Episode 135: Schöne Hefte und Draussen schlafen

Heute geht es um Faseradventskalender, Socken stricken, Wickelknäuel, Wolle als Funktionsfaser, Sicherheit als Radfahrende mit Hilfe einer Poolnudel, Zelten im Herbstregen, und Bullet Journaling.

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Die Shownotes:

Housekeeping

Ich habe endlich den Projektbeutel fertig genäht, den die Gewinnerin des letzten Faserverrückten Jahresrückblicks schon Ende Januar 2016 gewonnen hatte. Hüstel. Damit das nicht noch mal passiert, habe ich den Gewinn-Beutel für das kommende Jahr schon fertig, bzw. muss ich nur noch die Futternähte nähen.

Stricken (00:04:14)

Ich hatte ein Paar Neon Socken gestrickt, mit dem Muster „Jeck“ von Regina Satta. Das Garn ist von Lana Grossa.  Ich habe eine richtige traditionelle Käppchenferse gestrickt, einfach weil ich die schon laaaang nicht mehr gestrickt hatte. Während ich im Hangout über das Fish Lips Kiss Heel geredet hatte, hab ich versehentlich beim 2. Socken eins gestrickt, öhöm, dann musste ich das wieder auftrennen ;)

Vom Sweater Fitting gibt es kein Update, ich hatte einfach leider keine Zeit, mich damit zu beschäftigen. Allerdings muss ich es doch mal lernen, denn ich blicke auf einige Sweater zurück, die ich gestrickt habe und die dann nicht gepasst haben. Daher habe ich mal einen Sprout Cardigan verschenkt, oder einen Pulli selbst getragen, der eigentlich für wen anderen war, oder meinen Thermal Sweater getauscht.

Mein Laminaria Tuch hat auch keine Fortschritte gemacht, das liegt nämlich am #Novickel – dem November Wickelknäuel vom Queerfeministischen Faserkombinat. Ich habe ein Garn gekommen, das „The Yarn at Home Mom“ gefärbt hat und das mit Kaschmir ist. Wohoo – Luxus. Ich stricke „Childs French Sock“ aus dem Vintage Socks Buch von Nancy Bush.

Gestrickt hab ich ausserdem die Farfalle Socks von Orinda5 aus Wollgewandt Handgefärbter Sockenwolle.

Einpflegealong 8.10.16 Farfalle Socks

Wolle als Funktionsfaser (00:20:40)

Ich habe dazu den Artikel zu Wolle als Funktionsfaser von Dennis Keune aus dem Camp4 Outdoormagazin zusammengefasst. Das gibt es leider nicht online.  Sie bashen zwar die selbstgestrickten Sachen, denn sie wollen ja verkaufen, aber interessant ist es trotzdem. Die ersten Alpinisten haben sich in Wolle, Leinen und Seide gehüllt und diese Fasern haben sich unter extremsten Bedingungen bewährt. Es geht um die Isolationsfähigkeit von Wolle, die mit ihren Luftkammern immer für ein günstiges Klima sorgt. Aus sehr feiner Merinowolle kann z.B. gute Funktionsunterwäsche hergestellt werden, die sich seidig anfühlt. Das Geheimnis der Wollfaser ist ihre Schuppenstruktur, ihre Hohlräume und ihr Wollwachsgehalt: Sie kann Feuchtigkeit sehr gut managen. Sie nimmt Dämpfe auf, ohne sich nass anzufühlen, wehrt aber Regenwasser ab. Gleichzeitig müffelt sie nicht und wirkt antibakteriell, da sich Bakterien an den wachsigen Schuppen nicht festsetzen können. Weiter wirkt sie antistatisch und ist schwer entflammbar. Auch andere Schafwollen, nicht nur Merino, haben natürlich Funktion. Dann nehme ich halt kein Pommernschaf für Unterwäsche, aber auf die Strickjacke schwöre ich, was die muckelige Wärme angeht. Auch Moni vom Fiberthermometer Podcast hat schon mal über das Spinnen und Wollverwendung bei den Wikingern gesprochen.

Spinnen (00:32:12)

Ich habe kein richtiges Spinnprojekt in Arbeit, aber bald: Ich mache nämlich bei ZWEI (2!) Faseradventskalendern mit. Der eine ist von „Berlin spinnt“ und der andere von der Ravelry.com – Gruppe „Podcasting auf deutsch“. Ich freue mich schon aufs Anspinnen :) Meine liebe Not hatte ich mit dem exakten Teilen von 120g-Kammzügen in 12 Stücke zu 10g. Ich habe dann manchmal Teile gehabt, die nur 8g wogen und andere wogen 11 oder 12g. Daher habe ich noch einen weiteren 120g-Kammzug geopfert, und diesen zu 36 Teilen geteilt und alle Fasertütchen bekamen dann noch ein paar Gramm extra-Fasern dazu. In Zukunft sollte ich die Kammzüge deutlich grosszügiger bemessen, so dass kein Zöpfchen Fasern Untergewicht hat. Ein Tip, den ich auf Twitter bekam: Bei Depot gibt es braune oder weiße blickdichte Papiertüten, die schon in 24Stück-Packungen abgepackt sind. Sie kosten zwar 4 bzw. 5 Euro, je nach Grösse, aber besser als 48 Tüten zu kleben! Falls jemand das tun möchte, hier ist ein Video-Tutorial zum Tüten kleben. (Youtube Link)

