Episode 136: Faseradvent und Powerbank

Heute geht es um die kommende Stash-Gernhabe-und-Verwende-Aktion MMM 2017, was ich gerade so stricke, den Faseradventskalender, eine kleine Review zum Schacht Reeves Spinnrad, grüne Smoothies und Powerbanks und was man beim Kauf einer solchen beachten sollte.

Die Audiodatei könnt ihr hier herunterladen:

Download

Hier geht es zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter – hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

URL: http://www.spiritvoices.de/pod/ep136.m4a

download aktuelle episode

Shownotes

Housekeeping

Danke für den Austausch zur letzten Episode! Ich schlafe gerade nicht mehr draußen, weil ich Angst habe, ich könnte dann erkältet sein und Leute müssten für mich auf Arbeit einspringen.. ;)

Es wird wieder einen Faserverrückten Jahresrückblick geben. Ich habe die Preise schon da und daher dauert es diesmal nicht mehr fast das ganze Jahr, bis sie verschickt werden. Es wird eine Fragenliste geben, die ihr verwenden könnt, und dann könnt ihr in euren Podcasts, euren Blogs, oder einfach bei „Podcasting auf Deutsch“ oder hier in den Kommentaren auf euer Crafting-Jahr 2016 zurückblicken. Damit ihr mit in die Verlosung kommt, ist es nur wichtig, entweder in dem verlinkten Thread auf Ravelry oder hier im Blog (ich werde dann einen extra Beitrag schreiben) den Link oder euren Rückblick als Kommentar/Posting zu hinterlassen.

Stricken (00:06:50)

Tini vom ZwillingsnadelpodcastTini vom Zwillingsnadelpodcast und Heike0307 organisieren wieder eine Mitmach-Stash-Wertschätzungs-Aktion für 2017: den „Motivation, Meilensteine, Mottomonate“ MMM Craftalong. Es gibt schöne Mottos wie den UFO Monat, aus eigenen Anleitungsbüchern etwas machen, „die Queen kommt zu Besuch“ (für Dinge, die für den Alltagsgebrauch „zu schade“ sind) und viele Mottos mehr. Wenn ihr auch dabei sein wollt, ab Januar wird es in diesem Thread auf Ravelry geschäftig.

Ich stricke gerade Reste-Handschuhe nach dem Muster „Noro Striped Gloves“. Ich mag es sehr und habe es schon mal gestrickt. Ein Garn ist ein Farbverlauf und die anderen Streifen bestehen aus Resten. Das Farbverlaufsgarn ist nicht, wie ich im Podcast sage „Jawoll Magic“ sondern ein Schoppel Zauberball in der Farbe „Denim“.

Davor habe ich ein Paar Socken aus dem Buch „Knitting Vintage Socks“ von Nancy Bush gestrickt, nämlich „Child’s French Sock“. Entgegen dem Pattern-Namen ist es keine Kindersocke, sondern Bush hat die Muster auf ca. Schuhgrösse 40 umgerechnet, die ursprünglichen Namen aus der Vintage-Zeitung, wo die Muster her stammen, aber beibehalten.

Ich plane, eine Mütze zu stricken für eine Person, die ich gar nicht kenne, weil sie mich auf Twitter darauf angequatscht hat. Ich mag ja „Random Acts of Kindness“, mache das aber mit Stricksachen ungern, weil ich niemandem zu nahe treten möchte. Deshalb mache ich manchmal einen Giveaway auf Twitter und dann können sich diejenigen ja melden, die die Dinge haben möchten und gebrauchen können. Gerade habe ich meinen Daybreak Shawl verschenkt, denn ich habe zu viele Tücher und er wäre vom vielen Nicht-Getragen-Werden fast von Motten angefressen worden. Jetzt hat er ein neues Zuhause und wird gemocht (und steht der neuen Trägerin auch ausgezeichnet).

Daybreak

Dann stricke ich noch Aurinko, ein Tuch von Nicolor.  Dieses Tuch sieht wie ein Herbstblatt aus, und ich stricke es aus einem Farbverlaufsbobbel von Wollium.

Spinnen (00:25:00)

Alles dreht sich erst mal um den Faseradventskalender 2016. Ich nehme an zweien Teil: den von Podcasting auf Deutsch und den von Berlin spinnt. Ich tagge meine Bilder auf Instagram mit #faseradventskalender und #teamyeti und #berlinspinnt

Die Orga für PaD hat die liebe Eva vom Wollwirrwarr gemacht, vielen vielen Dank!

Dieses Jahr spinne ich lauter Mini-Stränge, anders als 2015. Da hatte ich einfach alle Farben nacheinander in ein Singles-Garn verwandelt. Das daraus entstandene Hitchhiker Tuch ist ein richtiges Lieblingsstück geworden.

Aus dem Garn von diesem Jahr möchte ich Colorwork-Handschuhe und eine entsprechende Mütze stricken. Oder mehrere.

Eine kleine Schacht Reeves-Saxony Spinnrad-Besprechung:

Ich habe ja das mit dem großen Schwungrad (72cm Durchmesser). Inzwischen kostet dieses Rad weit über 2000 Euro. Damals hatte ich es für 1250 bekommen, weil es ein Vorführmodell war. Ich weiß nicht, ob ich es für 2500 nochmal kaufen würde. Denn das ist wirklich eine Stange Geld. Allerdings kosten die kleineren Türmchen-Spinnräder heutzutage auch schon weit über 1000 Euro.

schacht reeves

Ich habe ein paar Monate wenig gesponnen, und anlässlich des Faseradventskalenders habe ich das Schacht Reeves wieder benutzt, und: Ich liebe es. Es spinnt einfach so traumhaft.

Ich finde, die Tritte gehen relativ hoch, also die Fußspitzen erreichen beim Treten eine veritable Höhe, das muss man mögen. Ich konnte dieses Rad nicht probespinnen, denn nur sehr wenige Leute haben so ein Rad zuhause stehen. Obwohl mir der Winkel der Tritte nicht optimal gefällt, nehme ich es in Kauf und finde das Rad insgesamt immer noch klasse.

Es ist schlicht und einfach ein „Production Wheel“ mit dem man sehr schnell viel dünnes Garn spinnen kann. Es macht keinen Sinn, darauf Artyarn spinnen zu wollen oder anderes Garn, das wenig Drall benötigt oder langsame Übersetzungen braucht. Wenn man kein schnelles Spinnrad für dünnes Garn möchte, lohnt sich die Anschaffung nicht.

Reeves

Das Rad kann zickig sein, gerade in den schnelleren Übersetzungen kann es sein, dass es nicht mehr funktioniert, wenn nicht alles genau aufeinander eingestellt und gut geölt ist. Zumindest im zweifädigen Antriebsmodus, den anderen habe ich nie benutzt. Da kommt der Einzug zustande, weil der Flügel- und Spulenwirtel unterschiedlich gross sind. Je schneller die Übersetzung, umso geringer ist der Unterschied zwischen beiden Wirtelgrössen, und ein starker Einzug ist gar nicht mehr möglich. Und wenn dann noch irgendwas bremst oder nicht ganz geölt läuft, funktioniert der Einzug dann eben gar nicht. Das ist wohl auch eine Frage der Spinnradmechanik.

