Episode 145: Angesteckt von Füllernerds

Zusammenfassung

Heute gehts um die neuen Ergonomics Stricknadeln von Prym, Pulli-Projekte, Patentmuster-Sorgen, Pride-Handschuhe, Weben, Füllersammeln und Füllernerdtum, einen Faseradventskalender und was ich im Winter zum Radfahren anziehe.

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Shownotes

Housekeeping:

Zuerst danke ich euch allen für die Kommentare, Likes, PNs, und mentions. Leider nicht namentlich diesmal, aber ich hab mich immer gefreut. Und danke an schlompfine/Diana vom Buntwerk Podcast, dass du das mit dem Handspinngilde-Zertifikat in dieser Folge nochmal ganz ausführlich erklärst!

Ich bin nicht so auf dem Laufenden podcastmässig, ich habe grad mal 1 Buntwerk, 1-2 Handgemacht und 2-3 Knitmore Girls in letzter Zeit gehört. Verabschieden und Danke sagen will ich Jules für den Podcast „Spektralfaden“, der leider dem Phänomen des Podfading zum Opfer fiel.

Stricken (00:03:45)

Ich mache ein Live-Unboxing vor dem Mikrofon von Prym Ergnonomics Stricknadeln. Gestern gekauft und – werden sie ihre Versprechen einhalten? Wir werden später sehen. Die vollmundigen Versprechungen wie z.B. in diesem Video sind ja sehr vollmundig. Und sehr pathetisch. So als ob über all die Jahrtausende nie irgendwas neues gemacht worden wäre, bis die mit ihren Plastestochern angekommen sind.

Ernsthaft – Jackenstricknadeln? Wieso etwas revolutionieren, was eigentlich niemand mehr benutzt? Ach ja, weil man da diese „Clickheads“ dran machen kann und das bewerben. Nur zu, ihr seid ja auch so richtige Clickheads bei Prym, wa.

Ich stricke gerade:

  • Den Driftwood Pulli von Isabell Kraemer. Ich finde das Muster super, alles passt gut, ich bin sehr froh! Zwar hatte ich etwas Ablenkung und habe in letzter Zeit nicht daran gestrickt und andere Dinge angefangen, aber ich bin eigentlich fast fertig. Und jetzt wieder voll motiviert. Ich muss am Ende 120000 Fäden vernähen, und ich habe mal gelernt, wie man Fäden mit einstrickt, so dass sie vorne auf dem Stück nicht zu sehen sind, aber trotzdem das Vernähen einspart. Das ist ähnlich wie wenn man lange Floats beim Fair-Isle-Stricken mit einfasst. Ich habe das mal auf einer Webseite zur Horst-Schulz-Methode des Strickens gelernt, aber finde den Link nicht mehr.
  • Ich stricke inspiriert von Cas (einer Person auf Mastodon), Pride Handwärmer. Cas hat hier auf Ravelry ein frei verfügbares Muster für Pride Handwärmer. Ich habe mich nicht an das Muster gehalten, sondern bin eher dem Muster der Simple Noro Striped Gloves gefolgt, denn ich wollte fingerlose Handschuhe haben. Dann rede ich über Stulpologie und wie verschiedene Stulpen auf englisch heißen: Fingerless gloves, fingerless mittens, handwarmers, wristwarmers und armwarmers. Was mich dazu bringt, dass ich immer noch keins der vielen freien Muster von Laris Designs gestrickt habe. Es aber gerne möchte!
  • Patentmuster-Beinstulpen inspiriert von der Mütze „Syncopation adoration“ von Stephen West. Ich habe ja meine liebe Not mit Patent. Es sieht aber so gut aus.. in einem Strickanfänger*innenbuch hieß es schlicht: „Patent wird in Reihen gestrickt.“ Das war’s. Für Patent in Runden musste ich also Ravelry bemühen. Es gab auch einige Knitting Attacks bei diesem Projekt. Ich finde es ja krass, wie oft mir Maschen bei Patent runter fallen! Ich habe das so sonst nie, versteh ich gar nicht! Aber ich kann inzwischen Patentmaschen in begrenztem Umfang hochstricken. Yay. Ich finde, die fallen auch immer sehr tief, diese Maschen.. mir haben nach 1/2 Stunde zurückstricken auch schon die Augen gebrannt und getränt vor Überanstrengung ;)

