Episode 145: Angesteckt von Füllernerds

Zusammenfassung

Heute gehts um die neuen Ergonomics Stricknadeln von Prym, Pulli-Projekte, Patentmuster-Sorgen, Pride-Handschuhe, Weben, Füllersammeln und Füllernerdtum, einen Faseradventskalender und was ich im Winter zum Radfahren anziehe.

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Shownotes

Housekeeping:

Zuerst danke ich euch allen für die Kommentare, Likes, PNs, und mentions. Leider nicht namentlich diesmal, aber ich hab mich immer gefreut. Und danke an schlompfine/Diana vom Buntwerk Podcast, dass du das mit dem Handspinngilde-Zertifikat in dieser Folge nochmal ganz ausführlich erklärst!

Ich bin nicht so auf dem Laufenden podcastmässig, ich habe grad mal 1 Buntwerk, 1-2 Handgemacht und 2-3 Knitmore Girls in letzter Zeit gehört. Verabschieden und Danke sagen will ich Jules für den Podcast „Spektralfaden“, der leider dem Phänomen des Podfading zum Opfer fiel.

Stricken (00:03:45)

Ich mache ein Live-Unboxing vor dem Mikrofon von Prym Ergnonomics Stricknadeln. Gestern gekauft und – werden sie ihre Versprechen einhalten? Wir werden später sehen. Die vollmundigen Versprechungen wie z.B. in diesem Video sind ja sehr vollmundig. Und sehr pathetisch. So als ob über all die Jahrtausende nie irgendwas neues gemacht worden wäre, bis die mit ihren Plastestochern angekommen sind.

Ernsthaft – Jackenstricknadeln? Wieso etwas revolutionieren, was eigentlich niemand mehr benutzt? Ach ja, weil man da diese „Clickheads“ dran machen kann und das bewerben. Nur zu, ihr seid ja auch so richtige Clickheads bei Prym, wa.

Ich stricke gerade:

  • Den Driftwood Pulli von Isabell Kraemer. Ich finde das Muster super, alles passt gut, ich bin sehr froh! Zwar hatte ich etwas Ablenkung und habe in letzter Zeit nicht daran gestrickt und andere Dinge angefangen, aber ich bin eigentlich fast fertig. Und jetzt wieder voll motiviert. Ich muss am Ende 120000 Fäden vernähen, und ich habe mal gelernt, wie man Fäden mit einstrickt, so dass sie vorne auf dem Stück nicht zu sehen sind, aber trotzdem das Vernähen einspart. Das ist ähnlich wie wenn man lange Floats beim Fair-Isle-Stricken mit einfasst. Ich habe das mal auf einer Webseite zur Horst-Schulz-Methode des Strickens gelernt, aber finde den Link nicht mehr.
  • Ich stricke inspiriert von Cas (einer Person auf Mastodon), Pride Handwärmer. Cas hat hier auf Ravelry ein frei verfügbares Muster für Pride Handwärmer. Ich habe mich nicht an das Muster gehalten, sondern bin eher dem Muster der Simple Noro Striped Gloves gefolgt, denn ich wollte fingerlose Handschuhe haben. Dann rede ich über Stulpologie und wie verschiedene Stulpen auf englisch heißen: Fingerless gloves, fingerless mittens, handwarmers, wristwarmers und armwarmers. Was mich dazu bringt, dass ich immer noch keins der vielen freien Muster von Laris Designs gestrickt habe. Es aber gerne möchte!
  • Patentmuster-Beinstulpen inspiriert von der Mütze „Syncopation adoration“ von Stephen West. Ich habe ja meine liebe Not mit Patent. Es sieht aber so gut aus.. in einem Strickanfänger*innenbuch hieß es schlicht: „Patent wird in Reihen gestrickt.“ Das war’s. Für Patent in Runden musste ich also Ravelry bemühen. Es gab auch einige Knitting Attacks bei diesem Projekt. Ich finde es ja krass, wie oft mir Maschen bei Patent runter fallen! Ich habe das so sonst nie, versteh ich gar nicht! Aber ich kann inzwischen Patentmaschen in begrenztem Umfang hochstricken. Yay. Ich finde, die fallen auch immer sehr tief, diese Maschen.. mir haben nach 1/2 Stunde zurückstricken auch schon die Augen gebrannt und getränt vor Überanstrengung ;)

Weben (00:36:04)

Das Webprojekt ist beendet. Es ist ein Stoffstreifen, der 80cm x 4m mißt und ich weiß nicht, was ich damit machen soll. Vielleicht kann ich aus dem Stoff mal was nähen. Es ist nur in Leinwandbindung gewebt und hat ein unregelmässiges Karo-Muster. Ich mag sowas ja.

Spinnen (00:40:00)

Auf Weihnachten hin gibt es wieder einen lokal in Berlin organisierten Faseradventskalender. Diesmal habe ich mit die Kalender gepackt, und das hat sehr viel Spaß gemacht. Ich freue mich auch schon sehr.

Der Yeti macht die Hefte schön (00:42:42)

Es begann damit, dass wir es auf Mastodon von Füllern statt Finelinern (die Einwegartikel sind) sprachen. Ich habe gerne Fineliner. Die müssen alle wasserfest sein, denn ich will mit Aquarellfarbe drüber gehen. Was mir richtig gut gefällt, sind Rotring Tikky Graphic. Kein Einwegstift ist zumindest der Copic Multiliner – auch die bei Finelinern sehr anfälligen Spitzen kann man bei diesem Stift austauschen.