Was ich grade toll finde (00:42:45)

..ist, sich mehr Platz im Strassenverkehr zu schaffen, indem man eine Poolnudel auf den Gepäckträger klemmt. Hier ist ein Artikel über Warren Huska, der das in Toronto so praktiziert.

urbane Selbstversorgung (00:48:56)

Hier geht es um die papierlose Toilette. Und um Körperausscheidungen, also wer das eklig findet, muss vorspulen. Ich kam darauf, weil ich neulich im Blog von Wanderluchs über Outdoor-Hygiene für Frauen las, und hier sind Menschen mit Vulva und Uterus gemeint. Letzteres habe ich ja seit einem Jahr nicht mehr, doch davor leistete mir ein Mooncup (ein Ruby-Cup) gute Dienste, und jetzt finde ich eine Outdoor-Stehpinkelhilfe toll. Die Namen dieser Produkte sind zwar etwas lächerlich, meine heisst z.B. „Pibella“, aber die Funktion ist einfach toll. Richtig angewendet, gibt es (bei mir) bei dem Röhrchen keinerlei Nachtropfen und die Notwendigkeit, sich mit Wegwerfpapier abzutrocknen, entfällt. Sonst gibts noch: Whiz Freedom, Tavel Mate und Freelax. Für das große Geschäft, oder zu deutsch: die Kacke, gibt es auch eine papierlose Alternative. Und die heisst: Abwaschen. Ich habe das von meinem Bruder gelernt, und der von Mitbewohnern aus dem arabischen Raum. Man kann ganz einfach eine Plastikflasche mit nicht zu weitem Hals dafür benutzen. Man setzt die Flasche mit der rechten Hand so an, dass das Wasser an der Poritze runter läuft, und mit der linken Hand wäscht man sich unter dem fliessenden Wasser ab. Natürlich wäscht man sich hinterher die Hände schön gründlich. Kleine Gießkannen sind auch gut geeignet, aber da die Plastikflaschenmethode auch funktioniert, habe ich mir keine Klo-Gießkanne zugelegt.

Der Yeti macht die Hefte schön (01:00:31)

Ich habe jetzt auch mit dem Bullet Journaling angefangen. Was das ist, könnt ihr in diesem Einführungsvideo von Ryder Carroll sehen, und hier gibt es einen tollen Blogeintrag von Micha (die auch pocastet) zu ihrem Bullet Journal.  Ich persönlich mache „Dailies“ – also tägliches Bullet Journaling, und eine „Done-List“ (das habe ich mir selber ausgedacht und ist eigentlich kein Teil von dem ursprünglichen System, aber das ist halt auch das Ding, dass man sich eigene Module ausdenken kann. Ausserdem habe ich einen Yoga-Tracker seit ein paar Tagen. bujo achievements Blick in mein Bujo

Schwank aus meinem Leben (01:11:09)

Aufgrund des Buchs von Wigald Boning „Im Zelt“ habe ich mich entschlossen, es doch mal mit Herbstcamping zu versuchen. Da „Kuhle Wampe“ leider schon zu hatte, sind wir zum „City Camp 1“ gefahren, und ich verbrachte eine halb schlaflose Nacht in der Einflugschneise des Flughafen Tegel. #Outdoor Küche im Vorzelt. Klar dass es dauerregen gibt. #zelten #draussenschlafen #twi #msrhoop

Es ist schwer zu sehen, aber auf dem Bild bin ich grad am kochen.

Ich habe aber lecker gekocht, dazu musste ich mir aber ein Messer ausleihen vom Campingplatz. Mein eigenes Messer hab ich Heldin ja vergessen.

Rezept für Bulgur-Vürstchen-Camping-Topf:

1 Zwiebel und 2 Zehen Knoblauch kleinschneiden, den Kocher anmachen und beides mit Olivenöl anschwitzen. Danach eine geschnibbelte Paprika, 2 geschnittene Seitan-Vürstchen und kleingeschnittene Kartoffeln darin anbraten. Das Ganze wird dann mit Salz, Curry und was man möchte gewürzt. Ich glaub, ich nahm noch frischen Ingwer, Kurkuma und Senfkörner. Wenn vorhanden, noch Tomatenmark hinzugegeben und Wasser drauf gekippt. Dazu kommt noch feines Bulgur. Das ganze köcheln lassen, bis das Bulgur gar ist und die Flüssigkeit aufgenommen hat. (Das Bulgur nicht zu früh dazugeben, die Kartoffeln haben länger Garzeit als das Bulgur).

