Episode 144 – Berlin Knits und #Inktober

Zusammenfassung

Heute gehts um den Rückblick vom Berlin kNits Yarnfestival, den Oberteil-Herbstflausch-KAL, die Handspinngilde, Inktober, Bullet Journaling, und das soziale Netzwerk Mastodon.

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die Shownotes

Housekeeping

Danke an Knitknatie, Alabastercrafting, Sprutz und Schlompfine für die Kommentare im Thread und auf Instagram. Und an diejenige, die ein Foto beim Podcasthören auf Instagram gepostet hat :) Leider weiss ich nicht mehr, wo ich das finde, weil schon wieder soviel Wasser die Insta-TL hinuntergeflossen ist.

Berlin Knits Rückblick: (ca. Minute 4)

Ich finde es herausragend, wieviel auf Wollfestivals läuft. Ich hatte genug zu tun, den ganzen Tag inmitten des Trubels am Team Yeti-Tisch zu sitzen und euch alle zu treffen und zu quatschen. Clemens/das Bollwerk kam auch vorbei und wir hatten eine spannende Queer-Szenen-Diskussion.  Ausserdem hatte ich Björn/Loomatix von „Aus dem Rahmen gefallen“ zu Besuch und Avitol vom Wollkotze-Podcast war auch da. Von den Knitting Celebs (er)kenne ich sowieso niemanden ausser Stephen West und Joji Locatelli und ich war sowieso nicht autogramm-jagen oder so. Es gab viele neue Färbewerkstätten und tolles Garn. Und die Preise sind hochgegangen, mein lieber Scholli. Mittlerweile ist Wollmeise eines der preiswerteren Garne. Die hatte auch einen Stand, und inzwischen gibt es im Zusammenhang mit Wollmeise auch nicht mehr so eine „Ergatterungskultur“, was ich gut finde. Ich habe mir von Geektastic Fibers einen Strang (mulesingfreie) Sockenwolle gekauft und einen von der Zauberwiese. Leider gab es wenig Spinnbedarf, auch keine Spindeln oder Spinnräder waren zu sehen.  Vor zwei Jahren waren z.B. Peter Locke von Wolle-Online da oder Wollczilla mit Spindeln und Fasern, auch die Elfenwolle. Diesmal war spinnmässig niemand speziell anwesend. Das Mondschaf hatte ein paar Kammzüge dabei. Die Location – der Phorms Campus in Wedding/Mitte, war ganz angenehm als Ort. Leider haben wir keinen der Tische im Hof erwischt, denn das Wetter wäre geeignet gewesen – sehr schön war das. Am Ende des Tages ging ich noch rumbummeln an den Ständen, während der Sicherheitsdienst schon viertel vor 6 damit anfing, die Leute rauszuquengeln. Danach waren wir noch Pizza essen in so nem Hipster Craft Beer Schuppen und der war so teuer, habe kein Trinkgeld gegeben :P

Stricken (17:48)

Ich habe mich ja mutig in das Projekt „Driftwood“ Pulli gestürzt. Ich stricke diesen Pulli zum Oberteile-Dauer-KAL der Gruppe Podcasting auf Deutsch und für den #HerbstflauschKAL des Queerfeministischen Faserkombinats. Ich musste nur einmal 15 cm wieder auftrennen, weil mir der Halsausschnitt zu gross war, und ich dann mit dem „neck shaping“ früher anfangen wollte. Ich habe jetzt kurz nach den Ärmelzunahmen schon mit den Kragenzunahmen angefangen und dann war der Ausschnitt so, wie ich ihn mochte. Danach hatte ich noch Ängste ausgestanden, dass die Ärmel nicht passen würden oder dass der Pullover zu weit wird, aber inzwischen habe ich den Pulli anprobiert und es passt alles, die MaPro haut hin, und ich kann endlich ganz entspannt daran weiter stricken.

Spinnen (26:00)

Zeitgleich mit Berlin Knits fand das 2017er Treffen der Handspinngilde statt. Ich war offenbar nicht dort, ich hatte überlegt, aber nur zum Hingehen waren mir 30 Euro Tageskarte (ohne Essen) doch etwas teuer geworden. Aber ich habe mir die neue Internetpräsenz der Handspinngilde angeschaut und erzähle euch einfach mal etwas über eben diese.

Vor X Jahren hatte die Handspinngilde noch eine sehr einfache Webseite mit wenig Inhalt, aber inzwischen ist alles modern und chic. Ein ganz interessanter Verein, der sich 2004 mit weniger als 20 Leuten zusammengefunden hat, der inzwischen über 600 Beteiligte zählt. Imposant! Sie möchten gerne das Handspinnen als Kunst und Handwerk pflegen und erhalten, und dafür gibt es Spinntreffen, Kurse und eine Ausbildung.