Beim Zeichnen mit Füllern benötigt man wasserfeste Spezialtinte. Tusche oder Zeichentinte kann nicht für Füller verwendet werden, denn die würden die Füller verstopfen oder beschädigen. Bei der Tintenmanufaktur de Atramentis gibt es eine füllergeeignete Dokumententinte, die wasserfest trocknet. Sie ist aber ziemlich teuer. (Aber TQ hat mir eine als Dankeschön fürs Podcasten geschenkt – wohoooooo!)

Dann haben wir uns noch unsere Füllersammlungen auf Instagram gezeigt und ich bin etwas angesteckt worden dabei, mir noch weitere schöne Füller zuzulegen. Ich habe mir dann auf Anraten von Damnedsnob einen Wing Sung Füller aus China bestellt, und dann habe ich mir einen runtergesetzten Pelikan M150 Kolbenfüller gegönnt. Gebloggt habe ich hier darüber. 

Ausserdem habe ich mir in 2 Ramschläden 2 bunte, poppige Plastikfüller gegönnt, denn ich habe ne Schwäche für bunte poppige Plastikfüller. Was ich aber krass fand, war, wie inzwischen die Schulfüller aussehen: Mit riesigen Plastiknoppen überladene Monstrositäten. Ich würde sowas eher in einem Laden für Sextoys erwarten (diese dann aber wegen Häßlichkeit auch nicht kaufen). Warum müssen Schulfüller so klobig und mit ergonomisch geformten Plastikpolstern überzogen sein? Ergonomie kann doch auch anders funktionieren.

Jedenfalls schreibe ich gerade mein Bulletjournal mit Füllern und habe auch meine Shownotes mit Füllern geschrieben. Ein Füllernerd werde ich wohl nicht werden, aber ein paar hübsche Füller in einer kleinen Sammlung haben kann ich mir durchaus vorstellen.

Macht jemand bei Lifebook 2018 mit? Ich überlege noch.

Apropos Jahresende: Ich habe vor, wieder einen faserverzückten Jahresrückblick zu machen, stay tuned!

urbane Selbstversorgung (00:56:10)

Hier geht es darum: Was ziehe ich beim Radfahren im Winter an?

Die Probleme: Kälte, Nässe, Dunkelheit.. man kommt bei zu warmer Kleidung und Bewegung ins Schwitzen und erkältet sich dann..

Ich ziehe mich nach dem Zwiebelschichten-Prinzip an, und ziehe mir lieber Schichten an als einzelne, sehr warme Kleidungsstücke. gestrickte Wollsachen sind dabei immer Teil meiner Schichtkonstruktion. Funktionsunterwäsche habe ich nicht, das brauche ich auch nicht, weil ich das Radfahren nicht als Sport betreibe, sondern halt, um überall hin zu kommen.

Ich trage Baumwollunterwäsche, langärmliges Shirt oder Karohemd, darüber dann Strickjacke oder Pulli, und darüber dann eine ganz dünne Wind/Regenjacke. Als Beinkleid tut es eine lange Leggings und darüber eine Cargo-Hose und bei Bedarf noch eine Regenhose darüber.

Ausserdem warme Mützen, warme Socken, warme Handschuhe und dicke Schals. Ich habe gerne Gore-Tex Schuhe, die wasserdicht sind. Auch die Regensachen sollten atmungsaktiv sein. Sonst schwitzt man zu krass. Aber auch wenn sie das sind, ist diese Atmungsaktivität kein Wunderwerk, gerade bei vielen Schichten wird’s schwierig.

Ich baue aufs langsam fahren: Der beste Schweiß ist der, der gar nicht erst entsteht! Also nicht zu warm anziehen (wenn man sich nicht bewegt, ist ganz leichtes frösteln okay) und nicht zu schnell sein, damit man nur ganz wenig schwitzt.

Darüber kann man dann noch eine Warnweste mit reflektierenden Streifen werfen, denn oft fahren die Leute im Winter und bei Dunkelheit nicht den Sichtverhältnissen angepasst und fahren einfach zu schnell. Und die ganzen Schönwetterradler*innen steigen wieder aufs Auto um, und dadurch sind mehr Motorisierte unterwegs.

Teechen

Es gibt Roibusch-Kräutertee „Lustgarten“ vom lokalen Tee-Dealer Bohea.

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Episode 142: Tour de Fleece 2017

Heute geht es um fehlendes Strickmojo, die Tour de Fleece, einfaches Weben, eine einfache Methode, um Wasser zu entkeimen, mein neues Tattoo und was im Juni so los war bei mir.

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Shownotes

Housekeeping:

Ich bedanke mich für Diskussion und Kommentare zur letzten Episode und weil ich die Juni-Episode offenbar verschnarcht habe, plane ich im Juli zwei Episoden zu veröffentlichen.

Stricken (00:1:49)

Ich habe immer noch nicht mein Strickmojo wieder gefunden. Meine CookieA Socken liegen seit 2 Monaten rum und das Laminaria seit fast einem Jahr, dafür stricke ich an den „Rocks and Rivers“ Socken von Kate Knuff. Die sind mindless genug und ich stricke sie meistens auf dem 2x im Monat stattfindenden Stricktreff.

An dieser Stelle Gratulation an Fritzi01 – Sabine – zum Fancy Mee Design, es war wohl schon bei Ravelry „Hot right now“ und im Moment gibt es einen Summer KAL bei PaD in der Ravelry Gruppe.