Weben (00:36:04)

Das Webprojekt ist beendet. Es ist ein Stoffstreifen, der 80cm x 4m mißt und ich weiß nicht, was ich damit machen soll. Vielleicht kann ich aus dem Stoff mal was nähen. Es ist nur in Leinwandbindung gewebt und hat ein unregelmässiges Karo-Muster. Ich mag sowas ja.

Spinnen (00:40:00)

Auf Weihnachten hin gibt es wieder einen lokal in Berlin organisierten Faseradventskalender. Diesmal habe ich mit die Kalender gepackt, und das hat sehr viel Spaß gemacht. Ich freue mich auch schon sehr.

Der Yeti macht die Hefte schön (00:42:42)

Es begann damit, dass wir es auf Mastodon von Füllern statt Finelinern (die Einwegartikel sind) sprachen. Ich habe gerne Fineliner. Die müssen alle wasserfest sein, denn ich will mit Aquarellfarbe drüber gehen. Was mir richtig gut gefällt, sind Rotring Tikky Graphic. Kein Einwegstift ist zumindest der Copic Multiliner – auch die bei Finelinern sehr anfälligen Spitzen kann man bei diesem Stift austauschen.

Beim Zeichnen mit Füllern benötigt man wasserfeste Spezialtinte. Tusche oder Zeichentinte kann nicht für Füller verwendet werden, denn die würden die Füller verstopfen oder beschädigen. Bei der Tintenmanufaktur de Atramentis gibt es eine füllergeeignete Dokumententinte, die wasserfest trocknet. Sie ist aber ziemlich teuer. (Aber TQ hat mir eine als Dankeschön fürs Podcasten geschenkt – wohoooooo!)

Dann haben wir uns noch unsere Füllersammlungen auf Instagram gezeigt und ich bin etwas angesteckt worden dabei, mir noch weitere schöne Füller zuzulegen. Ich habe mir dann auf Anraten von Damnedsnob einen Wing Sung Füller aus China bestellt, und dann habe ich mir einen runtergesetzten Pelikan M150 Kolbenfüller gegönnt. Gebloggt habe ich hier darüber. 

Ausserdem habe ich mir in 2 Ramschläden 2 bunte, poppige Plastikfüller gegönnt, denn ich habe ne Schwäche für bunte poppige Plastikfüller. Was ich aber krass fand, war, wie inzwischen die Schulfüller aussehen: Mit riesigen Plastiknoppen überladene Monstrositäten. Ich würde sowas eher in einem Laden für Sextoys erwarten (diese dann aber wegen Häßlichkeit auch nicht kaufen). Warum müssen Schulfüller so klobig und mit ergonomisch geformten Plastikpolstern überzogen sein? Ergonomie kann doch auch anders funktionieren.

Jedenfalls schreibe ich gerade mein Bulletjournal mit Füllern und habe auch meine Shownotes mit Füllern geschrieben. Ein Füllernerd werde ich wohl nicht werden, aber ein paar hübsche Füller in einer kleinen Sammlung haben kann ich mir durchaus vorstellen.

Macht jemand bei Lifebook 2018 mit? Ich überlege noch.

Apropos Jahresende: Ich habe vor, wieder einen faserverzückten Jahresrückblick zu machen, stay tuned!

urbane Selbstversorgung (00:56:10)

Hier geht es darum: Was ziehe ich beim Radfahren im Winter an?

Die Probleme: Kälte, Nässe, Dunkelheit.. man kommt bei zu warmer Kleidung und Bewegung ins Schwitzen und erkältet sich dann..

