Episode 154: Konmari und Kimchi

Heute geht’s um aktuelle Strickprojekte, die große Stashbeschau 2019, ganz kleines bisschen Färben, ein in den Kinderschuhen verlassenes Spinnprojekt, (vielleicht doch nicht), das fermentieren von Kraut (hier für Kimchi) und Aufräumen mit dem Buch von Marie Kondo.

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Leider habe ich noch nicht geschafft, eine akzeptable Gesamtlautstärke hinzubekommen, ich habe verschiedenes probiert, was aber nur ganz schwache Resultate erbracht hat. Es gibt aber Hoffnung: Gestern habe ich bei meiner Freundin Sara mit Audacity gearbeitet, und fand es auch gar nicht schlecht, somit könnte ich das anstatt Hindenburg verwenden, wenn ich gar nicht weiter komme.

Die Shownotes

Housekeeping

Am 4. Februar war Weltkrebstag und Claudia-strickt hat auf Instagram einen super Beitrag über ihren Kampf gegen den Brustkrebs gepostet, dazu nachträglich Gratulation, dass du das sichtbar machst! Und liebe Grüße!

Vielen Dank an Alle, die zu meiner letzten Episode kommentiert und geliked haben!

Ausserdem noch einen kleinen Nachtrag zum Politschwafel der Episode 153: Leider ging die Diskussion dann noch etwas ungut weiter, ich habe sie nicht bis zum Ende verfolgt. Aber es hat auf jeden Fall eine Frau mit Faserbusiness sich zur „Stimme der eingeschüchterten Geschäftsleute“ gemacht und ein Video veröffentlicht, wo sie davon redete, dass eine „Hexenjagd auf Instagram“ stattfinden würde und kleine Geschäftsleute in Angst und Schrecken leben würden. Dazu kann ich nur sagen: Wenn die Kritik an alltäglichem Rassismus in der Strickcommunity wirklich so Pillepalle ist, wie sie meinen, dann brauchen sie ja keine Angst zu haben, denn dann haben sie trotzdem immer noch genug Kundschaft, die das ebenfalls für Pillepalle halten.

Wenn es aber doch nicht so Pillepalle ist und einflussreiche Leute wie Ysolda Teague oder die Ravelry Führungsetage sich solidarisch zeigen, dann ist klar, dass Gewerbetreibenden, die sich (u.A. ungewollt) rassistisch äussern, die Muffe geht, dass sie Kundschaft verlieren könnten. Und das ist auch genau richtig so. Klar konnte „man“ „früher“ darauf bauen, dass die Sicht der weißen „Mehrheit“ halt „normal“ war, und musste weniger auf andere achten, aber wie unfair ist das denn bitte? Zum Glück ändern sich die Zeiten. Das ist für manche unbequem, aber es ist ein nötiger Schritt.

Und so ist das halt in der Marktwirtschaft, meinen Podcast hören auch einige Leute nicht mehr, weil sie meine politische Ausrichtung nicht bejahen, und um ehrlich zu sein, wer mich zu übertrieben links findet, da ist es auch besser, wenn sich die Wege trennen.

Und wenn ich in meinem Podcast Mist erzähle, z.b. diskriminierend über andere Menschen rede, dann bin ich über Hinweise und Kritik daran eher dankbar. Dann kann ich nämlich auch was lernen und mich selbst verbessern!

Stricken (00:08:30)

Ich habe die Kia Socks fertig gestrickt, das ist zum KiaSocksKAL von dawn.landix gewesen. Er entstand um ein Zeichen der Solidarität als Folge der Rassismusdiskussion in der Strickszene zu setzen. Für mich ist das ein schöner Ausklang der Diskussion, und auch ein Ansporn zum weitermachen. Gestrickt habe ich es aus pflanzengefärbtem Garn von Elfenwolle.

Um plastik-Spülschwämme zu vermeiden, habe ich ein paar Spültücher aus gefundener Baumwolle gestrickt. Die meisten einfach kraus rechts, und eins im doppelten Perlmuster, das sehr gut aussieht, ausser, es sind Fehler drin, das sieht dann so kacke aus. Denn die ganze Struktur wird zerschossen. Aber für Spüllappen ribble ich nicht!

Mein neues Sockenprojekt sind Monkeys von Cookie A, aber sie sollen als Tabi-Socken gestrickt werden, d.h. die große Zehe hat eine eigene Woll-Umhüllung. Ich stricke sie aus ganz gut abgelagertem Stash, ein Strang Dornröschenwolle in der Farbe „Erde“ von 2009.