Spinnen (00:05:40)

Die TDF 2017 läuft! Ich habe einen ziemlichen Kaltstart hingelegt, mit keinerlei Vorbereitung, aber mein Ziel ist am Tag mindestens 20 minuten zu Spinnen, und das habe ich bisher erreicht. Und ich war auch nicht die Einzige mit Kaltstart ;D

Es wird wieder eine Verlosung geben, Swirya hat dazu schon einen Thread aufgemacht!

Ich spinne einen Kammzug mit Leinen von Hauptstadtfarbe auf Spindeln und eine naturweiße Wolle-Seide-Mischung auf dem Spinnrad. Mein Tour Malheur war ein zerbrochenes Galileo Thermometer, welches meinen Kammzug in einer Alkohol-Öl-Mischung getränkt hat. Ich musste den 4 mal durchwaschen und konnte nicht gleich damit los spinnen. Ansonsten habe ich noch BFL in Braun von Wollinchen.

Am Montag und Dienstag habe ich Radtouren gemacht und dabei mit der Spindel gesponnen. Es ging auf den Mauerweg in Berlin und nach Heiligensee.  Ich habe bei den Radtouren zwei super Stoffläden in meiner direkten Nähe entdeckt, und das ist klasse.

Übrigens dürft ihr alle bei der Tour de Fleece crossposten!

Weben (00:20:00)

Ich webe noch an meinem „Stoff ohne Bestimmung“ und mache alles in einfacher Leinwandbindung ohne Muster. Das ist auch gerade das, was mir am besten gefällt. Einfach nur Farben kombinieren.

urbane Selbstversorgung (00:24:30)

Hier geht es um Wasserdesinfektion mit Sonnenstrahlen – SODIS genannt. Folgt einfach dem Link!

Was ich grade toll finde (00:31:00)

Ich habe mir ein Tattoo stechen lassen. Es passte einfach alles zusammen und sollte genau so sein. Es ist ein Fahrrad und ich habe die Vorlage selbst gezeichnet. Empfehlenswert: Heiko von Flashback Tattoo in Berlin Friedrichshain

Wir probieren Tattoo-Pflegezeug von Balea aus. Hier ist ein Produkttest in einem entsprechenden Blog dafür.

Juni-Rückblick – und sonst so (00:40:00)

Es war wieder unglaublich viel zu tun und ich war leicht überarbeitet. Unser Bäckereikollektiv ist von einer Anwaltskanzlei einer Großbäckerei abgemahnt worden, und das hat viel viel Nerven gekostet. Aber wir haben uns mit denen dann noch einigen können.

Ich war auf dem Dahme-Radweg unterwegs und das war klasse, dabei war ich auch auf der Fläming-Skate unterwegs.

Das wars auch im großen und ganzen.

Ich wünsche euch eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

 

 

 

Episode 140: Die Handarbeitshausaufgabe aus der Hölle

Heute geht es um Podcasts an sich, das Leipziger Wolle-Fest, die Knitty Frühling 2017, Webprojekte, spinnen für den Mindestlohn, und wie ich einer Kochsendung verfallen bin.

Die Audiodatei könnt ihr hier herunterladen:

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Shownotes

Housekeeping (00:00)

Ich habe mal bei Wikipedia nachgelesen, was eigentlich die Definition von Podcast bzw. Videopodcast ist. So richtig schlau bin ich daraus nicht geworden, aber interessant war: Podcast als Begriff gibt es seit 2004, der erste Videopodcast wurde 2005 gestartet. Davor gab es das Format zwar schon, es wurde aber „Audioblogging“ genannt. (Seit 2000)

Angela Merkel Videopodcastet seit 2006 jede Woche. Wusste ich auch nicht: Die Kanzlerin direkt. Barack Obama übrigens auch, obwohl ich nicht weiß, ob er’s jetzt immer noch tut.

Für neue Podcasts empfiehlt sich, neben ein paar technischen Sachen, die man auf die Kette kriegen muss, wirklich erstmal zu überlegen: Wie soll mein Podcast heißen, und was möchte ich dem Publikum präsentieren? Ich habe versucht, ein paar Ressourcen für neue Podcaster_innen zusammenzustellen, leider fand ich den guten Text nicht mehr, den ich damals, als ich angefangen habe, hilfreich fand. Aber gut, here we go:

  1. Podcasting for Beginners: The Complete Guide to Getting Started With Podcasts hier geht es um das Technische, aber auch ums Konzept und Drumherum, etwas, das wenige besprechen. Es geht um Dinge wie: Wie kann eine Struktur aussehen, der man folgen kann, wie oft nehme ich auf und wie lang sollten die Episoden sein.. etc.
  2. How to Podcast: A Beginners Guide To Podcasting – ein ganzes ebook von Colin Gray, etwas älter schon und nur für den Audiobereich geschrieben. Eher Technik und weniger konzeptuelles.
  3. Podcast „Der Lautsprecher“ zum Thema Sendungsplanung – obwohl Tim Pritlove und Co. hier erklären, wie man sich um die Shownotes kümmert, haben sie sich selber nicht um Shownotes für diese Episode gekümmert. Ich hatte noch keine Zeit, sie anzuhören, deswegen kann ich auch nicht sagen, was darin vorkommt. Tolle Wurst!

Gratuliere an Jessys Kreativtagebuch zum erfolgreich gestarteten Videopodcast- ich hab das in der Folge falsch gesagt, es sind noch keine 14 Folgen, aber immerhin schon 5.

Ausserdem erzähle ich ein wenig vom Wolle-Fest Leipzig und dem Team Yeti-Treffen. Danke an euch alle für das schöne Treffen! Bei Peter Locke von Wolle-Online habe ich mir eine Phang Spindel aus Birnenholz gekauft. Ausserdem habe ich mit Frieder Glatzer von Filzrausch.de über Wollfarben geredet. Gekauft habe ich mir NUR einen Strang Sockenwolle von Dibadu und zwei mit Pflanzenfarben gefärbte Sockengarne.