Wenn es aber gut geölt und eingestellt ist: Ein Traumrad.

Was ich grade toll finde (00:38:20)

Ich mag grade gerne (grüne) Smoothies. Ich war eine Woche lang Bürotante und habe mir Mittagessen selber mitgebracht. Dabei habe ich angefangen, mir und meiner Kollegin Smoothies zu machen, und ich bin seitdem halbwegs dabei geblieben.

Ich mag sehr die Rezepte von Irina Verwer, sie sind auf http://www.irinaverwer.com

Eins davon geht so: 1 Birne, 1 Apfel, 1 Handvoll Spinatblätter, Reismilch, 1 TL gehackter Ingwer, 1 Msp Zimt und 1 Msp Kurkuma in den Mixer und zu einem Smoothie mixen.

Urbane Selbstversorgung (00:42:07)

Heute geht es um Powerbanks. Das sind tragbare Akkus, die USB-Steckdosen besitzen und in die man Mobile Geräte einstöpseln kann, um sie wieder aufzuladen.

Wichtig ist erst mal die Kapazität und der Eingangs- und Ausgangsstrom/Spannung. Ersteres wird in Milli-Ampere-Stunden gemessen (mAh) Theoretisch ist es so, wenn mein Handy-Akku 1500 mAh hat, und meine Powerbank 3000, kann ich mein Handy damit 2 mal aufladen. Praktisch kann man aber nicht allen Strom von der Powerbank auch nutzen, sondern nur ca. 80%. Die Zeitschrift Chip hat sogar weniger gemessen. Bei einer 3000 mAh Powerbank haben sie tatsächlich nutzbare 1700 mAh gemessen.

Ich habe mir als „Katze im Sack“ eine für 6 Euro vom Lidl geholt. Sie war grade im Nonfood-Angebot. Und damit kommen wir zur Stromstärke und so:

Mobile Fone benötigen nur 1 Ampere, Tablets können auch schon mal über 2 Ampere brauchen. Also kann eine Powerbank, die eine Stromstärke von 1A abgibt, vielleicht keine Tablets laden. Und ein Ladegerät für Telefone, welche 1 Ampere Stromstärke brauchen, kann die Powerbank vielleicht gar nicht laden, wenn sie selber mehr Stromstärke für das Aufnehmen von Energie benötigt.

Meine Lidl-Powerbank hat laut Herstellerangaben sowohl einen Eingang als auch einen Ausgang von 1 Ampere bei 5 Volt, und sie kann auch das ipad Mini laden. (Da habe ich jetzt aber nicht geschaut, was das für eine Eingangsstromstärke braucht. Ich weiß nur, dass das Telefon an der USB-Buchse eines Computers geladen wird, das Tablet aber nicht.)

Was noch interessant ist: Wieviele USB-Ausgänge hat die Powerbank. Bei mehreren kann man natürlich mehrere Geräte gleichzeitig laden. Zuviele macht aber auch keinen Sinn, denn dann würden die vielen Geräte, die gleichzeitig dran hängen, so viel an Strom abgreifen, dass die Powerbank damit sowieso überfordert wäre.

Für die Radtour werde ich mir eine Anker-Powerbank beschaffen, die hat bei Tests gute Ergebnisse erzielt. Ich muss mal schauen, ob ich 10.000 mAh möchte oder noch mehr, aber eigentlich sollte das locker reichen.

Teechen (00:52:25)

Ich bin auf zwei sehr leckere Tees gestossen. Der erste ist der Alnatura „Wohlfühl Tee“, eine Kräuterteemischung mit Zitronengras, und der andere ist der Cupper „Be Happy“, ein zitroniger Gewürztee.

Das war es für heute mal wieder, ich wünsche viel Spaß beim Hören, eine faserverückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Episode 135: Schöne Hefte und Draussen schlafen

Heute geht es um Faseradventskalender, Socken stricken, Wickelknäuel, Wolle als Funktionsfaser, Sicherheit als Radfahrende mit Hilfe einer Poolnudel, Zelten im Herbstregen, und Bullet Journaling.

Download

Hier geht es zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter – hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

URL: http://www.spiritvoices.de/pod/ep135.m4a

download aktuelle episode

Die Shownotes:

Housekeeping

Ich habe endlich den Projektbeutel fertig genäht, den die Gewinnerin des letzten Faserverrückten Jahresrückblicks schon Ende Januar 2016 gewonnen hatte. Hüstel. Damit das nicht noch mal passiert, habe ich den Gewinn-Beutel für das kommende Jahr schon fertig, bzw. muss ich nur noch die Futternähte nähen.

Stricken (00:04:14)

Ich hatte ein Paar Neon Socken gestrickt, mit dem Muster „Jeck“ von Regina Satta. Das Garn ist von Lana Grossa.  Ich habe eine richtige traditionelle Käppchenferse gestrickt, einfach weil ich die schon laaaang nicht mehr gestrickt hatte. Während ich im Hangout über das Fish Lips Kiss Heel geredet hatte, hab ich versehentlich beim 2. Socken eins gestrickt, öhöm, dann musste ich das wieder auftrennen ;)

Vom Sweater Fitting gibt es kein Update, ich hatte einfach leider keine Zeit, mich damit zu beschäftigen. Allerdings muss ich es doch mal lernen, denn ich blicke auf einige Sweater zurück, die ich gestrickt habe und die dann nicht gepasst haben. Daher habe ich mal einen Sprout Cardigan verschenkt, oder einen Pulli selbst getragen, der eigentlich für wen anderen war, oder meinen Thermal Sweater getauscht.

Mein Laminaria Tuch hat auch keine Fortschritte gemacht, das liegt nämlich am #Novickel – dem November Wickelknäuel vom Queerfeministischen Faserkombinat. Ich habe ein Garn gekommen, das „The Yarn at Home Mom“ gefärbt hat und das mit Kaschmir ist. Wohoo – Luxus. Ich stricke „Childs French Sock“ aus dem Vintage Socks Buch von Nancy Bush.

Gestrickt hab ich ausserdem die Farfalle Socks von Orinda5 aus Wollgewandt Handgefärbter Sockenwolle.