Zu guter letzt arbeite ich noch an meinem „Age of Steam and Brass Kerchief“ aus Midara Jazz Farbverlaufsgarn. Es sieht wunderschön aus und wird sicher ein tolles Tuch! (Ich habe mal absichtlich zur Herstellerseite verlinkt, weil es eine litauische Firma ist und die nicht so viel Publicity haben wie die „Üblichen Verdächtigen“)

Die große Stashbeschau 2019

Ich habe gestern meinen Stash komplett aus den Boxen genommen (nicht ganz komplett, 1-2 Käule verstecken sich vor mir, irgendwo) und alles durchgesehen, alles in die Hand genommen, und wieder einsortiert. Dabei habe ich schon wieder Stränge gefunden, die ich vergessen hatte, zu etikettieren, und drei Garne waren noch nicht mal eingepflegt, seufz..

Ich habe ja den Eindruck, ich werde nie meinen kompletten Stash auf Ravelry abbilden können, denn die Garne sind irgendwie von Quantenfluktuationen betroffen und gleiten manchmal in Paralelluniversen ab, oder materialisieren aus denselbigen.

Letztes Jahr habe ich meinen Stash von 65 000 metern auf 60 000 meter runter gestrickt, und jetzt habe ich eine Kiste Lopi Garn aussortiert und sogar schon weitergegeben, habe 2019 schon ein paar Dinge gestrickt (ca. 700m) und mich dazu durchgerungen, zwei furchtbare Plastik-Effektgarne wegzuwerfen, die mir Leute für “Yarnbombing oder so” geschenkt hatten.

Jetzt habe ich noch 59 203 Meter und mein Ziel ist es, Ende 2019 auf jeden Fall weniger als das zu haben!

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Der Stash in all seiner Pracht, noch bevor ich ihn aus den Boxen genommen hatte.

Von meinen Strickprojekten habe ich noch nicht mal Fotos gemacht, aber mit der Stashdurchsicht habe ich schon mal das große Februar-Ziel erreicht.

Zwei ungeliebte Garne habe ich am selben Abend noch überfärbt und nun liebe ich sie sehr, sehr: Das eine war ein strumpfhosenbraun/olivgrün-farbenes handgesponnenes Lacegarn, und das andere eine weiße Sockenwolle, die ich auch mal beim Wollwechsel mitgenommen hatte. Ich habe alles lila überfärbt, und es wurde wunderschön. Die weiße Sockenwolle habe ich dann noch mit schwarzer Farbe sprenkeln wollen, was mir nicht gelang, dafür habe ich einen „schwarzen Übernebelungseffekt“ erzielt, den ich SO toll finde.

Rezept zum „schwarzen Nebel“ färben

  1. Garn mit Säurefarbe im Topf hell lila färben, semisolid oder mit hellen/weißen Stellen.
  2. Garn aus dem Färbebad nehmen, wenn das lila fixiert ist, und auswringen.
  3. Garn auf eine Folie oder Plastiktüte legen und an einige Stellen schwarzes Farbpulver drüber „zuckern“.
  4. Das Garn in die Tüte einwickeln und etwas durchkneten
  5. Das Garn zurück in den Topf mit heißem Wasser und Säure, und den „Nebeleffekt“ bewundern. Simmern, bis die schwarze Farbe fixiert ist.
Purple Haze
Das lila und schwarz gefärbte Sockengarn, das ich ab jetzt sehr, sehr liebe.

Spinnen (00:28:29)

Ich habe gerade noch ein Spindelprojekt, wo ich gut abgehangene Rolags zu einem Farbverlaufsgarn spinne, damit bin ich fast fertig, ich muss das nur noch zwirnen.

Dann hatte ich ja vor, das Garncamp2019 vom Spinnernetz mitzumachen, aber da bin ich wieder raus, weil ..es gab ein wenig Drama. Ich bin ja eine Person, die kontroverse Diskussionen auch nicht als ultra angenehm empfindet, sie aber schon für nötig hält. Und dass es verschiedene Perspektiven gibt, die Berücksichtigung benötigen.

Eine solche Diskussion hatte es gegeben, und es wurde am Ende auch ein Kompromiß gefunden, der alle befriedigt hätte, wenn, ja wenn es nicht hinterher noch den „Chor der Verstimmten“ gegeben hätte, die sich lang + breit beklagt haben, dass überhaupt eine Diskussion gelaufen war und wie unharmonisch, dass nicht alle einer Meinung waren, und jetzt hätte das ihnen den ganzen Spaß an ihrem schönen, unpolitischen, diskussionsfreien Hobby versaut.

Ich bin ja ein Mensch, der oft nicht konform lebt zu so einigen Standards, und als solches fühle ich mich immer unwohl, wenn das bloße Vorhandensein von Diversität und das dadurch zwangsläufige Aufeinanderprallen von verschiedenen Bedürfnissen nicht sein darf. Es muss nicht allen super gefallen, aber ich wüsste nicht, wie wir drumrum kommen sollen. Außer wir sind wirklich alle gleich von der Stange und haben die gleichen Vorlieben und Bedürfnisse und Ansichten. Aber wer ist das schon? Manchmal ist mir die Handarbeits-Szene echt zu harmoniesüchtig.

