Episode 140: Die Handarbeitshausaufgabe aus der Hölle

Heute geht es um Podcasts an sich, das Leipziger Wolle-Fest, die Knitty Frühling 2017, Webprojekte, spinnen für den Mindestlohn, und wie ich einer Kochsendung verfallen bin.

Die Audiodatei könnt ihr hier herunterladen:

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Shownotes

Housekeeping (00:00)

Ich habe mal bei Wikipedia nachgelesen, was eigentlich die Definition von Podcast bzw. Videopodcast ist. So richtig schlau bin ich daraus nicht geworden, aber interessant war: Podcast als Begriff gibt es seit 2004, der erste Videopodcast wurde 2005 gestartet. Davor gab es das Format zwar schon, es wurde aber „Audioblogging“ genannt. (Seit 2000)

Angela Merkel Videopodcastet seit 2006 jede Woche. Wusste ich auch nicht: Die Kanzlerin direkt. Barack Obama übrigens auch, obwohl ich nicht weiß, ob er’s jetzt immer noch tut.

Für neue Podcasts empfiehlt sich, neben ein paar technischen Sachen, die man auf die Kette kriegen muss, wirklich erstmal zu überlegen: Wie soll mein Podcast heißen, und was möchte ich dem Publikum präsentieren? Ich habe versucht, ein paar Ressourcen für neue Podcaster_innen zusammenzustellen, leider fand ich den guten Text nicht mehr, den ich damals, als ich angefangen habe, hilfreich fand. Aber gut, here we go:

  1. Podcasting for Beginners: The Complete Guide to Getting Started With Podcasts hier geht es um das Technische, aber auch ums Konzept und Drumherum, etwas, das wenige besprechen. Es geht um Dinge wie: Wie kann eine Struktur aussehen, der man folgen kann, wie oft nehme ich auf und wie lang sollten die Episoden sein.. etc.
  2. How to Podcast: A Beginners Guide To Podcasting – ein ganzes ebook von Colin Gray, etwas älter schon und nur für den Audiobereich geschrieben. Eher Technik und weniger konzeptuelles.
  3. Podcast „Der Lautsprecher“ zum Thema Sendungsplanung – obwohl Tim Pritlove und Co. hier erklären, wie man sich um die Shownotes kümmert, haben sie sich selber nicht um Shownotes für diese Episode gekümmert. Ich hatte noch keine Zeit, sie anzuhören, deswegen kann ich auch nicht sagen, was darin vorkommt. Tolle Wurst!

Gratuliere an Jessys Kreativtagebuch zum erfolgreich gestarteten Videopodcast- ich hab das in der Folge falsch gesagt, es sind noch keine 14 Folgen, aber immerhin schon 5.

Ausserdem erzähle ich ein wenig vom Wolle-Fest Leipzig und dem Team Yeti-Treffen. Danke an euch alle für das schöne Treffen! Bei Peter Locke von Wolle-Online habe ich mir eine Phang Spindel aus Birnenholz gekauft. Ausserdem habe ich mit Frieder Glatzer von Filzrausch.de über Wollfarben geredet. Gekauft habe ich mir NUR einen Strang Sockenwolle von Dibadu und zwei mit Pflanzenfarben gefärbte Sockengarne.

Eventhinweis: am 4. und 5. Oktober ist das Yarn Camp, ein Barcamp zum Thema Stricken in Frankfurt/Main. Leider habe ich zu spät aufgenommen, denn die zweite Ticketwelle war neulich am Sonntag, aber es gibt noch eine letzte Ticketwelle am 21.6., falls von euch welche Interesse haben.

Ausserdem bin ich jetzt auch auf Mastodon, das ist eine Art Alternative zu Twitter, das aber stärker gegen Hater vorgeht und dezentral organisiert ist. Ich bin momentan @distelfliege@mastodon.network

Stricken (20:13)

Was ich grade mache: Bei MMM2017 habe ich das Laminaria nicht geschafft, weiterzustricken. Ausserdem habe ich den Swallowtail nicht angeschlagen. Dafür ist das Aurinko fertig gestrickt und die Socken „Brüsseler Spitze“ sind auch fertig. (Stephanie van der Linden: Socken aus aller Welt). Angeschlagen habe ich „Sam“ Socken von CookieA aus dem Buch „Sock Innovation“.

Knitty: 

  • Die Titelmütze von Sabrina Schuhmacher ist toll.
  • Stripodot Socken – for real? Wieso stricke ich Colorwork, wenn es hinterher so aussieht, als wäre die Socke einfarbig? Verhältnis von Aufwand zu Ergebnis ist schlecht! (Das erinnert mich an die Handarbeitsaufgabe meiner Nichte, die absolut aus der Hölle ist)
  • „Bright Stairs“ ist ein Muster von Vithard, der „The Prince of Knitting“ genannt wird und Juror bei einer Strick-Fernsehshow (das gibt es??!?) namens „The Great Knit Off“ ist.
  • Checkered Raglan: Leider wieder so ein Pulli, wo der Ausschnitt einfach so weit ist, dass man obenrum nackig ist, und wenn mir so warm ist, dass ich das möchte, trage ich im allgemeinen keinen Pulli.
  • Recital: Die Vorderseite ist quer gestrickt und die Rückseite von unten nach oben. Interessante Konstruktion.
  • Blurred Lines wurde von LA’s schnellster Strickerin, Krista Ann, für eine TV-Show entworfen. Sie hat das Muster dann bei der Knitty eingereicht.

Insgesamt reißt mich nichts vom Hocker bis auf die Titelmütze. Dafür könnte ich das Garn vom Faser-Sockenwoll-Adventskalender verwenden!

Weben (31:20)

Mein Webrahmen lag jetzt über ein Jahr unter dem Schrank. Ich habe mir für meinen No-Name-Rahmen Kromski Zubehör bestellt, nämlich feinere Kämme und Halterungen für die Kämme. Als ich die Haltungen anbringen wollte, stellte ich fest: Es passt ohne Modifikationen, ich konnte sofort alles einfach anschrauben! Jetzt habe ich bespannt mit Kromski Kämmen auf einem Nicht-Kromski-Rahmen. Cool!

Ich verwendete die Warping Peg Methode, die Tim Horchler hier erklärt (Youtube Video)  – es geht aber auch mit Warping Board, ich habe mir selbst eins auf der Rückseite meines Webrahmens gebaut.

Spinnen (42:00)

Ich und Jules vom Spektralfadenpodcast haben ein Experiment gemacht – wir wollten rausfinden, ob wir ein Garn spinnen können, das 35 Euro kostet, und für das Spinnen auf den gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland kommen.

Ich habe 300m zweifädiges Garn herausbekommen mit dem Schacht Reeves in der Übersetzung 30:1 gesponnen. Die Materialkosten von 4 Euro waren schon inklusive, ich habe Merinowolle naturfarben verarbeitet.

Der Hashtag zum nachlesen auf Instagram und Twitter ist #35eurowolle

Es gibt einen Videokurs von Abby Franquemont „Get more spun: Spinning for Sale“ 

Was ich grade toll finde (51:30)

Ich schaue grade die Reality Show „Hell’s Kitchen“ mit Gordon Ramsay. Das ist eine Kochsendung, wo professionelle Köch_innen sich um einen Chefkochposten bewerben, und in einem Wettbewerb immer mehr Leute ausgesiebt werden, bis die beste Person übrig bleibt. Ramsay ist eine kontroverse Persönlichkeit, und definitiv auch ein Arschloch, aber in mir bringt der einfach so die Liebe und Leidenschaft fürs Handwerk wieder so raus. Weil das hat er definitiv. Und ich auch, ich bin ja von Beruf Bäckerin.

Politschwafel (59:00)

Im Moment läuft eine Urgent Action von Amnesty International zur Situation von schwulen Männern in Tschetschenien, wie ihr vielleicht erfahren habt, ist dort eine Verfolgungswelle im Gang und viele müssen aus dem Land fliehen. Die UA läuft noch bis Mitte Mai, und es wäre gut, wenn sich möglichst Viele bis dahin daran beteiligen.

Urgent Action Tschetschenien – LGBT entführt und getötet – Russische Föderation

Teechen (1:00:31)

Ich trinke gerade vom Lidl „Darjeeling Bio“ Schwarztee in Beuteln. Ganz einfach, aber schmeckt!

Viel Spaß beim Hören, eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

 

Episode 121: Urlaubsrückblick 2015

Heute hat der Podcast nur drei Teile: Im Stricksegment haben wir immer noch das volle Shawlettefieber, zum Spinnen bespreche ich das Schacht Matchless Spinnrad für euch, und bei „Was ich grade toll finde“ erzähle ich von meinem Fahrradurlaub. (Inklusive Rants gegen Autos und Campingmobile, die, wie ich finde, in diesem Land bevorzugt werden).

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Stricken: (00:01:36)

Reduktor von Marc Smollin
Ich verwende ggh Tajmahal (merino, seide, cashmere) und handgesponnenes Pommernschaf. Die Farbwahl war nicht so doll meinerseits.
Gingko Crescent Shawlette von Jade Keaney
Wolverine von Marc Smollin (danke an Niafounke!)

Ich suchte stundenlang ein Garn, welches ich längst verstrickt hatte. Dank meiner gut gepflegten Stashdatenbank bei Ravelry konnte ich nachsehen, dass es gar nicht mehr existiert.
Überlege, ob meine Tücher den Nichten überhaupt gefallen werden.
Und ich stricke bekennend gerne mit Maschenmarkierern.

15 Punkte in 2015: Ich bin total hinterher und habe inzwischen wenigstens ein paar Projekte, die gelten könnten. Ob ich es dieses Jahr schaffe, die 15 Punkte zu bekommen, weiß ich aber nicht. :)
Ich habe dieses Jahr ganz viel mit neuem Stash, und kaum mit altem Stash gearbeitet.

Spinnen (00:21:50)

Ich bespreche das Schacht Matchless Spinnrad.
Die Struktur habe ich von diesem Artikel:
Choosing your first spinning wheel – Abbysyarns

Die Kurzfassung:
– Schwer und gut verarbeitet; bleibt besser an einem Ort.
– toll für mittleres und feines Garn. Für dickeres Garn würde ich es auf Spulenbremse umrüsten.
– Doppeltritt, lässt sich auch mit einem Fuß treten.
– Antrieb: Ich verwende es zweifädig.
– Übersetzungen: Mir gefällt die Bandbreite, die es gibt.
– Zubehör: Das, was dabei ist, reicht mir erstmal auch.
– Spinngefühl: Wunderbar, geräuschlos, sehr schön.
– Nachteile: Einzug ist eher schwach, Garn hüpft aus den Haken raus, Zusammenbau nötig, die einstellbaren Gummifüßchen sind etwas fummelig.

Fazit: „Schachts venerable flagship wheel“ :) – ich bereue nichts!

Link: Doglovers Yarn – Schacht Matchless und Knieprobleme: Transporträder dran lassen.

Was ich grade toll finde: Urlaubsrückblick (00:43:51)

Wir sind den Oder-Neiße-Radweg nach Usedom gefahren und dann von Usedom auf dem Radweg zurück nach Berlin.
Hier sind ein paar Ressourcen:

Alle Infos findet ihr im Headermenü „Über dieses Blog und den Podcast„, Links zum Feed und iTunes, und zu anderen Podcasts in der Seitenleiste auf der Startseite.

Viel Spaß beim Hören und eine faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Episode 119: Die Spinnfolge :)

Heute gehts um Spinnen. Und um Spinnräder. Und Spinntechniken. Und die Heterosexuelle Weltordnung. Und Garn waschen. Und die Tour de Fleece. Und und :)

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Housekeeping:

Der Juli war sehr anstrengend. Ich konnte deshalb gar nicht podcasten. Das ist sehr schade, und ich danke euch für die Geduld!
Danke an Barbara für die Paypal-Spende!
Und euch allen für die Kommentare zur letzten Episode! :)

Podcastingszene: Wir sind nach 2 Monaten (?) immer noch nicht bei http://hoersuppe.de/ gelistet worden, weil der Admin des Verzeichnisses anscheinend grad wenig Zeit hat.
Auch PodUnion hat keine Möglichkeit, sich ins Verzeichnis einzutragen und löst dieses angeblich auch auf. Jungs. So wird das nichts mit mehr podcastenden Frauen. So bleibt ihr halt auch euer 90% Typenclub. Es ist sehr frustrierend mit euch. Auch, wenn ihr es gut meint und ich euch auch glaube, dass ihr keine Zeit etc.. habt. Es ist eben auch eine Entscheidung, zu sagen: Ok, ich hab ein Verzeichnis mit 90% Männeranteil und es melden sich MAL alle Jubeljahre gleich eine ganze Handvoll Podcasterinnen bei mir an, und dafür ist dann jetzt grad halt keine Zeit.