Teechen + Outro (01:19:49)

Ich trinke heute weißen Tee mit Lychee Aroma :)

Viel Spaß beim Hören, und eine Faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Episode 128: die Jahresrückblicksverlosung

Heute geht es natürlich um die Verlosung zum Faserverrückten Jahresrückblick, tolle Socken, Hitchiker, die neue Motivieraktion bei „Podcasting auf deutsch“, feine Wolle aus Frankreich von Longo Mai, und neues vom Artjournaling.

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 Housekeeping

Es gab 37 Jahresrückblicke (ohne meinen eigenen) und es wurde auch ein neuer Hobbyvirus gestreut: Filofaxing (von abcDaniela). Der Random Number Generator hat die Nr. 32 gezogen, und das ist knitknatie – herzlichen Glückwunsch!

Danke auch an alle, die Kommentare geschrieben haben!

Danke auch an Janis, die_er mir einen Jingle für die urbane Spinnstube gebastelt hat. Ansonsten habe ich mich noch nach Jingles bei incompetech.com umgesehen, aber nichts gefunden, was mir gefallen hat.

Stricken

Aus dem Adventskalendergarn habe ich den Hitchhiker fertig, er hat jetzt 53 Zähne – leider habe ich ihn noch nicht wirklich gut fotografiert und bei Ravelry eingestellt. Danach habe ich Socken angefangen, zu lang gemacht, wieder geribbelt und neu gestrickt, die mir zu lang geworden waren. Es ist ein nettes Resteprojekt im Rahmen meines Vorhabens „Knitting for the Activists“.

Hier ist der Thread zur MMM Aktion in der Ravelry Gruppe. (Motivation, Meilensteine, Mottomonate)

Spinnen

Marc hat was ganz spannendes bekommen: Nämlich 3 riesen Säcke voller weicher, feiner Wolle aus Frankreich, und zwar von Longo Mai.

Longo Mai ist eine europäische Kooperative, die vor allem in Berg- und Randregionen landwirtschaftliche Höfe aufgebaut hat und anarchistisch funktioniert. Sie engagieren sich für Ökologie und solidarisches Leben und Wirtschaften, Ernährungssouveränität und Bäuer_innenrechte. Es gibt auch in Deutschland eine Kooperative von Longo Mai, der Hof Ulenkrug in Mecklenburg-Vorpommern.

Art Journaling

Ich mache bei Lifebook 2016 mit und habe neuen Elan :)

Nachtrag:

Überholabstand zu Fahrrädern sollte 1,5m sein :)

Viel Spaß beim Hören und eine faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Episode 126 – der faserverrückte Jahresrückblick

Heute ist der „Faserverrückte Jahresrückblick“ dran, deshalb gibt es auch keine Kapitel wie sonst, und eine etwas andere Form.

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Housekeeping
Ich entschuldige mich für die Herumalberei mit dem Stimmwandler von Garageband.
Wenn ihr mitmachen möchtet beim faserverrückten Jahresrückblick könnt ihr das hier in diesem Thread tun:
Faserverrückter Jahresrückblick im Forum von Podcasting auf Deutsch

Alle, die bis 31.1.2016 einen Jahresrückblick gepostet haben, kommen in den Lostopf, einen handgenähten Projektbeutel zu gewinnen. Dabei geht entweder die „Box-bag“ Form oder die des Beutels mit Zugband.

100folgen_preise schneekoppe socken

 

1. Das Strick-, Spinn- und Häkeljahr.

Die größte Herausforderung war, die 15 Punkte für 2015 noch zu schaffen. Es war sehr knapp.  Habe ja nicht grad wenig gestrickt und gesponnen, aber halt viel aus neuen Erwerbungen. Auch hatte ich irgendwie nie eine Synchronizität mit den Mini-Challenges.

Mein Meilenstein dieses Jahr war, meinen 2. Ribby Cardi zu stricken, und trotz einiger Probleme kam er am Ende super raus!

Ribby Nr2

Ausserdem habe ich meinen ersten Teppich gewebt! Er wellt sich zwar an ein paar Stellen, aber gut, ich bin Anfängerin.

my first weaving project. a wonky rug! #weben #weaving #spinning

Und ich habe ein Kilo Corriedale-Wolle in drei Wochen zu Pullovergarn versponnen:

tdf 8-9

2. Der Stash 2015

Ich habe dieses Jahr ganz schön Zuwachs gehabt. Zum Vergleich: „metres remaining“ 2013: 46202m 2014: 41467m 2015: 53554m – frei nach dem Grundsatz „Ich hab ja jetzt nen Webrahmen“.