Urbane Selbstversorgung (00:34:00)

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Mein Einkauf, wo ich mich bemüht habe, wenig Plastik und Verpackung mitzukaufen, was mir dann so semi-gut geglückt ist: 1 Zwiebel, Knoblauch, Orangen, Zitronen, Bananen, Paprika, Frühlingszwiebeln, Chinakohl, Haferflocken, Natron, Chiliflocken für Kimchi und Katzenfutter.

Seit einigen Wochen fermentiere ich Gemüse selbst zuhause: Zuerst habe ich Sauerkraut gemacht, und jetzt versuche ich mich in Sachen Kimchi. Mein letzter Schub Kimchi habe ich auch extra mit den richtigen roten Chiliflocken angesetzt, die ich im asiatischen Kleinsupermarkt in einer Großpackung bekommen habe.

Dabei habe ich auch wieder festgestellt, dass man die Gemüseabteilungen von konventionellen Supermärkten eigentlich vergessen kann, was plastikfreies Einkaufen angeht. Ich habe mir wieder ne Stunde lang für nix die Füsse platt gelatscht, denn z.B. Chinakohl gibt es NUR in Plastik eingeschweißt. Ähnlich wie Brokkoli. Ich hätte gleich zum Kiez-Bioladen gehen sollen, wo die Leute mich kennen, wo wir uns nett unterhalten, und wo es alles Obst und Gemüse ohne Plastikverpackung gibt.

Kimchi finde ich geschmacklich nochmal SO viel leckerer als Sauerkraut, und es ist auch weniger Arbeit, weil Weißkohl so ein hartes Gemüse ist, das man mit dem Salz in harter Arbeit kneten und Stampfen muss. Während das Kimchi Rezept dagegen total easy war. (Aber nicht unbedingt so authentisch)

Hier findet ihr das Kimchi Rezept vom Zero Waste Chef, das ich verwendet habe, und das ist das Blog von Miss Boulette, die eine Expertin für verschiedenste Kimchis ist und wo ihr dann die richtig authentischen Rezepte finden könnt, FAQ’s, und viel Know How aussen rum.

Kimchi und Sauerkraut sollen ja unglaublich gesund und probiotisch sein, und ich muss sagen, ich merke es an mir selbst auch schon. Ich habe keinerlei Blähungen mehr, und fühle mich einfach richtig gut.

Was ich grade toll finde (00:46:13)

Da habe ich diesmal zwei Dinge:

Erstens: Mein neues Tattoo! Es ist diesmal ein „Traditional Tattoo“. Diese Tattoos sind gekennzeichnet durch breite, starke Linien und wenige, bestimmte Farben (viele Tätowierende verwenden die Farben, die es früher schon gab, und die modernen Farben, die erst später dazu kamen, oft nicht). Der Schlachtruf der „alten Schule“ ist: „Bold will hold“, denn es heißt, diese einfachen Motive mit dicken Linien altern sehr gut und sehen für immer gut aus.

Zweitens sind Traditional Tattoos typischerweise mit bestimmten Motiven: Blumen, Schiffe, Anker, religiöse Motive, Pin-Ups, Matrosen, Schwalben, Totenköpfe, Herzen..

Zu diesem Tattoo bin ich relativ spontan gekommen diesmal. Ich hatte diese Woche Urlaub und extra meine Schichten so geplant, dass ich eine Woche lang nicht am Ofen arbeiten muss, und dann fiel mein geplanter Tattoo Termin wegen Krankheit aus. Also habe ich gedacht, ich lasse mich irgendwo anders nadeln, und suche mir spontan etwas aus, das mir halt gefällt. Es ist mein erstes Tattoo, was nicht eine „tiefe Bedeutung“ für mich hat.

Ich habe einem Künstler eine Nachricht bei Instagram geschrieben und gefragt, ob er diese Woche zufällig noch spontan Zeit hat, und mir etwas von seinem sogenannten „Flash“ ausgesucht. Das sind kleine Tattoos, die viele Tätowierende vorgezeichnet/vorbereitet haben, um sie mal schnell für Kurzentschlossene zu tätowieren. Ich hatte Glück und er hatte diese Woche eine Absage und ich konnte direkt da rein rutschen.

Der Mann hat das sehr schnell gestochen, dafür hat es aber auch gebrezelt, denn die dicken Linien und satten Farben müssen ja irgendwie unter die Haut kommen. Ich bin sehr happy mit meinem Schmetterling mit Totenkopf! („It’s a pissed off butterfly“)

Mein neues Tattoo während dem Abheilen: Ein Schmetterling mit rot, grün, gelb und schwarz und ein Totenkopf mit grimmigem Gesichtsausdruck.