Spinnen

Tour de Fleece (00:10:34)

Ich habe ca. 11,5 km gesponnen und fast 2kg Fasern verarbeitet!
(Davon waren 300g ca. WIPs)

Ich habe gelernt:
– High Speed Spinnen.
– Kurzer Auszug ohne Drallsperre (Angeregt durch Fiberthermometer)

Spinnradölen mit Nähmaschinenöl vs. Ballistol

Neues Spinnrad:
Ich habe ein Schacht Matchless Spinnrad bei http://www.Knitart.de erworben und bin sehr begeistert!
Darauf spinne ich gerade ein Merino-Texel Vlies, welches ich gewaschen habe und mit Louet Mini-Combs kämme. Handgekämmt ist super!

Spinn-Technik: Garn fertigstellen, waschen, dämpfen.. (00:35:50)

Quelle: Lee Juvan, Knitty.com: Finishing your Yarn
Waschen oder Dämpfen fixiert den Drall im Garn.
Dämpfen = Garn auf einer Haspel oder Gegenstand gespannt über einem Topf mit kochend Wasser schwenken.
Maschenproben von gespanntem Garn unbedingt waschen vor der abschließenden Beurteilung!
Anfilzen: Dicke Singles pillen weniger.
Seite sollte mit Säure behandelt werden.
Pflanzenfasern müssen gekocht werden, z.b. Baumwollgarn sollte 40min gekocht werden.

Quelle: Jillian Moreno, Knittyblog: 5 Ways of Finishing Yarn
1. Soaking (Wässern) – es wird gewässert, ausgedrückt und aufgehangen zum trocknen.
2. Snapping: wie oben, nur wird das Garn „geschnalzt“ (beide Enden greifen und ruckartig auseinanderziehen)
3. Whacking: wie oben, nur statt zu schnalzen wird das Garn gegen Oberflächen geschlagen.
4. Fulling: Anfilzen durch Heiß-Kalt-Wechselbäder
5. Felting: Wie 4., aber mit einem Pümpel (Abfluss-Saugglocke) auf dem Garn herumstampfen.

Quelle: Abby Franquemont: Easily Wash your Yarn (youtube-Video)
Es wird nicht allzuviel erklärt, warum die einzelnen Schritte.
heiß-kalt-Bäder, bewegen, auswringen, schnalzen und aufhängen, das ist ihre Standardmethode.

Quelle: The Joy of Finishing Yarn (Spin Tech Forum, Ravelry)
Die meisten Leute schlagen ihr Garn. Einige machen Heiß-Kalt-Bäder, und bewegen auch das Garn im Wasser. Von Beschweren des Strangs wird abgeraten, um die Elastizität zu eralten.
Späteren Überraschungen soll vorgebeugt werden – in jeder Hinsicht.
Garn wird durch schlagen und Temperaturschocks „squishy“.

Quelle: Wet fihish all fibers on a reel? (Spin Tech, Ravelryforum)
Gespannte Garne zu trocknen könnte entweder fürs Weben gedacht sein oder aus der Flachsspinnerei kommen, weil Flachs nass gesponnen wird.
Dämpfen fixiert den Drall angeblich dauerhaft, laut Stephanie Gausted und Katherine Alexander. KKfrog schreibt, nur Dämpfen macht Ribbelgarn wieder richtig glatt.
Gedämpfte Garne können jedoch nachher ungespannt aufgehangen werden zum trocknen.
Twist verteilen geht laut einer Userin nur, wenn die Haspel weit weg vom Spinnrad aufgebaut wird.

Was ich grade toll finde (00:59:00)
Das Video von Mads Ananada Lodahl „Ending the Straight World Order“ (TedX Copenhagen)

Veröffentlicht am 04.10.2013

There is a 90% risk that you will get in trouble with the straight world order at some point in your life. It is a system that puts masculinity, traditional gender roles and men at the top of the chart, and not only homosexuals, bisexuals and trans*people are at risk. If we can find ways to end or weaken the straight world order we would all have something to win. But of course some would have more to win than others.
Mads Ananda Lodahl has spend the last 10 years writing articles and books and giving lectures at schools, universities and festivals with the purpose of destroying what he calls the straight world order, and making life easier for everyone in conflict with it.
He is going to continue doing this.

Read more here: http://www.almindelig.com

Trauer um Shira Banki, die nach der Messerattacke auf Jerusalem Pride ihr Leben verlor.

Nachtrag Housekeeping

Ich habe wieder einen Facebookaccount. Nicht daß sie mir erlauben, meinen Namen zu verwenden. Ich musste mich neu registieren. :-(
nach wie vor möchte ich Facebook primär mit meiner Seite nutzen, aber kann jetzt wieder Freundesanfragen annehmen.