Eventhinweis: am 4. und 5. Oktober ist das Yarn Camp, ein Barcamp zum Thema Stricken in Frankfurt/Main. Leider habe ich zu spät aufgenommen, denn die zweite Ticketwelle war neulich am Sonntag, aber es gibt noch eine letzte Ticketwelle am 21.6., falls von euch welche Interesse haben.

Ausserdem bin ich jetzt auch auf Mastodon, das ist eine Art Alternative zu Twitter, das aber stärker gegen Hater vorgeht und dezentral organisiert ist. Ich bin momentan @distelfliege@mastodon.network

Stricken (20:13)

Was ich grade mache: Bei MMM2017 habe ich das Laminaria nicht geschafft, weiterzustricken. Ausserdem habe ich den Swallowtail nicht angeschlagen. Dafür ist das Aurinko fertig gestrickt und die Socken „Brüsseler Spitze“ sind auch fertig. (Stephanie van der Linden: Socken aus aller Welt). Angeschlagen habe ich „Sam“ Socken von CookieA aus dem Buch „Sock Innovation“.

Knitty: 

  • Die Titelmütze von Sabrina Schuhmacher ist toll.
  • Stripodot Socken – for real? Wieso stricke ich Colorwork, wenn es hinterher so aussieht, als wäre die Socke einfarbig? Verhältnis von Aufwand zu Ergebnis ist schlecht! (Das erinnert mich an die Handarbeitsaufgabe meiner Nichte, die absolut aus der Hölle ist)
  • „Bright Stairs“ ist ein Muster von Vithard, der „The Prince of Knitting“ genannt wird und Juror bei einer Strick-Fernsehshow (das gibt es??!?) namens „The Great Knit Off“ ist.
  • Checkered Raglan: Leider wieder so ein Pulli, wo der Ausschnitt einfach so weit ist, dass man obenrum nackig ist, und wenn mir so warm ist, dass ich das möchte, trage ich im allgemeinen keinen Pulli.
  • Recital: Die Vorderseite ist quer gestrickt und die Rückseite von unten nach oben. Interessante Konstruktion.
  • Blurred Lines wurde von LA’s schnellster Strickerin, Krista Ann, für eine TV-Show entworfen. Sie hat das Muster dann bei der Knitty eingereicht.

Insgesamt reißt mich nichts vom Hocker bis auf die Titelmütze. Dafür könnte ich das Garn vom Faser-Sockenwoll-Adventskalender verwenden!

Weben (31:20)

Mein Webrahmen lag jetzt über ein Jahr unter dem Schrank. Ich habe mir für meinen No-Name-Rahmen Kromski Zubehör bestellt, nämlich feinere Kämme und Halterungen für die Kämme. Als ich die Haltungen anbringen wollte, stellte ich fest: Es passt ohne Modifikationen, ich konnte sofort alles einfach anschrauben! Jetzt habe ich bespannt mit Kromski Kämmen auf einem Nicht-Kromski-Rahmen. Cool!

Ich verwendete die Warping Peg Methode, die Tim Horchler hier erklärt (Youtube Video)  – es geht aber auch mit Warping Board, ich habe mir selbst eins auf der Rückseite meines Webrahmens gebaut.

Spinnen (42:00)

Ich und Jules vom Spektralfadenpodcast haben ein Experiment gemacht – wir wollten rausfinden, ob wir ein Garn spinnen können, das 35 Euro kostet, und für das Spinnen auf den gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland kommen.

Ich habe 300m zweifädiges Garn herausbekommen mit dem Schacht Reeves in der Übersetzung 30:1 gesponnen. Die Materialkosten von 4 Euro waren schon inklusive, ich habe Merinowolle naturfarben verarbeitet.

Der Hashtag zum nachlesen auf Instagram und Twitter ist #35eurowolle

Es gibt einen Videokurs von Abby Franquemont „Get more spun: Spinning for Sale“ 

Was ich grade toll finde (51:30)

Ich schaue grade die Reality Show „Hell’s Kitchen“ mit Gordon Ramsay. Das ist eine Kochsendung, wo professionelle Köch_innen sich um einen Chefkochposten bewerben, und in einem Wettbewerb immer mehr Leute ausgesiebt werden, bis die beste Person übrig bleibt. Ramsay ist eine kontroverse Persönlichkeit, und definitiv auch ein Arschloch, aber in mir bringt der einfach so die Liebe und Leidenschaft fürs Handwerk wieder so raus. Weil das hat er definitiv. Und ich auch, ich bin ja von Beruf Bäckerin.

Politschwafel (59:00)

Im Moment läuft eine Urgent Action von Amnesty International zur Situation von schwulen Männern in Tschetschenien, wie ihr vielleicht erfahren habt, ist dort eine Verfolgungswelle im Gang und viele müssen aus dem Land fliehen. Die UA läuft noch bis Mitte Mai, und es wäre gut, wenn sich möglichst Viele bis dahin daran beteiligen.

Urgent Action Tschetschenien – LGBT entführt und getötet – Russische Föderation

Teechen (1:00:31)

Ich trinke gerade vom Lidl „Darjeeling Bio“ Schwarztee in Beuteln. Ganz einfach, aber schmeckt!

Viel Spaß beim Hören, eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

 

Episode 126 – der faserverrückte Jahresrückblick

Heute ist der „Faserverrückte Jahresrückblick“ dran, deshalb gibt es auch keine Kapitel wie sonst, und eine etwas andere Form.