Das Andere, was ich gerade toll finde, ist Aussortieren und Aufräumen mit Marie Kondo (immer noch.

Die liebe Dorit hat mir das Buch „Magic Cleaning“ von Marie Kondo geschickt, und ich bin schon zu zwei Dritteln durch. In dem Buch erklärt sie die Hintergründe, wie sie zu ihrer Methode gekommen ist und welche Gründe dahinter stecken, die Wohnung genau wie sie es vorschlägt, aufzuräumen, und nicht anders.

Was ich spannend fand, ist, wie sie nun mit dem Papierkram umgeht, denn das kam in der Netflix-Serie kaum vor. Und konsequenterweise sagt sie: Der Papierkram macht nicht glücklich und wird ausnahmlos weggeworfen, bis auf die Dinge, die man zähneknirschend von Gesetz wegen eben behalten muss. Das fand ich sehr sympathisch!

Das Buch ist schon sehr auf Wegwerfen aus, was meinen Bestrebungen, Müll zu vermeiden, schwer vereinbar ist. Ich kann aber verstehen, warum das so sein muss, denn wenn ich (generell gesagt) es nie schaffe, mein Zuhause für mich angenehm zu gestalten, weil ich Skrupel vor dem Wegwerfen habe, geht Selbstschutz und Selbstfürsorge für mich vor. Dann wäre ich schon für Wegwerfen.

Die Konmari-Methode soll ja eine einmalige Sache sein, und man soll ja nicht ständig Tand anschleppen, der dann auch nur in den Müll wandert. Daher würde das mit dem Müll auch nur einmal anfallen.

Das wars für heute

Ich hoffe, Ihr hattet Spaß beim Hören und ich wünsche euch allen eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Credits

Titelmelodie: „Not to Scale or Painted“ by Cloudkicker (CC-BY-3.0)

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Episode 153: Nötige Diskussionen

Heute geht es um Neujahresprojekte, MMM2019, Diskussionen um Race, Rassismus, Diversität und Repräsentation in der Strickszene, das Garncamp2019 im Spinnernetz, Was ich gerade toll finde (Marie Kondo Gedöns) und das Kauf-Nix-Jahr 2019.

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Hier geht es zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter – hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

Die URL ist http://www.spiritvoices.de/pod/ep153au.m4a

Shownotes

Housekeeping

Ich habe neue Technik und zwar habe ich von Syndikalista ein USB-Mikrophon bekommen, mit dem ich am neuen Rechner aufnehmen kann! Und ich nehme jetzt mit Hindenburg auf, einem Podcast- und Radio-Audioeditingprogramm. Das stürzt mich noch ein wenig in technische Herausforderungen und ich habe die mangelhafte Lautstärke etwas mit einer Auphonic-Postproduktion angehoben, was aber die Stimme an Stellen leider etwas zu leise gemacht hat. Ich bitte um Geduld, bis ich mich in die neue Technik besser eingearbeitet habe!

Dann möchte ich mich bei Euch allen für das nette Feedback zum letzten Mal bedanken, bei den Knitmore Girls für die freundliche Erwähnung und bei Allen, die beim faserverzückten Jahresrückblick mitgemacht haben! (Link zu Ravelry, Anmeldung erforderlich)

Das Leipziger Wolle-Fest rückt heran und ich fände es dufte, wenn wir wieder einen Meetup – Tisch organisieren könnten. Ich kann meinen Wimpel fürs „Team Yeti“ mitbringen und suche noch Leute, die früher am Tag dort sind als ich und schon mal einen Tisch besetzen könnten. Meldet euch gern bei mir!

Stricken (5:34)

Ich habe mein erstes Strickprojekt dieses Jahr schon wieder beendet: Es ist ein Hitchhiker Tuch, das ich als KAL mit Sara (Häschtäg #perAnhalterNach2019) gestrickt habe. Das war auch unser Neujahrs-Cast-On! Sie war zuerst fertig, und ich war neulich auch fertig. Das Tuch ist auch schon verschenkt und leistet jetzt bei der Kälte gute Dienste! Ich habe es aus selbstgesponnenem, selbstgefärbtem Garn gestrickt, und noch zwei grüne Sockengarnreste mit verwertet. Es hat sogar 42 Zacken bekommen. Mein letztes Hitchhikertuch hatte mehr als 42 Zacken, was mir Kritik eingebracht hat, aber das ist mir egal. Die Hintergrundgeschichte des Hitchhikers ist, dass in dem Buch „Hitchhikers‘ Guide To The Galaxy“ eine Story vorkommt, in der ein gigantischer Computer hunderte Jahre „die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ ausrechnen soll, und diese lautete einfach nur: 42.