Einpflegealong 8.10.16 Farfalle Socks

Wolle als Funktionsfaser (00:20:40)

Ich habe dazu den Artikel zu Wolle als Funktionsfaser von Dennis Keune aus dem Camp4 Outdoormagazin zusammengefasst. Das gibt es leider nicht online.  Sie bashen zwar die selbstgestrickten Sachen, denn sie wollen ja verkaufen, aber interessant ist es trotzdem. Die ersten Alpinisten haben sich in Wolle, Leinen und Seide gehüllt und diese Fasern haben sich unter extremsten Bedingungen bewährt. Es geht um die Isolationsfähigkeit von Wolle, die mit ihren Luftkammern immer für ein günstiges Klima sorgt. Aus sehr feiner Merinowolle kann z.B. gute Funktionsunterwäsche hergestellt werden, die sich seidig anfühlt. Das Geheimnis der Wollfaser ist ihre Schuppenstruktur, ihre Hohlräume und ihr Wollwachsgehalt: Sie kann Feuchtigkeit sehr gut managen. Sie nimmt Dämpfe auf, ohne sich nass anzufühlen, wehrt aber Regenwasser ab. Gleichzeitig müffelt sie nicht und wirkt antibakteriell, da sich Bakterien an den wachsigen Schuppen nicht festsetzen können. Weiter wirkt sie antistatisch und ist schwer entflammbar. Auch andere Schafwollen, nicht nur Merino, haben natürlich Funktion. Dann nehme ich halt kein Pommernschaf für Unterwäsche, aber auf die Strickjacke schwöre ich, was die muckelige Wärme angeht. Auch Moni vom Fiberthermometer Podcast hat schon mal über das Spinnen und Wollverwendung bei den Wikingern gesprochen.

Spinnen (00:32:12)

Ich habe kein richtiges Spinnprojekt in Arbeit, aber bald: Ich mache nämlich bei ZWEI (2!) Faseradventskalendern mit. Der eine ist von „Berlin spinnt“ und der andere von der Ravelry.com – Gruppe „Podcasting auf deutsch“. Ich freue mich schon aufs Anspinnen :) Meine liebe Not hatte ich mit dem exakten Teilen von 120g-Kammzügen in 12 Stücke zu 10g. Ich habe dann manchmal Teile gehabt, die nur 8g wogen und andere wogen 11 oder 12g. Daher habe ich noch einen weiteren 120g-Kammzug geopfert, und diesen zu 36 Teilen geteilt und alle Fasertütchen bekamen dann noch ein paar Gramm extra-Fasern dazu. In Zukunft sollte ich die Kammzüge deutlich grosszügiger bemessen, so dass kein Zöpfchen Fasern Untergewicht hat. Ein Tip, den ich auf Twitter bekam: Bei Depot gibt es braune oder weiße blickdichte Papiertüten, die schon in 24Stück-Packungen abgepackt sind. Sie kosten zwar 4 bzw. 5 Euro, je nach Grösse, aber besser als 48 Tüten zu kleben! Falls jemand das tun möchte, hier ist ein Video-Tutorial zum Tüten kleben. (Youtube Link)

Was ich grade toll finde (00:42:45)

..ist, sich mehr Platz im Strassenverkehr zu schaffen, indem man eine Poolnudel auf den Gepäckträger klemmt. Hier ist ein Artikel über Warren Huska, der das in Toronto so praktiziert.

urbane Selbstversorgung (00:48:56)

Hier geht es um die papierlose Toilette. Und um Körperausscheidungen, also wer das eklig findet, muss vorspulen. Ich kam darauf, weil ich neulich im Blog von Wanderluchs über Outdoor-Hygiene für Frauen las, und hier sind Menschen mit Vulva und Uterus gemeint. Letzteres habe ich ja seit einem Jahr nicht mehr, doch davor leistete mir ein Mooncup (ein Ruby-Cup) gute Dienste, und jetzt finde ich eine Outdoor-Stehpinkelhilfe toll. Die Namen dieser Produkte sind zwar etwas lächerlich, meine heisst z.B. „Pibella“, aber die Funktion ist einfach toll. Richtig angewendet, gibt es (bei mir) bei dem Röhrchen keinerlei Nachtropfen und die Notwendigkeit, sich mit Wegwerfpapier abzutrocknen, entfällt. Sonst gibts noch: Whiz Freedom, Tavel Mate und Freelax. Für das große Geschäft, oder zu deutsch: die Kacke, gibt es auch eine papierlose Alternative. Und die heisst: Abwaschen. Ich habe das von meinem Bruder gelernt, und der von Mitbewohnern aus dem arabischen Raum. Man kann ganz einfach eine Plastikflasche mit nicht zu weitem Hals dafür benutzen. Man setzt die Flasche mit der rechten Hand so an, dass das Wasser an der Poritze runter läuft, und mit der linken Hand wäscht man sich unter dem fliessenden Wasser ab. Natürlich wäscht man sich hinterher die Hände schön gründlich. Kleine Gießkannen sind auch gut geeignet, aber da die Plastikflaschenmethode auch funktioniert, habe ich mir keine Klo-Gießkanne zugelegt.

Der Yeti macht die Hefte schön (01:00:31)

Ich habe jetzt auch mit dem Bullet Journaling angefangen. Was das ist, könnt ihr in diesem Einführungsvideo von Ryder Carroll sehen, und hier gibt es einen tollen Blogeintrag von Micha (die auch pocastet) zu ihrem Bullet Journal.  Ich persönlich mache „Dailies“ – also tägliches Bullet Journaling, und eine „Done-List“ (das habe ich mir selber ausgedacht und ist eigentlich kein Teil von dem ursprünglichen System, aber das ist halt auch das Ding, dass man sich eigene Module ausdenken kann. Ausserdem habe ich einen Yoga-Tracker seit ein paar Tagen. bujo achievements Blick in mein Bujo

Schwank aus meinem Leben (01:11:09)

Aufgrund des Buchs von Wigald Boning „Im Zelt“ habe ich mich entschlossen, es doch mal mit Herbstcamping zu versuchen. Da „Kuhle Wampe“ leider schon zu hatte, sind wir zum „City Camp 1“ gefahren, und ich verbrachte eine halb schlaflose Nacht in der Einflugschneise des Flughafen Tegel. #Outdoor Küche im Vorzelt. Klar dass es dauerregen gibt. #zelten #draussenschlafen #twi #msrhoop

Es ist schwer zu sehen, aber auf dem Bild bin ich grad am kochen.

Ich habe aber lecker gekocht, dazu musste ich mir aber ein Messer ausleihen vom Campingplatz. Mein eigenes Messer hab ich Heldin ja vergessen.

Rezept für Bulgur-Vürstchen-Camping-Topf:

1 Zwiebel und 2 Zehen Knoblauch kleinschneiden, den Kocher anmachen und beides mit Olivenöl anschwitzen. Danach eine geschnibbelte Paprika, 2 geschnittene Seitan-Vürstchen und kleingeschnittene Kartoffeln darin anbraten. Das Ganze wird dann mit Salz, Curry und was man möchte gewürzt. Ich glaub, ich nahm noch frischen Ingwer, Kurkuma und Senfkörner. Wenn vorhanden, noch Tomatenmark hinzugegeben und Wasser drauf gekippt. Dazu kommt noch feines Bulgur. Das ganze köcheln lassen, bis das Bulgur gar ist und die Flüssigkeit aufgenommen hat. (Das Bulgur nicht zu früh dazugeben, die Kartoffeln haben länger Garzeit als das Bulgur).