Ich ziehe mich nach dem Zwiebelschichten-Prinzip an, und ziehe mir lieber Schichten an als einzelne, sehr warme Kleidungsstücke. gestrickte Wollsachen sind dabei immer Teil meiner Schichtkonstruktion. Funktionsunterwäsche habe ich nicht, das brauche ich auch nicht, weil ich das Radfahren nicht als Sport betreibe, sondern halt, um überall hin zu kommen.

Ich trage Baumwollunterwäsche, langärmliges Shirt oder Karohemd, darüber dann Strickjacke oder Pulli, und darüber dann eine ganz dünne Wind/Regenjacke. Als Beinkleid tut es eine lange Leggings und darüber eine Cargo-Hose und bei Bedarf noch eine Regenhose darüber.

Ausserdem warme Mützen, warme Socken, warme Handschuhe und dicke Schals. Ich habe gerne Gore-Tex Schuhe, die wasserdicht sind. Auch die Regensachen sollten atmungsaktiv sein. Sonst schwitzt man zu krass. Aber auch wenn sie das sind, ist diese Atmungsaktivität kein Wunderwerk, gerade bei vielen Schichten wird’s schwierig.

Ich baue aufs langsam fahren: Der beste Schweiß ist der, der gar nicht erst entsteht! Also nicht zu warm anziehen (wenn man sich nicht bewegt, ist ganz leichtes frösteln okay) und nicht zu schnell sein, damit man nur ganz wenig schwitzt.

Darüber kann man dann noch eine Warnweste mit reflektierenden Streifen werfen, denn oft fahren die Leute im Winter und bei Dunkelheit nicht den Sichtverhältnissen angepasst und fahren einfach zu schnell. Und die ganzen Schönwetterradler*innen steigen wieder aufs Auto um, und dadurch sind mehr Motorisierte unterwegs.

Teechen

Es gibt Roibusch-Kräutertee „Lustgarten“ vom lokalen Tee-Dealer Bohea.

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Episode 129: Stifte

Inspiriert von Susanne macht Sachen geht es heute auch hier viel um Stifte, außerdem um Socken, Wollmeise Garn, ein Fernsehsender im Ragù und die andauernden Dornröschen-Referenzierungen beim Spinnen, und Kreuzspindeln, die ich jetzt doch irgendwie mögen gelernt habe.

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Housekeeping 

Danke für euer Feedback und überhaupt für Alles! Ich muss meinen Senderhythmus auf 1x pro Monat reduzieren, weil ich das erfahrungsgemäss schaffe. Vielleicht kommen Bonusepisoden zwischendurch zustande!

Ausserdem gibt es neue Folgen von einem alten Podcast: Susanne macht Sachen 

Stricken

Bei „Motivation, Meilensteine, Mottomonate“ habe ich mal wieder meine Februarziele nur teilweise erreicht. Ein Paar Socken wurde fertig, am anderen stricke ich gerade. Es sind Mustersocken mit Travelling Stitches von Nicole Masson, und zwar heißt das Muster „Marina Labyrinth“.  Ich habe eine Yarnissima Ferse gestrickt, wie sie im Muster „Spice Man“ beschrieben ist. Und dann rede ich über meine erste Socke mit Wollmeise Garn.

Ich überlege grad so, ob ich überhaupt zum Leipziger Wolle-Fest fahre dieses Jahr. Ich stricke grad so langsam, dass ich gar kein Garn kaufen müsste. Also Einkaufsbedarf habe ich nicht. Und grade gruselts mich vor Sachsen und habe fast Angst, da hin zu fahren. Aber ich würde wohl eh hin fahren, weil ich meine Freundin Esme besuchen werde. Garnkaufmässig wäre es sinnvoller, auf das Wollfest in Hamburg zu gehen, das ist im September, bis dahin habe ich evtl mehr verstrickt und wieder Bedarf nach Nachschub.

Spinnen

Ich spinne gerade süddeutsche Merino von Fiberspace mit einer kleinen Kreuzspindel. ich ziehe da Perlen und Pailetten drauf, möchte das Garn aber noch verzwirnen. Das finde ich nicht so ideal, weil das die Perlen und Pailetten im Garn fixiert, und ich dann nicht so gut kontrollieren kann, an welche Stellen genau die Add-ons im Strickstück gelangen werden.

Ich rede von Kreuzspindeln und wieso ich sie nicht mochte, und wieso ich jetzt meine neue Mini-Kreuzspindel mag. Sie ist so schön und meditativ. Da stört mich das langsamere Aufwickeln und der viele Luftwiderstand gar nicht.

Was ich nicht mag, sind diese ständigen Dornröschen Referenzierungen! Als ich und ein paar andere Fiberfriends im Ragù zum Essen eingeladen waren, weil ein Team vom Fernsehen kam, fragte die Reporterin mal wieder, wo am Spinnrad sich eigentlich Dornröschen gestochen hat. Ich glaube, das nächste Mal sage ich einfach, dass wir Spinnenden über Dornröschen nicht reden. Ich finde sowieso, wir sollten am besten alle mit Muggles nicht über Dornröschen reden. ;)

(Art) Journaling

Stifte:

Alle meine Stifte hier sind schwarze Fineliner, die wasserfest sind. Etwas anderes kommt gar nicht in Frage, weil ich oft noch mit Wasserfarbe drübergehen möchte, und alles, was dann verschmiert, gefällt mir nicht so gut.

Meine „ersten“ und immer noch gut im Rennen:

Rotring Tikky Graphic Fineliner (Modulor, 3.20€)
Die Tinte fließt sehr leicht bei diesen Finelinern. Dadurch, finde ich, wirken die Linien auch dicker als bei anderen Stiften mit der selben Strickbreite. Ich würde daher die Tikky Graphic dünner wählen als andere Stifte. Das heißt aber auch, dass sie schneller leer sind, UND dass sie im Prinzip nie kaputt gehen, weil die Spitzen nicht so aufgedrückt werden müssen, so mühelos fließt die Tinte. Sie haben dennoch nie getropft oder rumgesaut.

Staedtler Pigment Liner (2,45€, boesner)
Fand ich zunächst toll wegen der feinen, relativ trockenen Linien. Diese Stifte sind weit verbreitet und in vielen Schreibwarenläden, auch in der Provinz, erhältlich. Ich habe z.B. einen in Eisenhüttenstadt gekauft und als Reisetagebuchstift benutzt. In einem der üblichen Schreibhefte (Hausaufgabenheft, für die Schule) schrieb er immer super und drückte auch nicht durch. Nach längerem Gebrauch, bei manchen Stiften leider von Anfang an, gingen mir die Spitzen kaputt, d.h. die Stifte kratzen dann über das Papier, und schreiben nur noch gut, wenn der Stift senkrecht zum Papier gehalten wird. STaedtler hat mir auf Twitter signalisiert, dass bei zu starkem Aufdrücken die Spitzen leicht beschädigt werden können.
Ich habe die Stiftspitzen dann mit der Metallfeile rund gefeilt. Danach schrieben sie wieder, allerdings stimmt dann die Strichbreite nicht mehr.

Danach probierte ich:

Standardgraph Tec Pen (1,75€, Edelhoff Kreativ Kaufhaus Berlin)
Diese unscheinbaren und etwas günstigeren Stifte schreiben gut, und ich glaube, es ist mir auch noch keiner oder höchstens einer kaputt gegangen (Spitze zickt)

Unbrauchbar fand ich:

Pilot Pigment ink Drawing Pen 0.3 (keine Ahnung, wo gekauft, und wie teuer)
Edding 1800 Profipen (Boesner, 2,94€, Modulor, 3,30€)
Beide Sorten Stift haben von Anfang an auf dem Papier herumgekratzt, schreiben nur gut, wenn sie senkrecht auf das Papier gesetzt werden und wenn das Papier schön glatt ist.