Ich war mal auf dem Berliner Spinntreffen der Handspinngilde, aber habe es dann aus Zeitmangel nicht mehr geschafft, und seitdem kriege ich die Termine nicht mehr verraten, denn ich habe mein ernsthaftes Interesse nicht ausreichend unter Beweis gestellt. :P Inzwischen nennt sich die Gruppe „Berliner Spinner, völlig unpolitisch“ und ist insofern für mich nicht mehr attraktiv, weil für mich heisst sowas immer: „Wir sind zu faul, Zivilcourage gegen menschenverachtende Äusserungen zu zeigen, damit ein Austausch über alle möglichen Themen in einer demokratischen Gesellschaft respektvoll möglich ist, und versuchen deswegen, Politisches komplett abzuwürgen.“

Spannend finde ich die Spinnausbildung. Es gibt ein Handspinngilden-Zertifikat. Ich jammere ja immer, dass wir in Deutschland zu wenig Fachworkshops zum Thema Spinnen haben, es gibt meistens nur Anfänger_innenkurse und vielleicht noch was zum Farben mischen, dann war es das im Groben. Chantimanou sollte noch erwähnt werden, sie hat inzwischen fortgeschrittene Kurse im Angebot, was ich gut finde. Es gibt auch in Deutschland Kurse zu Artyarn. Im Großen und Ganzen sind wir aber hinten nach. Deswegen mag ich, dass die Handspinngilden-Ausbildung diesen Anspruch des weiterführenden Fachwissens und der fortgeschrittenen Fertigkeiten hat. Es gibt mehrere Blöcke im Selbststudium, ein Block kostet 25 Euro, und dafür werden die Aufgaben begutachtet und es gibt Feedback dazu. Für mich persönlich ist es wohl doch nichts, weil ich mich bisher immer ohne so eine Challenge zum Selbststudium motivieren konnte, aber insgesamt gefällt mir das.

Aus der Handspinngilde heraus entstand auch das deutsche Pendant zum „Fleece and Fiber Sourcebook“. Es heißt „Das Wollprojekt. Wolleigenschaften in Deutschland gehaltener Schafrassen.“ Ausserdem gibt es noch ein Buch von einer Handspinnerin der Handspinngilde, das „Spinnst du? na Klar!“ heißt. Ich kenne beide Bücher aber noch nicht.

Was ich an der Handspinngilde charmant, aber auch etwas altmodisch finde, ist dieses „verdeutschelte Flair“, es fallen Worte wie „Brauchtumspflege“ und die Sprache ist sehr gründlich, sachlich, bierernst, etwas altbacken – nicht ganz so cool und modern wie zum Beispiel Ravelry. Ich weiß nicht woran das liegt, vielleicht weil wir nicht in den USA oder UK angesiedelt sind? Ist es einfach unsere Art hier in Deutschland? So Altbacken-ernst-ausgefeilt zu wirken? Naja, ist mir nur aufgefallen, ein Beinbruch ist es sicher nicht.

Der Yeti macht die Hefte schön (38:50)

Ich habe mir ein Buch aus einem Werbegeschenk-Wandkalender gebunden, das ich im Moment als Bulletjournal benutze. Es ist ein bewußt „unordentliches“ Bujo, also kein so über aufgehübschtes. Bullet Journaling mache ich jetzt knapp ein Jahr, und ich muss sagen, es rettet mich davor, im völligen Chaos zu versinken. Vielleicht nicht ganz so krass. Aber vorher war ich weitaus gestreßter bei gleichem „Peilungsstatus“ – also: Es kostete viel mehr Energie, die gleiche Menge an Dingen hin zu bekommen wie jetzt.

Im Moment habe ich ein neues, gekauftes Bujo, in das ich aus dem fast vollen alten umziehe. Ich hatte es mir eigentlich gekauft, bevor ich mit dem selber binden angefangen habe, und jetzt habe ich gerade Lust, es zu benutzen. Wie genau ich das Setup mache, weiss ich noch nicht, aber das traditionelle „Future Log“ werde ich vielleicht weglassen. Ich habe es bislang kaum benutzt. Vielleicht ist ein Calindex, wie ihn Boho Berry benutzt, etwas für mich.

Was ich auch gerne mache, ist ein monatliches Log, ein Wöchentliches Layout und Dailies.. die Monatsseite ist ziemlich herkömmlich, wie sie auch im Originalsystem aufgesetzt wird. Meine wöchentlichen Layouts bestehen inzwischen aus einer Tabelle mit den Wochentagen, wo ich meine Termine eintrage, und einen Kilometer-Tracker fürs Fahrradfahren sowie eine Liste mit den Ausgaben im Laufe der Woche.

Dann habe ich ein paar Collections: Es gibt eine Liste mit Gerichten, die ich gerne mache, eine Liste mit Dingen, die ich verliehen habe, einen Yoga-Tracker, eine Liste mit Dingen, die ich für andere gestrickt habe, und einen Gesamt-Kilometer-Tracker, wo die Fahrradkilometer der jeweiligen Wochen-Seiten zusammengezählt werden.

