Episode 143: Zurück aus Schweden

Heute geht es um das Berlin Knits Yarnfestival, fertige und endlich begonnene Projekte, den Oberteile-Knitalong und den #herbstflauschKAL, es gibt Rückblicke auf die Tour de Fleece 2017 und die Dänemark- und Schweden-Radtour, von der ich eben zurückgekehrt bin.

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Die Shownotes

Housekeeping (00:00)

Erst mal vielen Dank für Kommentare und Rückmeldungen zur letzten Episode! Leider hat es im August nicht gereicht, zeitlich – vor dem Urlaub war doch noch zu viel zu regeln.

Es gibt einen Event in naher Zukunft, das Berlin Knits Yarnfestival – weil ich sowieso in Berlin wohne, werde ich hin gehen und würde mich freuen, einige von euch zu treffen. Wir können uns da entspannt hinsetzen und bei einem Getränk stricken und schnacken. Gerne melden, z.B. im Thread „Der Yeti unterwegs“ 

Stricken (03:48)

Ich habe den Fancy-Mee Summer KAL mitgemacht, und das Tuch hat viel Spaß gemacht und ist jetzt fertig. Sabine – fritzi01 – hat das Tuch designet und es ist kostenlos auf Ravelry herunterladbar!  Ich hab es aus handgesponnenem Garn gestrickt, beide Garne waren aus fiberspace.de Fasern gesponnen. Ich habe es jetzt „softgeblockt“, also nur naß gemacht und in Form gezupft, zum liegend trocknen. Lacetücher blocke ich stärker, aber Tücher auf kraus rechts-Basis nicht unbedingt. Leider hatte ich von deinem einen Garn nicht die vorgeschlagene Menge, aber ich habe den letzten Beam Stich Musterteil verkleinert gestrickt, und dann hat alles irgendwie gereicht. Das Originaltuch wurde aus Leinen gestrickt, als Sommertuch, aber viele haben es mit Wolle gestrickt und das sieht auch gut aus..

*Happy Music*

Ich habe endlich, endlich, endlich mein Oberteil angefangen zu stricken, das ich seit über einem Jahr vor mir her geschoben hatte. In der QFFK ravelry-Gruppe gibt es gerade einen #HerbstflauschKAL, wo man sich ein Muster aus einem ravelry-Bundle aussuchen und das stricken kann. Ich bin verliebt in den Driftwood Pulli (ein freies Muster von Isabell Krämer). Allerdings will ich das Garn benutzen, was ich für den Tempest Sweater von Ann Weaver vorgesehen hatte. Es ist die BFL Base von Dye For Yarn. Ich habe nur zwei Stränge, die ich mit 2 Wollmeisen ergänze, damit es für einen Pullover reicht. Das erfordert Umrechnen und ich habe ein wenig Bammel, aber es wird schon gut gehen. Mir geistert oft ein Zitat im Kopf herum, das ich mal in einem Podcast von Jinx gehört hatte: „das Dümmste, was man machen kann, ist, sich ein Kleidungsstück zu stricken, das nicht passt“ – leider fällt mir dieses Zitat immer wieder auf den Kopf, weil ich es regelmässig nicht hin kriege, mir ein Stück zu stricken, was genau passt. Ich muss mich von diesem Zitat lösen, sonst krieg ich nie was angeschlagen, weil ich dann immer das Gefühl habe, ich darf mich nicht verstricken.. das mag vielleicht nicht an meiner Dummheit liegen, sondern an Faulheit, vorher alles ins Kleinste auszurechnen, bis ich sicher bin, dass es auf jeden Fall perfekt wird.

Neulich bei Moni im Fiberthermometer gehört: Sie hat aus einem Hauptstadtfarbe Einhornpups die „Scatterby“ Socken gestrickt, und ich und Sara haben das zufällig auch gemacht. Nur, bei mir sah das Scatterby Muster aus, Zitat Sara: „Als hättest du gerade erst stricken gelernt“ – lol

Auf Eis gelegt sind die „Rocks and Rivers“ Socken, schon seit längerem habe ich daran nichts gestrickt, auch die CookieA Socken „Sam“ haben seit Monaten keinen Fortschritt gesehen.