Jetzt habe ich ein Age of Brass and Steam Kerchief angeschlagen, und zwar aus einer Kauni-Lookalike-Verlaufswolle namens „Midara Jazz“. Es changiert zwischen Grasgrün, Rotbraun und Blau, was mir ultra gut gefällt.

Und ich mache beim #KiaSocksKAL mit, das ist ein Texturmustersockenmuster von Dawn.Landix, das inspiriert ist von der Diskussion um Rassismus, Diversität und Repräsentation in der Strickszene. Darum wird es später im Podcast noch gehen. Das Muster enthält viele „Ist-Gleich-Zeichen“, die die Gleichberechtigung symbolisieren. Das führt mich zum nächsten Segment, dem

Politschwafel: Die Diskussion um Rassismus (13:54)

Jetzt kommt erst mal etwas Vorgeplänkel, Disclaimer, etc.

Es gab die letzten Wochen eine Debatte um Rassismus, Race, Diversität und Repräsentation in der Strick-Community. Ich sage absichtlich „Race“ und nicht „Rasse“, denn das deutsche Wort ist viel biologistischer als das, was das englische Wort bedeutet, welches mehr eine politisch/soziale Gruppe bezeichnet.

Ich muss dazu sagen, dass ich keine Expertin für Rassismus bin und ich habe auch keine eigenen Erfahrungen, wie es ist, täglich rassistisch diskriminiert zu werden. Ich bin weiße Ösi-Deutsche und gehöre auch keiner ethnischen Minderheit an, die weiß gelesen wird, aber trotzdem Rassismuserfahrungen (oder z.B. Antisemitismuserfahrungen) macht. Ich bemühe mich um Bewußtsein und so, aber muss mich halt versuchen, mit dem, was ich mir bisher angelesen habe, entlangzuhangeln.

Am Anfang habe ich einen Tweet der Knitmore Girls in die Timeline retweetet bekommen, wo sie sich sehr kämpferisch geäussert haben gegen Anti-Immigrant_innen-Hetze und Rassismus, und wo sie dazu aufgerufen haben, Designer_innen und Strickende of Color zu supporten und ihnen zuzuhören.

Ich habe dann mit der Suchfunktion nach dem Zusammenhang dieses Tweets gesucht, und ich wurde fündig und landete recht schnell bei Instagram. Das ist ja eine Plattform, mit der mich eine Haßliebe verbindet. Sie ist ja ganz gut zum Bilder teilen, aber für eine politische Debatte ist sie sehr ungeeignet. Die Kommentarspalte ist sehr klein und schwer zu bedienen (man klickt tausend mal auf „Load more Comments“ und scrollt nach oben, wo man dann wieder auf „Load more Comments“ klickt, bis man mal am Anfang der Diskussion ist). Auch die „Stories“ in denen Diskussionsbeiträge gepostet wurden, sind fast unbenutzbar, wenn sie z.B. Screenshots mit ultra kleinen Buchstaben enthalten, die als relativ schnell ablaufende Dia-Show an einem vorbeilaufen.

Immerhin habe ich jetzt gelernt, wie man dieses „Stories“ pausieren kann und wie man am Telefon zum Bild davor zurück springt. Trotzdem war es sehr schwer, der Debatte zu folgen, und ich glaube, ich habe nur an der Oberfläche gekratzt.

Womit fing es also an?

Auslöser der Diskussion war ein Blogartikel von Karen Templer, der „2019: My Year in Color“ betitelt ist. (Hier ihre Entschuldigung, Words matter) In diesem sprach sie exotisierend von Indien, brachte es mit Klischees vom farbenfrohen Fremden in Verbindung, verglich es mit dem Mars und redete beiläufig von der Kolonisierung des Mars, betitelte historische indische Gebäude, die in ihrem Blogartikel gezeigt waren, mit „Lila Palast“ anstatt mit dem korrekten Namen (Palast der Winde), und brachte halt so allerlei unbedarft-ignorantes Zeug.

Davon meinte sie nichts böse, und war entsprechend vergrätzt, als People of Color ihren Blogpost anprangerten und kritisierten. @Thecolormustards Instagram Story Nr. 1 und Instagram-Story Nr. 2 wo sie die Kritik daran formuliert hat. Weitere Teile der Diskussion fanden in den Kommentaren von Su.Kritas Post hier statt. Hier hat Su.krita eine Sammlung von Erfahrungen von PoC Strickenden mit Rassismus in der Strickszene angelegt. (Login bei Instagram erforderlich)

Für mich hat das Erinnerungen zurückgebracht an die Debatten um Rassismus und andere Diskriminierung, die wir im Podcasting auf Deutsch Forum hatten, und ich habe damals das Gefühl gehabt, dass wir unser Bestes getan haben, um die Ravelry Community Guidelines gegen Diskriminierung und Hate Speech zu beachten und solidarisch mit den Betroffenen zu entscheiden. Die Art, wie Ravelry jetzt mit der Debatte umgeht, bestätigt mir das, denn sie haben einen klar mit Betroffenen solidarischen moderierten Thread eröffnet, in dem sie die Diskussion offiziell geführt haben. (Inzwischen ist er geschlossen und die Diskussion erst einmal vorbei.)

