Episode 141: Die Radtourepisode

Heute geht es ganz viel um Radtouren, aber auch um Strick-Mojo, die Tour de Fleece, Solarstrom selbst erzeugt, Hobo-Kocher, ein Update vom Bulletjournaling und „Überausgerüstet sein“.

Die Audiodatei könnt ihr hier herunterladen:

Download

Hier geht es zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter – hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

URL: http://www.spiritvoices.de/pod/ep141.m4a

download aktuelle episode

Shownotes

Housekeeping

Es wird wohl weiter beim Monatsturnus bleiben, auch wenn ich zur Zeit das nicht konsistent schaffe.
Vielen Dank für euer Feedback zum letzten Mal, schön, dass euch das Spinn-Experiment so gefallen hat. Das andere erwähnte Experiment war zum Lace-Shawl stricken unter dem Hashtag #Traumschal – das ist aber glaube ich, etwas im Sande verlaufen.

Stricken (00:03:50)

Ich stricke gerade kaum, nicht weil ich aktiv keine Lust hätte, sondern weil ich einfach gerade die ganze Zeit mit anderen Dingen verdaddele.  Hatte an 14 Tagen 13 Tage gearbeitet und war zum Teil auch ganz schön streichfähig.

Theoretisch stricke ich:

Spinnen (00:12:25)

Die Tour de Fleece steht an und es kam die Frage auf, ob es wieder ein Team Yeti geben wird. (Das ist das Team aus der deutschsprachigen Strickpodcast-Community gewesen, dieses Jahr das Team der Gruppe „Podcasting auf deutsch“.)

Ich habe mich freiwillig gemeldet, dieses Jahr den Captainhut aufzusetzen.

Die diesjährige Tour läuft vom 1.-23. Juli und ich werde am 4. Juni die Threads erstellen und das Team offiziell anmelden, dann könnt ihr euch ebenfalls eintragen!

Wahrscheinlich wird das dieses Jahr dann keinen langwierigen Verlosungsstress geben, sondern wenn überhaupt, dann alles entspannt und mit maximal 5 Preisen.

Ich persönlich spinne dieses Jahr wohl auch im Berlin spinnt Team mit, weil das das lokale Team meines Spinntreffs ist, und dieses Jahr gibt es auch ein queerfeministisches TDF Team, hier ist dazu der Thread, den Jules im queerfeministischen Faserkombinat bei Ravelry aufgemacht hat. (ravelry-link, account erforderlich)

urbane Selbstversorgung (00:19:33)

Ich habe mir wie Zimt2Zicke ein Solarpanel gekauft! Es ist sehr klasse und ich bin zufrieden wie Bolle.

Es ist ein Anker Power Port Solar mit 12 Watt und 3 Panelen. Dazu habe ich jetzt noch eine Anker Powerbank mit 13000 mAh besorgt. Auf der Tour letzte Woche wurde mein Telefon davon in knapp 2 Stunden aufgeladen, vielleicht etwas mehr, ich habe es nicht gestoppt. Das Samsung Galaxy S3 von meinem Lebensgefährten kam mit den Stromschwankungen nicht klar und wurde eher entladen als geladen. Das mussten wir dann halt über die Powerbank laden. Dann war aber auch alles gut.

Übers Land #havelradweg #radtour #twi
Bild: Mein Fahrrad mit Gepäck und Solarpanel

Das Solarpanel hat pro Ausgang 5 Volt und 2,5 Ampere (maximum).

Ich hab die Hefte schön (00:28:31)

Bullet Journaling ist ein Ordnungs-Notizbuch-System, das Ryder Carroll entworfen hat – die Basics dazu gibt es auf www.bulletjournal.com. Ich verwende das System seit Oktober/November 2016 und damit ist das das System, wo ich am längsten dabei geblieben bin. Ich habe hier schon mal eine Episode zum Thema gemacht und hier gibt es eine coole Episode von Susanne vom Handgemacht Podcast zum Bullet Journaling. Ich bin damals durch Jules vom Spektralfaden Podcast dazu gekommen, das zu machen.

Was cool ist: Ich bin motiviert, mein Bujo zu führen, weil es Spaß macht, die Layouts selbst zu gestalten und es an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, und ich bin motiviert, meine Sachen auf die Reihe zu bekommen, dadurch dass es nett ist, die To-Do-Listen abzuhaken.