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Housekeeping
Ich entschuldige mich für die Herumalberei mit dem Stimmwandler von Garageband.
Wenn ihr mitmachen möchtet beim faserverrückten Jahresrückblick könnt ihr das hier in diesem Thread tun:
Faserverrückter Jahresrückblick im Forum von Podcasting auf Deutsch

Alle, die bis 31.1.2016 einen Jahresrückblick gepostet haben, kommen in den Lostopf, einen handgenähten Projektbeutel zu gewinnen. Dabei geht entweder die „Box-bag“ Form oder die des Beutels mit Zugband.

100folgen_preise schneekoppe socken

 

1. Das Strick-, Spinn- und Häkeljahr.

Die größte Herausforderung war, die 15 Punkte für 2015 noch zu schaffen. Es war sehr knapp.  Habe ja nicht grad wenig gestrickt und gesponnen, aber halt viel aus neuen Erwerbungen. Auch hatte ich irgendwie nie eine Synchronizität mit den Mini-Challenges.

Mein Meilenstein dieses Jahr war, meinen 2. Ribby Cardi zu stricken, und trotz einiger Probleme kam er am Ende super raus!

Ribby Nr2

Ausserdem habe ich meinen ersten Teppich gewebt! Er wellt sich zwar an ein paar Stellen, aber gut, ich bin Anfängerin.

my first weaving project. a wonky rug! #weben #weaving #spinning

Und ich habe ein Kilo Corriedale-Wolle in drei Wochen zu Pullovergarn versponnen:

tdf 8-9

2. Der Stash 2015

Ich habe dieses Jahr ganz schön Zuwachs gehabt. Zum Vergleich: „metres remaining“ 2013: 46202m 2014: 41467m 2015: 53554m – frei nach dem Grundsatz „Ich hab ja jetzt nen Webrahmen“.

Da ich den Webrahmen allerdings dann gar nich mehr bespannt habe nach dem Teppich, habe ich den erwarteten Garnbedarf wohl falsch eingeschätzt gehabt. Grund war die Bäckerei, die mir dieses Jahr vieles abverlangt hat, weil es so turbulent war.

Ab Mai ging quasi gar nichts mehr – z.B. blieb mein Artjournaling-Jahreskurs (Lifebook 2015) ab Mai gnadenlos liegen.

Vom Zuwachs durch Spinnen im Vergleich mit dem Verbrauch durch Stricken: Ich habe 6700m gesponnen und 6200m verstrickt, von daher nimmt sich das nicht so viel :)

3. Mein Kleiderschrank

Die Lieblingsteile 2015 waren – Dauerbrenner – der Ribby Cardi, den ich mir 2013 gestrickt hatte. Er geht auch schon vom vielen vielen Tragen kaputt. Ich musste schon am Ellenbogen stopfen. Und die Ärmelbündchen sehen auch nicht mehr so gut aus.

Das zweite Dauerbrenner-Lieblingsteil ist das „Silk Kerchief“ – ein einfaches, kraus rechts gestricktes Dreieckstuch.
lappenkerchief3

Dann trage ich auch sehr gerne die Tridactyl-Handschuhe und meine handgesponnene Mütze, die erst vor ein paar Wochen fertig geworden ist.

Was ich sehr selten trage, ist leider der Daybreak, weil mir die Art, wie sich das Tuch trägt, nicht so gefällt, dann „Earth and Sky“, das war ein Mystery-KAL von Stephen West, das trag ich einfach selten, weil ich vielleicht zuviele andere Lieblingstücher habe, und das „Allerleirauh-Tuch“. Ich glaube, letzteres ist einfach ein wenig zu groß. Mal sehen, ob ich Leute finde, die ihnen ein besseres Zuhause geben.

4. Gemeinsam geht alles besser

Aktionen, Treffen und Festivals 2015

Wie schon gesagt, hatte ich mit den 15 Punkten für 2015 meine Schwierigkeiten, und habe es trotzdem noch knapp geschafft. Aber leider habe ich nicht so viel Mitmachspaß gehabt, da ich halt viel um die Ohren hatte.

Den hatte ich dafür bei der Tour de Fleece, die dieses Jahr wieder total episch und total schön war. Ich habe ein Kilo graues Corriedale gesponnen und hatte so viel Spaß mit dem „Team Yeti“, das wir vor Jahren gegründet hatten. Da kann eigentlich alles um mich herum zusammenkrachen, auf eine TDF Teilnahme lege ich Wert!

Die dritte Mitmachaktion war der Faser-Adventskalender 2015, zu dem ich mal gesondert bloggen müsste. Es war so toll. Wir waren 24 Teilnehmerinnen, und alle haben ein Türchen gestaltet und 24 Tütchen in ein Paket gepackt und zu Fanni geschickt. Sie hat dann alles umgepackt und an uns zurückgeschickt, so dass alle ein Set aus 24 verschiedenen Tütchen bekamen. Den auszupacken und zu verspinnen hat total Spaß gemacht.

Ich war auch in Leipzig auf dem Wolle-Fest und auf dem Berlin Knits Yarnfestival, wo ich viele liebe Leute aus der Craftingszene getroffen habe.

Leider habe ich Abby Franquemont verpasst, die in Backnang dieses Jahr Kurse gegeben hatte. :-(

Und ich habe natürlich das Ragù gehabt, das Strickcafe von zwei Freunden von mir, die ich 2015 so richtig kennengelernt habe. Das Café wurde dann mein Stammcafe und ich habe mich auch mit Leuten aus dem Internet dort getroffen: Mit Ryuu zum Beispiel oder Weird von Weird&Twisted.