Email: distel (at) spiritvoices.de
Facebook: http://facebook.com/distling
ravelry: distelfliege
ravelrygruppe: podcasting auf deutsch

Episode 111: übelst Grippe

Heute geht es um das, was ich gerade stricke, wie ich letztens total übel krank war, über meine ersten Schritte beim Spinnen, Art Journaling, Yoga und kulturelle Aneignung und ein Teechen.

eine Kiwi am Morgen..

Download:

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sollte der Browser vermelden, die Datei sei beschädigt: Keine Sorge, ist sie nicht. Es ist dann nur das Format, was nicht verstanden wird.

Housekeeping

Update: Ich hatte eine Grippe und eine Erkältung, das war sehr sehr unschön. Ich bin jetzt so halbwegs erholt davon.
Ausserdem habe ich mich sehr viel über ein paar politische Themen unterhalten im Internet. Ella und Jasna haben einen Artikel über kulturelle Aneignung geschrieben am Beispiel von Indianerkostümen im Fasching. Ich habe mich da auch engagiert, und danach einen Artikel über Dreadlocks veröffentlicht, den ich letztes Jahr schon geschrieben hatte. Ich finde das Thema hat zwar noch kaum Akzeptanz, aber es ist sehr spannend und auch wichtig, und für mich ein Teil der kolonialen Geschichte, die noch gar nicht wirklich aufgearbeitet worden ist.

Stricken

Ich stricke am Ribby Cardi 2. Das Muster heißt Ribby Cardi von Bonne Marie Burns, ich mache ihn aus Pommernschafwolle.
Viel habe ich nicht geschafft, als ich Grippe hatte, war ich zum Stricken echt zu krank.
Erst seit zwei Tagen stricke ich wieder daran.
Ausserdem sind die Walnut Waffles Socken in Arbeit, die ich mit einem walnußschalengefärbten Garn von Tini stricke. Das Muster heißt „Minecraft Socks“ von Heather Cox.
Inzwischen habe ich mich von meinen Armschmerzen auch wieder erholt, ich habe mir einen Tennisarmschub zugezogen, nur durch Stricken mit den falschen Nadeln (Knit Pro Cubics Metallnadeln).

Spinnen
Wie ich zum Spinnen kam.
Zwei Jahre, bevor ich zu stricken und spinnen anfing, war spinnen schon mal voll in in meinem Bekanntenkreis (2006). Ich habe damals nicht mitgemacht, weil ich Stricken damals doof fand, und nicht wusste, was ich mit dem Garn hätte machen sollen.
2009 fing ich dann doch an zu spinnen, und hier habe ich vieles erwähnt:
Spindlers – Ravelry Gruppe
Spinning in the old Way – Priscilla Gibson Roberts
Spinning Yarn on a drop Spindle Tutorial – Megan LaCore
Introduction to spinning part 1 – Abby Franquemont
Introduction to spinning part 2 – Abby Franquemont
Wernekinck Edam Spinnrad
Henkys Spinnrad
Butterfly Girl Designs
Bosworth
Golding
Kundert

Art Journaling

Ich mache weiter mit Lifebook 2015 und finde es richtig toll. Ich habe diese Woche gelernt, wie man mit Blattgold umgeht. Es ist teuer, aber auch sehr schön. Lässt sich was mit machen.
Ich lerne viele neue Techniken!

DAs Buch von Joanne Sharpe „The Art of Whimsical Lettering“ lese ich gerade und finde es wider Erwarten nicht sooo doll. Es sind mir zu viele Wiederholungen drin, zu viele Layoutideen und zu wenig Anleitung, die sich auf das Buchstabenformen direkt bezieht. Zuviel „mach einfach mal“ und zu wenig „Mach es so und so, zum Beispiel“.

Igor Trestoi russische Künstler-Aquarellfarbe – hat sich bewährt!

Was ich grade toll finde

Wir haben unsere Küche ein wenig aufgemöbelt. Es gibt jetzt ein türkisblaues Ivar-Regal (Diese Ikea-Teile). Ich finds total super!

Ausserdem habe ich einen tollen Film angehesehen:
You are here: Exploring Yoga and the Impacts of cultural appropriation von Nisha Ahuja
Decolonizing Yoga

Teechen
Ich trinke Glückstee von Sonnentor.

Viel Spaß beim Anhören, eine faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!