Da ich den Webrahmen allerdings dann gar nich mehr bespannt habe nach dem Teppich, habe ich den erwarteten Garnbedarf wohl falsch eingeschätzt gehabt. Grund war die Bäckerei, die mir dieses Jahr vieles abverlangt hat, weil es so turbulent war.

Ab Mai ging quasi gar nichts mehr – z.B. blieb mein Artjournaling-Jahreskurs (Lifebook 2015) ab Mai gnadenlos liegen.

Vom Zuwachs durch Spinnen im Vergleich mit dem Verbrauch durch Stricken: Ich habe 6700m gesponnen und 6200m verstrickt, von daher nimmt sich das nicht so viel :)

3. Mein Kleiderschrank

Die Lieblingsteile 2015 waren – Dauerbrenner – der Ribby Cardi, den ich mir 2013 gestrickt hatte. Er geht auch schon vom vielen vielen Tragen kaputt. Ich musste schon am Ellenbogen stopfen. Und die Ärmelbündchen sehen auch nicht mehr so gut aus.

Das zweite Dauerbrenner-Lieblingsteil ist das „Silk Kerchief“ – ein einfaches, kraus rechts gestricktes Dreieckstuch.
lappenkerchief3

Dann trage ich auch sehr gerne die Tridactyl-Handschuhe und meine handgesponnene Mütze, die erst vor ein paar Wochen fertig geworden ist.

Was ich sehr selten trage, ist leider der Daybreak, weil mir die Art, wie sich das Tuch trägt, nicht so gefällt, dann „Earth and Sky“, das war ein Mystery-KAL von Stephen West, das trag ich einfach selten, weil ich vielleicht zuviele andere Lieblingstücher habe, und das „Allerleirauh-Tuch“. Ich glaube, letzteres ist einfach ein wenig zu groß. Mal sehen, ob ich Leute finde, die ihnen ein besseres Zuhause geben.

4. Gemeinsam geht alles besser

Aktionen, Treffen und Festivals 2015

Wie schon gesagt, hatte ich mit den 15 Punkten für 2015 meine Schwierigkeiten, und habe es trotzdem noch knapp geschafft. Aber leider habe ich nicht so viel Mitmachspaß gehabt, da ich halt viel um die Ohren hatte.

Den hatte ich dafür bei der Tour de Fleece, die dieses Jahr wieder total episch und total schön war. Ich habe ein Kilo graues Corriedale gesponnen und hatte so viel Spaß mit dem „Team Yeti“, das wir vor Jahren gegründet hatten. Da kann eigentlich alles um mich herum zusammenkrachen, auf eine TDF Teilnahme lege ich Wert!

Die dritte Mitmachaktion war der Faser-Adventskalender 2015, zu dem ich mal gesondert bloggen müsste. Es war so toll. Wir waren 24 Teilnehmerinnen, und alle haben ein Türchen gestaltet und 24 Tütchen in ein Paket gepackt und zu Fanni geschickt. Sie hat dann alles umgepackt und an uns zurückgeschickt, so dass alle ein Set aus 24 verschiedenen Tütchen bekamen. Den auszupacken und zu verspinnen hat total Spaß gemacht.

Ich war auch in Leipzig auf dem Wolle-Fest und auf dem Berlin Knits Yarnfestival, wo ich viele liebe Leute aus der Craftingszene getroffen habe.

Leider habe ich Abby Franquemont verpasst, die in Backnang dieses Jahr Kurse gegeben hatte. :-(

Und ich habe natürlich das Ragù gehabt, das Strickcafe von zwei Freunden von mir, die ich 2015 so richtig kennengelernt habe. Das Café wurde dann mein Stammcafe und ich habe mich auch mit Leuten aus dem Internet dort getroffen: Mit Ryuu zum Beispiel oder Weird von Weird&Twisted.

5. Hattest du ein Motto für 2015 und wie lief es damit?

Ich weiß gar nicht, ob ich ein Craftingmotto hatte. Ich habe mir als Motto bei Lifebook zwei Worte gesucht, die waren „Mitgefühl“ und „Bewegung“. Bewegung war sehr viel drin im Jahr, und auch das andere Motto habe ich gepflegt, aber wegen der Turbulenzen habe ich mit meinem Motto/Mottos nicht so sehr gearbeitet, wie ich es gewollt hätte.

6. Die schlimmsten Crafting-Unfälle und Reinfälle.

Zuerst waren da die Pannen beim Ribby Cardi, aber da sich am Ende alles in Wohlgefallen aufgelöst hat, will ich da mal nichts sagen.

Dann habe ich aus dem Faser-Adventskalender ein Single-Garn mit Perlen und Pailetten gesponnen, inspiriert von Weird, die sich aus sowas klasse Tücher strickt. Als ich den ersten Strang abgehaspelt hat, sind mir bestimmt 10 Joins aufgegangen, weil ich so schlampig angesponnen hatte. Normalerweise zwirne ich ja alles, und da spinne ich meine Joins eher locker.  Offenbar. Ich habe dann gelernt, wieder bessere Joins zu machen und bin jetzt zufriedener damit.

Es gab auch ein paar Auftrenn-Geschichten, aber da ich mich an die nicht mehr erinnern kann, können sie nicht so schlimm gewesen sein.

7. Lieblingsdesigner/in?

Aus Gründen der Freundschaft, des Designs und des tollen Cafés:

Marc Smollin natürlich!

8. Song des Jahres?

Ich bin dieses Jahr zum Metal gekommen, und besonders nett zu hören finde ich die Band Arch Enemy. Nehmen wir mal einen Song von ihnen:

„We will Rise“

9. Buch des Jahres

„Whipping Girl“ von Julia Serano war dieses Jahr meine Urlaubslektüre. In dem Buch geht es um den politischen Kampf von Trans Frauen und die feministische Bewegung. Es war sehr augenöffnend und wichtig für mich zu lesen. Julia Serano analysiert Sexismus und Verachtung gegen Frauen darauf hin, wie Cis und Trans Frauen davon betroffen sind, und wie manche feministische Bewegungen Trans Frauen ausschließen, indem sie selbst misogyne oder eingeengte Rollenbilder für Frauen propagieren.

11. Drei Dinge, die du nicht hättest missen wollen 2015

  • die Fahrradtour von Zittau nach Usedom und zurück nach Berlin, sie war einfach phänomenal.
  • die Hysterektomie (Gebärmutterentfernung) Anfang Oktober, die wirklich super verlaufen ist und super verheilt ist, und die mir jetzt dieses ständige Sturzbluten alle paar Wochen beendet hat. Ich fühle mich sehr wohl und bin sehr happy damit!
  • meine Kollektivistas von der Backstube!

12. Drei Dinge, auf die du gut hättest verzichten können 2015

  • Pegida und Rechtsruck
  • Krieg und Frontex
  • Streß auf Arbeit

13. Was hast du 2015 Neues begonnen?

  • Metal hören
  • Radwandern
  • Weben
  • Lifebook

14. Wovon hast du dich 2015 getrennt?

  • getrennte Wege ging ich mit einigen Leuten aus der queerfeministischen Blogger_innenszene, weil wir feststellen mussten, dass wir politisch nicht harmonieren. Aber der Vorteil ist, dass wir jetzt auch wissen, woran wir sind und bei wem es besser passt.
  • von meiner Gebärmutter :))

15. Motto für 2016:

  • Stash-Abbau!
  • „Back to Life, Back to Reality“.

 

Viel Spaß beim Hören, eine Faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Ich freue mich auf EURE Rückblicke!

 

Episode 110: Jahresrückblicksverlosung

Heute geht es um ein paar aktuelle Strickprojekte, Spinnen, ein Webbuch, um meine Erfahrungen mit Kochen nach einem vorgefertigten Speiseplan, tolle Aquarellfarben und ein Teechen gibt es auch.

hourly comic day
Bild: Hourly Comic Day 1.2.2015 – eine von zwei Comicseiten, die ich gezeichnet habe anstatt an diesem Tag einen Podcast aufzunehmen ;)

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Die Shownotes:

Housekeeping
Ich bedanke mich bei euch allen fürs flattren, kommentieren und diskutieren!
Für Facebooknutzer_innen habe ich eine alte Jux-Seite, die ich mal angelegt habe, umfunktioniert zur Podcast-Ankündigungs-Seite:
Fans of the Ballwinder <– diese Seite könnt ihr gern liken! Dort kündige ich dann meine Podcasts an.

Stricken

Ich habe fertig:
– Ringelsocken aus 6fädiger Sockenwolle „Stripemania“, die sehr viel Spass gemacht haben zu stricken.
In Arbeit:
der zweite Ribby Cardi aus grauem rauhwolligen Pommernschaf, das ich vor einiger Zeit gesponnen habe.
Walnut Waffle Socks nach dem Muster „Minecraft Socks“ und mit von Tini pflanzengefärbtem Sockengarn.