Was ich beim Bulletjournaling auch bemerke: Analog ist manches Mal wirklich besser. Gerade mit Abhaklisten-Apps habe ich meine liebe Not gehabt, sie nehmen einfach zuviel Zeit in Anspruch. Auch Tracker (wie z.B. Sport zu tracken bei Runtastic) dauern Ewigkeiten, deshalb finde ich da analoges Tracking perfekt.

Thema des Monats: Radtouren (00:37:09)

Das erste Mal habe ich dieses Jahr bei Temperaturen um den Gefrierpunkt gezeltet. Bei einem befreundeten Bio-Landwirtschafts-Kollektiv. Da hat mein Schlafsack zum 1. Mal die Gefrierpunkt-Bewährungsprobe bestanden.

Ich hatte dieses Jahr Sorgen gehabt, dass meine Knie-Arthrose schlimmer wird, da ich bei den ersten Kurztouren hinterher Knieschmerzen hatte. Aber zum Glück, toi toi toi, ist das inzwischen wieder besser geworden. Ich dachte schon, ich müsste meine Tagesstrecken runterschrauben (die ja ohnehin nicht so reichlich bemessen sind.)

Die zweite Tour ging durchs Ruppiner Seenland und die Rheinsberger Gegend, im April. Alles stand in Blüte und die Frühlingsblumen bedeckten den Waldboden, es war wunderschön. Wir übernachteten auf einem netten Campingplatz am See. 

Havelberg #havelradweg #radtour #twi
Bild: Die Stadt Havelberg bzw. deren „Havelvorland“ mit seinen schönen alten Gebäuden, von der Brücke über die Havel aus gesehen

Die dritte Tour dieses Jahr ging in Richtung Ketzin/Havel, aber ich kam dort gar nicht an, weil ich unterwegs einen Platz zum Zelten gefunden hatte. Ich hatte mir eine neue Luftmatratze gekauft, eine Exped Synmat 7 UL, die für den Rücken sehr bequem ist, aber halt auch nicht so warm wie die Thermarest-Iso-Matten. Auf dem Rückweg besuchte ich die Zelt- und Kanuausstellung von Globetrotter und vervollständigte meine Zeltsammlung mit einem MSR Hubba Hubba NX. Welches inzwischen seine „Gewitterprobe“ bestanden hat!

Danach war ich noch für eine Nacht am Biwakplatz an der Spree, wo es richtig schön war. Und letzte Woche bin ich mit meinem Lebensgefährten den Havelradweg von Oranienburg nach Wittenberge (ca. 300km) gefahren. Das Havelland ist wunderschön. Am Ende fuhren wir noch ein Stück auf dem Elberadweg, und jetzt hätte ich voll Lust, den zu fahren.

Grundsätzlich zum „Überausgerüstet sein“:

Man denkt immer, Deutschland ist doch ein dicht besiedeltes Land mit viel Infrastruktur und man müsste nicht so ausgerüstet sein, als würde man durch die Weiten der Mongolei reisen, wo man zwei Wochen keinem Menschen begegnet. Aber der Schein trügt da auch ein wenig.

Z.B. mit dem Solarpanel oder mit dem 10 Liter Wassersack: Wenn man nicht in Gaststätten einkehrt und in Pensionen oder auf Campingplätzen übernachtet, benötigt man oft Strom für 2 Tage und Wasser für 2 Tage (und die Nacht dazwischen). Zum Teil kommt man auf Radrouten durch dünn besiedelte Gegenden 2 Tage nur durch Dörfer wo es nicht mal in jedem eine Dorfkneipe gibt. Klar kann man wegen Trinkwasser die Leute über den Gartenzaun ansprechen, das habe ich öfter gemacht und die waren auch alle sehr nett. Einmal hab ich bei einer Jugendherberge gefragt, und die wollte zuerst dass ich mich als Tagesgast anmelde für 2 €, und am Ende habe ich für das Trinkwasser aus dem Hahn einen Euro gezahlt. Das habe ich auch gemacht um Müll zu vermeiden, sonst wären Einwegflaschen aus dem Edeka wohl billiger gewesen. Ich mag aber auch nicht so abhängig sein von der Gunst von Leuten. Deswegen gehe ich gerne genug Wasser auftanken, bevor ich z.b. über Nacht auf einem Biwakplatz gehe, und den nächsten Tag durch ein dünn besiedeltes Biosphären-Reservat, dann brauche ich mir jedenfalls keine Sorgen zu machen, dass ich zwischendurch Wasser beschaffen muss und wo.