Was ich noch im Rahmen von „Hefte schön machen“ betreibe, ist die #Inktober Aktion. Jeden Oktober gibt es den Hashtag #Inktober auf z.b. Twitter, Instagram und Mastodon. Der Erfinder der Challenge heißt Jake Parker und hier findet ihr alle Infos auf seiner Webseite.

Alternative Promptlisten sind „Goretober“ (von „Gore“ (Splatter) – ein Horrorgenre) oder „Samhainwitchychallenge“ was eigentlich eine Foto-Challenge für Instagram ist, aber man kann es auch als Zeichenprompts benutzen. Hier noch „Kinktober“ Bei der Podcasting auf Deutsch Gruppe habe ich auch einen #Inktober Thread aufgmeacht, falls noch welche von Euch einsteigen wollen.

Was ich grade toll finde: Mastodon (49:00)

Mastodon ist ein Social Media Dienst ähnlich Twitter. Ganz lange schon gibt es GnuSocial als Alternative zu Twitter (quitter) und als Twitter immer nervigere Neuerungen eingeführt hat, hat der Programmierer Eugen Rochko aus Jena die Nase voll gehabt und ein an Tweetdeck angelehntes, auf GnuSocial basierendes soziales Netzwerk programmiert.

Mastodon ist dezentral, das heißt, es läuft auf vielen einzelnen, miteinander vernetzten Servern, auch wir, du und ich, könnten einen Mastodon Server betreiben. Diese einzelnen Mastodon-Server heißen Instanzen. Dass sie mit anderen vernetzt sind, nennt sich „föderiert sein“, es gibt also eine Förderation von Instanzen. Das können alle kostenfrei benutzen, weil Mastodon ausser dezentral auch Open Source ist.

Mastodon hat ein wenig das Image, dass es wie Twitter sei, „nur ohne Nazis“. Auf Mastodon sollten bessere Möglichkeiten bestehen, sich vor Hate Speech und Online-Belästigung zu schützen. Eugen Rochko hat z.B. für seine Instanz strengere Regeln gegen Hate Speech aufgestellt, als es sie bei Twitter oder Facebook gibt. Das hat viele linke, feministische und queere Menschen zu Mastodon gezogen. Inzwischen gibt es viele explizit linke, feministische, anarchistische und queere Instanzen, die zum Teil nur mit anderen Instanzen, die streng gegen Hate Speech vorgehen, föderieren.

Im April 2017 ist die Zahl von Mastodon-Benutzenden von 40.000 auf 650 000 hochgeschossen, danach ist es wieder merklich abgeflaut, aber insgesamt gefällt mir Mastodon gut, und hier findet ihr mehr Informationen – hauptsächlich Texte, die Trashqueen als Einführung über Mastodon geschrieben hat:

  1. Mastodon: Sicher und Privat im sozialen Netzwerk 
  2. Mastodon: oh, the possibilities! (auf englisch) 
  3. Mastodon: the good, the bad, and the ugly 
  4. Die Serverwahl ist politisch 

Teechen (55:30)

Ich trinke gerade den aromatisierten Rosentee von Müller, den ich zur Zeit sehr lecker finde.

 

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Episode 141: Die Radtourepisode

Heute geht es ganz viel um Radtouren, aber auch um Strick-Mojo, die Tour de Fleece, Solarstrom selbst erzeugt, Hobo-Kocher, ein Update vom Bulletjournaling und „Überausgerüstet sein“.

Die Audiodatei könnt ihr hier herunterladen:

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Shownotes

Housekeeping

Es wird wohl weiter beim Monatsturnus bleiben, auch wenn ich zur Zeit das nicht konsistent schaffe.
Vielen Dank für euer Feedback zum letzten Mal, schön, dass euch das Spinn-Experiment so gefallen hat. Das andere erwähnte Experiment war zum Lace-Shawl stricken unter dem Hashtag #Traumschal – das ist aber glaube ich, etwas im Sande verlaufen.

Stricken (00:03:50)

Ich stricke gerade kaum, nicht weil ich aktiv keine Lust hätte, sondern weil ich einfach gerade die ganze Zeit mit anderen Dingen verdaddele.  Hatte an 14 Tagen 13 Tage gearbeitet und war zum Teil auch ganz schön streichfähig.

Theoretisch stricke ich:

Spinnen (00:12:25)

Die Tour de Fleece steht an und es kam die Frage auf, ob es wieder ein Team Yeti geben wird. (Das ist das Team aus der deutschsprachigen Strickpodcast-Community gewesen, dieses Jahr das Team der Gruppe „Podcasting auf deutsch“.)

Ich habe mich freiwillig gemeldet, dieses Jahr den Captainhut aufzusetzen.

Die diesjährige Tour läuft vom 1.-23. Juli und ich werde am 4. Juni die Threads erstellen und das Team offiziell anmelden, dann könnt ihr euch ebenfalls eintragen!

Wahrscheinlich wird das dieses Jahr dann keinen langwierigen Verlosungsstress geben, sondern wenn überhaupt, dann alles entspannt und mit maximal 5 Preisen.

Ich persönlich spinne dieses Jahr wohl auch im Berlin spinnt Team mit, weil das das lokale Team meines Spinntreffs ist, und dieses Jahr gibt es auch ein queerfeministisches TDF Team, hier ist dazu der Thread, den Jules im queerfeministischen Faserkombinat bei Ravelry aufgemacht hat. (ravelry-link, account erforderlich)

urbane Selbstversorgung (00:19:33)

Ich habe mir wie Zimt2Zicke ein Solarpanel gekauft! Es ist sehr klasse und ich bin zufrieden wie Bolle.

Es ist ein Anker Power Port Solar mit 12 Watt und 3 Panelen. Dazu habe ich jetzt noch eine Anker Powerbank mit 13000 mAh besorgt. Auf der Tour letzte Woche wurde mein Telefon davon in knapp 2 Stunden aufgeladen, vielleicht etwas mehr, ich habe es nicht gestoppt. Das Samsung Galaxy S3 von meinem Lebensgefährten kam mit den Stromschwankungen nicht klar und wurde eher entladen als geladen. Das mussten wir dann halt über die Powerbank laden. Dann war aber auch alles gut.

Übers Land #havelradweg #radtour #twi
Bild: Mein Fahrrad mit Gepäck und Solarpanel

Das Solarpanel hat pro Ausgang 5 Volt und 2,5 Ampere (maximum).

Ich hab die Hefte schön (00:28:31)

Bullet Journaling ist ein Ordnungs-Notizbuch-System, das Ryder Carroll entworfen hat – die Basics dazu gibt es auf www.bulletjournal.com. Ich verwende das System seit Oktober/November 2016 und damit ist das das System, wo ich am längsten dabei geblieben bin. Ich habe hier schon mal eine Episode zum Thema gemacht und hier gibt es eine coole Episode von Susanne vom Handgemacht Podcast zum Bullet Journaling. Ich bin damals durch Jules vom Spektralfaden Podcast dazu gekommen, das zu machen.

Was cool ist: Ich bin motiviert, mein Bujo zu führen, weil es Spaß macht, die Layouts selbst zu gestalten und es an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, und ich bin motiviert, meine Sachen auf die Reihe zu bekommen, dadurch dass es nett ist, die To-Do-Listen abzuhaken.

Was ich beim Bulletjournaling auch bemerke: Analog ist manches Mal wirklich besser. Gerade mit Abhaklisten-Apps habe ich meine liebe Not gehabt, sie nehmen einfach zuviel Zeit in Anspruch. Auch Tracker (wie z.B. Sport zu tracken bei Runtastic) dauern Ewigkeiten, deshalb finde ich da analoges Tracking perfekt.

Thema des Monats: Radtouren (00:37:09)

Das erste Mal habe ich dieses Jahr bei Temperaturen um den Gefrierpunkt gezeltet. Bei einem befreundeten Bio-Landwirtschafts-Kollektiv. Da hat mein Schlafsack zum 1. Mal die Gefrierpunkt-Bewährungsprobe bestanden.

Ich hatte dieses Jahr Sorgen gehabt, dass meine Knie-Arthrose schlimmer wird, da ich bei den ersten Kurztouren hinterher Knieschmerzen hatte. Aber zum Glück, toi toi toi, ist das inzwischen wieder besser geworden. Ich dachte schon, ich müsste meine Tagesstrecken runterschrauben (die ja ohnehin nicht so reichlich bemessen sind.)

Die zweite Tour ging durchs Ruppiner Seenland und die Rheinsberger Gegend, im April. Alles stand in Blüte und die Frühlingsblumen bedeckten den Waldboden, es war wunderschön. Wir übernachteten auf einem netten Campingplatz am See. 

Havelberg #havelradweg #radtour #twi
Bild: Die Stadt Havelberg bzw. deren „Havelvorland“ mit seinen schönen alten Gebäuden, von der Brücke über die Havel aus gesehen

Die dritte Tour dieses Jahr ging in Richtung Ketzin/Havel, aber ich kam dort gar nicht an, weil ich unterwegs einen Platz zum Zelten gefunden hatte. Ich hatte mir eine neue Luftmatratze gekauft, eine Exped Synmat 7 UL, die für den Rücken sehr bequem ist, aber halt auch nicht so warm wie die Thermarest-Iso-Matten. Auf dem Rückweg besuchte ich die Zelt- und Kanuausstellung von Globetrotter und vervollständigte meine Zeltsammlung mit einem MSR Hubba Hubba NX. Welches inzwischen seine „Gewitterprobe“ bestanden hat!

Danach war ich noch für eine Nacht am Biwakplatz an der Spree, wo es richtig schön war. Und letzte Woche bin ich mit meinem Lebensgefährten den Havelradweg von Oranienburg nach Wittenberge (ca. 300km) gefahren. Das Havelland ist wunderschön. Am Ende fuhren wir noch ein Stück auf dem Elberadweg, und jetzt hätte ich voll Lust, den zu fahren.

Grundsätzlich zum „Überausgerüstet sein“:

Man denkt immer, Deutschland ist doch ein dicht besiedeltes Land mit viel Infrastruktur und man müsste nicht so ausgerüstet sein, als würde man durch die Weiten der Mongolei reisen, wo man zwei Wochen keinem Menschen begegnet. Aber der Schein trügt da auch ein wenig.

Z.B. mit dem Solarpanel oder mit dem 10 Liter Wassersack: Wenn man nicht in Gaststätten einkehrt und in Pensionen oder auf Campingplätzen übernachtet, benötigt man oft Strom für 2 Tage und Wasser für 2 Tage (und die Nacht dazwischen). Zum Teil kommt man auf Radrouten durch dünn besiedelte Gegenden 2 Tage nur durch Dörfer wo es nicht mal in jedem eine Dorfkneipe gibt. Klar kann man wegen Trinkwasser die Leute über den Gartenzaun ansprechen, das habe ich öfter gemacht und die waren auch alle sehr nett. Einmal hab ich bei einer Jugendherberge gefragt, und die wollte zuerst dass ich mich als Tagesgast anmelde für 2 €, und am Ende habe ich für das Trinkwasser aus dem Hahn einen Euro gezahlt. Das habe ich auch gemacht um Müll zu vermeiden, sonst wären Einwegflaschen aus dem Edeka wohl billiger gewesen. Ich mag aber auch nicht so abhängig sein von der Gunst von Leuten. Deswegen gehe ich gerne genug Wasser auftanken, bevor ich z.b. über Nacht auf einem Biwakplatz gehe, und den nächsten Tag durch ein dünn besiedeltes Biosphären-Reservat, dann brauche ich mir jedenfalls keine Sorgen zu machen, dass ich zwischendurch Wasser beschaffen muss und wo.

Spül-Tip: Ich habe ein Outdoorwaschbecken, der „Sea to summit“ Kitchen Sink. Das ist ein Sack aus wasserdichtem Stoff, der selbst stehen kann wenn gefüllt, und ich finde das zum Abwaschen, Haare oder mal ein Shirt waschen sehr super. Seit einer Weile benutze ich als Abwaschhilfe zusammengebundenes oder zusammengeknülltes Gras (andere sagen, auch anderes Naturmaterial funktioniert gut). Damit gehen von den Töpfen und dem Geschirr alle Reste wunderbar ab und man spart sich sogar die Öko-Seife.

Neues Gadget: ein Hobo-Kocher – Es gibt Konservendosen-Kocher, die super effektiv mit herumliegenden Brennstoffen wie kleinen Ästen, Zweigen, trockenes Laub funktionieren. Ihren Namen haben diese Kocher von den Hobos, US-amerikanische Wanderarbeiter mit einer eigenen Subkultur. (Wikipedia Link auf englisch, da der deutschsprachige Artikel leider sehr kurz und nicht so inhaltsreich ist). Anstatt mir einen zu bauen, was ich zuerst wollte, hab ich im Outdoorladen eines Kiezes dann einen echt schicken gefunden, der in Tschechien hergestellt ist, und werde den demnächst ausprobieren.

Viel Spaß beim Hören, eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Erreichbar bin ich unter urbanespinnstube (at) gmail.com und die Ravelry Gruppe „Podcasting auf deutsch“ findet ihr hier. 

Der RSS – Feed zum Abonnieren befindet sich unter: http://feeds.feedburner.com/distel

Episode 138: Verlosung und Kassensturz beim Stash

Heute mache ich die Verlosung zum faserverzückten Jahresrückblick, rede über Stulpen, MMM2017 und Ravelry-Garnvorschläge, vom verzwirnen von gekauften Garnen, Bullet Journaling, Buchbinden, Kalt duschen, Yoga mit Adriene und von meinem neuen gebrauchten Macbook.

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Shownotes

Housekeeping:

Ich bin gerade etwas eingeschränkt in meinen Handfertigkeiten, da ich am Samstag bouldern war und mir dabei die Unterarme überlastet habe. Es hat aber auch so Spaß gemacht! Pferdesalbe und Unterarmbäder in schön warmem Wasser haben es sehr viel besser gemacht. Wo wir schon mal beim Bouldern sind: Schaut euch dieses Video an, wo Lynn Hill Midnight Lightning klettert.

Danke an Heike0307, MatronaLupus, Emilshaus, Schlompfine, Sprutz und DamnedSnob fürs Feedback zur letzten Episode!

Zur Verlosung zum Faserverzückten Jahresrückblick:

Gewonnen hat die Nr. 18 von 22 Teilnehmenden: Frau Leo! Herzlichen Glückwunsch!