5. Hattest du ein Motto für 2015 und wie lief es damit?

Ich weiß gar nicht, ob ich ein Craftingmotto hatte. Ich habe mir als Motto bei Lifebook zwei Worte gesucht, die waren „Mitgefühl“ und „Bewegung“. Bewegung war sehr viel drin im Jahr, und auch das andere Motto habe ich gepflegt, aber wegen der Turbulenzen habe ich mit meinem Motto/Mottos nicht so sehr gearbeitet, wie ich es gewollt hätte.

6. Die schlimmsten Crafting-Unfälle und Reinfälle.

Zuerst waren da die Pannen beim Ribby Cardi, aber da sich am Ende alles in Wohlgefallen aufgelöst hat, will ich da mal nichts sagen.

Dann habe ich aus dem Faser-Adventskalender ein Single-Garn mit Perlen und Pailetten gesponnen, inspiriert von Weird, die sich aus sowas klasse Tücher strickt. Als ich den ersten Strang abgehaspelt hat, sind mir bestimmt 10 Joins aufgegangen, weil ich so schlampig angesponnen hatte. Normalerweise zwirne ich ja alles, und da spinne ich meine Joins eher locker.  Offenbar. Ich habe dann gelernt, wieder bessere Joins zu machen und bin jetzt zufriedener damit.

Es gab auch ein paar Auftrenn-Geschichten, aber da ich mich an die nicht mehr erinnern kann, können sie nicht so schlimm gewesen sein.

7. Lieblingsdesigner/in?

Aus Gründen der Freundschaft, des Designs und des tollen Cafés:

Marc Smollin natürlich!

8. Song des Jahres?

Ich bin dieses Jahr zum Metal gekommen, und besonders nett zu hören finde ich die Band Arch Enemy. Nehmen wir mal einen Song von ihnen:

„We will Rise“

9. Buch des Jahres

„Whipping Girl“ von Julia Serano war dieses Jahr meine Urlaubslektüre. In dem Buch geht es um den politischen Kampf von Trans Frauen und die feministische Bewegung. Es war sehr augenöffnend und wichtig für mich zu lesen. Julia Serano analysiert Sexismus und Verachtung gegen Frauen darauf hin, wie Cis und Trans Frauen davon betroffen sind, und wie manche feministische Bewegungen Trans Frauen ausschließen, indem sie selbst misogyne oder eingeengte Rollenbilder für Frauen propagieren.

11. Drei Dinge, die du nicht hättest missen wollen 2015

  • die Fahrradtour von Zittau nach Usedom und zurück nach Berlin, sie war einfach phänomenal.
  • die Hysterektomie (Gebärmutterentfernung) Anfang Oktober, die wirklich super verlaufen ist und super verheilt ist, und die mir jetzt dieses ständige Sturzbluten alle paar Wochen beendet hat. Ich fühle mich sehr wohl und bin sehr happy damit!
  • meine Kollektivistas von der Backstube!

12. Drei Dinge, auf die du gut hättest verzichten können 2015

  • Pegida und Rechtsruck
  • Krieg und Frontex
  • Streß auf Arbeit

13. Was hast du 2015 Neues begonnen?

  • Metal hören
  • Radwandern
  • Weben
  • Lifebook

14. Wovon hast du dich 2015 getrennt?

  • getrennte Wege ging ich mit einigen Leuten aus der queerfeministischen Blogger_innenszene, weil wir feststellen mussten, dass wir politisch nicht harmonieren. Aber der Vorteil ist, dass wir jetzt auch wissen, woran wir sind und bei wem es besser passt.
  • von meiner Gebärmutter :))

15. Motto für 2016:

  • Stash-Abbau!
  • „Back to Life, Back to Reality“.

 

Viel Spaß beim Hören, eine Faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Ich freue mich auf EURE Rückblicke!

 

Episode 125 – Brafitting und kein Yoga

Heute geht es um verschiedene Strickprojekte, ausserdem mache ich eine etwas verspätete Besprechung der aktuellen Knitty, berichte vom Brafitting und erzähle (nicht) über Yoga.

handspun socks

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Housekeeping:

Ich danke euch für die Kommentare, das Flattren und die Likes und Sternchen!

Stricken: (00:02:52)

– Ich habe das Wolverine-Tuch geknipst und bei Ravelry alles eingepflegt. Es ist von Marc Smollin designed und ich habe ganz viel Garn verbraucht.
– Socken aus handgesponnener Schafwolle (Texel-Merino) habe ich auch fertig, aber es gibt noch kein richtiges Foto davon. Für einen Swap.
– Sockenprojekte sind Professor Higgins von Caoua Coffee und Eunice von Cookie A aus dem Buch Sock Innovation, sind gerade fertig geworden.

Knitty-Besprechung: (00:11:36)

Knitty-Unterstützungsaktion auf Patreon
Pierrot
Strong Arm
Railyard
Ghost Ranch
Tartessos
Urban Tribe
Resonator

urbane Selbstversorgung: (00:24:02) und noch ein Nachtrag (00:59:51)

Es geht um Brafitting. Ich war bei Change in Berlin. Empfohlen wurde auch der Laden von Bh-Lounge in Hannover, die Besitzerin ist auch auf Twitter und sehr nett. Sie macht body-Positive Bh-Beratung. Genauso macht das @denocte aus dem Raum Linz in Österreich, die das Blog „Kurvendiskussionen“ hat und Brafitting online per Skype macht. Sie hat einen feminitischen Anspruch und bietet (als cis-Person) auch Brafitting für trans Personen an.
Ein toller Artikel zum Thema von Puzzle auf der Mädchenmannschaft, und das Forum Busenfreundinnen samt Wiki möchte ich euch auch noch empfehlen.