Ich bin immer noch etwas traurig, dass damals die Diskussionen in unserer Gruppe so anstrengend verlaufen sind und sogar zur Spaltung der Gruppe in zwei Lager geführt haben. Aber ich kann nicht sagen, dass ich es „übertrieben“ fand oder dass wir „Denkverbote und Maulkörbe“ verteilt hätten, wie es manche wahrgenommen haben.

Mein Knackpunkt an all dem

Es geht nicht um Denkverbote und Maulkörbe, sondern darum, von der Herabwürdigung und Diskriminierung anderer Menschen abzusehen, und zu lernen, wo wir Menschen unabsichtlich herabwürdigen und diskriminieren, damit wir das in Zukunft ändern können. Ja klar, ist das sehr unbequem für diejenigen, die zuhören und dazulernen müssen.

Aber was wäre denn die Alternative dazu? Herumtrollen und rassistische Anspielungen austeilen, um sich und der Welt zu beweisen, dass man das „noch sagen darf“? Klar „darf“ man das, es ist dann halt eben Scheiße. Und man darf es nicht überall, dafür gibts ja Hausregeln an bestimmten Orten.

Ich hoffe, dass die Debatte auf Ravelry Signalwirkung hat: An uns weiße Strickende, dass wir weiterhin versuchen zuzuhören und dazuzulernen, und an Strickende of Color, dass sie auf Ravelry erwünscht sind und dass es ihre Community ist, die sich an die Grundrechte aller Menschen auf Respekt hält.

Buchtip

In der Diskussion wurde oft das relativ neu erschienene Workbook „Me And White Supremacy“ von Layla F. Saad empfohlen. Unter dem Link kann man es kostenlos erhalten. Es ist ein 28 Tage langer Buch-Kurs, der sich z.B. im Februar anbietet, weil der ja auch 28 Tage hat. Ich nehme es mir jedenfalls vor und habe es mir runtergeladen.

Spinnen (33:43)

Dank #Garncamp2019 spinne ich wieder und lerne Neues dazu. Ich habe ein Hawser-Garn gesponnen! Das ist strukturell ähnlich wie ein Cablé Garn, insofern, dass erst Singles miteinander verzwirnt werden, und dann werden zwei oder mehr Zwirne in eine andere Richtung nochmal verzwirnt.

Beim Cablé werden Singles zuerst in Zwirnrichtung verzwirnt und dann in die Spinnrichtung, und beim Hawser werden sie erst mal in die selbe Richtung gezwirnt, wie sie gesponnen wurden. Das macht es zu einer sehr drahtigen, überdrehten Angelegenheit. Danach werden sie in Zwirnrichtung verzwirnt.

Ich habe gedacht, ich nehme uralte Singles, die ich auf Spindeln liegen hatte, weil ich mich dann mit weniger aktivem Twist herumplagen muss. Das war auch zunächst gut, aber beim letzten Zwirngang habe ich viel zu wenig Drall draufgegeben, denn ich habe den ruhenden Drall der Singles nicht mit eingerechnet. Ich konnte ihn ja auch nicht spüren. Als ich das ganze dann in ein Wasserbad geworfen habe, wurde ein wirres Chaos daraus!

Ich habe dann alles nochmal feucht auf eine Schirmhaspel gespannt und nochmal nachgezwirnt. Dann war ich aber zufrieden.

Mir gefällt das Hawser-Garn ganz gut, denn es ist ähnlich stabil wie Cabled Garn, aber hat nicht die selbe Textur wie letzteres. Die Textur von Cablé gefällt mir nicht so, und das Hawser sieht eher aus wie gewöhnlich verzwirntes Garn, hat aber durch die zweifache Zwirnung mehr Stabilität.

Wer beim Garncamp 2019 mitmachen möchte, kann sich beim Spinnernetz umtun.

MMM 2019

Hier hab ich irgendwie keine Kapitelmarke gesetzt. Öhöm.

Motivation, Meilensteine, Mottomonate 2019, das ist eine Mitmach-Craftalong-Aktion der Gruppe Podcasting auf Deutsch. Hauptsächlich geht es darum, die Sachen zu benutzen, die man schon hat. Was zu meinem Jahresziel 2019 passt, meinem „Kaufnix-Jahr“. Dazu später!