Stricken (00:07:37)

Ich mache die MMM 2017 Aktion mit, die Tini und Heike0307 auf Ravelry betreuen. Meine Ziele für Januar waren: Handschuhe zu Ende stricken, den Stash durchsehen und alles einpflegen. Bis auf das Einpflegen habe ich auch alles geschafft, juhu!

Ich habe meine Bude geputzt und den ganzen Stash auf dem Boden ausgelegt. Er ist wirklich so toll, ich würde am liebsten sofort alles verstricken!  Zum Glück habe ich überhaupt keine Mottenprobleme feststellen können.

Ich habe noch Beinstulpen angefangen, weil ich meine grade verlegt habe und ausserdem ein schönes Muster gequeued hatte: Die „Some Cloudy Day“ von Tiny Owl Knits. Dabei ist mir aufgefallen, dass es auf der Musterseite bei Ravelry einen Punkt gibt „In my stash“ und dahinter werden Garne vorgeschlagen, die ich gestashed habe, und aus denen Andere diese Stulpen gemacht haben. Sehr praktisch! Bei mir allerdings nicht so hilfreich, weil ich ausser Sockenwolle fast nur noch Handgesponnenes habe und ich das nicht in diesen Vorschlägen mit einfließt.

Spinnen (00:16:41)

Ich habe gezwirntes Industriegarn für Janis vom „Aus dem Rahmen gefallen“ Podcast nochmal mit sich selbst verzwirnt, um es dicker zu machen. Dann entsteht ein Cabled/Cablé Garn.

Der Yeti macht die Hefte schön (00:20:49)

Ich habe ja schon in der letzten Episode übers Buchbinden geredet. Jetzt habe ich nochmal von Ryuu den Tip bekommen, mir die Videos von Sea Lemon anzusehen, hier findet ihr ihren Youtube Kanal. Sea Lemon hat sehr viele Buchbinde-Tutorials.

Zum Bullet Journaling: Ich bin mit dem System immer noch so zufrieden, weil es das erste System ist, was für mich funktioniert.  Inzwischen merke ich, was für mich funktioniert und was nicht. Zum Beispiel habe ich mit einem Gratitude Log herumexperimentiert, aber ich stellte fest, ungefähr nach 10-12 Tagen führe ich es nicht mehr weiter, da schreite ich im Monat voran und gehe nicht mehr zurück zu meinem Gratitude Log.

Auch das Kalendermodul (Monthly Log) benutze ich kaum, ich schreibe es mir aber trotzdem ein, weil die monatliche To-Do-Liste finde ich ja dennoch gut. Überhaupt sind Todo-Listen das Kernstück meines Bujo. Auch Collections finde ich ganz praktisch.

Ausserdem mag ich Tracker. Ich tracke mein Yoga und noch etwas, zu dem ich jetzt komme:

Was ich grade toll finde (00:26:38)

Kalt duschen. Ja, echt. Drauf kam ich durch mein Yoga-Portal, die Inhaberin war so begeistert von Wim Hof. Ich bin von Wim Hof nicht so begeistert, und auch nicht von dem besserwisserischen Typen, der meint, am Tag 5 min. kalt zu duschen würde einen erfolgreich und besser machen. (Wim Hof bringt auch einiges an Sendungsbewußtsein mit)

Die Duscherei finde ich aber wirklich toll, weil sie für Immunsystem-Stärkung und für wunderbares körperliches Wohlbefinden sorgt. Ich mache es aber nicht so hart: Ich dusche erst warm, um mich zu waschen, und dann stelle ich das Wasser auf mittelkalt, also grad so dass es sich kalt anfühlt, um mich zu akklimatisieren, und dann auf maximal-kalt. Dann dusche ich so lange, wie der Körper es okay findet, und das sind normalerweise 30 Sekunden bis zu 1-2 Minuten. Danach fühle ich mich voll flauschig und wohlig.

Ausserdem mache ich gerade „Yoga with Adriene“ und ihr 30 Tage langes „Yoga Revolution“ Programm. Normalerweise mach ich eher mein Online-yoga wo ich für bezahlt habe, aber gerade ist mein Jahresabo zu Ende und so fange ich einfach nach dem Yoga Revolution Programm wieder damit an. Dann hab ich einen Monat zwischendrin für lau gehabt, das ist fein.

Und als drittes habe ich ein neues, gebrauchtes Macbook bekommen! Es lebe die Twittergemeinde. Leider habe ich auf dem Neuen, welches ich gleich zu Anfang fast geschrottet habe, kein richtiges Garageband mehr. Das neue Garageband hat keine Podcasting-Funktionalitäten mehr. Also nehme ich noch mit meinem alten Macbook auf.

Teechen und Outro (00:42:11)

Ich trinke gerade die Früchtetee Mischung „Melon Man“ aus meinem Lieblingsteeladen Bohea.

Dann wünsche ich Euch viel Spaß beim Hören, eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Episode 135: Schöne Hefte und Draussen schlafen

Heute geht es um Faseradventskalender, Socken stricken, Wickelknäuel, Wolle als Funktionsfaser, Sicherheit als Radfahrende mit Hilfe einer Poolnudel, Zelten im Herbstregen, und Bullet Journaling.