Was ich grade toll finde: Etwas über Yoga (oder nicht) (00:37:06)

Ich rede darüber, warum ich nicht über Yoga reden kann. Der Grund ist, dass Yoga ein gutes Beispiel für kulturelle Aneignung ist, und obwohl ich privat gerne davon profitiere und da auch nicht „aussteigen“ möchte, bin ich aus diesen Gründen nicht in der Lage, über Yoga Infos und Geschichte(n) weiterzugeben.
Den ersten Artikel, den ich zugrunde gelegt habe, ist Julia Seranos „Considering Trans and Queer Appropriation“. Sie befasst sich mit dem Thema Aneignung, aber nicht im Zusammenhang mit Kolonialismus, sondern mit Gender. Aber der Artikel erklärt sehr gut das Problem. Der zweite Text ist von Melissa Heather und heißt „Extreme Makeover: Yoga in the British Empire“.   Ausserdem erwähne ich Roopa Singh und SAAPYA.

Teechen (01:01:49)

Ich habe so Mischungen vom dm gekauft, die „Harmonie und Balance“ und so ähnlich heißen, und ich finde, sie sind lecker!

Viel Spaß beim Hören, eine Faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Episode 113: Teppichweberei Distelfliege

Heute dreht sich ganz viel ums Weben, es gibt aber auch Strick- und Spinnthemen, ein Nachtrag zum Thema Mooncups, etwas Yoga und dann stelle ich euch eine meiner Lieblingsbands vor, die ich schon mein ganzes Erwachsenenleben lang mehr oder weniger höre, Deine Lakaien.

Download:

Hier geht es zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter <- hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

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sollte der Browser vermelden, die Datei sei beschädigt: Keine Sorge, ist sie nicht. Es ist dann nur das Format, was nicht mit jedem Browser funzt. Genauso klappt das mit dem Player hier manchmal deshalb nicht.

Housekeeping

Danke für Kommentare, PNs, Mails und Flattrs!
Ich erzähle ein bischen darüber, wie Flattr funktioniert. (Mach ich das eigentlich jedesmal?)

Danke nochmal an Mohairbear für die Geduld, ich bin immer noch hinten nach mit dem Nähen.

Ich gehe zum Leipziger Wolle-Fest und bin dort allein unterwegs. Ich trage einen Button mit Name und Ravatar und bin sicher offen für nette Begegnungen :)


Stricken

Fertig, nur noch Fäden vernähen:
– Minecraft Socks von Heather Cox
Eiert vor sich hin:
– Ribby Cardi von Bonne Marie Burns
Was ich angeschlagen habe:
Eunice von Cookie A (Sock Innovation) noch aus dem selbstgemachten Sockenclub von 2013. Garn ist „Aktiv“ in Petrol von Supergarne.com
Was ich gerne anschlagen würde:
Honey Cowl
Ganz super übrigens die Fiberthermometer-Folge über das Superwash-Verfahren.
Ich habe, bei der Gelegenheit, neulich handgesponnene Socken aus Eiderwolle in der Waschmaschine ruiniert. rah…

Spinnen

Ich spinne Teppichgarn wie wild.
Meinen für Teppichweben geeigneten Stash habe ich innerhalb von wenigen Wochen verwebt, und jetzt muss ich Garn nachproduzieren.
Ich habe immer noch ein paar Woll-Locken gefunden, die ich nicht verarbeitet hatte.
Und eine Mischtüte von Wollmeister habe ich auch noch.
Das wird jetzt alles zu Batts kardiert.
Zum Teppichgarn spinnen finde ich mein Henkys Spinnrad grade so derartig ideal, es ist ein Traum.

Weben
Ich habe einen No-Name Webrahmen 80cm von VHS Beständen günstig bekommen, und der Rahmen ist total super. Ich lerne gerade anhand von Wollteppichstücken, wie das mit dem Weben läuft.
Bespannen konnte ich zuerst gar nicht, jetzt habe ich die entscheidenden Tips bekommen, von Marc Smollin in seinem neuen Cafe und Fasertreffpunkt Ragú.
Videos, die ich benutzt habe, sind hauptsächlich die von Tim Horchler.

Warping 1
Warping using the warping peg
Dressing the loom
weaving

urbane Selbstversorgung

Wer vor ein paar Episoden an dem da behandelten Thema Menstassen weitergehendes Interesse hat: Es gibt diesen wunderbaren und ausführlichen Blogbeitrag hier, bei „Ein Blog von Vielen“: Jupp, Menstruation matters

Art Journaling

Liegt gerade leider auch ein wenig brach, seit 5 Wochen habe ich nichts gemacht. Ich arbeite gerade an Dankbarkeitsherzen von Tamara Laporte.
Auf Lifebook gibt es gerade eine Diskussion von Gender und Repräsentation von Minderheiten, anderen Genderperformances und das ist total super. Mal sehen, inzwischen gibts eine Art Journaling und Gender Flickr Group.

Was ich gerade toll finde

Ich habe eine super Yogasequenz für die Schultern und den oberen Rücken entdeckt, die ich gerade öfter mache.
Releasing Stress from the Head, Neck and Shoulders mit David Lurey (leider nicht kostenlos, Mitgliedschaft bei Ekhartyoga nötig).