Meine Jahresziele 2019 sind:

  • Kein Garn, keine Outdoorausrüstung und kein Kunstmaterial zu kaufen und das zu verwenden, was schon da ist.
  • 19 Projekte 2019 fertigstellen
  • am Jahresende weniger Stash haben als am Jahresanfang
  • einen Pullover anfangen

Was ich grade toll finde (Marie Kondo) (43:51)

Ich konnte bei einer netten Person von Masto/Birbsite Netflix mitnutzen, und habe mir die Aufräum-Serie mit Marie Kondo angeschaut, von der gerade alle(tm) reden. Ich interessiere mich ja für Ordnung und aufräumen, gerade weil ich in dem Bereich vielleicht auch herausgefordert bin. Und es war toll!

Endlich eine Aufräumserie ohne Herabwürdigung der Leute, denen geholfen wird. Und es geht gar nicht so um Minimalismus, sondern darum, eine achtsame Beziehung zu den eigenen Sachen zu haben und sie so aufzuräumen, dass man sich im eigenen Zuhause möglichst wohl fühlen und dort möglichst gut leben kann. Das können Leute sehr stark an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen.

Die Rosenblätter haben diesen Text geschrieben über Aufräumen und Ausmisten als arme Person.

Und Creatrix Tiara hat dieses Dokument hochgeladen mit einer langen Besprechung der Marie-Kondo-Methode, aus einer queeren, migrantischen Perspektive.

Ich mag ja sehr ihre „Hochkant-Sortierung“ und brauche dringend Kästchen, in die ich meine Tshirts einsortieren kann. Denn ich habe keine Schubladen, wo ich die Shirts reinschlichten könnte.

Bis ich alles „durchgekondot“ habe, wird es noch dauern, und das ist auch okay so: Denn die Methode ist „ein für alle Mal“ konzipiert, und dauert auch entsprechend lange. Es ist halt kein „Hauruck! Allen Krempel weg in 3 Tagen!“ Methode, sondern einer langsame, bedachte Methode, die dann aber nachhaltig wirken soll. Mal sehen!

Vielleicht lasse ich mich mal auf die Vormerkliste in der Bücherei für die Marie-Kondo-Bücher setzen.

Urbane Selbstversorgung: Kaufnix-Jahr (51:53)

Mit meinem plastikfreien Leben geht es ganz gut weiter! An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Celeritas, die mir ein Carepaket mit Bienenwachsteelichtern ohne Alu-Hülle geschickt hat. Um Teelichter nicht mehr zu verbrauchen, wollte ich mir eigentlich ein Tea-Cozy stricken, aber bin damit noch nicht so recht weitergekommen. Jetzt momentan benutze ich eine sehr kleine Teekanne, die nur zwei Tassen beinhaltet und ich trinke diese meistens leer, bevor der Tee kalt wird.

Ausserdem mache ich seit Januar die Zero Waste in 31 Days-Challenge auf dem Blog „Zero Waste Chef“.  Das macht mir viel Spaß, es gibt jeden Tag eine andere, kleine Aufgabe, und ich habe im Januar bislang jeden Tag dazu gebloggt, (auf Anarchistelfliege, meinem anderen Blog)

Mit dem Kaufnix-Jahr habe ich angefangen, angeregt durch TQ auf Mastodon. Auch ein paar andere Leutchen machen mit. Meine Regeln habe ich hier aufgeschrieben.  

Ich habe mir deshalb ein Kaufnix-Jahr vorgenommen, weil in manchen Bereichen, wo ich schon relativ viel habe, fände ich es nicht gut für mich, wenn ich noch mehr Zeug anhäufe. Ich möchte nicht einfach nur wegen der „Shopping-Befriedigung“ Zeug anschaffen, das ich gar nicht verbrauchen kann.

Ich hatte lustigerweise im ganzen Januar noch gar keine Shopping-Lust, bis auf einen Fall: Wegen „Zero Waste“ habe ich eigentlich nicht damit gerechnet, Pflegeprodukte Kauflust zu bekommen. Jetzt bin ich aber kürzlich drüber gestolpert, dass Lush unverpackte, feste Duschgele und Lotions hat. Obwohl ich noch genug Lotion und Duschgel zum verbrauchen daheim habe, hätte ich Lust gehabt, da etwas kaufen zu gehen. Obwohl Lush doch im Vergleich zu echter Bio-Kosmetik nur pseudo-Öko und überteuert ist… und ich die Düfte auch nicht immer mag.

Aber ansonsten bin ich von Kauflust relativ frei. Und das finde ich cool!

Und sonst

Ich konnte heute eh nur podcasten, weil ich meinen Tattoo Termin erst morgen habe, und darauf freue ich mich gerade sehr. Das durch „Kaufnix“ gesparte Geld geht nämlich komplett in Tattoos!

Ich hoffe, es hat spaß gemacht und ich wünsche Euch frohes Stricken, natürlich ohne Tränen, und eine ganz entzückende faserverzückte Zeit!

Episode 127: 2016, ich mag dich nicht.