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Die Shownotes:

Housekeeping

Ich habe endlich den Projektbeutel fertig genäht, den die Gewinnerin des letzten Faserverrückten Jahresrückblicks schon Ende Januar 2016 gewonnen hatte. Hüstel. Damit das nicht noch mal passiert, habe ich den Gewinn-Beutel für das kommende Jahr schon fertig, bzw. muss ich nur noch die Futternähte nähen.

Stricken (00:04:14)

Ich hatte ein Paar Neon Socken gestrickt, mit dem Muster „Jeck“ von Regina Satta. Das Garn ist von Lana Grossa.  Ich habe eine richtige traditionelle Käppchenferse gestrickt, einfach weil ich die schon laaaang nicht mehr gestrickt hatte. Während ich im Hangout über das Fish Lips Kiss Heel geredet hatte, hab ich versehentlich beim 2. Socken eins gestrickt, öhöm, dann musste ich das wieder auftrennen ;)

Vom Sweater Fitting gibt es kein Update, ich hatte einfach leider keine Zeit, mich damit zu beschäftigen. Allerdings muss ich es doch mal lernen, denn ich blicke auf einige Sweater zurück, die ich gestrickt habe und die dann nicht gepasst haben. Daher habe ich mal einen Sprout Cardigan verschenkt, oder einen Pulli selbst getragen, der eigentlich für wen anderen war, oder meinen Thermal Sweater getauscht.

Mein Laminaria Tuch hat auch keine Fortschritte gemacht, das liegt nämlich am #Novickel – dem November Wickelknäuel vom Queerfeministischen Faserkombinat. Ich habe ein Garn gekommen, das „The Yarn at Home Mom“ gefärbt hat und das mit Kaschmir ist. Wohoo – Luxus. Ich stricke „Childs French Sock“ aus dem Vintage Socks Buch von Nancy Bush.

Gestrickt hab ich ausserdem die Farfalle Socks von Orinda5 aus Wollgewandt Handgefärbter Sockenwolle.

Einpflegealong 8.10.16 Farfalle Socks

Wolle als Funktionsfaser (00:20:40)

Ich habe dazu den Artikel zu Wolle als Funktionsfaser von Dennis Keune aus dem Camp4 Outdoormagazin zusammengefasst. Das gibt es leider nicht online.  Sie bashen zwar die selbstgestrickten Sachen, denn sie wollen ja verkaufen, aber interessant ist es trotzdem. Die ersten Alpinisten haben sich in Wolle, Leinen und Seide gehüllt und diese Fasern haben sich unter extremsten Bedingungen bewährt. Es geht um die Isolationsfähigkeit von Wolle, die mit ihren Luftkammern immer für ein günstiges Klima sorgt. Aus sehr feiner Merinowolle kann z.B. gute Funktionsunterwäsche hergestellt werden, die sich seidig anfühlt. Das Geheimnis der Wollfaser ist ihre Schuppenstruktur, ihre Hohlräume und ihr Wollwachsgehalt: Sie kann Feuchtigkeit sehr gut managen. Sie nimmt Dämpfe auf, ohne sich nass anzufühlen, wehrt aber Regenwasser ab. Gleichzeitig müffelt sie nicht und wirkt antibakteriell, da sich Bakterien an den wachsigen Schuppen nicht festsetzen können. Weiter wirkt sie antistatisch und ist schwer entflammbar. Auch andere Schafwollen, nicht nur Merino, haben natürlich Funktion. Dann nehme ich halt kein Pommernschaf für Unterwäsche, aber auf die Strickjacke schwöre ich, was die muckelige Wärme angeht. Auch Moni vom Fiberthermometer Podcast hat schon mal über das Spinnen und Wollverwendung bei den Wikingern gesprochen.

Spinnen (00:32:12)

Ich habe kein richtiges Spinnprojekt in Arbeit, aber bald: Ich mache nämlich bei ZWEI (2!) Faseradventskalendern mit. Der eine ist von „Berlin spinnt“ und der andere von der Ravelry.com – Gruppe „Podcasting auf deutsch“. Ich freue mich schon aufs Anspinnen :) Meine liebe Not hatte ich mit dem exakten Teilen von 120g-Kammzügen in 12 Stücke zu 10g. Ich habe dann manchmal Teile gehabt, die nur 8g wogen und andere wogen 11 oder 12g. Daher habe ich noch einen weiteren 120g-Kammzug geopfert, und diesen zu 36 Teilen geteilt und alle Fasertütchen bekamen dann noch ein paar Gramm extra-Fasern dazu. In Zukunft sollte ich die Kammzüge deutlich grosszügiger bemessen, so dass kein Zöpfchen Fasern Untergewicht hat. Ein Tip, den ich auf Twitter bekam: Bei Depot gibt es braune oder weiße blickdichte Papiertüten, die schon in 24Stück-Packungen abgepackt sind. Sie kosten zwar 4 bzw. 5 Euro, je nach Grösse, aber besser als 48 Tüten zu kleben! Falls jemand das tun möchte, hier ist ein Video-Tutorial zum Tüten kleben. (Youtube Link)

Was ich grade toll finde (00:42:45)

..ist, sich mehr Platz im Strassenverkehr zu schaffen, indem man eine Poolnudel auf den Gepäckträger klemmt. Hier ist ein Artikel über Warren Huska, der das in Toronto so praktiziert.

urbane Selbstversorgung (00:48:56)

Hier geht es um die papierlose Toilette. Und um Körperausscheidungen, also wer das eklig findet, muss vorspulen. Ich kam darauf, weil ich neulich im Blog von Wanderluchs über Outdoor-Hygiene für Frauen las, und hier sind Menschen mit Vulva und Uterus gemeint. Letzteres habe ich ja seit einem Jahr nicht mehr, doch davor leistete mir ein Mooncup (ein Ruby-Cup) gute Dienste, und jetzt finde ich eine Outdoor-Stehpinkelhilfe toll. Die Namen dieser Produkte sind zwar etwas lächerlich, meine heisst z.B. „Pibella“, aber die Funktion ist einfach toll. Richtig angewendet, gibt es (bei mir) bei dem Röhrchen keinerlei Nachtropfen und die Notwendigkeit, sich mit Wegwerfpapier abzutrocknen, entfällt. Sonst gibts noch: Whiz Freedom, Tavel Mate und Freelax. Für das große Geschäft, oder zu deutsch: die Kacke, gibt es auch eine papierlose Alternative. Und die heisst: Abwaschen. Ich habe das von meinem Bruder gelernt, und der von Mitbewohnern aus dem arabischen Raum. Man kann ganz einfach eine Plastikflasche mit nicht zu weitem Hals dafür benutzen. Man setzt die Flasche mit der rechten Hand so an, dass das Wasser an der Poritze runter läuft, und mit der linken Hand wäscht man sich unter dem fliessenden Wasser ab. Natürlich wäscht man sich hinterher die Hände schön gründlich. Kleine Gießkannen sind auch gut geeignet, aber da die Plastikflaschenmethode auch funktioniert, habe ich mir keine Klo-Gießkanne zugelegt.

Der Yeti macht die Hefte schön (01:00:31)

Ich habe jetzt auch mit dem Bullet Journaling angefangen. Was das ist, könnt ihr in diesem Einführungsvideo von Ryder Carroll sehen, und hier gibt es einen tollen Blogeintrag von Micha (die auch pocastet) zu ihrem Bullet Journal.  Ich persönlich mache „Dailies“ – also tägliches Bullet Journaling, und eine „Done-List“ (das habe ich mir selber ausgedacht und ist eigentlich kein Teil von dem ursprünglichen System, aber das ist halt auch das Ding, dass man sich eigene Module ausdenken kann. Ausserdem habe ich einen Yoga-Tracker seit ein paar Tagen. bujo achievements Blick in mein Bujo

Schwank aus meinem Leben (01:11:09)

Aufgrund des Buchs von Wigald Boning „Im Zelt“ habe ich mich entschlossen, es doch mal mit Herbstcamping zu versuchen. Da „Kuhle Wampe“ leider schon zu hatte, sind wir zum „City Camp 1“ gefahren, und ich verbrachte eine halb schlaflose Nacht in der Einflugschneise des Flughafen Tegel. #Outdoor Küche im Vorzelt. Klar dass es dauerregen gibt. #zelten #draussenschlafen #twi #msrhoop

Es ist schwer zu sehen, aber auf dem Bild bin ich grad am kochen.

Ich habe aber lecker gekocht, dazu musste ich mir aber ein Messer ausleihen vom Campingplatz. Mein eigenes Messer hab ich Heldin ja vergessen.

Rezept für Bulgur-Vürstchen-Camping-Topf:

1 Zwiebel und 2 Zehen Knoblauch kleinschneiden, den Kocher anmachen und beides mit Olivenöl anschwitzen. Danach eine geschnibbelte Paprika, 2 geschnittene Seitan-Vürstchen und kleingeschnittene Kartoffeln darin anbraten. Das Ganze wird dann mit Salz, Curry und was man möchte gewürzt. Ich glaub, ich nahm noch frischen Ingwer, Kurkuma und Senfkörner. Wenn vorhanden, noch Tomatenmark hinzugegeben und Wasser drauf gekippt. Dazu kommt noch feines Bulgur. Das ganze köcheln lassen, bis das Bulgur gar ist und die Flüssigkeit aufgenommen hat. (Das Bulgur nicht zu früh dazugeben, die Kartoffeln haben länger Garzeit als das Bulgur).

Teechen + Outro (01:19:49)

Ich trinke heute weißen Tee mit Lychee Aroma :)

Viel Spaß beim Hören, und eine Faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!