Spinnen (25:20)

Hier kommt mein verspäteter Rückblick auf die Tour de Fleece 2017: Es war eine gemütliche, schöne TDF. Leider verbrachte ich sie zum Großteil im Bett, da mich eine ziemliche Grippe umgehauen hat und Schlompfine den Captainhut allein auf hatte. Dank des schnellen Spinnrads zuhause habe ich dann noch 4 Stränge 3fädige Wolle-Seide-Mischung gesponnen, die ich schon seit 2009 oder 2008 in meinem Faserstash hatte. Danke auch an Swirya fürs organisieren der Verlosung!

Urlaubsrückblick (29:20)

Es fing schon damit an, dass unser Zug nach Rostock zu unserer Fähre kaputt ging und abgeschleppt werden musste, wodurch wir sämtliche relevante Fähren verpassten und spontan beschlossen, mit dem Fahrrad nach Rostock zu fahren. Es waren ja „nur“ noch 100km. Die Kanustation in Bützow war voll nett und entspannt. Am Tag danach sind wir dann noch eine Stunde mit dem Zug nach Rostock gefahren, der war auch recht leer und ging nicht kaputt. Der Radweg Berlin-Kopenhagen war leider an einer Stelle so schlecht ausgeschildert, dass wir mehrere Leute fragen mussten. Wir wurden dann am Ende mit den Rädern über eine autobahnartige Landstrasse geschickt. Auf der wurden wir von mehreren Autofahrenden angehupt, angeschrien und für verrückt erklärt, wieso wir mit den Rädern auf dieser Strasse überhaupt seien. Wenn ich eine andere Möglichkeit gesehen hätte, dann wäre ich weiß Göddin nicht dort gewesen! Die Lösung war dann, wie wir hinterher erfuhren: Wir hätten der Beschilderung zum Bus-Shuttle nach Warnemünde folgen müssen, obwohl wir gar nicht zum Bus-Shuttle und auch nicht nach Warnemünde wollten. Naja.

In Gedser angekommen, ging der entspannte Teil los: In Dänemark radeln ist so schön, und Wetter spielte auch mit. Wir zelteten auf wunderschönen Naturlagerplätzen (Bei udinaturen.dk gibt es eine interaktive Karte) und mussten deswegen fürs Übernachten gar nichts bezahlen. Leider mussten wir in Dänemark das Tretlager meines Lebensgefährten austauschen lassen, weil die Aussage der Mechanikerin „so lange es nicht knackt, geht’s schon noch“ völliger Humbug war. Wir bekamen einen Termin in einer Kopenhagener Werkstatt, die das Tretlager in wenigen Stunden austauschte, aber das hin zu organisieren, war etwas kitzlig. Ausserdem ging meine Zip-Off-Hose kaputt, im Gesäßbereich wurde alles fadenscheinig und löchrig, Reparatur mit Reisenähzeug half einfach nicht. Somit habe ich mir in Kopenhagen die „Haltbarste Hose, die ihr habt“ in einem Outdoorladen gekauft.. es wurde eine Hose eines high end Outdoor-Klamottenherstellers aus diesem G-1000-Stoff, die nicht billig war. Mal sehen, wie lange die durch hält.

In Kopenhagen Fahrrad zu fahren, war eine unglaubliche Freude, alles war auf Fahrräder ausgerichtet, es gab überall grüne Welle für Fahrräder, die besten Radwege, keinerlei Bedrohung durch Autofahrende, keine gegenseitige Störung von Fuss- und Radverkehr, ich war einfach die ganze Zeit im Flow.

In Schweden war dann wieder ein Kulturschock: Die Leute fuhren viel schneller und viel rücksichtloser als in Dänemark Auto. Schneller bedeutet, dass man einen ständigen akustischen Streß hat, wenn der Radweg an der Strasse oder auf der Strasse entlang führt. Es ist unglaublich, wie viel lauter und anstrengender schnell fahrende Autos sind. Das kannte ich aus Dänemark gar nicht. Wir mussten uns irgendwann Abstandhalter basteln, aus Stöcken und Fähnchen, denn wir sind auf Landstrassen ständig geschnitten und zu eng überholt worden, ich war irgendwann dauergestreßt und mein Freund bekam sogar ein leichtes Verkehrstrauma weg. Aber dann, mit den Abstandhaltern, ging alles ungefährlicher vonstatten.