Heute habe ich alles über das Hitchhiker-Wettstricken, das Spinnen von Single-Garnen mit Perlen, Radfahrpolitik, ein leckeres Rezept mit Rosenkohl und was ich grad an Tee trinke.

Das Episodenfoto ist ein Bild von „Lifebook 2016“ wo ich mich entschloß, mitzumachen. Und ich bin sehr zufrieden damit! Hier ist noch ein Bild von meiner Malumgebung:
lifebook15

 

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Housekeeping:

Flattr ist kaputt. Nein, ist es nicht. Aber sie haben die Verknüpfung mit Paypal abgeschafft und auch sonst gibt es weniger Funktionalität. Sie nennen das „Einfacher machen“. Ich finde es nervig. Ich weiß nicht, ob es Sinn macht, Flattr weiter zu benutzen, allerdings ist Flattr für mich noch immer die beste Idee, wie im Internet ein guter Austausch für das, was ich hier konsumiere, geschehen kann. So, daß es sich viele Leute leisten können und daß es dabei auch noch bequem ist.

Ich bedanke mich für all eure netten Kommentare!

Ich wollte eigentlich über Sexismus und Straßengewalt und die gegenwärtige Diskussion in Deutschland reden, aber bin inzwischen zu genervt von dem Thema. Deshalb empfehle ich euch Ausnahmslos.org – wo Feministinnen, u.A. FibrePiratess, die auch mal einen Strickpodcast hatte, schon ganz klasse Stellung genommen haben.

Und ich wollte auch nicht über die Polizeigewalt und -Schikane in meiner Wohngegend/meiner Straße reden, die am 13.1. eskaliert ist, aber schon seit letztem Jahr geht und auch noch eine Weile anhalten wird.

Stricken

Ich habe einen Hitchhiker aus dem Faseradventskalender 2015-Garn gestrickt und könnte sofort den nächsten anschlagen. Es hat so viel Spaß gemacht, dass ich gleich den Nächsten anschlagen könnte. Vielleicht tue ich das ja im Rahmen meines persönlichen Vorhabens:
#KnittingForTheActivists
Ich habe für mich schon so viele Accessoires gestrickt, dass ich Lust habe, auch andere Leute zu bestricken. Ich möchte Aktivist_innen, deren Arbeit ich klasse finde, würdigen und mich bedanken, indem ich ihnen was schönes selbst gestricktes schenke. Zwei habe ich schon angefragt und sie sind sehr knitworthy und ich freue mich schon, für sie zu stricken.
Den Hitchhiker habe ich als Wettstricken mit Marc aus dem Ragù gestrickt, und Marc hat gewonnen. Wir haben unsere Fortschritte auf Twitter mit dem Hashtag #Hitchhikertoothcount getwittert. So konnten wir in Echtzeit sehen, wer wie weit vorne lag.

Ich habe ein bestrickendes Weihnachtspäckchen bekommen von Alice! Darin war ein süßer gestrickter Weihnachtsbaum und ein Glücksteelicht für 2016 – DANKE <3

paketchen

Außerdem wurde ich von der Knitting Police auf Twitter verfolgt! Ich sollte mein Hitchhikertuch umbenennen, weil ich die Menge von 42 Zähnen überschritten hatte! Tsk Tsk!

Spinnen

Ich rede über das Spinnen von Single-Garnen. Wieviel Drall sollten sie haben, wie sollte das Anspinnen gehandhabt werden, wie bekomme ich die Perlen und Pailetten auf das Garn, was für Werkzeuge benötige ich dafür? Muss Singlegarn angefilzt werden?

Hier gibt es noch die Youtube-Tutorials zum Singles-Spinnen von Chantimanou. Ich habe sie aber nicht angesehen, nur über Twitter mitgekriegt, dass Chanti gerade jetzt zu dem Thema was gemacht hat. Teil 1 und Teil 2

Urbane Selbstversorgung

Was ich grade toll finde

Rosenkohl-Quinoa-Salat mit Mandeln

1 kg Rosenkohl
1 Tasse Quinoa
1/2 Tasse Mandelstifte
gehackte Petersilie

Vinaigrette aus: 2 Zehen Knoblauch, 1 EL Limettensaft, 2 EL Olivenöl, 2 EL Balsamico weiß, 2 TL Senf, Salz + Pfeffer nach Geschmack.

Den geputzten und halbierten Rosenkohl mit Olivenöl und etwas Salz schwenken und bei 200°C im Ofen backen/rösten, bis der durch ist und braune Stellen hat.
Quinoa so ähnlich wie Reis garen.
Mandelstifte trocken in der Pfanne rösten.
Danach alles mischen, und warm oder kalt als Salat essen! LECKEEEER!!

Rezept ursprünglich von Thug Kitchen

Teechen

Es gibt gerade Roibusch aromatisiert „Creme Brulee“ :-)  fürchterlich, aber gut!