Dafür habe ich mal ein paar Links, wo es kostenlose Yogavideos gibt:

Englisch:
Yoga with Adriene
Do Yoga with me
Ekhartyoga auf Youtube

Deutsch:
Yogamour Podcast
Happy and Fit Yoga
Bin mit „Happy and Fit Yoga“ eigentlich nicht so glücklich, die sind mir zu schick, zu schlank und zu… nunja. ich gebe zu, ich hab auf deutsch noch nichts wirklich supercooles gefunden.

Die zweite Sache, die ich grade toll finde, ist:

Deine Lakaien hören. Und dieses Jahr hoffentlich auf ein Konzert von denen gehen. Bei mir schlägt das Herz ja links, und ich habe meine liebe Not mit manchen Bands, die einfach nicht so mackerig, und schon gar nicht rechts sein dürfen. Mir ist vieles in der Gruftieszene zu rechts, ich hab auch kein Verständnis für Provo mit Nazi-Ästhetik, und Deine Lakaien sind in Relation zu vielem, was sich „unpolitisch“ nennt, eine linke Band. Das finde ich gut!

Euch also viel Spass beim Hören und eine Faserverrückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Episode 110: Jahresrückblicksverlosung

Heute geht es um ein paar aktuelle Strickprojekte, Spinnen, ein Webbuch, um meine Erfahrungen mit Kochen nach einem vorgefertigten Speiseplan, tolle Aquarellfarben und ein Teechen gibt es auch.

hourly comic day
Bild: Hourly Comic Day 1.2.2015 – eine von zwei Comicseiten, die ich gezeichnet habe anstatt an diesem Tag einen Podcast aufzunehmen ;)

Download:

Hier geht es wie immer zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter <- hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

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URL: http://www.spiritvoices.de/pod/ep110.m4a

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Die Shownotes:

Housekeeping
Ich bedanke mich bei euch allen fürs flattren, kommentieren und diskutieren!
Für Facebooknutzer_innen habe ich eine alte Jux-Seite, die ich mal angelegt habe, umfunktioniert zur Podcast-Ankündigungs-Seite:
Fans of the Ballwinder <– diese Seite könnt ihr gern liken! Dort kündige ich dann meine Podcasts an.

Stricken

Ich habe fertig:
– Ringelsocken aus 6fädiger Sockenwolle „Stripemania“, die sehr viel Spass gemacht haben zu stricken.
In Arbeit:
der zweite Ribby Cardi aus grauem rauhwolligen Pommernschaf, das ich vor einiger Zeit gesponnen habe.
Walnut Waffle Socks nach dem Muster „Minecraft Socks“ und mit von Tini pflanzengefärbtem Sockengarn.

Spinnen
Ich rede schon beim Stricksegment etwas über das Pommernschaf, und dass es viele Grautöne im Vlies hat, und dass die Wolle nicht lichtecht ist. Hier ist eine Webseite über diese Schafrasse.
Ausserdem frage ich mich, ob das Kardieren mit Handkarden wirklich so viel zeitaufwändiger ist als das Kardieren mit einem Drum Carder (Kardiermaschine). Ich rede über unnötige Arroganz gegenüber Wollverarbeitsungsmethoden.
Ich habe eine „Pünktchenwolle“ gesponnen und überlege, ob ich noch was nachbestellen soll, oder die kleine Menge so klein lassen. Die Wolle gibt es bei Wollknoll als „Pünktchenwolle“ und es ist neuseeländische Schafwolle im Vlies mit Baumwollpünktchen.
Ausserdem wurde unser versponnener Salon 5 Jahre alt und ich erzähle ein bischen davon. Die dazugehörige Gruppe auf Ravelry ist „Berlin spinnt„.
Dass Gigi von den Knitmore Girls dachte, ich würde 2015 jeden Tag 15 min. spinnen, spornt mich irgendwie an und ich spinne generell wieder mehr.

Weben
Ich bespreche auf äusserst unprofessionelle Art und Weise :D das „Weavers Idea book – creative cloth on a rigid heddle loom“ von Jane Patrick.

in Aktion
Es gab sage und schreibe 42 faserverrückte Jahresrückblicke!
Der Random Number Generator hat gesprochen und eine Person hat gewonnen und darf sich aussuchen: Soll ich dir einen Projektbeutel nähen? oder eine Stricknadelrolle? Und auch die Farbe darf gewünscht werden. Ich verpasse heisse Ohren auf Ravelry.

urbane Selbstversorgung
Ich koche seit 1,5 Wochen jeden Tag! Nach einem Speiseplan! Das funktioniert super gut und es macht auch Spass. Inspiriert dazu wurde ich durch diese Familie, die einen „ewigen Speiseplan“ hat, und wie meiner aussieht, habe ich in meinem Ex-Podcastblog und meinem jetzigen Privatblog berichtet. (Falls ich schon mal das Thema hatte, dann entschuldigt bitte, aber jetzt ist es mit eigener Erfahrung immerhin unterfüttert!)

Was ich grade toll finde
Ich habe mir Igor Trestoi Wasserfarben gekauft. Auf Empfehlung von Jademond.
Und was soll ich sagen: Ich finde, sie sind für das Geld, was sie kosten, richtig richtig super. Richtige Wasserfarben für wirklich günstig!

Teechen
Es gibt „Ägyptischer Amun“ von Meßmer. Das ist ein Tee in Beuteln.
Schmeckt lecker, riecht ein bischen streng. (Näheres im Podcast, haha)

Viel Spass beim Anhören, eine faserverrückte Zeit und STricken ohne Tränen!