für Unterwäsche, aber auf die Strickjacke schwöre ich, was die muckelige Wärme angeht. Auch Moni vom Fiberthermometer Podcast hat schon mal über das Spinnen und Wollverwendung bei den Wikingern gesprochen.

Spinnen (00:32:12)

Ich habe kein richtiges Spinnprojekt in Arbeit, aber bald: Ich mache nämlich bei ZWEI (2!) Faseradventskalendern mit. Der eine ist von „Berlin spinnt“ und der andere von der Ravelry.com – Gruppe „Podcasting auf deutsch“. Ich freue mich schon aufs Anspinnen :) Meine liebe Not hatte ich mit dem exakten Teilen von 120g-Kammzügen in 12 Stücke zu 10g. Ich habe dann manchmal Teile gehabt, die nur 8g wogen und andere wogen 11 oder 12g. Daher habe ich noch einen weiteren 120g-Kammzug geopfert, und diesen zu 36 Teilen geteilt und alle Fasertütchen bekamen dann noch ein paar Gramm extra-Fasern dazu. In Zukunft sollte ich die Kammzüge deutlich grosszügiger bemessen, so dass kein Zöpfchen Fasern Untergewicht hat. Ein Tip, den ich auf Twitter bekam: Bei Depot gibt es braune oder weiße blickdichte Papiertüten, die schon in 24Stück-Packungen abgepackt sind. Sie kosten zwar 4 bzw. 5 Euro, je nach Grösse, aber besser als 48 Tüten zu kleben! Falls jemand das tun möchte, hier ist ein Video-Tutorial zum Tüten kleben. (Youtube Link)

Was ich grade toll finde (00:42:45)

..ist, sich mehr Platz im Strassenverkehr zu schaffen, indem man eine Poolnudel auf den Gepäckträger klemmt. Hier ist ein Artikel über Warren Huska, der das in Toronto so praktiziert.

urbane Selbstversorgung (00:48:56)

Hier geht es um die papierlose Toilette. Und um Körperausscheidungen, also wer das eklig findet, muss vorspulen. Ich kam darauf, weil ich neulich im Blog von Wanderluchs über Outdoor-Hygiene für Frauen las, und hier sind Menschen mit Vulva und Uterus gemeint. Letzteres habe ich ja seit einem Jahr nicht mehr, doch davor leistete mir ein Mooncup (ein Ruby-Cup) gute Dienste, und jetzt finde ich eine Outdoor-Stehpinkelhilfe toll. Die Namen dieser Produkte sind zwar etwas lächerlich, meine heisst z.B. „Pibella“, aber die Funktion ist einfach toll. Richtig angewendet, gibt es (bei mir) bei dem Röhrchen keinerlei Nachtropfen und die Notwendigkeit, sich mit Wegwerfpapier abzutrocknen, entfällt. Sonst gibts noch: Whiz Freedom, Tavel Mate und Freelax. Für das große Geschäft, oder zu deutsch: die Kacke, gibt es auch eine papierlose Alternative. Und die heisst: Abwaschen. Ich habe das von meinem Bruder gelernt, und der von Mitbewohnern aus dem arabischen Raum. Man kann ganz einfach eine Plastikflasche mit nicht zu weitem Hals dafür benutzen. Man setzt die Flasche mit der rechten Hand so an, dass das Wasser an der Poritze runter läuft, und mit der linken Hand wäscht man sich unter dem fliessenden Wasser ab. Natürlich wäscht man sich hinterher die Hände schön gründlich. Kleine Gießkannen sind auch gut geeignet, aber da die Plastikflaschenmethode auch funktioniert, habe ich mir keine Klo-Gießkanne zugelegt.