Die Natur in Schweden war atemberaubend schön. Stille Seen und vor allem generell ziemliche Einsamkeit und Ruhe. (Wenn man sich von Straßen fern hält). Leider hat das zunächst mit dem Jedermannsrecht nicht so gut geklappt, weil in Skåne fast alles abgezäunt war, man nicht auf die Flächen kam, und oft auch nicht ungefährliche Tiere wie Bullen auf den Weisen rumliefen. Einmal sind wir auf einem Campingplatz abgestiegen, und das war tierisch teuer und hat uns gar nicht gefallen. Danach haben wir aber immer schnell sehr schöne Plätze gefunden! Einige Male sind wir auch an Shelterplätzen an Wanderrouten abgestiegen, einige findet man an folgenden Routen:

Die Karte, die wir benutzt haben, war das Bikeline-Tourbuch Südschweden. In Dänemark sind wir dank hervorragender Ausschilderung, ohne analoge Karte gefahren, und mussten nur ganz selten Google Maps befragen. Ich hatte auch die Maps.me App mit Offline-Karten dabei, aber leider gab sie am 1. Tag den Geist auf und funktionierte nur noch eingeschränkt.

Das war es für diesmal, und ich hoffe, ihr habt Spaß beim Anhören und wünsche euch bis zum nächsten Mal eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

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Monster Fantasy

Episode 122: Alles vom Fiberthermometer geklaut

Heute habe ich fast meine gesamte Inspiration für den Podcast von Monis Fiberthermometer. Themen sind: Etwas Privatkram, Hangout, Podcasttreffen in Hamburg, selbstheilende Stricknadeln, Ravelry Stalking, schon wieder ein verlorenes Strickstück, Motten, Wolverine, Ribby Cardi, Auszugsarten, dünn spinnen, Faserswap, die Packliste für den Fahrradurlaub, was ich grad toll finde und Teechen.

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Housekeeping

Die nächste Folge lässt eventuell erstmal auf sich warten, oder auch nicht: Ich habe am Donnerstag einen Operationstermin und bin danach eine Weile krankgeschrieben. Das heißt, ich könnte eigentlich viel Zeit zum Podcasten haben. :)
Zum Hangout ist zu sagen, dass die liebe Kaschne ihn in der Podcasting auf deutsch Gruppe promotet hat (Link geht zum Thread) und jetzt ist er täglich sehr gut besucht. Manchmal sind wir sogar 10 Leute, und da das das Maximum ist, kam wer schon mal nicht rein.
Allerdings ist es über 10 Leute auch etwas anstrengend und technisch wohl schlecht machbar mit einer 0815 Internetleitung.
Ich möchte mich auch bedanken für die Kommentare, das Flattren, die Likes und alles. Vielen Dank!! Ihr seid super.

Stricken

* Mir ist meine Chiaogoo Spin 2,75mm Rundstricknadel im Urlaub zerbrochen. Bzw. ich dachte, sie sei zerbrochen. Sie war sehr verbogen und es standen Splitter ab. Nach dem entfernen der Splitter mit dem Taschenmesser und dem gradebiegen scheint die Nadel aber wieder fast wie neu zu sein. Ein Wunder!

* disagree-Stalking auf Ravelry – was hilft? Ich bin nicht der Ansicht, den Button einfach auszublenden, würde etwas nützen. Zum einen sehen alle anderen, dass alle deine Beiträge disagrees haben, nur du nicht, und zweitens wirkt die Forderung an Gestalkte, sie sollten das ignorieren, wie ein zum Schweigen bringen. Weil wir haben darüber Empfindungen, wenn uns das passiert. Und es sollte nicht ärgerlich oder schamhaft sein, wenn du darüber redest. Im Gegenteil, ich finde es gut, das öffentlich anzusprechen: Dann können deine Freund_innen dir Solidarität und Mitgefühl aussprechen, und die Schande landet beim „Lauscher_in an der Wand“ – nämlich bei der Person, die so gemein ist, und dich stalkt. Der Zuspruch tut mir gut und manchmal hört das Gestalke sogar (temporär) auf, nachdem es an die Öffentlichkeit gebracht wurde.

Unser kleiner verhasster disagree button ;-)

Unser kleiner verhasster disagree button ;-)

* Der Ribby Cardi. Eine fantastische Strickjacke, die so schick aussieht, dass Herr Distelfliege die Jacke trotz etwaiger Kratzigkeit (also ganz schön kratzig, if I say so myself) anzieht und „muckelig“ findet!
Jetzt habe ich das Garn, was ich bei der Tour de Fleece für einen Ersatzcardigan gesponnen habe, zur Verfügung, um etwas anderes tolles damit zu machen.

cloudy corriedale

* Neues von den Motten: Ich habe anscheinend keine mehr. Ich habe zwei Befallsherde entdeckt und entfernt, meine Klebefalle verzeichnet keine neuen Fluggäste mehr, und die Katze hat anscheinend auch keine Flöhe mehr. Kann es, wie Angie vom Wollplaudereien Podcast sagte, tatsächlich nur ein einzelner Floh gewesen sein? Ich hoffe es mal!

