Episode 146: Daumenstreik, Slow Gedöns und Journaling Updates

Zusammenfassung:

Heute gehts um den faserverzückten Jahresrückblick, Slow Knitting, Slow TV in Norwegen, Spinnen, Art Journaling (ich habe mich wieder bei Lifebook angemeldet, yay), Bulletjournaling und Foodsharing.

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Hier geht es zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter – hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

URL: http://www.spiritvoices.de/pod/ep146.m4a

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Shownotes:

Housekeeping (00:00:00)

Danke für euer Feedback, Likes und alles!

Wer beim Faserverzückten Jahresrückblick mitmachen möchte, findet die Fragen direkt hier.

Stricken (00:05:30)

Bei einer der letzten Folgen der Knitmore Girls wurde ein Buch besprochen, das sich um die „Slow Knitting“ Bewegung drehte. Angelehnt an Slow Food geht es dabei um bewusstes Auswählen von Wolle und Garnen, bewusstes Stricken und ökologisch sinnvolles Crafting. Ich persönlich finde Stricken eigentlich eh immer „Slow“.

Als ich das googlete, kam ich auf eine norwegische Sache namens „Slow TV“, die mit der Doku über eine Zugfahrt quer durch Norwegen in Echtzeit (7 Stunden und 14 min) begann. Diese Doku, ohne Spannung, ohne ständiges hin- und her springen von Handlung und Action, und ohne Werbung, war ein großer Erfolg beim norwegischen Publikum. So wurden einige weitere Dokus produziert. Eine davon war der Versuch, den Weltrekord darin zu brechen, von der Schur eines Schafs übers spinnen, zwirnen und stricken bis zum Vernähen der Fäden einen Wollpullover herzustellen. Diese Doku lief 13 Stunden. Leider finde ich sie auf Youtube nicht, aber es gibt kurze Filme über ähnliche Versuche, den Weltrekord im „Back to Back“ Pullover herzstellen zu knacken. Er liegt bei weniger als 5 Stunden. Das längste Projekt war die Live-Übertragung einer Schiffsfahrt an der Norwegischen Küste entlang, was über 134 Stunden ging.

Links:

Spinnen (00:18:45)

Ich spinne am Faseradventskalender, und es macht wie vorhergesehen, wirklich Spaß. Die eine Hälfte der Faserportionen spinne ich auf dem Rad, die andere Hälfte auf Spindeln. Als ich auf Reisen war, habe ich beide Hälften auf zwei Kreuzspindeln gesponnen. Ich bin allerdings etwas hinterher.

Art Journaling (00:24:20)

Ich habe nicht wirklich was gemacht, nur muss ich euch verkünden, dass ich mich wieder bei Lifebook angemeldet habe! yaaaay!

Der Yeti macht die Hefte schön (00:28:40)

Bulletjournaling ist eine Art die eigenen Notizen schlau zu organisieren. Eine Übersicht gibt es auf bulletjournal.com. Für mich funzt das ganz gut. Bisher hat kein Kalender/Planer je für mich funktioniert. Ich bin echt aus dem Häuschen, dass das Bulletjournaling immer noch so gut für mich klappt!

Fürs neue Jahr fange ich kein neues Buch an, denn ich mache immer erst das alte voll und wechsle, wenn es eben voll ist. Für Januar werde ich wohl wieder eine „traditionelle“ Monatsübersicht machen, aber statt der Taskliste werde ich auch eine Wunschliste schreiben. Ich finde sowas super, dann kann ich auch im Blick haben, mir etwas gutes zu tun.

urbane Selbstversorgung (00:36:00)

Ich habe jetzt meine ersten Schritte mit Foodsharing gemacht. Einmal war’s toll, ein andermal leider gar keine Resonanz. Wir hatten aufgrund eines Fehlers 12 ofenfrische Weißbrote zu verschenken, aber es hat sich niemand bei uns gemeldet. Mir ist aber auch aufgefallen, dass Brot und Backwaren sehr oft eingestellt werden. Vielleicht sind sie aber auch nur so unbeliebt, so dass es immer übrig bleibt.

Teechen

heute ist es ein Früchtetee „Lemon Fruit“ vom Lidl.

Viel Spaß beim anhören, eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

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Episode 139: Wurst mit Perlen

Heute geht es um das, was ich grade stricke, Sockensurgery, das Leipziger Wolle-Fest, die richtige Stulpengrösse, mulesingfreie Fasern, Buchbinden, Bullet Journaling, Metal, und Selfcare mit Yoga, Ernährung und so Dinge.