Spinnen
Ich rede schon beim Stricksegment etwas über das Pommernschaf, und dass es viele Grautöne im Vlies hat, und dass die Wolle nicht lichtecht ist. Hier ist eine Webseite über diese Schafrasse.
Ausserdem frage ich mich, ob das Kardieren mit Handkarden wirklich so viel zeitaufwändiger ist als das Kardieren mit einem Drum Carder (Kardiermaschine). Ich rede über unnötige Arroganz gegenüber Wollverarbeitsungsmethoden.
Ich habe eine „Pünktchenwolle“ gesponnen und überlege, ob ich noch was nachbestellen soll, oder die kleine Menge so klein lassen. Die Wolle gibt es bei Wollknoll als „Pünktchenwolle“ und es ist neuseeländische Schafwolle im Vlies mit Baumwollpünktchen.
Ausserdem wurde unser versponnener Salon 5 Jahre alt und ich erzähle ein bischen davon. Die dazugehörige Gruppe auf Ravelry ist „Berlin spinnt„.
Dass Gigi von den Knitmore Girls dachte, ich würde 2015 jeden Tag 15 min. spinnen, spornt mich irgendwie an und ich spinne generell wieder mehr.

Weben
Ich bespreche auf äusserst unprofessionelle Art und Weise :D das „Weavers Idea book – creative cloth on a rigid heddle loom“ von Jane Patrick.

in Aktion
Es gab sage und schreibe 42 faserverrückte Jahresrückblicke!
Der Random Number Generator hat gesprochen und eine Person hat gewonnen und darf sich aussuchen: Soll ich dir einen Projektbeutel nähen? oder eine Stricknadelrolle? Und auch die Farbe darf gewünscht werden. Ich verpasse heisse Ohren auf Ravelry.

urbane Selbstversorgung
Ich koche seit 1,5 Wochen jeden Tag! Nach einem Speiseplan! Das funktioniert super gut und es macht auch Spass. Inspiriert dazu wurde ich durch diese Familie, die einen „ewigen Speiseplan“ hat, und wie meiner aussieht, habe ich in meinem Ex-Podcastblog und meinem jetzigen Privatblog berichtet. (Falls ich schon mal das Thema hatte, dann entschuldigt bitte, aber jetzt ist es mit eigener Erfahrung immerhin unterfüttert!)

Was ich grade toll finde
Ich habe mir Igor Trestoi Wasserfarben gekauft. Auf Empfehlung von Jademond.
Und was soll ich sagen: Ich finde, sie sind für das Geld, was sie kosten, richtig richtig super. Richtige Wasserfarben für wirklich günstig!

Teechen
Es gibt „Ägyptischer Amun“ von Meßmer. Das ist ein Tee in Beuteln.
Schmeckt lecker, riecht ein bischen streng. (Näheres im Podcast, haha)

Viel Spass beim Anhören, eine faserverrückte Zeit und STricken ohne Tränen!

Episode 109: Heute unterdrücke ich mich mal selbst!

Heute geht es um das sTricken von Sweatern in der Runde vs. in Einzelteilen, es gibt Politschwafel über verinnerlichte Unterdrückung, dann Spinnen und Kardieren, Art Journaling, Graffiti, Weben, Fragen und Antworten im Internet und ein Teechen.

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Die Shownotes

Housekeeping
Vielen Dank für die Kommentare und das Flattren! Leider zeigt Flattr gar nicht mehr an, wer das war, deshalb nicht namentlich.
Noch ein paar Tage Zeit, um beim Faserverrückten Jahresrückblick 2014 mitzumachen! Am 31.1. lose ich aus, zu gewinnen gibt’s ein genähtes Goodie von mir, eine Stricknadelrolle oder einen Projektbeutel.

Ich flattere momentan:

Stricken

Ich stricke Vanilla Ringelsocken aus Regia Stripemania 6fädig. Dabei habe ich ein Afterthought Heel gestrickt und eine Propellerspitze. Beides habe ich aus dem Buch „Der geniale Sockenworkshop“ von Ewa Jostes und Stephanie van der Linden. Eine gute nachträgliche Ferse gibt es aber auch kostenlos und auf englisch bei dem Strickmuster „Mojo Socks“.
Ausserdem stricke ich den Ribby Cardi von Chic Knits (Bonne Marie Burns) aus selbstgesponnenem Pommernschaf.
Ich rede über Gründe, wieso Sweater in der Runde oder in Teilen gestrickt werden. Erwähne Elisabeth Zimmermanns Buch „Knitting Without Tears“ und darin den „Phoney Seam“.

Politschwafel

Hier geht es um die Frage, wieso die Strickmuster von Frauen auf Ravelry weniger Geld kosten wie vergleichbare von Männern. Angiie hatte sich das in ihrer 6. Folge gefragt.
Ich rede über verinnerlichte Unterdrückung und verinnerlichte Rollen, das sind Regeln und Verhaltensgebote, deren Einhaltung von den einzelnen Menschen normalerweise unbewusst und andauernd bei sich und anderen durchgesetzt wird. Wir unterdrücken uns selbst, aber bestrafen auch Menschen, die von der „Norm“ abweichen, mit Mikroagressionen:

Microagression Theory (englisch, Wikipedia)
21 Microagressions you hear on a daily basis (Buzzfeed)
http://www.microaggressions.com
Handarbeits-Bullshit-Bingo von Ella

Also, im Prinzip sage ich nicht, wir unterdrücken uns selbst, sondern dass die Mechanismen mit denen wir „auf Linie“ gebracht und gehalten werden, klein und subtil sind, und es die Häufigkeit und Regelmässigkeit der Aggressionen ist, die ihre Wirksamkeit ausmachen. Und wenn dies dann noch mit verinnerlichten Rollenbildern zusammenkommt, haben wir da einen Gender Pay Gap, wo keine_r weiss, woher das auf einmal kommen soll.
(Hier merke ich wieder mal, dass ich schriftlich in den Shownotes besser formuliere als live im Podcast, und die Sachen auch viel besser auf den Punkt bringe. argh.)

Spinnen
Ich habe Mohair im kurzen Auszug gesponnen, das ist nun fertig.
Jetzt habe ich handgefärbtes Wensleydale gesponnen, das mir Theresa aus Kalifornien geschickt hatte. Das hatte ich zusammen mit Merino und Seide zu Batts kardiert. Ich bin kein Fans von Rolags.
Kennt ihr Kardier-Tutorials abgesehen von diesen:
Rexenne (youtube Video zu Teil 1, die anderen Teile könnt ihr dort auch noch finden)
Chantimanou (Youtube Video)
und könnt sie mir empfehlen?

In Aktion

Tubularity KAL: Wieso macht niemand mehr was? Hopp HOpp :D
15 Punkte für 2015: Es gibt schon einige FO’s und viel Inspiration! Ich habe auch schon Garn fertig, muss es aber noch knipsen und posten.

Art Journaling

der Lifebook 2015 Kurs bei Willowing macht total Spass. Die letzte Lektion war von Joanne Sharpe und es ging um Lettering, und sie arbeitet, was mir einfach liegt, mit Wasserfarbe.
Ich hab Probleme mit Lettering und bin deshalb schon an einer Laufbahn als Graffiti Artist gescheitert.
Es geht kurz um Graffiti und hier gibt es eine tolle Webseite dazu:
Art Crimes

Weben

Mein kleiner Teppich (30x80cm) ist fertig, und nun muss ich noch mehr in der Richtung weben, damit ich dann die Teile zu einem grösseren kleinen Teppich zusammennähen kann.

Was ich grade toll finde

Leute im Internet fragen zu können, wenn ich irgendetwas wissen will und nicht genug dazu weiss, um es googlen zu können.
Dazu gibt es ein paar kleine TiPs für Tips geben im Internet:
a) Bin ich überhaupt wissend?
b) Was ist denn überhaupt gefragt?
c) kenne ich vielleicht jemand, der_die sich damit auskennt?
d) bitte nicht irgendwelche total vom Thema abweichenden Tips, die du empfiehlst weil du das grade toll findest.

Btw: diese Frageportale sind doch total unbrauchbar, oder?

Teechen

„Zeit zu Wärmen“ von Lebensbaum aus dem „100 Dinge Paket“.

Viel Spass beim Hören, eine faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Episode 108: Bye Bye, urbane Selbstversorgung! war schön mit dir!

Heute geht es um die neuen Strickprojekte dieses Jahres, Spinnen, ein neues Hobby: Weben, warum ich das Segment „urbane Selbstversorgung“ aus der regelmässigen Rotation nehme und Lifebook 2015 bei „was ich gerade toll finde“.

upload
Auch heute ein Anliegen: Solidarität mit den jüdischen Opfern der Pariser Terroranschläge in diesen Tagen.

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Die Shownotes

Housekeeping:
Mein Macbook ist soundmässig kaputt, aber ich kann dank externer Soundkarte dennoch aufnehmen. Wenn es auch seitdem etwas hakt und spinnt.
Ich danke euch für eure Kommentare und das Unterstützen des Podcasts!
Ausserdem ist es toll, dass so viele beim Faserverrückten Jahresrückblick mitmachen! Ich verlose am 31.1. ein nach Wunsch genähtes Goodie unter euch, entweder eine Stricknadelrolle oder einen Projektbeutel.
Der Podcast Wollwirrwarr ist wieder da!
Ausserdem gibt es einen Neuen, er heisst Wollhaexerei.
Gestartet ist: 15 Punkte für 2015 von Tini (Zwillingsnadel) und Elli und Manu (Stadt, Land, Wolle) organisiert.

Stricken

Spinnen
Ich spinne einen Mohair Kammzug von Elfenwolle, und zwar im kurzen Auszug. Ich habe das ewig nicht mehr gemacht und deswegen bin ich darin total ungeübt und muss noch viel üben.

Weben
Ich spinne das Mohair zu Teppichgarn, weil ich begonnen habe zu weben. Ich habe einen Kircher Webrahmen aus VHS Beständen erstanden. (80cm breit)
Ich und eine Mitstreiterin aus der Spinngruppe haben gemeinsam unsere Rahmen bespannt. Dabei haben wir Videos benutzt von Tim Horchler (Youtube Channel) und der Landsmannschaft Ostpreußen.

Linktip zu einem WebBlog: die Spinnwebe (hab ich neulich schon mal empfohlen, oder?)

urbane Selbstversorgung
Die urbane Selbstversorgung wird aus Gründen nicht länger ein ständig präsentes Segment in diesem Podcast sein. Dafür werden Politschwafel und Art Journaling öfter vorkommen, und je nachdem was anliegt.

Was ich grade toll finde

Lifebook 2015 von Willowing ist gestartet, und ich finde es super, gerade auch die spirituelle Komponente, da dieser Bereich in meinem Leben etwas sehr vernachlässigt war.

Teechen

Heute: Früchtetee 1:1 mit Zitronengras gemischt. Lecker!

Viel Spass beim Hören, eine Faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Episode 107: Faserverrückter Jahresrückblick!

Diesmal gibt es keine Segmente oder die üblichen Sachen, sondern nur den Rückblick auf 2014. Das war vielleicht mal ein produktives und aktives Crafting-Jahr!

crafting 2014

Was ich 2014 unter anderem gestrickt habe.

Hier geht es wie immer zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter <- hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

download aktuelle episode

URL: http://www.spiritvoices.de/pod/ep107.m4a

sollte der Browser vermelden, die Datei sei beschädigt: Keine Sorge, ist sie nicht. Es ist dann nur das Format, was nicht verstanden wird.

Die Shownotes:

Das Craftingjahr 2014
..war sehr produktiv und schön. Meine neue Herausforderung war, einen Raglan von oben zu stricken. Das war nicht schwer und klappte sehr gut! (Featherweight Cardigan) Ich habe fast 9km Garn verstrickt und hatte fast keine Probleme mit Tennisellenbogen. Das einzige, was mich dann doch fast die Armgesundheit gekostet hätte, waren Knitpro Cubics Nova Metall Sockennadeln in 2mm Stärke. Die waren echt die Hölle.

meine Lieblingsstücke
Zum Beispiel der Ribby Cardi, das Leftie und Tubularity von Martina Behm, und den schon erwähnten Featherweight Cardigan. Ich finde einfache, gut sitzende und praktische Kleidungsstücke am besten!

State of the Stash
Nach jahrelangem glücklichen und zufriedenem wenig-konsumieren dachte ich dieses Jahr, bestimmte Trends, neue Färberinnen und Wolle-Feste dürfen nicht spurlos an meinem Stash vorbeigehen. Deswegen kam viel Garn rein! Ich habe 9km Garn bekommen und fast genauso viel verstrickt. Ausserdem habe ich über 3000m Garn gesponnen und fast genausoviel vertauscht oder destashed. Insgesamt habe ich also einen Zuwachs von 1,5km. :D Ich erwähne die tollen Ringelsockengarne von Nicole C. Mendez

Gemeinsame Aktionen in der Fasercommunity
Was ich super fand, war das Yarnbombing zu den Ravellenics für LGBT* in Russland. Auch wieder schön, die Tour de Fleece, und die Wickelknäuel! Dann ein grosses Herz für den queerfeministischen Stricktreff und den versponnenen Salon und die schönen QFFK Hangouts. Ich kann echt nicht über Einsamkeit klagen!

Musik
Ich war endlich mal auf einem Konzert von Bad Religion!

Lieblingsdesigner_in
Stephen West – because absolute cutiiieeeee *kreisch*
Martina Behm – weil tolle praktische Teile!

3 Dinge, die ich nicht hätte missen wollen
1. Das tolle Zelt
2. Der super Urlaub mit dem tollen Zelt
3. die gute Stimmung in unserer kollektiven Bäckerei!

3 Dinge, die ich echt nicht gebrauchen hätte können.
1. Die vielen Krankheitsfälle
2. Stress mit Freund_innen
3. rassistische Pegida-Scheiße und der nicht enden wollende, penetrante Rollback in Deutschland.

Aufgehört
..habe ich mit dem Saxophonspielen *heul* – hoffentlich nicht für immer!

Motto für 2014
Ich konzentriere mich auf die Bäckerei und mache halt, was sonst noch so geht. Damit bin ich sehr gut gefahren, weil es mich einfach sehr entspannt hat, sich auf ein Ding zu konzentrieren, anstatt sich zwischen 10 Interessensgebieten selbst zu zerreissen.

2014 in einem Wort
Prioritäten

mein Motto für 2015
Fortschritt. Im Sinne von „auf dem Weg sein“.