Neu und kaum benutzt:

Copic Multiliner SP 0.3mm (an die 8€)
Dieser Stift kostet mehr, weil er nachfüllbar ist und alle Teile austausch- und nachkaufbar sind. Eine Freundin sagte, auch hier gehen die Spitzen als erstes kaputt, aber wenigstens kann ich dann eine neue kaufen. Wenn auch die Spitze so viel kostet wie ein ganzer Fineliner, (2 Stück 4€) ist es immerhin ökologischer, als einen ganzen Fineliner zu kaufen und einen vollen wegen der kaputten Spitze wegwerfen zu müssen.

Papier

Da ich kein Bullet Journaling mache, sondern „Urban Sketching“ habe ich bestimmte Anforderungen an meine Hefte. Das Papier muss so sein, dass ich darin Linework machen kann und mit Wasserfarben herumpanschen. Die meisten Skizzenbücher sind aber für trockene Zeichentechniken oder bestenfalls noch Marker oder Federzeichnungen geeignet. Bei Wasserfarben versagen sie dann. Entweder die Wasserfarbe drückt durch, oder sie wird vom Papier sofort „eingesaugt“ so daß keine glatten Farbübergänge möglich sind und eklige Abstufungen entstehen. Außerdem wird bei Lasuren, also mehrmals übereinander Wasserfarbe gemalt, getrocknet und wieder gemalt, oft das Papier marode und löst sich schlimmstenfalls in Flocken ab.

Um dem zu entgehen, habe ich ein Aquarellbuch mit Fabriano Aquarellpapier bei Modulor gekauft. Und ein Hahnemühle Travel Journal, bei dem mir im Laden Aquarelltauglichkeit in Aussicht gestellt wurde. Beides liegt noch originalverpackt herum, denn: Ich habe Semikolon Schreibhefte (blanko) angefangen zu benutzen. Sie haben ein recht dünnes Papier (100g/m2), aber die Fineliner drücken nicht durch und sie lassen sich mit Aquarellfarbe fantastisch benutzen. Sogar mehrmals lasieren mit Wasserfarbe kann das Papier ab.  Es wellt sich halt, aber das ist okay, das Papier wird durch die Form des Skizzenbuches eh wieder platt gedrückt.

Inzwischen habe ich mir ein Buch von Semikolon mit dem gleichen Papier gekauft und benutze es sehr gerne. Allerdings sind die Dinger auch nicht so ganz billig, vor 2-3 Jahren haben sie noch weniger gekostet, aber so ist das halt. Die Hefte kosten um die 5 Euro für Din A5, die Notizbücher 15-20€.  Für die Bulletjournal-Fans, es gibt auch entsprechende Bücher von Semikolon mit dem selben Papier.

Wasserfarben 

Super vom Preis-Leistungsverhältnis finde ich Igor Trestoi russische Künstler-Aquarellfarbe. Die Pigmentierung/Löslichkeit ist nicht bei allen Farben gleich, sogar sehr unterschiedlich, aber das ist immer noch unschlagbar.

Dann habe ich einen Schmincke Aquarellkasten, die Farben sind recht brilliant und transparent. Ich finde sie toll, im Moment fahre ich aber auf andere Farben ab.

Die Sketchers Box von Winsor&Newton (Link zu einem Youtube-Review-Video) ist toll, weil sie so klein ist, dass ich sie in die Tasche stecken kann. Diese Farbe ist Studienqualität, d.h. sie hat weniger Pigmente. Aber dafür ist sie wirklich ganz gut!

Dann habe ich noch ein selbstgemachtes Travel-Set mit Lukas Künstler-Aquarellfarbe, die ich mit Sekundenkleber in eine leere Metalldose geklebt habe. Die Lukas Farben sind recht teuer und haben eine erdige Qualität. Ich würde nicht sagen, sie sind schlechter als Schmincke, aber einfach anders.

Teechen

Ich habe in Kreuzberg in einem netten türkischen Laden für Gewürze, Trockenfrüchte, Nüsse und Lokum einen orientalischen Kräutertee gekauft. Da sind Kamillen, Hagebutten, Verbene, Bergtee und Malve und auch einige Wurzeln drin. Ich finde ihn sehr lecker!