* Beim letzten Stadt Land Wolle Podcast ging es darum, dass in der Verena Stricken Herbst 2015 Yogaklamotten drin sind. Ich habe mir also die Muster der Verena angesehen und bin aufgrund der Titelthema-Designs fast vom Stuhl gefallen. Manche Sachen sollte niemand stricken müssen. Zum Beispiel dieses Netz aus Stricklieselschnüren in Grau und Schwarz, oder wie ein Zopfmusterpulli ohne Pulli. Ich verstehe dieses Strickstück einfach nicht. Was ist das? Wahrscheinlich haute couture, und ich bin etwas banausig. Asche auf mein Haupt.

* Ich stricke gerade das Wolverine Tuch von meinem Freund Marc Smollin, die Reihen sind inzwischen sehr, sehr lang und mit Lacegarn dauert es auch urlang, bis das Garn verarbeitet ist, aber dank Hangout komme ich voran und es macht auch Spaß und ist nicht zu langweilig.

Spinnen

* Ich spinne gerade einen Kammzug von Wollgewandt, aus dem ich Sockenwolle machen möchte. Dazu spinne ich das Ganze mit „kurzem Auszug ohne Drallsperre“ semi-worsted/woolen. Die Judith MacKenzie schwört ja darauf. Ich habe die Technik während der Tour de Fleece 2015 gelernt und es flutscht inzwischen ganz gut. Ich frage mich allerdings, ob diese spinntechnik wirklich ohne Drallsperre auskommt, oder ob die Spinnphysik an sich schon eine Drallsperre darstellt. Der Drall kann nämlich sehr schlecht von einem sehr dünnen Faden auf einen sehr dicken Kammzug überspringen. Der Drall schafft es einfach nicht, die Schwelle von sehr dünn zu sehr dick von allein zu überwinden. (Wer spinnt, weiß, was ich meine)

* Ganz klasse fand ich die Besprechung von Auszugsarten, die Moni in ihrem Fiberthermometer Folge 11 zusammenfasst.
Zusammengefasst:
– Kurzer Auszug = weniger als 1 Stapellänge lang ausgezogen, kein Drall in der Auszugszone.
– Langer Auszug: ein mehrfaches der Stapellänge wird ausgezogen, immer Drall in der Auszugszone.
– Worsted – Kammgarn: Kurzer Auszug aus der gekämmten Wolle
– Woolen – Streichgarn: Langer Auszug aus kardierter Wolle
– Kurzer Auszug ohne Drallsperre aus dem Kammzug: Semi-Woolen bzw. macht aus Kammgarn eher was in Richtung Woolen.
– From the Fold/langer Auszug mit Kammzug: Auch was dazwischen.

Drei Parameter:
1. Wie lang ist der Auszug
2. Wo ist der Drall
3. Wie ist die Faser vorbereitet

Garnfärben Ostern 14

* Ist dünn spinnen besser/fortgeschrittener?
Mir fiel dazu das Saxophonspielen ein. Ich lernte dabei immer höhere Töne zu treffen, höher zu spielen ist auch schwieriger, aber das darf natürlich nicht heißen, dass ich NUR noch hohe Töne spiele und das für fortgeschritten halte. Damit schränke ich einfach nur meinen Tonumfang ein und niemand würde das tun. Deshalb ist es auch beim Spinnen sinnvoll, dünn spinnen zu lernen, aber auch dick spinnen zu üben.

corrie_grau3

* Ich mache beim Adventskalender-Faserswap mit und bin schon ganz aufgeregt :-) – wegen meiner gelegentlichen Mottenprobleme habe ich mir Fasern dafür bestellt, die ich sehr gut hüten werde, damit sie nicht mit Motten in Berührung kommen. Inzwischen sind alle Plätze vergeben!