Teechen + Outro (01:19:49)

Ich trinke heute weißen Tee mit Lychee Aroma :)

Viel Spaß beim Hören, und eine Faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Episode 129: Stifte

Inspiriert von Susanne macht Sachen geht es heute auch hier viel um Stifte, außerdem um Socken, Wollmeise Garn, ein Fernsehsender im Ragù und die andauernden Dornröschen-Referenzierungen beim Spinnen, und Kreuzspindeln, die ich jetzt doch irgendwie mögen gelernt habe.

Download

Hier geht es zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter – hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

download aktuelle episode

URL: http://www.spiritvoices.de/pod/ep129a.m4a

Housekeeping 

Danke für euer Feedback und überhaupt für Alles! Ich muss meinen Senderhythmus auf 1x pro Monat reduzieren, weil ich das erfahrungsgemäss schaffe. Vielleicht kommen Bonusepisoden zwischendurch zustande!

Ausserdem gibt es neue Folgen von einem alten Podcast: Susanne macht Sachen 

Stricken

Bei „Motivation, Meilensteine, Mottomonate“ habe ich mal wieder meine Februarziele nur teilweise erreicht. Ein Paar Socken wurde fertig, am anderen stricke ich gerade. Es sind Mustersocken mit Travelling Stitches von Nicole Masson, und zwar heißt das Muster „Marina Labyrinth“.  Ich habe eine Yarnissima Ferse gestrickt, wie sie im Muster „Spice Man“ beschrieben ist. Und dann rede ich über meine erste Socke mit Wollmeise Garn.

Ich überlege grad so, ob ich überhaupt zum Leipziger Wolle-Fest fahre dieses Jahr. Ich stricke grad so langsam, dass ich gar kein Garn kaufen müsste. Also Einkaufsbedarf habe ich nicht. Und grade gruselts mich vor Sachsen und habe fast Angst, da hin zu fahren. Aber ich würde wohl eh hin fahren, weil ich meine Freundin Esme besuchen werde. Garnkaufmässig wäre es sinnvoller, auf das Wollfest in Hamburg zu gehen, das ist im September, bis dahin habe ich evtl mehr verstrickt und wieder Bedarf nach Nachschub.

Spinnen

Ich spinne gerade süddeutsche Merino von Fiberspace mit einer kleinen Kreuzspindel. ich ziehe da Perlen und Pailetten drauf, möchte das Garn aber noch verzwirnen. Das finde ich nicht so ideal, weil das die Perlen und Pailetten im Garn fixiert, und ich dann nicht so gut kontrollieren kann, an welche Stellen genau die Add-ons im Strickstück gelangen werden.

Ich rede von Kreuzspindeln und wieso ich sie nicht mochte, und wieso ich jetzt meine neue Mini-Kreuzspindel mag. Sie ist so schön und meditativ. Da stört mich das langsamere Aufwickeln und der viele Luftwiderstand gar nicht.

Was ich nicht mag, sind diese ständigen Dornröschen Referenzierungen! Als ich und ein paar andere Fiberfriends im Ragù zum Essen eingeladen waren, weil ein Team vom Fernsehen kam, fragte die Reporterin mal wieder, wo am Spinnrad sich eigentlich Dornröschen gestochen hat. Ich glaube, das nächste Mal sage ich einfach, dass wir Spinnenden über Dornröschen nicht reden. Ich finde sowieso, wir sollten am besten alle mit Muggles nicht über Dornröschen reden. ;)

(Art) Journaling

Stifte:

Alle meine Stifte hier sind schwarze Fineliner, die wasserfest sind. Etwas anderes kommt gar nicht in Frage, weil ich oft noch mit Wasserfarbe drübergehen möchte, und alles, was dann verschmiert, gefällt mir nicht so gut.

Meine „ersten“ und immer noch gut im Rennen:

Rotring Tikky Graphic Fineliner (Modulor, 3.20€)
Die Tinte fließt sehr leicht bei diesen Finelinern. Dadurch, finde ich, wirken die Linien auch dicker als bei anderen Stiften mit der selben Strickbreite. Ich würde daher die Tikky Graphic dünner wählen als andere Stifte. Das heißt aber auch, dass sie schneller leer sind, UND dass sie im Prinzip nie kaputt gehen, weil die Spitzen nicht so aufgedrückt werden müssen, so mühelos fließt die Tinte. Sie haben dennoch nie getropft oder rumgesaut.

Staedtler Pigment Liner (2,45€, boesner)
Fand ich zunächst toll wegen der feinen, relativ trockenen Linien. Diese Stifte sind weit verbreitet und in vielen Schreibwarenläden, auch in der Provinz, erhältlich. Ich habe z.B. einen in Eisenhüttenstadt gekauft und als Reisetagebuchstift benutzt. In einem der üblichen Schreibhefte (Hausaufgabenheft, für die Schule) schrieb er immer super und drückte auch nicht durch. Nach längerem Gebrauch, bei manchen Stiften leider von Anfang an, gingen mir die Spitzen kaputt, d.h. die Stifte kratzen dann über das Papier, und schreiben nur noch gut, wenn der Stift senkrecht zum Papier gehalten wird. STaedtler hat mir auf Twitter signalisiert, dass bei zu starkem Aufdrücken die Spitzen leicht beschädigt werden können.
Ich habe die Stiftspitzen dann mit der Metallfeile rund gefeilt. Danach schrieben sie wieder, allerdings stimmt dann die Strichbreite nicht mehr.

Danach probierte ich:

Standardgraph Tec Pen (1,75€, Edelhoff Kreativ Kaufhaus Berlin)
Diese unscheinbaren und etwas günstigeren Stifte schreiben gut, und ich glaube, es ist mir auch noch keiner oder höchstens einer kaputt gegangen (Spitze zickt)

Unbrauchbar fand ich:

Pilot Pigment ink Drawing Pen 0.3 (keine Ahnung, wo gekauft, und wie teuer)
Edding 1800 Profipen (Boesner, 2,94€, Modulor, 3,30€)
Beide Sorten Stift haben von Anfang an auf dem Papier herumgekratzt, schreiben nur gut, wenn sie senkrecht auf das Papier gesetzt werden und wenn das Papier schön glatt ist.

Neu und kaum benutzt:

Copic Multiliner SP 0.3mm (an die 8€)
Dieser Stift kostet mehr, weil er nachfüllbar ist und alle Teile austausch- und nachkaufbar sind. Eine Freundin sagte, auch hier gehen die Spitzen als erstes kaputt, aber wenigstens kann ich dann eine neue kaufen. Wenn auch die Spitze so viel kostet wie ein ganzer Fineliner, (2 Stück 4€) ist es immerhin ökologischer, als einen ganzen Fineliner zu kaufen und einen vollen wegen der kaputten Spitze wegwerfen zu müssen.

Papier

Da ich kein Bullet Journaling mache, sondern „Urban Sketching“ habe ich bestimmte Anforderungen an meine Hefte. Das Papier muss so sein, dass ich darin Linework machen kann und mit Wasserfarben herumpanschen. Die meisten Skizzenbücher sind aber für trockene Zeichentechniken oder bestenfalls noch Marker oder Federzeichnungen geeignet. Bei Wasserfarben versagen sie dann. Entweder die Wasserfarbe drückt durch, oder sie wird vom Papier sofort „eingesaugt“ so daß keine glatten Farbübergänge möglich sind und eklige Abstufungen entstehen. Außerdem wird bei Lasuren, also mehrmals übereinander Wasserfarbe gemalt, getrocknet und wieder gemalt, oft das Papier marode und löst sich schlimmstenfalls in Flocken ab.

Um dem zu entgehen, habe ich ein Aquarellbuch mit Fabriano Aquarellpapier bei Modulor gekauft. Und ein Hahnemühle Travel Journal, bei dem mir im Laden Aquarelltauglichkeit in Aussicht gestellt wurde. Beides liegt noch originalverpackt herum, denn: Ich habe Semikolon Schreibhefte (blanko) angefangen zu benutzen. Sie haben ein recht dünnes Papier (100g/m2), aber die Fineliner drücken nicht durch und sie lassen sich mit Aquarellfarbe fantastisch benutzen. Sogar mehrmals lasieren mit Wasserfarbe kann das Papier ab.  Es wellt sich halt, aber das ist okay, das Papier wird durch die Form des Skizzenbuches eh wieder platt gedrückt.

Inzwischen habe ich mir ein Buch von Semikolon mit dem gleichen Papier gekauft und benutze es sehr gerne. Allerdings sind die Dinger auch nicht so ganz billig, vor 2-3 Jahren haben sie noch weniger gekostet, aber so ist das halt. Die Hefte kosten um die 5 Euro für Din A5, die Notizbücher 15-20€.  Für die Bulletjournal-Fans, es gibt auch entsprechende Bücher von Semikolon mit dem selben Papier.

Wasserfarben 

Super vom Preis-Leistungsverhältnis finde ich Igor Trestoi russische Künstler-Aquarellfarbe. Die Pigmentierung/Löslichkeit ist nicht bei allen Farben gleich, sogar sehr unterschiedlich, aber das ist immer noch unschlagbar.

Dann habe ich einen Schmincke Aquarellkasten, die Farben sind recht brilliant und transparent. Ich finde sie toll, im Moment fahre ich aber auf andere Farben ab.

Die Sketchers Box von Winsor&Newton (Link zu einem Youtube-Review-Video) ist toll, weil sie so klein ist, dass ich sie in die Tasche stecken kann. Diese Farbe ist Studienqualität, d.h. sie hat weniger Pigmente. Aber dafür ist sie wirklich ganz gut!

Dann habe ich noch ein selbstgemachtes Travel-Set mit Lukas Künstler-Aquarellfarbe, die ich mit Sekundenkleber in eine leere Metalldose geklebt habe. Die Lukas Farben sind recht teuer und haben eine erdige Qualität. Ich würde nicht sagen, sie sind schlechter als Schmincke, aber einfach anders.

Teechen

Ich habe in Kreuzberg in einem netten türkischen Laden für Gewürze, Trockenfrüchte, Nüsse und Lokum einen orientalischen Kräutertee gekauft. Da sind Kamillen, Hagebutten, Verbene, Bergtee und Malve und auch einige Wurzeln drin. Ich finde ihn sehr lecker!

 

Episode 125 – Brafitting und kein Yoga

Heute geht es um verschiedene Strickprojekte, ausserdem mache ich eine etwas verspätete Besprechung der aktuellen Knitty, berichte vom Brafitting und erzähle (nicht) über Yoga.

handspun socks

Download

Hier geht es zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter – hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

download aktuelle episode

URL: http://www.spiritvoices.de/pod/ep125.m4a

Housekeeping:

Ich danke euch für die Kommentare, das Flattren und die Likes und Sternchen!

Stricken: (00:02:52)

– Ich habe das Wolverine-Tuch geknipst und bei Ravelry alles eingepflegt. Es ist von Marc Smollin designed und ich habe ganz viel Garn verbraucht.
– Socken aus handgesponnener Schafwolle (Texel-Merino) habe ich auch fertig, aber es gibt noch kein richtiges Foto davon. Für einen Swap.
– Sockenprojekte sind Professor Higgins von Caoua Coffee und Eunice von Cookie A aus dem Buch Sock Innovation, sind gerade fertig geworden.

Knitty-Besprechung: (00:11:36)

Knitty-Unterstützungsaktion auf Patreon
Pierrot
Strong Arm
Railyard
Ghost Ranch
Tartessos
Urban Tribe
Resonator

urbane Selbstversorgung: (00:24:02) und noch ein Nachtrag (00:59:51)

Es geht um Brafitting. Ich war bei Change in Berlin. Empfohlen wurde auch der Laden von Bh-Lounge in Hannover, die Besitzerin ist auch auf Twitter und sehr nett. Sie macht body-Positive Bh-Beratung. Genauso macht das @denocte aus dem Raum Linz in Österreich, die das Blog „Kurvendiskussionen“ hat und Brafitting online per Skype macht. Sie hat einen feminitischen Anspruch und bietet (als cis-Person) auch Brafitting für trans Personen an.
Ein toller Artikel zum Thema von Puzzle auf der Mädchenmannschaft, und das Forum Busenfreundinnen samt Wiki möchte ich euch auch noch empfehlen.

Was ich grade toll finde: Etwas über Yoga (oder nicht) (00:37:06)

Ich rede darüber, warum ich nicht über Yoga reden kann. Der Grund ist, dass Yoga ein gutes Beispiel für kulturelle Aneignung ist, und obwohl ich privat gerne davon profitiere und da auch nicht „aussteigen“ möchte, bin ich aus diesen Gründen nicht in der Lage, über Yoga Infos und Geschichte(n) weiterzugeben.
Den ersten Artikel, den ich zugrunde gelegt habe, ist Julia Seranos „Considering Trans and Queer Appropriation“. Sie befasst sich mit dem Thema Aneignung, aber nicht im Zusammenhang mit Kolonialismus, sondern mit Gender. Aber der Artikel erklärt sehr gut das Problem. Der zweite Text ist von Melissa Heather und heißt „Extreme Makeover: Yoga in the British Empire“.   Ausserdem erwähne ich Roopa Singh und SAAPYA.

Teechen (01:01:49)

Ich habe so Mischungen vom dm gekauft, die „Harmonie und Balance“ und so ähnlich heißen, und ich finde, sie sind lecker!

Viel Spaß beim Hören, eine Faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Monster Fantasy

Episode 122: Alles vom Fiberthermometer geklaut

Heute habe ich fast meine gesamte Inspiration für den Podcast von Monis Fiberthermometer. Themen sind: Etwas Privatkram, Hangout, Podcasttreffen in Hamburg, selbstheilende Stricknadeln, Ravelry Stalking, schon wieder ein verlorenes Strickstück, Motten, Wolverine, Ribby Cardi, Auszugsarten, dünn spinnen, Faserswap, die Packliste für den Fahrradurlaub, was ich grad toll finde und Teechen.

image

Download

Hier geht es zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter – hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

download aktuelle episode

URL: http://www.spiritvoices.de/pod/ep122.m4a

Housekeeping

Die nächste Folge lässt eventuell erstmal auf sich warten, oder auch nicht: Ich habe am Donnerstag einen Operationstermin und bin danach eine Weile krankgeschrieben. Das heißt, ich könnte eigentlich viel Zeit zum Podcasten haben. :)
Zum Hangout ist zu sagen, dass die liebe Kaschne ihn in der Podcasting auf deutsch Gruppe promotet hat (Link geht zum Thread) und jetzt ist er täglich sehr gut besucht. Manchmal sind wir sogar 10 Leute, und da das das Maximum ist, kam wer schon mal nicht rein.
Allerdings ist es über 10 Leute auch etwas anstrengend und technisch wohl schlecht machbar mit einer 0815 Internetleitung.
Ich möchte mich auch bedanken für die Kommentare, das Flattren, die Likes und alles. Vielen Dank!! Ihr seid super.

Stricken

* Mir ist meine Chiaogoo Spin 2,75mm Rundstricknadel im Urlaub zerbrochen. Bzw. ich dachte, sie sei zerbrochen. Sie war sehr verbogen und es standen Splitter ab. Nach dem entfernen der Splitter mit dem Taschenmesser und dem gradebiegen scheint die Nadel aber wieder fast wie neu zu sein. Ein Wunder!

* disagree-Stalking auf Ravelry – was hilft? Ich bin nicht der Ansicht, den Button einfach auszublenden, würde etwas nützen. Zum einen sehen alle anderen, dass alle deine Beiträge disagrees haben, nur du nicht, und zweitens wirkt die Forderung an Gestalkte, sie sollten das ignorieren, wie ein zum Schweigen bringen. Weil wir haben darüber Empfindungen, wenn uns das passiert. Und es sollte nicht ärgerlich oder schamhaft sein, wenn du darüber redest. Im Gegenteil, ich finde es gut, das öffentlich anzusprechen: Dann können deine Freund_innen dir Solidarität und Mitgefühl aussprechen, und die Schande landet beim „Lauscher_in an der Wand“ – nämlich bei der Person, die so gemein ist, und dich stalkt. Der Zuspruch tut mir gut und manchmal hört das Gestalke sogar (temporär) auf, nachdem es an die Öffentlichkeit gebracht wurde.

Unser kleiner verhasster disagree button ;-)

Unser kleiner verhasster disagree button ;-)

* Der Ribby Cardi. Eine fantastische Strickjacke, die so schick aussieht, dass Herr Distelfliege die Jacke trotz etwaiger Kratzigkeit (also ganz schön kratzig, if I say so myself) anzieht und „muckelig“ findet!
Jetzt habe ich das Garn, was ich bei der Tour de Fleece für einen Ersatzcardigan gesponnen habe, zur Verfügung, um etwas anderes tolles damit zu machen.

cloudy corriedale

* Neues von den Motten: Ich habe anscheinend keine mehr. Ich habe zwei Befallsherde entdeckt und entfernt, meine Klebefalle verzeichnet keine neuen Fluggäste mehr, und die Katze hat anscheinend auch keine Flöhe mehr. Kann es, wie Angie vom Wollplaudereien Podcast sagte, tatsächlich nur ein einzelner Floh gewesen sein? Ich hoffe es mal!

* Beim letzten Stadt Land Wolle Podcast ging es darum, dass in der Verena Stricken Herbst 2015 Yogaklamotten drin sind. Ich habe mir also die Muster der Verena angesehen und bin aufgrund der Titelthema-Designs fast vom Stuhl gefallen. Manche Sachen sollte niemand stricken müssen. Zum Beispiel dieses Netz aus Stricklieselschnüren in Grau und Schwarz, oder wie ein Zopfmusterpulli ohne Pulli. Ich verstehe dieses Strickstück einfach nicht. Was ist das? Wahrscheinlich haute couture, und ich bin etwas banausig. Asche auf mein Haupt.

* Ich stricke gerade das Wolverine Tuch von meinem Freund Marc Smollin, die Reihen sind inzwischen sehr, sehr lang und mit Lacegarn dauert es auch urlang, bis das Garn verarbeitet ist, aber dank Hangout komme ich voran und es macht auch Spaß und ist nicht zu langweilig.

Spinnen

* Ich spinne gerade einen Kammzug von Wollgewandt, aus dem ich Sockenwolle machen möchte. Dazu spinne ich das Ganze mit „kurzem Auszug ohne Drallsperre“ semi-worsted/woolen. Die Judith MacKenzie schwört ja darauf. Ich habe die Technik während der Tour de Fleece 2015 gelernt und es flutscht inzwischen ganz gut. Ich frage mich allerdings, ob diese spinntechnik wirklich ohne Drallsperre auskommt, oder ob die Spinnphysik an sich schon eine Drallsperre darstellt. Der Drall kann nämlich sehr schlecht von einem sehr dünnen Faden auf einen sehr dicken Kammzug überspringen. Der Drall schafft es einfach nicht, die Schwelle von sehr dünn zu sehr dick von allein zu überwinden. (Wer spinnt, weiß, was ich meine)

* Ganz klasse fand ich die Besprechung von Auszugsarten, die Moni in ihrem Fiberthermometer Folge 11 zusammenfasst.
Zusammengefasst:
– Kurzer Auszug = weniger als 1 Stapellänge lang ausgezogen, kein Drall in der Auszugszone.
– Langer Auszug: ein mehrfaches der Stapellänge wird ausgezogen, immer Drall in der Auszugszone.
– Worsted – Kammgarn: Kurzer Auszug aus der gekämmten Wolle
– Woolen – Streichgarn: Langer Auszug aus kardierter Wolle
– Kurzer Auszug ohne Drallsperre aus dem Kammzug: Semi-Woolen bzw. macht aus Kammgarn eher was in Richtung Woolen.
– From the Fold/langer Auszug mit Kammzug: Auch was dazwischen.

Drei Parameter:
1. Wie lang ist der Auszug
2. Wo ist der Drall
3. Wie ist die Faser vorbereitet

Garnfärben Ostern 14

* Ist dünn spinnen besser/fortgeschrittener?
Mir fiel dazu das Saxophonspielen ein. Ich lernte dabei immer höhere Töne zu treffen, höher zu spielen ist auch schwieriger, aber das darf natürlich nicht heißen, dass ich NUR noch hohe Töne spiele und das für fortgeschritten halte. Damit schränke ich einfach nur meinen Tonumfang ein und niemand würde das tun. Deshalb ist es auch beim Spinnen sinnvoll, dünn spinnen zu lernen, aber auch dick spinnen zu üben.

corrie_grau3

* Ich mache beim Adventskalender-Faserswap mit und bin schon ganz aufgeregt :-) – wegen meiner gelegentlichen Mottenprobleme habe ich mir Fasern dafür bestellt, die ich sehr gut hüten werde, damit sie nicht mit Motten in Berührung kommen. Inzwischen sind alle Plätze vergeben!

Urbane Selbstversorgung: Meine Fahrradurlaubs-Packliste (für zwei Fahrräder)

Oder Neiße, Berlin Usedom Radweg

Schlafen

– Zelt (Ich hab so ein ganz tolles, was ziemlich teuer war… aber weniger teuer als mein Spinnrad, so gesehen. Ein Hilleberg Nallo 3, das aber zu zweit genau richtig groß ist.)
– Tarp (Haben wir dieses Jahr wegen des super Wetters nur einmal benutzt)
– Zeltflickzeug (Zum Glück auch nie gebraucht).
– Matte + Flickzeug (selbstaufblasende Isomatte von Thermarest)
– Schlafsack (Ich habe einen 3-Jahreszeitenschlafsack, der für den Hochsommer eigentlich zu warm ist. Wenn ich den komplett öffne und als Zudecke nutze, ist es aber gut im Sommer. Deshalb der folgende Punkt)
– Mattenbezug (das sind einfach Baumwolltücher, die ich auch als Rock tragen könnte, auf die Matte gelegt, damit ich nicht mit der nackten Haut auf der Matte liege.)
– Kissen (zum aufpusten, finde ich einfach bequemer als sich Klamotten zu einem Kopfkissen zu falten. Die paar Gramm sind imho am falschen Ende gespart.)
– Bodenplane für unters Zelt (aus dem Baumarkt eine einfache Gewebeplane)
– Taschenlampe

Küche

– Kocher (Der klassische Trangia Spirituskocher, ist super. Der einzige Nachteil ist das Geruße, aber würde ich auf dem offenen Feuer kochen, wär das Geruße noch größer.)
– Spiritus
– Gewürze (Da hat mir eine Freundin eine Gewürzrolle, ähnlich einer Stricknadelrolle, genäht. Die Gewürze sind in Plastikreagenzgläsern! Dadurch kochen wir draußen frisch aus unverarbeiteten Sachen, und würzen sie schön, anstatt Fertigtütenessen.)
– Kaffeeweißer (mag ich sonst nicht, aber Milch funzt draußen nicht und Kaffee ohne Milch mag ich nicht).
– Besteck (jede Person 1 Löffel reicht, Gabel, Brotmesser etc braucht niemand)
– Tassen
– Teller (ginge ohne, wir haben mal immer ausm Topf gegessen, ist aber nett, welche zu haben.)
– Trinkflaschen
– Taschenmesser (Opinel)
– Kaffee
– Packsack für Lebensmittel (wir haben son 13l Teil von Ortlieb, wasserdicht)

Kleidung

– 3er System: Unterhosen, Socken, Tshirts (eins trägst du, eins hast du gewaschen und trocknet, eins in Reserve)
– Pulli
– Strickjacke
– Zip-Off-Hose
– Leggins
– Hemd
– Stricktuch
– Regenhose
– Regenjacke
– Fahrradhose
– Reisenähzeug
– (wasserdichte) Schuhe (ich nehme immer nur 1 Paar Schuhe mit)

Waschen und Körperpflege

– Outdoorseife für alles (würde ich nicht mehr machen und Spüli und Duschgel getrennt einpacken. Ich würde mit Spüli duschen, aber Geschirrspülen mit dieser Seife (Dr. Bronner) war jetzt doch nicht so gut.)
– Handtuch
– Geschirrtuch
– 2-3 Schwämme (sie gehen bei nem Trangiakocher, der rußt halt, schneller drauf)
– Zahnbürste, Zahnpaste, Zahnseide
– Qtips
– Taschentücher
– Bodylotion (andauernd draußen sein trocknet ganz schön die Haut aus!)
– Nagelknipser

Fahrrad

– Werkzeug (Inbusschlüsselsatz, Maulschlüssel wenn nötig, Kettennieter, Kettenschloß, Reifenheber, Nippelspanner, Gaffaband, Lochschnüffler, Luftpumpe, halt das Übliche)
– Flickzeug
– Ersatzschlauch
– Gepäckspanner
– Ölfläschchen

Freizeit

– Lesestoff
– Ladekabel
– Kamera
– Strickzeug/Spindel
– Badeanzug
– Skizzenbuch und Aquarellkasten

Erste Hilfe

– Reiseapotheke
– Zecken/Mückenspray
– Desinfektionsmittel
– Verbandskasten
– Sonnencreme
– Sekundenkleber

Paperwork

– Geld
– Pass
– Tickets
– Reiseführer/Landkarten
– Adressbuch

Was ich grade toll finde

Random Street View ist das, was der Name schon sagt: Eine zufällig ausgewählte Straße, irgendwo auf der Welt, wo der Google-Spähwagen schon war.

Teechen

Summer Night Star vom Lidl :)

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Hören, oder – wenn ihr das nicht anhört, dann hoffe ich, es war nett zu lesen. Eine faserverrückte Zeit euch und Stricken ohne Tränen!

Episode 112: Ich kann keine Reihen zählen

Heute geht es um den Ribby Cardi, keine Reihen zählen können, die Minecraft Socks und um Körperpositives Bewegen, Batts mit und ohne Pünktchen, sahnige fritierte Käsebällchen, Twitter und Tee.

Download:

Hier geht es zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter <- hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

download aktuelle episode

URL: http://www.spiritvoices.de/pod/ep112.m4a

sollte der Browser vermelden, die Datei sei beschädigt: Keine Sorge, ist sie nicht. Es ist dann nur das Format, was nicht mit jedem Browser funzt. Genauso klappt das mit dem Player hier manchmal deshalb nicht.

Housekeeping

Ich war etwas lange abwesend und habe nicht soviel Zeit für die Podcasting auf Deutsch Gruppe. Deshalb bedanke ich mich für Eure Geduld! Ausserdem für die lieben Kommentare, fürs Flattren und für das tolle Paket von Mohairbear! (Siehe Bild oben).

Stricken

Ich habe eine Strickattacke gehabt. Mein Ribby Cardi aus Pommernschafwolle hat mich angegriffen, indem die Wolldämpfe mich gehindert haben, beim Quatschen mit anderen Leuten nochmal die Anleitung zu konsultieren. Dann habe ich den Halsausschnitt vergessen am einen Vorderteil und musste etwas auftrennen.
Ausserdem: Minecraft Socks von Heather Cox aus dem Pflanzengefärbten Garn von Tini. Ich war letztes Jahr zum Wollfest Hamburg bei Tini zu Besuch.
Ausserdem habe ich leider noch GAR NICHTS in die 15 Punkte in 2015 Challenge eingestellt. Ich habe zwar schon was fertig, aber müsste es einfach mal vorstellen im Thread.

Spinnen

Gesponnen, noch nicht gezwirnt: Ein Kammzug von Elfenwolle in Südsee-Meer-Strand-Farben aus Blue Faced Leicester und Milchseide (Oder Sojaseide)
Ein Merino-Batt von Blue Eyes World aus dem 100-Dinge-Paket (ein krass cooles Paket was ich letztes Jahr von einer tollen Gruppe Menschen bekam für 100 Podcastfolgen).
Und ein Pünktchenwolle-Batt in rot vom Wollknoll.

Nähen
Ich will eine Nadelrolle nähen für Mohairbär :-)

Was ich grade toll finde
Body Positive Practice Month:
Einladungsposting von Wurzelfrau
Wir machen auf eine Körperpositive Art und Weise zusammen was für uns, bewegen uns, und motivieren uns gegenseitig.

Ausserdem bin ich total viel bei Twitter und weniger auf Facebook zur Zeit.
Es gibt hier einen Service, um alte Tweets automatisch zu löschen. Ich habe das aber selber noch nicht ausprobiert.

urbane Selbstversorgung
Diesmal erzähle ich, wie eigentlich so eine Katzenflohbekämpfung bei uns von statten ging. Sie war sogar erfolgreich :D
Das mit dem Preis von dem Raumspray habe ich falsch gesagt, ich glaube, das war etwas weniger, zwischen 30 und 40 Euro insgesamt, pro Flasche zwischen 17 und 20 Euro (Indorex).

Kochen

Wir haben Malai Kofta gemacht mit selbstgemachtem indischen Rahmkäse und Cashew-Sauce. Läckäääär!
Ich habe die Sachen mit meinem Smoothie Blender püriert.
Das Rezept ist aus dem Blog Veg Recipes of India von Dassana Amit und das scheint ein ganz klasse Blog zu sein.
Das Kochshow-Video über Malai Kofta (der Chefkoch Harpal Singh Sokhi benutzt ein anderes Rezept) ist auch toll:

Teechen
Ich habe selbstgeerntete Zitronenmelisse mit einem Beutel Cherry Kiss Früchtetee vom Lidl gemischt. Das fand ich sehr lecker!

Episode 111: übelst Grippe

Heute geht es um das, was ich gerade stricke, wie ich letztens total übel krank war, über meine ersten Schritte beim Spinnen, Art Journaling, Yoga und kulturelle Aneignung und ein Teechen.

eine Kiwi am Morgen..

Download:

Hier geht es wie immer zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter <- hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

download aktuelle episode

URL: http://www.spiritvoices.de/pod/ep111.m4a

sollte der Browser vermelden, die Datei sei beschädigt: Keine Sorge, ist sie nicht. Es ist dann nur das Format, was nicht verstanden wird.

Housekeeping

Update: Ich hatte eine Grippe und eine Erkältung, das war sehr sehr unschön. Ich bin jetzt so halbwegs erholt davon.
Ausserdem habe ich mich sehr viel über ein paar politische Themen unterhalten im Internet. Ella und Jasna haben einen Artikel über kulturelle Aneignung geschrieben am Beispiel von Indianerkostümen im Fasching. Ich habe mich da auch engagiert, und danach einen Artikel über Dreadlocks veröffentlicht, den ich letztes Jahr schon geschrieben hatte. Ich finde das Thema hat zwar noch kaum Akzeptanz, aber es ist sehr spannend und auch wichtig, und für mich ein Teil der kolonialen Geschichte, die noch gar nicht wirklich aufgearbeitet worden ist.

Stricken

Ich stricke am Ribby Cardi 2. Das Muster heißt Ribby Cardi von Bonne Marie Burns, ich mache ihn aus Pommernschafwolle.
Viel habe ich nicht geschafft, als ich Grippe hatte, war ich zum Stricken echt zu krank.
Erst seit zwei Tagen stricke ich wieder daran.
Ausserdem sind die Walnut Waffles Socken in Arbeit, die ich mit einem walnußschalengefärbten Garn von Tini stricke. Das Muster heißt „Minecraft Socks“ von Heather Cox.
Inzwischen habe ich mich von meinen Armschmerzen auch wieder erholt, ich habe mir einen Tennisarmschub zugezogen, nur durch Stricken mit den falschen Nadeln (Knit Pro Cubics Metallnadeln).

Spinnen
Wie ich zum Spinnen kam.
Zwei Jahre, bevor ich zu stricken und spinnen anfing, war spinnen schon mal voll in in meinem Bekanntenkreis (2006). Ich habe damals nicht mitgemacht, weil ich Stricken damals doof fand, und nicht wusste, was ich mit dem Garn hätte machen sollen.
2009 fing ich dann doch an zu spinnen, und hier habe ich vieles erwähnt:
Spindlers – Ravelry Gruppe
Spinning in the old Way – Priscilla Gibson Roberts
Spinning Yarn on a drop Spindle Tutorial – Megan LaCore
Introduction to spinning part 1 – Abby Franquemont
Introduction to spinning part 2 – Abby Franquemont
Wernekinck Edam Spinnrad
Henkys Spinnrad
Butterfly Girl Designs
Bosworth
Golding
Kundert

Art Journaling

Ich mache weiter mit Lifebook 2015 und finde es richtig toll. Ich habe diese Woche gelernt, wie man mit Blattgold umgeht. Es ist teuer, aber auch sehr schön. Lässt sich was mit machen.
Ich lerne viele neue Techniken!

DAs Buch von Joanne Sharpe „The Art of Whimsical Lettering“ lese ich gerade und finde es wider Erwarten nicht sooo doll. Es sind mir zu viele Wiederholungen drin, zu viele Layoutideen und zu wenig Anleitung, die sich auf das Buchstabenformen direkt bezieht. Zuviel „mach einfach mal“ und zu wenig „Mach es so und so, zum Beispiel“.

Igor Trestoi russische Künstler-Aquarellfarbe – hat sich bewährt!

Was ich grade toll finde

Wir haben unsere Küche ein wenig aufgemöbelt. Es gibt jetzt ein türkisblaues Ivar-Regal (Diese Ikea-Teile). Ich finds total super!

Ausserdem habe ich einen tollen Film angehesehen:
You are here: Exploring Yoga and the Impacts of cultural appropriation von Nisha Ahuja
Decolonizing Yoga

Teechen
Ich trinke Glückstee von Sonnentor.

Viel Spaß beim Anhören, eine faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!