Episode 130: das 9. Leipziger Wolle-Fest

Ich berichte vom Leipziger Wolle-Fest, bzw. über meinen Besuch dort, erzähle, was ich gerade stricke und rede über links- und rechtshändigkeit beim Spinnen auf Spindeln und Spinnrädern.

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Hier geht es zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter – hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

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URL: http://www.spiritvoices.de/pod/ep130.m4a

Die Shownotes

Housekeeping: Ich muss diesmal vor allem für eure Geduld mit mir danken. Ich bin grad etwas überlastet und Dinge wie der Podcast fallen einfach unter den Tisch. trotzdem bin ich grob bei meinem Vorhaben, es wenigstens monatlich zu schaffen, im Rahmen, aber die Verlosung von Ende Januar harrt nach wie vor ihrer Erledigung..

Stricken: Marina Labyrinth Socks. Ich finde sie total schön, und ich habe das Muster leicht modifiziert. Die Ferse ist von Yarnissimas Spice man, und ich habe die Reihen 8-16 immer wiederholt und dann zwischendurch wieder die anderen Reihen auch gestrickt. Nicht ganz absichtlich :D

Als zweites ist der Toe to head hat in Arbeit, aus einem Norogarn mit Seide, das ich von Sara vom Wollkotze Podcast geschenkt bekommen hatte.

und das war alles, was Stricken angeht!

Spinnen: Auf dem Leipziger Wolle-Fest habe ich eine grüne Spindel aus Robinienholz ergattert. Die Tischlerei Mewes macht inzwischen auch echt hübsche Spindeln, und laufen tut sie auch sehr schön. Das erwähnte Spinnrad aus Robinienholz ist ein Henkys „das Bewährte“.

Heute geht es hier um rechts- und linkshändigkeit beim Spinnen, und wie sich das auswirkt. Eigentlich gibt es beim Spinnen nicht so die -händigkeit. Aber Abby Franquemont hat mal geschrieben, dass in Peru rechtshändische Menschen eher die Spindel mit der rechten Hand bedienen, und das hat so seine Vorteile. Weil ich mir die linke Hand als Faserhand angewöhnt habe, benötige ich jetzt ein „Linkshänderspinnrad“, haha. Wer weiß, wieso bei sächsischen Spinnrädern die Spinnflügel immer links sind? Ich verstehe es nicht so ganz und will das gerne wissen!

beute aus leipzig

Bericht vom Leipziger Wolle-Fest

Wir hatten uns im Pocasting auf deutsch Forum im „Yeti unterwegs“ Thread verabredet, und hinterher habe ich leider festgestellt, dass viele den Thread ja gar nicht kennen und dass ich und zwei-drei Leute uns trotz dem Treffpunkt um 14 Uhr verpasst hatten. Weil die ja gar nicht wussten, dass es einen gab. Nächstes Mal muss ich das auch mal auf Social Media ankündigen, glaube ich.

Ich und zwei nette Mitreisende sind mit dem Flixbus gefahren, welcher direkt in Leipzig Messe hält. Direkt vor die Tür, juhu!  Und dann habe ich gleich das meiste meiner Beute in den ersten 20 Minuten geshoppt, haha. Zum Beispiel die andere Spindel, eine tibetische mit Apfelholzwirtel von Peter Locke von Wolle-Online.

Das Yeti-Treffen war toll, wir waren fast 16 Personen zur Stoßzeit, und ein-zwei Cafetische zu haben, von denen einzelne Grüppchen zum Shopping aufbrechen können, war optimal.

Ich habe ein Louet Victoria und ein Woolmakers Bliss Spinnrad ausprobiert. Waren beide ganz gut.

Danach war ich noch bei meiner Freundin Esme, und hatte einen schönen Abend trotz Erkältung.

Und weil ich soviel über Abby Franquemont gesprochen hatte: Sie hat im März einen so guten Text veröffentlicht über Weiß sein und Privilegien, Wurzeln und ihre persönliche Geschichte damit. Er heißt: Have you ever wished you weren’t white? (lang und auf englisch, aber wirklich die Zeit wert!)

Damit wünsch ich euch einen schönen April und wir hören uns im Mai wieder!

Eine faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

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