Der Yeti macht die Hefte schön (01:00:31)

Ich habe jetzt auch mit dem Bullet Journaling angefangen. Was das ist, könnt ihr in diesem Einführungsvideo von Ryder Carroll sehen, und hier gibt es einen tollen Blogeintrag von Micha (die auch pocastet) zu ihrem Bullet Journal.  Ich persönlich mache „Dailies“ – also tägliches Bullet Journaling, und eine „Done-List“ (das habe ich mir selber ausgedacht und ist eigentlich kein Teil von dem ursprünglichen System, aber das ist halt auch das Ding, dass man sich eigene Module ausdenken kann. Ausserdem habe ich einen Yoga-Tracker seit ein paar Tagen. bujo achievements Blick in mein Bujo

Schwank aus meinem Leben (01:11:09)

Aufgrund des Buchs von Wigald Boning „Im Zelt“ habe ich mich entschlossen, es doch mal mit Herbstcamping zu versuchen. Da „Kuhle Wampe“ leider schon zu hatte, sind wir zum „City Camp 1“ gefahren, und ich verbrachte eine halb schlaflose Nacht in der Einflugschneise des Flughafen Tegel. #Outdoor Küche im Vorzelt. Klar dass es dauerregen gibt. #zelten #draussenschlafen #twi #msrhoop

Es ist schwer zu sehen, aber auf dem Bild bin ich grad am kochen.

Ich habe aber lecker gekocht, dazu musste ich mir aber ein Messer ausleihen vom Campingplatz. Mein eigenes Messer hab ich Heldin ja vergessen.

Rezept für Bulgur-Vürstchen-Camping-Topf:

1 Zwiebel und 2 Zehen Knoblauch kleinschneiden, den Kocher anmachen und beides mit Olivenöl anschwitzen. Danach eine geschnibbelte Paprika, 2 geschnittene Seitan-Vürstchen und kleingeschnittene Kartoffeln darin anbraten. Das Ganze wird dann mit Salz, Curry und was man möchte gewürzt. Ich glaub, ich nahm noch frischen Ingwer, Kurkuma und Senfkörner. Wenn vorhanden, noch Tomatenmark hinzugegeben und Wasser drauf gekippt. Dazu kommt noch feines Bulgur. Das ganze köcheln lassen, bis das Bulgur gar ist und die Flüssigkeit aufgenommen hat. (Das Bulgur nicht zu früh dazugeben, die Kartoffeln haben länger Garzeit als das Bulgur).

Teechen + Outro (01:19:49)

Ich trinke heute weißen Tee mit Lychee Aroma :)

Viel Spaß beim Hören, und eine Faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Episode 134: Sweater fitting für Fortgeschrittene (was ich nicht bin)

Hallo zusammen :)
Heute geht es um die Havelradtour, die ich Anfang September alleine gemacht habe, um aktuelle Strickprojekte, ein feststecken bei dem Versuch, ein Oberteil anzupassen, Die Spinnfeatures von Ravelry, das afro-euro-kubanische Gesangs-Duo „Ibeyi“, das nicht vorhandende polnische Recht, über den eigenen Körper zu bestimmen, ein Buch über das Leben im Zelt und ein Teechen.

Download:

Hier geht es zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter – hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

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URL: http://www.spiritvoices.de/pod/ep134.m4a

Die Shownotes

Housekeeping (00:00:00)

Hier erzähle ich von der Havelradtour, die ich Anfang September unternommen habe. Dabei werden erwähnt:

Stricken (00:19:20)

Ich habe einen Babysockenbinge gehabt und auch erstmal Söckchen in falschen Grössen gestrickt. Wegen Unerfahrenheit und in Ermangelung einer Sockentabelle musste ich mich erst mal rantasten. Inzwischen bekam ich in unserer netten Ravelry Gruppe eine Sockenanleitung für Babysocken empfohlen, sehr gut!

Ich kann jetzt das Fish Lips Kiss Heel auswendig stricken und rede ein wenig über diese Anleitung, und erwähne auch Evas Podcast „Wollwirrwarr“.

Der Einpflege-Along im Queerfeministischen Faserkombinat (ravelry-Link, nur mit account sichtbar) geht voran, ich bin fast up to date – jahaaa! Ein Zustand, dem ich dieses Jahr noch nie so nahe war.

Mein Laminaria Tuch ist gerade am Stillstehen, weil mit den Perlen und den Edging Charts ist das Projekt nicht mehr so transportabel, und dann bin ich irgendwie zu anderen Projekten übergegangen.

Dann habe ich mein Oberteil-KAL-Projekt, dessen Garn seit Frühling gewickelt ist, wieder rausgeholt und versucht, durch Sweater fitting a la „little Red in the City“ von Ysolda Teague ein bischen damit weiter zukommen. Leider komme ich nicht so richtig klar: Schlüsselmaße sind Schultern, Hüften, Taille. Die Schemazeichnung meines Projekts Tempest Cardigan enthält kein Schultermaß, und auch kein Taillenmaß.  Dann sind meine Oberarme 5 (fünf!) Grössen größer als meine „high bust“ Größe. Was soll ich denn nun machen?

Spinnen (00:37:43)

Das Thema ist die Spinnfunktionalität bei Ravelry – ich finde es super, aber manches funktioniert noch nicht so reibungslos und manches ist nicht ganz so praktisch wie bei den Features für kommerzielles Garn.

Was ich grade toll finde (00:44:49)

Ich habe einen Musiktip für euch. Das euro-afro-kubanische Duo „Ibeyi“. Zwei Schwestern, die auf englisch und Yoruba singen und minimalistisch instrumentiert, mehrstimmig und folkig-modern drauf sind. Sie sind erst 2015 mit ihrem ersten Album raus gekommen und ich hoffe, da kommt noch mehr und sie bleiben lange dabei.

Konzert Ibeyi @Trianon (Youtube-Link)

Politschwafel (00:47:43)

Hier geht es um das in Polen auf den Weg gebrachte völlige Abtreibungsverbot, die rechtliche Situation die es jetzt schon gibt und den Czarny Protest.

Buchtip (01:00:04)

Ich lese von Wigald Boning „im Zelt“. Das ist ein Buch darüber, wie der Autor ein Jahr lang ausschließlich in einem Zelt übernachtet hat. Es ist ein anekdotenreiches, so nett und lustig geschriebenes Buch eines interessanten Menschen mit skurrilen Aktionen.

Teechen (01:02:42)

Früchtetee „Winterfreude“ mit Orange und Mandelaroma. Hat was marzipaniges, aber nicht im negativen Sinn. Sehr nett.

Viel Spaß beim Hören und eine faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Episode 133: Ambiguitätstoleranz

Heute geht es um Radtouren, eine Doku darüber, wie Automobilität in die Sackgasse führt, Strickerfolge und Strickgraffiti, die Spin-Off Zeitschrift, Ambiguitätstoleranz und Widersprüche und Haare färben.

Download:

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Shownotes:

Housekeeping

Habt Dank für die Diskussion zur letzten Episode und eurem Feedback! Ich habe neulich zu dem Thema auf Youtube eine Doku angesehen „Fahrrad gegen Auto“, die ich sehr spannend fand. Sie lief in dieser Version im ORF und spielt hauptsächlich in sehr autolastigen Städten wie Los Angeles und Sao Paulo.

Hier habe ich die Doku mal direkt verlinkt:

Im Original heißt der Film „Bikes vs Cars“ von Fredrik Gertten. Auf der Filmwebseite gibt es auch eine App und Goodies, ich habe sie mir aber nicht wirklich angesehen :)

Außerdem erzähle ich ein bischen von meiner Radtour ins Naturschutzgebiet Dahme-Heideseen am Wochenende und von meiner Radtour durch die Uckermark die Woche davor. (Ich nutze den Sommer, hehe)

Stricken

Ich stricke das Laminaria mit hangesponnenem Lacegarn und Perlen im Edging Chart! Es macht sehr viel Spaß, lässt sich aber nicht während des Podcastens stricken. Deshalb habe ich spontan ein Herz angeschlagen. (Muster: Little Hearts)

Ich möchte die Herzen als Yarnbombing benutzen, oder aussetzen, so wie Weird ihre Monster, die ihr unter dem Hashtag #monsterwelt auf Instagram und Twitter sehen könnt. Hier ist das Tumblr-Blog Monster-erobern-die-Welt.

Fertig ist der Wraptor von Marc Smollin Designs, ein Tuch mit verkürzen Reihen, Colorwork und kraus rechtem Rand, das super kuschlig und texturiert ist. Es wird bestimmt ein Lieblingstuch von mir!

Spinnen

Ich hatte neulich Besuch von der lieben Irka aus Dresden und von ihr haben wir in Berlin einen großen Stapel alter Spin-Off Zeitschriften bekommen, die ich nach Podcastthemen durchforsten wollte. Stattdessen spreche ich mal meine Meinung über die Spin-Off an und für sich aus. ;)

Selbst habe ich meine TDF-Projekte  im Besenwagen fertig gesponnen und muss das jetzt alles einpflegen. Zum Glück gibt es im Queerfeministischen Faserkombinat jetzt einen Einpflege-Along! 

Politschwafel

Ich las neulich einen Artikel in der Zeit von Mirna Funk, betitelt „Wir lebenden Juden“ ein Gruppenportrait der dritten Generation. Da fielen mir zwei Zitate auf, wo es darum ging, Unterschiede als Bereicherung anzusehen und verschiedene Standpunkte gelten zu lassen. Was daran schwer ist: Eine Person bewertet aus einer anderen Perspektive etwas anders als du, etwas, was du gut findest, findet sie schlecht, oder umgekehrt..

Ein Fachwort dafür, damit gut umgehen zu können, ist Ambiguitätstoleranz. Dieser Begriff wurde von Else Frenkel-Brunswick geprägt. Sie war eine jüdische Psychologin, die in die USA emigrierte und dort Forschungsarbeiten zu Autorität und Vorurteilen machte.

Was ich grade toll finde

Ich habe einen Weg gefunden, wie ich mir schön bunte Haare färben kann, ohne meine von Natur aus dunklen Haare zu sehr zu zerstören. Das Geheimnis: Pfoten weg von Drogeriebleiche, her mit der guten Profi-Blondierung.

Ich benutze Topwell Professional Creme-Oxyd 4% H2O2 (das reicht völlig) und ein passendes Blondierpulver, und ich schwöre auf Manic Panic Haarfarben.

Das wars, viel Spaß beim Hören, eine faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Episode 132: Vehicular Cycling

Heute habe ich eine Lobeshymne auf das Laminaria Tuch, einen Tour de Fleece Rückblick, einen Urlaubsrückblick und etwas über Fahrradpolitik. Außerdem erzähle ich von einer alten Dame, die spontan zur Fluxus-Künstlerin wurde und dafür verklagt wurde.

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Hier geht es zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter – hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

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Housekeeping: (00:00)

Danke für eure Geduld mit mir :) Ich habe tatsächlich in Angriff genommen, den Preis der 6 Monate zurückliegenden Jahresrückblicksverlosung zu nähen und deshalb traue ich mich wieder vors Mikro.

Stricken: (03:28)

Ich stricke gerade ein Laminaria Tuch von Elizabeth Freeman (Link zum kostenlosen Knitty-Muster, englisch). Ich finde es einfach toll und habe schon mal eins gestrickt. Dieses stricke ich aus sehr dünnem Lacegarn, das ich selbst gesponnen habe. Das Material war ein Wolle-Tencel-Kammzug, handgefärbt von Frau Wo aus Po in wunderschönem Beige und Aqua. Elisabeth Zimmermann empfahl schon in dem Buch Knitters Almanac (ravelry Link) filigrane Lace-Projekte fürs Camping.

Außerdem habe ich den Wraptor von Marc Smollin fertig, es fehlt aber noch das Fäden vernähen. Ich glaube, Moni hat beim Fiberthermometer neulich von schottischen Haps (ravelry Such-Link) geredet. Dieses Tuch könnte ähnlich funktionell sein. Es ist auch aus handgesponnenem Garn, eine Mischung aus Wolle und Seide.

Spinnen (12:49)

Die TDF liegt hinter mir, sie war sehr schön und ich habe ein paar feine Garne raus bekommen. Dieses Jahr habe ich nicht so hohe Leistungsziele gehabt, sondern wollte nur jeden Tag spinnen. Und das hat mich auch weiter gebracht und hat mir vor allem entspannt Spaß gemacht.

Das erste Garn war ein Kammzug von Woll(i)kater für Wollmäuse, den ich in Leipzig gekauft hatte. Ich habe es dünn gesponnen und kettengezwirnt. Danach habe ich ein tolles gelbes Batt zu einem Artyarn-angehauchten Garn verarbeitet, und dann einen BFL Kammzug aus Usedom in einer einzigen Session zu 520m Singles Garn gesponnen. Da bin ich durch Weird von Weird & Twisted inspiriert worden. Sie hat einige tolle Tücher aus handgesponnenen Singles gemacht.

purple tweed

Was ich grade toll finde (18:57)

Den Urlaub. Ach, das war toll. Ich bin den Ostsee-Radweg Dänemark gefahren. Wir haben diese Karte von Bikeline benutzt, in der die Übernachtungsplätze von udinaturen.dk eingezeichnet waren. Hin navigiert haben wir mit der Shelter App. Aber wir haben sehr selten GPS benutzt, wenn, dann nur 10 Minuten am Tag. Alles andere hätte doch zu viel Akku gekostet. Ich suche noch ein Reise-Ladegerät für den Fahrraddynamo oder mit einem guten Solarpanel. ein guter Kauf war der Wasserbeutel und das Reise-Waschbecken.  (Links zu den Herstellern)

urbane Selbstversorgung (32:41)

Heute geht es um „vehicular cycling“ (autoähnliches Fahrradfahren) und „segregated cycling“ (getrenntes fahrradfahren). Vertreten z.B. von Copenhagenize. Da gibt es zwei Fraktionen in der Fahrradverkehrspolitik. Bisher hat in Deutschland vor allem der ADFC dafür gekämpft, dass Radfahrende auf den Strassen respektiert werden sollten, und sie setzten sich gegen abgetrennte Radwege ein und für Radstreifen an der Seite, ohne bauliche Trennung. Die andere „Schule“ möchte baulich getrennte Infrastruktur für Radfahrende.

Ich fand das mit dem baulich abgetrennten Radfahren in der Stadt in Dänemark echt gut. Wenn Radwege gut angelegt sind, werden sie gerne genutzt und eine getrennte Bauweise der Radwege hilft auch, dass Radwege benutzbar sind und dass sie nicht so oft zweckentfremdet werden.

Pro Autoähnliches Radfahren:
  • Mehr Sichtbarkeit
  • die Idee der Gleichberechtigung
  • die Strasse hat meist gute Beläge, wird gekehrt, gepflegt, und ist praktisch angelegt.
Contra:
  • Gefahr durch Autofahrende, die keine Rücksicht nehmen
  • „Schwächere“ können einfach nicht mithalten
  • Lärm, Abgase und Stress durch viele Autos
  • wer rechts fährt, wird am meisten behindert
Pro getrenntes Radfahren:
  • Ruhe und entspanntes Fahren, weniger Stress
  • Auch Ältere und Kinder können Radfahren
  • Schutz vor Aggression und Rücksichtlosigkeit seitens Autofahrenden
Contra:
  • Schlechte Sichtbarkeit
  • Wege werden nicht respektiert, instand gehalten, praktisch angelegt
  • Gefahr an Kreuzungen

Fundstück der Woche (45:09)

Eine alte Dame hat in einem Kunstmuseum ein Kunstwerk „beschädigt“. (Artikel im „Justillion – kuriose Rechtsnachrichten) Sie hat ein Kreuzworträtsel ausgefüllt. Das Museum hat sie auf Schadensersatz verklagt. Ihr Anwalt hat argumentiert, dass die Dame das Kreuzworträtsel zu Recht ausgefüllt hat, denn der Künstler hat das so gewollt. Es stand sogar dabei, dass man Text einsetzen soll! Er gehört der Kunstrichtung „Fluxus„(Wikipedia) an, die herkömmliche Kunst als bürgerlich verachtet hat und sie in Frage stellen wollte. Deshalb hätte die Dame das Kunstwerk noch verbessert, und das Museum hätte vielmehr das Kunstwerk beschädigt, indem sie die Lösungen der Frau wieder entfernen ließen.