Spül-Tip: Ich habe ein Outdoorwaschbecken, der „Sea to summit“ Kitchen Sink. Das ist ein Sack aus wasserdichtem Stoff, der selbst stehen kann wenn gefüllt, und ich finde das zum Abwaschen, Haare oder mal ein Shirt waschen sehr super. Seit einer Weile benutze ich als Abwaschhilfe zusammengebundenes oder zusammengeknülltes Gras (andere sagen, auch anderes Naturmaterial funktioniert gut). Damit gehen von den Töpfen und dem Geschirr alle Reste wunderbar ab und man spart sich sogar die Öko-Seife.

Neues Gadget: ein Hobo-Kocher – Es gibt Konservendosen-Kocher, die super effektiv mit herumliegenden Brennstoffen wie kleinen Ästen, Zweigen, trockenes Laub funktionieren. Ihren Namen haben diese Kocher von den Hobos, US-amerikanische Wanderarbeiter mit einer eigenen Subkultur. (Wikipedia Link auf englisch, da der deutschsprachige Artikel leider sehr kurz und nicht so inhaltsreich ist). Anstatt mir einen zu bauen, was ich zuerst wollte, hab ich im Outdoorladen eines Kiezes dann einen echt schicken gefunden, der in Tschechien hergestellt ist, und werde den demnächst ausprobieren.

Viel Spaß beim Hören, eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Erreichbar bin ich unter urbanespinnstube (at) gmail.com und die Ravelry Gruppe „Podcasting auf deutsch“ findet ihr hier. 

Der RSS – Feed zum Abonnieren befindet sich unter: http://feeds.feedburner.com/distel

Advertisements

Episode 136: Faseradvent und Powerbank

Heute geht es um die kommende Stash-Gernhabe-und-Verwende-Aktion MMM 2017, was ich gerade so stricke, den Faseradventskalender, eine kleine Review zum Schacht Reeves Spinnrad, grüne Smoothies und Powerbanks und was man beim Kauf einer solchen beachten sollte.

Die Audiodatei könnt ihr hier herunterladen:

Download

Hier geht es zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter – hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

URL: http://www.spiritvoices.de/pod/ep136.m4a

download aktuelle episode

Shownotes

Housekeeping

Danke für den Austausch zur letzten Episode! Ich schlafe gerade nicht mehr draußen, weil ich Angst habe, ich könnte dann erkältet sein und Leute müssten für mich auf Arbeit einspringen.. ;)

Es wird wieder einen Faserverrückten Jahresrückblick geben. Ich habe die Preise schon da und daher dauert es diesmal nicht mehr fast das ganze Jahr, bis sie verschickt werden. Es wird eine Fragenliste geben, die ihr verwenden könnt, und dann könnt ihr in euren Podcasts, euren Blogs, oder einfach bei „Podcasting auf Deutsch“ oder hier in den Kommentaren auf euer Crafting-Jahr 2016 zurückblicken. Damit ihr mit in die Verlosung kommt, ist es nur wichtig, entweder in dem verlinkten Thread auf Ravelry oder hier im Blog (ich werde dann einen extra Beitrag schreiben) den Link oder euren Rückblick als Kommentar/Posting zu hinterlassen.

Stricken (00:06:50)

Tini vom ZwillingsnadelpodcastTini vom Zwillingsnadelpodcast und Heike0307 organisieren wieder eine Mitmach-Stash-Wertschätzungs-Aktion für 2017: den „Motivation, Meilensteine, Mottomonate“ MMM Craftalong. Es gibt schöne Mottos wie den UFO Monat, aus eigenen Anleitungsbüchern etwas machen, „die Queen kommt zu Besuch“ (für Dinge, die für den Alltagsgebrauch „zu schade“ sind) und viele Mottos mehr. Wenn ihr auch dabei sein wollt, ab Januar wird es in diesem Thread auf Ravelry geschäftig.

Ich stricke gerade Reste-Handschuhe nach dem Muster „Noro Striped Gloves“. Ich mag es sehr und habe es schon mal gestrickt. Ein Garn ist ein Farbverlauf und die anderen Streifen bestehen aus Resten. Das Farbverlaufsgarn ist nicht, wie ich im Podcast sage „Jawoll Magic“ sondern ein Schoppel Zauberball in der Farbe „Denim“.

Davor habe ich ein Paar Socken aus dem Buch „Knitting Vintage Socks“ von Nancy Bush gestrickt, nämlich „Child’s French Sock“. Entgegen dem Pattern-Namen ist es keine Kindersocke, sondern Bush hat die Muster auf ca. Schuhgrösse 40 umgerechnet, die ursprünglichen Namen aus der Vintage-Zeitung, wo die Muster her stammen, aber beibehalten.

Ich plane, eine Mütze zu stricken für eine Person, die ich gar nicht kenne, weil sie mich auf Twitter darauf angequatscht hat. Ich mag ja „Random Acts of Kindness“, mache das aber mit Stricksachen ungern, weil ich niemandem zu nahe treten möchte. Deshalb mache ich manchmal einen Giveaway auf Twitter und dann können sich diejenigen ja melden, die die Dinge haben möchten und gebrauchen können. Gerade habe ich meinen Daybreak Shawl verschenkt, denn ich habe zu viele Tücher und er wäre vom vielen Nicht-Getragen-Werden fast von Motten angefressen worden. Jetzt hat er ein neues Zuhause und wird gemocht (und steht der neuen Trägerin auch ausgezeichnet).

Daybreak

Dann stricke ich noch Aurinko, ein Tuch von Nicolor.  Dieses Tuch sieht wie ein Herbstblatt aus, und ich stricke es aus einem Farbverlaufsbobbel von Wollium.

Spinnen (00:25:00)

Alles dreht sich erst mal um den Faseradventskalender 2016. Ich nehme an zweien Teil: den von Podcasting auf Deutsch und den von Berlin spinnt. Ich tagge meine Bilder auf Instagram mit #faseradventskalender und #teamyeti und #berlinspinnt

Die Orga für PaD hat die liebe Eva vom Wollwirrwarr gemacht, vielen vielen Dank!

Dieses Jahr spinne ich lauter Mini-Stränge, anders als 2015. Da hatte ich einfach alle Farben nacheinander in ein Singles-Garn verwandelt. Das daraus entstandene Hitchhiker Tuch ist ein richtiges Lieblingsstück geworden.

Aus dem Garn von diesem Jahr möchte ich Colorwork-Handschuhe und eine entsprechende Mütze stricken. Oder mehrere.

Eine kleine Schacht Reeves-Saxony Spinnrad-Besprechung:

Ich habe ja das mit dem großen Schwungrad (72cm Durchmesser). Inzwischen kostet dieses Rad weit über 2000 Euro. Damals hatte ich es für 1250 bekommen, weil es ein Vorführmodell war. Ich weiß nicht, ob ich es für 2500 nochmal kaufen würde. Denn das ist wirklich eine Stange Geld. Allerdings kosten die kleineren Türmchen-Spinnräder heutzutage auch schon weit über 1000 Euro.

schacht reeves

Ich habe ein paar Monate wenig gesponnen, und anlässlich des Faseradventskalenders habe ich das Schacht Reeves wieder benutzt, und: Ich liebe es. Es spinnt einfach so traumhaft.

Ich finde, die Tritte gehen relativ hoch, also die Fußspitzen erreichen beim Treten eine veritable Höhe, das muss man mögen. Ich konnte dieses Rad nicht probespinnen, denn nur sehr wenige Leute haben so ein Rad zuhause stehen. Obwohl mir der Winkel der Tritte nicht optimal gefällt, nehme ich es in Kauf und finde das Rad insgesamt immer noch klasse.

Es ist schlicht und einfach ein „Production Wheel“ mit dem man sehr schnell viel dünnes Garn spinnen kann. Es macht keinen Sinn, darauf Artyarn spinnen zu wollen oder anderes Garn, das wenig Drall benötigt oder langsame Übersetzungen braucht. Wenn man kein schnelles Spinnrad für dünnes Garn möchte, lohnt sich die Anschaffung nicht.

Reeves

Das Rad kann zickig sein, gerade in den schnelleren Übersetzungen kann es sein, dass es nicht mehr funktioniert, wenn nicht alles genau aufeinander eingestellt und gut geölt ist. Zumindest im zweifädigen Antriebsmodus, den anderen habe ich nie benutzt. Da kommt der Einzug zustande, weil der Flügel- und Spulenwirtel unterschiedlich gross sind. Je schneller die Übersetzung, umso geringer ist der Unterschied zwischen beiden Wirtelgrössen, und ein starker Einzug ist gar nicht mehr möglich. Und wenn dann noch irgendwas bremst oder nicht ganz geölt läuft, funktioniert der Einzug dann eben gar nicht. Das ist wohl auch eine Frage der Spinnradmechanik.

Wenn es aber gut geölt und eingestellt ist: Ein Traumrad.

Was ich grade toll finde (00:38:20)

Ich mag grade gerne (grüne) Smoothies. Ich war eine Woche lang Bürotante und habe mir Mittagessen selber mitgebracht. Dabei habe ich angefangen, mir und meiner Kollegin Smoothies zu machen, und ich bin seitdem halbwegs dabei geblieben.

Ich mag sehr die Rezepte von Irina Verwer, sie sind auf http://www.irinaverwer.com

Eins davon geht so: 1 Birne, 1 Apfel, 1 Handvoll Spinatblätter, Reismilch, 1 TL gehackter Ingwer, 1 Msp Zimt und 1 Msp Kurkuma in den Mixer und zu einem Smoothie mixen.

Urbane Selbstversorgung (00:42:07)

Heute geht es um Powerbanks. Das sind tragbare Akkus, die USB-Steckdosen besitzen und in die man Mobile Geräte einstöpseln kann, um sie wieder aufzuladen.

Wichtig ist erst mal die Kapazität und der Eingangs- und Ausgangsstrom/Spannung. Ersteres wird in Milli-Ampere-Stunden gemessen (mAh) Theoretisch ist es so, wenn mein Handy-Akku 1500 mAh hat, und meine Powerbank 3000, kann ich mein Handy damit 2 mal aufladen. Praktisch kann man aber nicht allen Strom von der Powerbank auch nutzen, sondern nur ca. 80%. Die Zeitschrift Chip hat sogar weniger gemessen. Bei einer 3000 mAh Powerbank haben sie tatsächlich nutzbare 1700 mAh gemessen.

Ich habe mir als „Katze im Sack“ eine für 6 Euro vom Lidl geholt. Sie war grade im Nonfood-Angebot. Und damit kommen wir zur Stromstärke und so:

Mobile Fone benötigen nur 1 Ampere, Tablets können auch schon mal über 2 Ampere brauchen. Also kann eine Powerbank, die eine Stromstärke von 1A abgibt, vielleicht keine Tablets laden. Und ein Ladegerät für Telefone, welche 1 Ampere Stromstärke brauchen, kann die Powerbank vielleicht gar nicht laden, wenn sie selber mehr Stromstärke für das Aufnehmen von Energie benötigt.

Meine Lidl-Powerbank hat laut Herstellerangaben sowohl einen Eingang als auch einen Ausgang von 1 Ampere bei 5 Volt, und sie kann auch das ipad Mini laden. (Da habe ich jetzt aber nicht geschaut, was das für eine Eingangsstromstärke braucht. Ich weiß nur, dass das Telefon an der USB-Buchse eines Computers geladen wird, das Tablet aber nicht.)

Was noch interessant ist: Wieviele USB-Ausgänge hat die Powerbank. Bei mehreren kann man natürlich mehrere Geräte gleichzeitig laden. Zuviele macht aber auch keinen Sinn, denn dann würden die vielen Geräte, die gleichzeitig dran hängen, so viel an Strom abgreifen, dass die Powerbank damit sowieso überfordert wäre.

Für die Radtour werde ich mir eine Anker-Powerbank beschaffen, die hat bei Tests gute Ergebnisse erzielt. Ich muss mal schauen, ob ich 10.000 mAh möchte oder noch mehr, aber eigentlich sollte das locker reichen.

Teechen (00:52:25)

Ich bin auf zwei sehr leckere Tees gestossen. Der erste ist der Alnatura „Wohlfühl Tee“, eine Kräuterteemischung mit Zitronengras, und der andere ist der Cupper „Be Happy“, ein zitroniger Gewürztee.

Das war es für heute mal wieder, ich wünsche viel Spaß beim Hören, eine faserverückte Zeit und Stricken ohne Tränen!