Urbane Selbstversorgung: Meine Fahrradurlaubs-Packliste (für zwei Fahrräder)

Oder Neiße, Berlin Usedom Radweg

Schlafen

– Zelt (Ich hab so ein ganz tolles, was ziemlich teuer war… aber weniger teuer als mein Spinnrad, so gesehen. Ein Hilleberg Nallo 3, das aber zu zweit genau richtig groß ist.)
– Tarp (Haben wir dieses Jahr wegen des super Wetters nur einmal benutzt)
– Zeltflickzeug (Zum Glück auch nie gebraucht).
– Matte + Flickzeug (selbstaufblasende Isomatte von Thermarest)
– Schlafsack (Ich habe einen 3-Jahreszeitenschlafsack, der für den Hochsommer eigentlich zu warm ist. Wenn ich den komplett öffne und als Zudecke nutze, ist es aber gut im Sommer. Deshalb der folgende Punkt)
– Mattenbezug (das sind einfach Baumwolltücher, die ich auch als Rock tragen könnte, auf die Matte gelegt, damit ich nicht mit der nackten Haut auf der Matte liege.)
– Kissen (zum aufpusten, finde ich einfach bequemer als sich Klamotten zu einem Kopfkissen zu falten. Die paar Gramm sind imho am falschen Ende gespart.)
– Bodenplane für unters Zelt (aus dem Baumarkt eine einfache Gewebeplane)
– Taschenlampe

Küche

– Kocher (Der klassische Trangia Spirituskocher, ist super. Der einzige Nachteil ist das Geruße, aber würde ich auf dem offenen Feuer kochen, wär das Geruße noch größer.)
– Spiritus
– Gewürze (Da hat mir eine Freundin eine Gewürzrolle, ähnlich einer Stricknadelrolle, genäht. Die Gewürze sind in Plastikreagenzgläsern! Dadurch kochen wir draußen frisch aus unverarbeiteten Sachen, und würzen sie schön, anstatt Fertigtütenessen.)
– Kaffeeweißer (mag ich sonst nicht, aber Milch funzt draußen nicht und Kaffee ohne Milch mag ich nicht).
– Besteck (jede Person 1 Löffel reicht, Gabel, Brotmesser etc braucht niemand)
– Tassen
– Teller (ginge ohne, wir haben mal immer ausm Topf gegessen, ist aber nett, welche zu haben.)
– Trinkflaschen
– Taschenmesser (Opinel)
– Kaffee
– Packsack für Lebensmittel (wir haben son 13l Teil von Ortlieb, wasserdicht)

Kleidung

– 3er System: Unterhosen, Socken, Tshirts (eins trägst du, eins hast du gewaschen und trocknet, eins in Reserve)
– Pulli
– Strickjacke
– Zip-Off-Hose
– Leggins
– Hemd
– Stricktuch
– Regenhose
– Regenjacke
– Fahrradhose
– Reisenähzeug
– (wasserdichte) Schuhe (ich nehme immer nur 1 Paar Schuhe mit)

Waschen und Körperpflege

– Outdoorseife für alles (würde ich nicht mehr machen und Spüli und Duschgel getrennt einpacken. Ich würde mit Spüli duschen, aber Geschirrspülen mit dieser Seife (Dr. Bronner) war jetzt doch nicht so gut.)
– Handtuch
– Geschirrtuch
– 2-3 Schwämme (sie gehen bei nem Trangiakocher, der rußt halt, schneller drauf)
– Zahnbürste, Zahnpaste, Zahnseide
– Qtips
– Taschentücher
– Bodylotion (andauernd draußen sein trocknet ganz schön die Haut aus!)
– Nagelknipser

Fahrrad

– Werkzeug (Inbusschlüsselsatz, Maulschlüssel wenn nötig, Kettennieter, Kettenschloß, Reifenheber, Nippelspanner, Gaffaband, Lochschnüffler, Luftpumpe, halt das Übliche)
– Flickzeug
– Ersatzschlauch
– Gepäckspanner
– Ölfläschchen

Freizeit

– Lesestoff
– Ladekabel
– Kamera
– Strickzeug/Spindel
– Badeanzug
– Skizzenbuch und Aquarellkasten

Erste Hilfe

– Reiseapotheke
– Zecken/Mückenspray
– Desinfektionsmittel
– Verbandskasten
– Sonnencreme
– Sekundenkleber

Paperwork

– Geld
– Pass
– Tickets
– Reiseführer/Landkarten
– Adressbuch

Was ich grade toll finde

Random Street View ist das, was der Name schon sagt: Eine zufällig ausgewählte Straße, irgendwo auf der Welt, wo der Google-Spähwagen schon war.

Teechen

Summer Night Star vom Lidl :)

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Hören, oder – wenn ihr das nicht anhört, dann hoffe ich, es war nett zu lesen. Eine faserverrückte Zeit euch und Stricken ohne Tränen!