Viel Spaß beim Hören, eine faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Episode 131: Urlaubsvorbereitung

Heute geht es um Team Yeti 2016, eine Noro-Mütze und ein Marc-Smollin-Tuch, die Knitty Spring/Summer 2016, Art Journaling Techniken und einen großen Teil zum Fernradweg-Fahren, Urlaubsvorbereitung, Outdoorportale, GPS-Tracker, Papierkarten, Tourenplanungsportale, Reiseberichte und Campingfrust.

Download

Hier geht es zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter – hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

download aktuelle episode

URL: http://www.spiritvoices.de/pod/ep131.m4a

Shownotes

Housekeeping

Wer möchte, ist herzlich eingeladen, sich im Team Yeti für die Tour de Fleece 2016 anzumelden! Manu wird wohl auch wieder eine Erklärfolge für alle TDF Neulinge machen. Dann jammere ich wie üblich, dass ich zu nix komme, viel arbeite und auch die Preise für die letzte Verlosung immer noch nicht fertig habe. :(

Lustig: Dr. Gemma hat in einer ihrer letzten Folgen auch über Mansplaining geredet.

Und natürlich habe ich ganz viel Dank für das Feedback zur letzten Episode, und vor allem an MatronaLupus für das klasse Päckchen mit Tee und Pflegesachen.

Stricken

Ich habe eine Mütze aus Noro-Garn fertig. Das war der Toe to Head Hat von Megan Williams, ich habe die Monkey Variante gestrickt. Außerdem habe ich einen Wraptor von Marc Smollin angeschlagen und bin schon gut dabei!

Außerdem bespreche ich Muster aus der aktuellen Knitty Spring/Summer 2016! Und zwar Dubrovnik, Inhabit, 1 Skein, 1 Stick, Stiorra, Waterfall, Pinwheel, Gocce, Liquid Honey, Rectify, und Eternal Spring. (die findet ihr alle unter dem Link)

Spinnen

Mein letztes Projekt ist das Vlies eines Merino-Texel-Schafs fertig zu verspinnen, und ich habe da gekämmtes vs. kardiertes Vlies/Kammzug versponnen und von einem langen-Auszugs-Spinnkurs geträumt. Der aber aus Zeitgründen zur Zeit nicht weiter konzipiert werden kann.

Art Journaling

Bei Lifebook habe ich schon wieder Rückstand, aber letztens habe ich was tolles gemacht: Bei „The Ripple Effect“ gab es eine super Marmoriertechnik mit Rasierschaum. Hier ist eine Youtube-Anleitung: Shaving foam marbling (youtube)

Kostenlose Artjournaling Tutorials vom letzten Jahr wollte ich eigentlich verlinken, aber ich finde sie gerade nicht. Vielleicht war das Angebot nur vorübergehend?

Was ich grade toll finde

Hier geht es um Fernradwandern und Urlaubsvorbereitung!

Bei udinaturen.dk gibt es eine Übersicht aller Zelt- und Shelterplätze in Dänemark und die dazugehörige App für Android heißt Shelter.

Meine Etappenplanung habe ich mit der GPS-Tracking-Funktion von runtastic gemacht, aber nur, weil ich noch keine gescheitere Webseite dafür kannte. Jetzt benutze ich dank einem Tip von Jules outdooractive.com

Als Karte benutze ich gerne Papier. (Kein Navi/Gerät). Ich mag gerne die Karten von Bikeline, weil sie ein super Format haben, Wetterfest sind und die Wegbeschreibungen und Sehenswürdigkeiten auch sehr bequem sind.

Ein gutes Forum für Outdoortips und Reiseberichte ist das von Outdoorseiten.net, dort habe ich auch meinen Reisebericht vom Oder-Neiße-Radweg 2015 eingestellt. Oder es gibt ihn auch hier auf einem Extra tumblr Blog.

Die warmup-Radtour wird der Havel-Radweg von Waren/Müritz nach Berlin sein.

Außerdem fand ich den Iron Curtain Trail faszinierend.

Das war es auch schon für heute, viel Spaß beim Hören, eine faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!