Die Audiodatei könnt ihr hier herunterladen:

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URL: http://www.spiritvoices.de/pod/ep139.m4a

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Shownotes:

Housekeeping (0:00)
  • Die Gewinne sind verschickt und angekommen, für den Faserverzückten Jahresrückblick. Yay!
  • Es gibt neue Podcasts, einige habe ich auch verpasst. Im Audiobereich sind da das Buntwerk und Janis‘ Podcast „Aus dem Rahmen gefallen„. (beide Links führen zu der Ravelry Gruppe „Podcasting auf Deutsch“) Bei Videos komme ich leider nicht hinterher. Wie die Crew von Heiter Scheitern bemerkte, sind Videos der neue heiße Scheiß – veraltet das Audiopodcastformat?
  • Ich bedanke mich bei Tini, die podcastmässig und moderationsmässig pausieren muss, für das viele tolle Engagement und den hoffentlich bald wieder auferstehenden Zwillingsnadel Podcast bis hierhin. Und bei allen für die Kommentare zu meiner letzten Episode!
  • Der Event Leipziger Wolle-Fest kommt näher! Wir treffen uns am Samstag, den 11.3. am Team-Yeti-Tisch, den ihr an einem gelbgrünen Wimpel mit „Team Yeti“ Aufschrift erkennt, zum quatschen und Shoppingbeute rumzeigen.
Stricken (7:35)
Spinnen (20:32)
  • Mein zusammengezwirntes Garn kam ganz gut an. Ich hoffe, dass es auch weiterhin damit klappt mit dem Stricken und dem fertigen Stück.
  • meine uralte Liste zum Mulesing (Wikipedia Link, es sind keine Bilder im Artikel) ist leider verschütt, aber ich glaube, heute wäre die nicht mehr aktuell, da erfreulicherweise viel mehr Dealer_innen auf sowas achten. Ihr bekommt an mehr Ecken mulesingfreie Fasern und Garne. Eine hochfeine Merino ohne Mulesing und handgefärbt ist z.B. Malabrigo Nube. Dafür wird südamerikanische Merinowolle verwendet. Mulesingfreies Merino gibts auch bei World of Wool (UK) 
Der Yeti macht die Hefte schön (23:47)
  • Buchbinden: Zur Methode von Victörtchen habe ich jetzt noch die Tutorials von Sea Lemon ausprobiert. Hier gibt es einen Blogpost von mir mit Links zu allen Tutorials. Aber Sea Lemons Cover-Anleitung gefiel mir super gut.
  • Das Buch „Buchbinden für Einsteiger“ habe ich von Jules vom Spektralfaden Podcast bekommen, da habe ich mich schon durch die Materialkunde geschmökert, sonst bin ich noch nicht zu viel gekommen.
  • Bullet Journaling: Ich bin in ein neues, selbst gebundenes Bullet Journal umgezogen! Yay! Mein altes ist nämlich jetzt voll. Ich muss sagen, inzwischen hat die „Schönmacherei“ zugeschlagen, obwohl es im Vergleich zu anderen bestimmt nicht „schön“ ist. Inspiriert wurde ich von den Videos „One Month in My Bullet Journal“ von Boho Berry.  (Link zur Youtube-Playlist)
  • In meiner Bubble machen gerade viele Bullet Journaling. Das ist super und ich will eure Sachen sehen! Sogar Elem von Knitters Uncensored macht Bullet Journaling. Ich folge ihm auf Instagram, hihi.
Selfcare 2017 (33:50)
  • ich habe seit Januar viel Yoga gemacht, mehr gekocht und meine Ernährung verbessert und Essenstagebuch geführt. Allerdings hat Anfang Februar wegen Arbeitsstress mein Selfcare Programm etwas gelitten. Ernährungstagebuch habe ich aufgehört, bzw. wenn, mache ich es im Bullet Journal und nicht mehr online.
  • Ich habe mir beim Lidl einen Hochleistungsmixer gekauft, der ist sehr laut, aber funzt. Ich mache mir viele leckere Smoothies. Statt z.b. Mandelmilch oder Cashewmilch etc kann ich da einfach Mandeln und Wasser reingeben. Das ist cool!
  • Smoothie – Rezept: 1 Banane, 1 viertel Avocado, 1 kl. Handvoll Cashews, Wasser oder Kokoswasser, Msp Zimt, eine kl. Handvoll Spinat. creeemiiiig!
Was ich grade toll finde (40:20)
  • Ich finde mal wieder Metal toll. War auf einem Konzert von Kreator + Sepultura, davor spielten noch Aborted und Soilwork. Hat mir alles sehr gefallen, wobei ich einfach kein Sepultura Fan werde. Irgendwas an Sepultura ist nicht meins. Wobei der Sänger, Derrick Green, einer der wenigen schwarzen Metalvokalisten ist und auch auf der Bühne sehr sympathisch. Kreator sind sowieso sehr sympathisch, Mille, der Sänger, hat auf dem neuen Album einen Song gegen Homofeindlichkeit geschrieben, als Reaktion auf das Pulse-Massaker von Orlando. Der Großteil der Szene ist halt mackerig dominiert und sehr wenige Musiker sind z.b. out als schwul. (Es gibt eigentlich nur zwei). Gut, dass sich da mal eine Band klar positioniert.
  • Ich habe auf Twitter ein Spiel mit Leuten gespielt, das sich #twittermetalalphabet nennt, es ist eigentlich nur ein Brainstorm zu Metalbands zu jedem Buchstaben des Alphabets. Der Hashtag war kurzzeitig in den Deutschland Trends und auf einmal hatte ich alle Hände voll zu tun als Spielleiterin. War sehr lustig. :)
Teechen und Outro (45:31)
  • der heutige Tee ist „charmante Cassis“ von Pukka Tee. Das ist der erste Johannisbeertee, den ich wirklich abgerundet finde und den ich richtig mag.

Basics: