Episode 150 – Inktober, Flickr und Politik

Heute geht es um.. ..was ich gerade so stricke und spinne, Urban Sketching im Rahmen des Inktober, Wandern, Flickrs neue Accountpolitik, die Unteilbar Demo, und wie cool die öffentlichen Bibliotheken sind.

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Hier geht es zum Download der Audiodatei, oder ihr könnt sie euch auch anhören. Letzteres geht nicht immer, da ich meinen Podcast als AAC Datei zur Verfügung stelle. Nicht alle Browser oder Player kommen damit klar. In dem Fall braucht ihr eine mp3-Datei, die ihr euch online konvertieren könnt: Online-mp3-Konverter – hier gebt ihr die Adresse der Audiodatei ein und bekommt sie dann als mp3 zum Download angeboten.

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Die Shownotes

Housekeeping:

Danke für euer Feedback für die letzte Episode! Ich fand es super, dass ihr mir gesagt habt, ihr freut euch über weitere Folgen, auch wenn ich nicht so stringent und regelmässig schaffe, aufzunehmen. Im Moment bin ich wirklich motiviert, weiterzumachen und ich höre auch wieder mehr Podcasts.

Ich rede übers Wetter, freue mich über mein nächstes Tattoo, das ich übermorgen bekomme, und halte flammende Reden darüber, nicht die Afd oder andere Nazis zu wählen und ich fand es auch gut, dass Susanne vom Handgemacht Podcast sich neulich auch gegen Rechtsextremismus und Rassismus und für die guten Dinge positioniert hatte.

Stricken (00:11:31)

BFF socks von Knitiot Designs – Deby Lake

Cat Bordhi Video (youtube) wie man Socken auf  2 Rundnadeln strickt – Teil 1 und Teil 2 (leider sehr schlechte Videoqualität)

Travelling leaves Socks von Claire Butler

Spring Thaw Shawl von Cheri McEwen

Spinnen (00:24:28)

Ich versuche gerade wieder, jeden Tag ein bischen zu spinnen. Gerade fahre ich mit einem Porjekt fort, dass ich vor 2 Tour de Fleeces angefangen habe: Naturweisses Corriedale, das zu einem dreifädigen Sport Weight Garn gezwirnt wird.

Ausserdem spinne ich Rolags, die ich vor Jahren geschenkt bekam, mit zwei kleinen Spindeln.

und hier gehen wir nahtlos über zur #unteilbar Demo: Ich habe nämlich auf der Demo gesponnen. Das geht ganz gut im Gehen. Es war gut, dass die Demo so groß war, auch wenn da Gruppen und Menschen mit inakzeptablen Positionen ebenfalls vertreten waren (Antisemitismus), wenn da Parteien für sich geworben haben, oder sektiererische linke Splittergruppen mitgelaufen sind. Am besten fand ich die Raver am Ende der Demo, mit ihrem Slogan „Fluchtwege freibassen“.

Outdoor-Leben (00:30:38)

Ich war wandern! Ich will nämlich mehr auf meinen eigenen Beinen stehen, anstatt meistens mein Fahrrad als Gehhilfe zu verwenden. Und zwar in der Döberitzer Heide, (Der Link geht zur Betreiber-Stiftung des Naturschutzgebiets, wo es mehr Informationen darüber gibt) einem ehemaligen militärischen Übungsgelände, das zu einem Wildreservat mit Wildniskernzone ausgebaut worden ist. Wir sind aus dem Stand 21km gegangen und ich war danach ziemlich groggy. Aber es war schön, sonnig, sandig und die Blätter haben sich herbstlich gefärbt. Es gab Millionen Marienkäfer und einer hat mich sogar gebissen.

Der Yeti macht die Hefte schön (00:40:11)

Ich habe wieder bei der #Inktober Challenge mitgemacht. Hier habe ich darüber gebloggt: Zum Blogeintrag auf „Anarchistelfliege“: Das war der Inktober

Ein Einschub zu Flickr (Das ist keine Werbung, denn ich krieg von Flickr kein Geld und berichte nur über das Ende der jetzigen „Terabyte for free“ Regelung, die auch Ravelry Nutzende betrifft.

Flickr wird zu 2019 die jetzigen kostenlosen Accounts ändern, statt 1 TB Speicherplatz habt ihr dann nur noch 1000 Bilder kostenlos, die pro-Accounts kosten anstatt wie früher irgendwas mit 20+ Euro 50 Euro pro Jahr, und der Content, der über 1000 Fotos hinausgeht, wird ab Februar gelöscht. Bummer. Aber war fast abzusehen.  Ravelry wird die auf Ravelry eingebundenen Flickr-gehosteten Fotos komplett nach Ravelry übertragen, da sind die mit Flickr in Verhandlungen getreten, da muss sich also niemand Sorgen machen. Falls jemand den Pro-Account eröffnen möchte: In dem Ankündigungsposting auf Flickr zu den neuen Bedingungen verbirgt sich ein „30% off“ Link, den sie fieserweise nicht auf ihrer regulären Startseite haben, und Leute jetzt Gefahr laufen, den nicht zu finden und zuviel zu bezahlen. Als Alternative könnte auch archive.org in Frage kommen, das habe ich aber nicht recherchiert, ich dachte immer Archive.org sei ein Archiv für freie Medien und nicht für privatisierte Medien.

Kommen wir weiter zu freien Medien:

Was ich grade toll finde (00:53:15)

Die Bibliotheken in Berlin (und bestimmt auch woanders, erkundigt euch in eurer Gegend mal!) haben sogenannte „digitale Angebote“ und dazu gehört auch ein Film- und Serienanguckportal, Pressereader, und ein Musikportal. Als Nutzende öffentlicher Bibliotheken könnt ihr da quasi alle Zeitschriften, Zeitungen und auch Fachmagazine kostenlos lesen, ein paar Filme und Serien gucken (wenig Auswahl) und relativ viel Musik streamen und pro Woche auch 5 Songs legal runterladen!  (Das ist jetzt auch keine Werbung, weil dahinter einfach nur die öffentlichen Bibliotheken und keine Marken/kommerzielle Firmen stehen, niemand mich dafür bezahlt und mich auch nie jemals wer für diese Vorstellung bezahlen würde)

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Episode 149: 8 Jahre Strafstricken

Heute geht es um..

..mein 10jähriges Strickjubiläum, was ich dieses Jahr strickmässig erreichen möchte, die Tour de Fleece, Salat in Gläsern, ein neues Bulletjournal, das Treffen zur Wollausstellung in Berlin und die Radtour nach Süddeutschland, die ich im August unternommen habe. Letzteres ist ganz hinten und lang, also könnt ihr das wegschalten, wenn es euch nicht so interessiert.

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Die Shownotes

Housekeeping:

Ich habe das letzte Mal im Mai aufgenommen und jetzt ist Anfang Oktober. Ich bin mir nicht sicher, ob mein Podcast so weiter tragfähig ist. Ich höre auch viel weniger Podcasts im Moment, dadurch ist auch das Podcasten nicht mehr so stark in meinem Leben präsent. Vielleicht ist das ein langsames Podfading, was hier stattfindet.

Es gibt einen neuen Strickpodcast auf www.wollkanal.de

Stricken (00:06:54)

Ich versuche dieses Jahr meinen Stash zu reduzieren, bislang habe ich das noch nie geschafft. Und ich habe 2018 mein 10 Jähriges Strickjubiläum! Seitdem ist mein Stash immer angestiegen, auch, wenn ich aufgehört habe, online Wolle zu shoppen. Mit dem Garn bestellen habe ich sogar komplett aufgehört. Durch das Spinnen, Geschenke, Wolltausch und Impulskäufen auf Wollfesten und so kam immer noch genug zusammen.

Ich habe vor allem Socken gestrickt, zum Beispiel:

Danach bin ich auf den Lacetrip gekommen:

An dieser Stelle vielen Dank an Fallstrick, die mir auf Ravelry das Luna Moth Shawl Muster geschenkt hat!

Spinnen (00:25:00) 

Dieses Jahr habe ich ausser zur TDF nichts gesponnen, ich bin zu sehr mit dem Stricken beschäftigt. Die Tour de Fleece war schön, ich habe den Adventskalender von 2017 zu Ende gesponnen, und dann noch zwei schöne orangene Garne produziert.

Was ich grade toll finde (00:30:22)

„Salat im Einmachglas“ – Salad Jars.

Dabei habe ich eigentlich ausschließlich diese Webseite verwendet:

https://hurrythefoodup.com/how-to-pack-a-salad-in-a-jar/

Ich hab die Hefte schön: (00:35:17)

Ich habe mir ein Bulletjournal gebunden, zum ersten Mal im A5 Format. Alles über die Methode findet ihr auf bulletjournal.com.  Das jetzige Modell hat auch zum 1. Mal „Dot Grid“ Papier, denn ich habe ein punktkariertes Heft gefunden und es kurzerhand zum Buch umgemodelt.

Die Buchbindetutorials findet ihr alle auf dem Youtube Kanal „Sea Lemon“!

Event-Bericht (00:41:44)

Einige aus der „Podcasting auf Deutsch“ Gruppe auf Ravelry trafen sich im Juni um sich die Wolle Ausstellung im Berliner Museum Europäischer Kulturen anzusehen. Die Ausstellung war recht klein, aber es gab ja noch andere Räume in dem Museum, die sehr spannend waren.

Als wir drin waren, haben wir einfach mit den herumliegenden Crafting Sachen herumgespielt, gesponnen, gestrickt und gewebt und geratscht, und dann sind wir was essen gegangen und danach ins Museumscafe. Dort gesellte sich noch die Workshopleiterin der Ausstellung zu uns, die von unseren Spinnkünsten gehört hatte. Wir haben dann noch geplaudert, bis das Museum geschlossen hat und wir rausgeworfen wurden.

Es war richtig schön, vielen Dank!

Radtourbericht (00:47:12)

Ich bin von Leipzig nach Tuttlingen an der Donau gefahren. Die ganze Strecke seht ihr hier: Outdooractive: Tour nach Süden final 

Ich habe dazu auch von unterwegs mit Fotos gebloggt auf meinem anderen Blog: Bike Follow Rivers Tour 2018

Viel Spaß beim Hören, eine faserverzückte Zeit + Stricken ohne Tränen!

Episode 148: Peinliche Deutsche im Urlaub

Heute geht es darum, was ich gerade stricke, was ich spinne, ich nerde herum über Sonnenschutzmittel und vergleiche chemische mit physikalischen, erzähle von meinem Urlaub in Dänemark und den peinlichen Deutschen im Ausland, und dann habe ich noch ein Rezept für Pfannkuchen.

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Die Shownotes

Housekeeping (00:00:00)

Danke euch allen fürs Feedback und Dabeibleiben, obwohl ich nicht so oft podcaste, wie ich das gerne hätte.
Ich habe meinen Account bei Instagram gelöscht, bzw. deaktiviert. Ich nahm zum Anlaß, dass mir Facebook/Instagram ihren Umgang mit meinen Daten transparent gemacht hatten, und ich war von Instagram eh schon angefressen. BTW, die DSGVO wird auch nicht so heiß gegessen wie gekocht, es gibt wohl eine Verhältnismässigkeitsklausel, dass gerade kleine Unternehmer*innen und Bloggende zuerst kostenlos abgemahnt werden müssen, wenn ein Verstoß gegen die dsgvo vorliegt. Das habe ich zumindest bei Netzpolitik.org gelesen.. dachte ich. Aber das stand da gar nicht.. ähäm.. das hab ich doch bei Mastodon aufgeschnappt.

Stricken (00:09:26)

Ich habe das fertige Laminaria Lacetuch übergeben an die Empfängerin, die sich auch sehr gefreut hat. Es ist ja auch sehr schön geworden. Ein Ultradünnes Lacetuch, das ich aus einem 1000m/100g handgesponnenen Lacegarn gestrickt hatte, mit Perlen.

Das Lacestricken hat mich motiviert, gleich den nächsten Lacelappen anzuschlagen, und zwar ist das der Torreyana-Shawl, ebenfalls von Elizabeth Freeman, auch kostenlos in der Knitty erschienen. Etwas kompliziert am Anfang, aber dann gehts..

Dann habe ich Ringelstinos UND Restestinos fertig, die letzeren waren dann mein Urlaubsprojekt. Und dann habe ich im Urlaub noch ein Sockenprojekt angefangen, und zwar „Smaug“ von Frau Morag (Ravelry Link zum Muster)

Spinnen (00:18:00)

Leider spinne ich gerade gar nicht, und war auch seit Februar nicht beim Spinntreffen. Dort spann ich, als ich doch mal da war, mein „ewiges Baumwollprojekt“. Ich sollte das mal gezielter spinnen.

Aber es steht ja die Tour de Fleece ins Haus! Ich werde wieder mitmachen, und zwar bei den Yetis –> Team Yeti Thread, bei „Berlin Spinnt!“ (Thread) und bei Mastodon, falls da was zustande kommt. Bisher siehts ja so aus! (Thread)

Urbane Selbstversorgung (00:22:04)

Ich habe durch Mastodon-Hautpflege-Freaks herausgefunden, dass die Sonnenpflege, die ich bisher benutzt habe, eventuell nicht ausreicht, um meine Tattoos vor der Sonne zu schützen. Also habe ich mich mal schlau gemacht, und auf Seiten wie Scinacea alles über Sonnenschutz gelesen.

Grob gesagt gibt es chemischen und physikalischen Sonnenschutz, und Mischungen aus beidem. Ich hatte bisher immer chemischen benutzt, der aber trotz Parfumlosigkeit dennoch stinkt, weil eben die Chemie darin so riecht, wie sie riecht. Was ich nicht wußte, war, dass chemischer Sonnenschutz nicht lichtstabil ist und deshalb ca. alle 2-3 Stunden nachgecremt werden muss. Dabei gibt es stabilere und weniger stabile Wirkstoffe, aber so genau habe ich mich nicht damit befasst. Physikalischer Sonnenschutz (mit den Mineralien Titandioxid und das andere habe ich vergessen..) ist lichtstabil und wirkt wie ein Schild, der die Sonnenstrahlen einfach reflektiert.

Chemie Mineralisch
pro: durchsichtig, färbt nicht ab, preisgünstig pro: lichtstabil, stinkt nicht, verträglich (auch Nanopartikel sind anscheinend unbedenklich)
contra: stinkt, nicht lichtstabil, manchmal unverträglich contra: weißelt, färbt ab, lässt sich so gut wie gar nicht mehr abwaschen und auch aus Klamotten schlecht entfernen, teuer

Ich bin eigentlich mit der mineralischen Sonnencreme halbwegs zufrieden gewesen, habe mich auch mit dem Weißeleffekt angefreundet, aber am Ende bin ich doch wieder zur Chemie zurück gekrochen, weil die Abwascherei doch wirklich schwierig war. Am besten ging es noch mit Lavaerde, das ist eine Wascherde aus Marokko, die komplett umweltverträglich ist, denn es ist ja pure Tonerde.

Urlaubsbericht (00:39:38)

Wir sind vom 13.- 28. Mai den Nordseeradweg in Dänemark gefahren, der startet offiziell in Tondern (Tønder) und führt nach Skagen ganz im Norden. (Und dann noch weiter, aber wir sind dann nur noch nach Frederikshavn und dann nach Aalborg gefahren, wo unser Zug zurück ging). Auf dem Hinweg musste der Zug 3x rebootet werden und dann wurde die Lok ausgewechselt, ich habe mich schon wieder durch Schleswig Holstein nach Dänemark radeln sehen..

Wir kamen aber dann doch in Niebüll an, und fuhren zu unserem ersten Übernachtungsplatz in Højer. Dann ging trotz Durchsicht vor der Tour die Gangschaltung vom Partner kaputt, und er musste 70km am nächsten Tag im 4. Gang fahren… zum Glück wurde es dann in Ribe repariert! Eine Werkstatt hat uns das sehr schnell gemacht. Ein Glück.

Den restlichen Tourbericht müsst ihr euch anhören.. :D
Ich kann aus Gründen der Faulheit nicht alles hier schreiben, ich hoffe aber noch, dass ich darüber noch bloggen werde, und dann könnt ihr das dann auch lesen und Fotos anschauen.

Was ich grade toll finde (1:13:49)

..sind amerikanische, dicke, fluffige Pancakes.
mein aktuelles Lieblingsrezept:

  • 200g Mehl
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zucker
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 150 ml Milch
  • 50g Stracciatella Joghurt (oder ne andere Sorte)

Alles zu einem Teig vermischen, pro Pancake 2 EL Teig in eine heiße Pfanne mit Öl oder zerlassener Butter drin geben und von beiden Seiten goldbraun backen und mit Ahornsirup genießen!

Und nun viel Spaß beim Hören, eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Episode 147: Wollkaufverbot!!

Zusammenfassung

Heute geht es um meinen Stash, meine Strickprojekte 2018, Kunst und den Mixed Media Kunstkurs, den ich gerade wieder mitmache, eine Dokumentation über Betroffene von ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis), Social Media Ärger mit Instagram, Facebook, Twitter und Mastodon, und ich erzähle von meinen Planungen bezüglich Radtour und nächstes Tattoo!

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Die Shownotes

Housekeeping

Tja, da ist aus einem Monat Pause auf einmal eine Pause von 3 Monaten geworden, und es ist April. Das Jahr war etwas anstrengend, und dass mein altes Macbook eigentlich in einem Regal vermodert, und vor jedem Aufnehmen erst mal aufgeladen werden muss, hilft nicht gerade weiter. Mein neuer Rechner arbeitet mit der alten externen  Soundkarte nicht zusammen, die ich aber benötige, um das Mikrofon anzuschließen.. Naja. So richtig die Zeit und Muße, mir ein neues Setup zu überlegen, habe ich noch nicht gefunden.

Danke an Hanna und Jamesi fürs Nachhaken, ich wollte gar nicht so lange pausieren.

Stricken (05:30)

Ich hatte dieses Jahr einen ganz guten Start. Bisher habe ich schon fast 3000m Garn verstrickt (allerdings zählt dazu das Garn in meinen WIPs auch dazu). Meine fertigen Projekte:

  • 3 Paar Stulpen, die ich verschenkt habe
  • Toe up Stinos (Socken) aus der Chanukkah-Edition eines Hauptstadtfarbe-Einhornpupses und aus einem handgefärbten Garn, das ich im Dorfladen meines Heimatdorfes gefunden habe, beim Weihnachtsbesuch bei meinen Eltern.
  • aus dem selben Garn habe ich jetzt Top Down Ringelstinos (Auch Socken) angefangen.
  • Die CookieA Socken „Sam“ sind fertig, ein WIP von 2016! Ich habe vom ersten Socken die Ferse und den Fuß gestrickt und die zweite Socke war mein Ravellenics Projekt.
  • 1 kurzes Tubularity ohne Knöpfe. (für eine Kollegin)
  • 1 einzelner Ishbel-Mitten, den ich zum Malen benutzen will. Daher brauche ich nur einen für die rechte Hand.
  • mein Laminaria Tuch, begonnen im Juni 2016, ist endlich fertig! Yay!

Meine Strickfreude hat auch mit dem Stash-Kassensturz am Jahresanfang zu tun. Da sehe ich immer all mein schönes Garn und will am liebsten alles auf einmal verwenden. Aber dramatisch war er auch. Ich hatte wieder einen Zuwachs im Vergleich zu Anfang 2017. Damals hatte ich 58km Garn, jetzt hatte ich 61km. Okay, so dramatisch war es nicht, aber es war eben wieder Zuwachs. Dann habe ich mein Trade/Sell bei Ravelry aufgelöst und noch Garne im Stash gefunden, die nicht eingepflegt waren: Zack, war ich bei sage und schreibe 63km und dann 66km. Ende März bin ich immerhin wieder auf 64,6km gesunken.

Aber: Es herrscht 2018 strengstes Wollkaufverbot! Zwar bin ich noch nicht bei SABLE (Stash Acquisition beyong Life Expectancy) aber ich möchte auch nicht ständig mehr erwerben, als ich verbrauche. Ok, es war auch oft so, dass ich mehr geschenkt bekam, als ich verstrickte. Und die Garne waren so schön! Hach. Das Leben ist hart. Luxusprobleme.

Laut meiner Berechnung würde ich es schaffen, bei einem Tempo von 8km/Jahr (das ist schaffbar, denke ich) meinen Stash in 8 Jahren zu verstricken. Das geht ja noch :)

Über das Spinnen habe ich heute, trotz des Podcast-Namens, leider nichts zu berichten.

Der Yeti macht die Hefte schön (31:30)

Ich habe mich wieder zu dem Online-Artjournaling Kurs „Lifebook“ angemeldet. Und es macht mir wirklich viel Spaß! Dieses ist das letzte Bild, das ich nach einem Video-Lehrgang von Sharon Harkness-Dobler gemalt habe:

Ein Mixed Media Bild, auf dem eine gekrönte Frauenfigur in bunter Kleidung auf einer Wiese steht und aussieht, als ginge sie optimistisch von einem Ort weg. 

Was ich gerade toll finde (40:10)

Es ist schon eine Weile her, ich habe den Film im Februar gesehen, aber ich fand ihn sehr wichtig und sehr bewegend:

Unrest von Jennifer Brea (Wikipedia-Link)

Ich habe darüber damals gebloggt, als ich den Film angeschaut habe. Es geht dabei um die relativ häufige, seit 1969 offiziell benannte, aber aus Mangel an Geld und Interesse kaum erforschte Krankheit ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome). 

Noch immer ist keine Ursache für die Krankheit bekannt, und es wurde auch kein messbarer Biomarker entdeckt, so dass Betroffene häufig als psychosomatisch erkrankt diagnostiziert werden, oder gar keine anerkannte Diagnose erhalten. Viele werden laut der deutschen Gesellschaft für ME/CFS, mangels Anerkennung und Unterstützung durch die Krankenkassen, von Angehörigen zuhause auf eigene Kosten gepflegt. Die Aktion „Millions Missing“ will auf die Situation der aus der Gesellschaft „verschwundenen“ Menschen aufmerksam machen, für deren Krankheit diese sich wenig interessiert.

Alltagsgeschwafel (45:10)

Ich plane meine nächste Radtour. Es soll die dänische Nordseeküste hoch gehen, nach Skagen. Ich war noch nie an der Nordsee, und freue mich sehr, mal das Wattenmeer zu sehen.

Ansonsten plane ich mein nächstes Tattoo, ich war letzten Dezember beim Tätowierer zum Besprechen der Idee, Anfang März hatte er die Entwürfe gezeichnet und wir haben ein Probe-Stencil aufgelegt, und alles läuft soweit sehr gut. Jetzt im April ist die erste Sitzung. Es wird Getreide und es kommt auf den Unterarm.

Social Media Gedöns (53:10)

Ich bin inzwischen eigentlich von allen Social Media Plattformen völlig angenervt. Facebook ist klar, völlig indiskutabel, jetzt nach dem Skandal brauche ich mich netterweise auch nicht mehr rechtfertigen dafür, dass ich es kaum nutze.

Twitter wird auch immer toxischer und nerviger. Ich benutzte meist Tweetdeck, so dass ich die Werbung nie sah, und dort werden Tweets auch noch chronologisch angezeigt, anstatt wie auf der offiziellen Seite von einem Algorithmus nach „Relevanz“ sortiert. Trotzdem kam der Punkt, wo ich auf meinem öffentlichen Account kaum noch was tat, weil ich den Eindruck hatte, dass nur noch Hickhack herrscht und das ständige Durchrauschen furchtbarer Nachrichten mir die letzte Energie raubt.

Instagram zeigte mir (seit Anfang 2018 wurde es noch schlimmer) kaum noch die Beiträge meiner Freund_innen an, ich habe etwas recherchiert, was die eigentlich geritten hat, und es kam raus, dass der Algorithmus von Instagram jetzt sehr streng nach Popularität und Qualität von Beiträgen geht, und anhand von ersten Reaktionen gemessen wird, ob er überhaupt genügt, um mehr als 10% der eigenen Followies  präsentiert zu werden. Für mich ist Instagram aber eine Plattform, auf der ich die ganz normalen, unspektakulären Schnappschüsse meiner Bekannten sehen will, und nicht eine Plattform, auf der nun alle mit Unternehmen um Aufmerksamkeit konkurrieren und sich selbst optimieren müssen. Ich hatte im Podcasting auf Deutsch Forum vorgeschlagen, dass wir auf Instagram Hashtags benutzen, um diese Algorithmen auszutricksen und unter den Tags unsere Dinge dann doch noch sehen, aber ich muss zugeben, ich nutze die Tags auch zu wenig, und nicht viele haben die Idee aufgegriffen. So führt es leider nicht dazu, dass ich die Beiträge meiner Bekannten sehe, Instagram zeigt sie mir nämlich nicht unbedingt.

Am Ende hänge ich gerade fast nur noch auf Mastodon ab, die Plattform gibt es seit Ende 2016, vor genau einem Jahr kam dann die erste große Welle von Twitterflüchtlingen, und danach gab es auch immer wieder mal Zuwachs. Ich hatte ja schon mal davon berichtet.

Wer mir folgen möchte, ich bin muz@metalhead.club – meinen Hauptaccount ziehe ich gerade um, weil die Instanz Witches.town bald offline geht. :-(  Ich halte Euch auf dem Laufenden, wo ich dann zu finden sein werde!

Hier ist noch das versprochene Mastodon-Erklärvideo:

alsdann wünsche ich Euch viel Spaß beim Hören, eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Episode 146: Daumenstreik, Slow Gedöns und Journaling Updates

Zusammenfassung:

Heute gehts um den faserverzückten Jahresrückblick, Slow Knitting, Slow TV in Norwegen, Spinnen, Art Journaling (ich habe mich wieder bei Lifebook angemeldet, yay), Bulletjournaling und Foodsharing.

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Shownotes:

Housekeeping (00:00:00)

Danke für euer Feedback, Likes und alles!

Wer beim Faserverzückten Jahresrückblick mitmachen möchte, findet die Fragen direkt hier.

Stricken (00:05:30)

Bei einer der letzten Folgen der Knitmore Girls wurde ein Buch besprochen, das sich um die „Slow Knitting“ Bewegung drehte. Angelehnt an Slow Food geht es dabei um bewusstes Auswählen von Wolle und Garnen, bewusstes Stricken und ökologisch sinnvolles Crafting. Ich persönlich finde Stricken eigentlich eh immer „Slow“.

Als ich das googlete, kam ich auf eine norwegische Sache namens „Slow TV“, die mit der Doku über eine Zugfahrt quer durch Norwegen in Echtzeit (7 Stunden und 14 min) begann. Diese Doku, ohne Spannung, ohne ständiges hin- und her springen von Handlung und Action, und ohne Werbung, war ein großer Erfolg beim norwegischen Publikum. So wurden einige weitere Dokus produziert. Eine davon war der Versuch, den Weltrekord darin zu brechen, von der Schur eines Schafs übers spinnen, zwirnen und stricken bis zum Vernähen der Fäden einen Wollpullover herzustellen. Diese Doku lief 13 Stunden. Leider finde ich sie auf Youtube nicht, aber es gibt kurze Filme über ähnliche Versuche, den Weltrekord im „Back to Back“ Pullover herzstellen zu knacken. Er liegt bei weniger als 5 Stunden. Das längste Projekt war die Live-Übertragung einer Schiffsfahrt an der Norwegischen Küste entlang, was über 134 Stunden ging.

Links:

Spinnen (00:18:45)

Ich spinne am Faseradventskalender, und es macht wie vorhergesehen, wirklich Spaß. Die eine Hälfte der Faserportionen spinne ich auf dem Rad, die andere Hälfte auf Spindeln. Als ich auf Reisen war, habe ich beide Hälften auf zwei Kreuzspindeln gesponnen. Ich bin allerdings etwas hinterher.

Art Journaling (00:24:20)

Ich habe nicht wirklich was gemacht, nur muss ich euch verkünden, dass ich mich wieder bei Lifebook angemeldet habe! yaaaay!

Der Yeti macht die Hefte schön (00:28:40)

Bulletjournaling ist eine Art die eigenen Notizen schlau zu organisieren. Eine Übersicht gibt es auf bulletjournal.com. Für mich funzt das ganz gut. Bisher hat kein Kalender/Planer je für mich funktioniert. Ich bin echt aus dem Häuschen, dass das Bulletjournaling immer noch so gut für mich klappt!

Fürs neue Jahr fange ich kein neues Buch an, denn ich mache immer erst das alte voll und wechsle, wenn es eben voll ist. Für Januar werde ich wohl wieder eine „traditionelle“ Monatsübersicht machen, aber statt der Taskliste werde ich auch eine Wunschliste schreiben. Ich finde sowas super, dann kann ich auch im Blick haben, mir etwas gutes zu tun.

urbane Selbstversorgung (00:36:00)

Ich habe jetzt meine ersten Schritte mit Foodsharing gemacht. Einmal war’s toll, ein andermal leider gar keine Resonanz. Wir hatten aufgrund eines Fehlers 12 ofenfrische Weißbrote zu verschenken, aber es hat sich niemand bei uns gemeldet. Mir ist aber auch aufgefallen, dass Brot und Backwaren sehr oft eingestellt werden. Vielleicht sind sie aber auch nur so unbeliebt, so dass es immer übrig bleibt.

Teechen

heute ist es ein Früchtetee „Lemon Fruit“ vom Lidl.

Viel Spaß beim anhören, eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Der Faserverzückte Jahresrückblick auf 2017

Hello und schön, daß Ihr wieder beim faserverzückten Jahresrückblick mitmachen wollt.

Ich schreibe euch wieder mal die üblichen Fragen hier auf, die sich mehr oder weniger an die der Vorjahre anlehnen, und ihr beantwortet die, die ihr möchtet entweder in eurem Podcast, in einem Youtube-Video, auf eurem Blog, und wenn das alles nichts hilft, dann in diesem Thread im Ravelry-Forum „Podcasting auf deutsch“.

Unter allen, die teilnehmen, verlose ich einen Preis. Zur Auswahl gibt es diese drei Dinge:

1. Ein monats-Abo für das englischsprachige Yoga-Portal www.ekhartyoga.com

2. Oder das Buch „Knitting Vintage Socks“ von Nancy Bush

3. oder ein Strang handgefärbte Sockenwolle „Einhornpups“ von Hauptstadtfarbe

Also werden nicht alle drei Dinge verlost, sondern wer gewinnt, sucht sich den Gewinn aus, der am besten gefällt. :-)

Teilnehmen ist möglich bis zum 31. Januar 2017 – dann wird ausgelost. Es ist unbedingt nötig, dass ihr euren Rückblick entweder hier in den Kommentaren verlinkt, oder in dem Thread bei Ravelry. Dann landet ihr im Lostopf.

Also wohlan:

Der faserverzückte Jahresrückblick

1. Dein Craftingjahr 2017 – wie wars?

  • Erzähle von deinen Projekten – am besten 1-2 bemerkenswerte herauspicken.
  • Was hast du Neues gelernt oder ausprobiert in diesem Jahr?
  • Für wen hast du dieses Jahr gestrickt/gehäkelt/gewebt…
  • Lieblingsdesigner_in 2017?
  • Was war für dich in Sachen Events und Treffen los dieses Jahr?
  • Was sind deine Crafting-Pläne für 2018?

2. State of the Stash

  • Mehr oder weniger? Und wie kam es?
  • Lieblingsgarne und Neuerwerbungen 2017?
  • Wie gehts 2018 weiter?

3. Bunt Gemischtes

  • 3 schöne Dinge 2017
  • 3 nicht so schöne Dinge 2017
  • Buch des Jahres?
  • Film/Serie des Jahres?
  • Musik/Song/Album des Jahres?
  • Wie hat es – falls vorhanden – mit dem Motto für 2017 geklappt?
  • Wenn du ein Motto für 2018 hast, was wird das sein?

Und nun wünsche ich viel Spaß beim Mitmachen!

Episode 145: Angesteckt von Füllernerds

Zusammenfassung

Heute gehts um die neuen Ergonomics Stricknadeln von Prym, Pulli-Projekte, Patentmuster-Sorgen, Pride-Handschuhe, Weben, Füllersammeln und Füllernerdtum, einen Faseradventskalender und was ich im Winter zum Radfahren anziehe.

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Shownotes

Housekeeping:

Zuerst danke ich euch allen für die Kommentare, Likes, PNs, und mentions. Leider nicht namentlich diesmal, aber ich hab mich immer gefreut. Und danke an schlompfine/Diana vom Buntwerk Podcast, dass du das mit dem Handspinngilde-Zertifikat in dieser Folge nochmal ganz ausführlich erklärst!

Ich bin nicht so auf dem Laufenden podcastmässig, ich habe grad mal 1 Buntwerk, 1-2 Handgemacht und 2-3 Knitmore Girls in letzter Zeit gehört. Verabschieden und Danke sagen will ich Jules für den Podcast „Spektralfaden“, der leider dem Phänomen des Podfading zum Opfer fiel.

Stricken (00:03:45)

Ich mache ein Live-Unboxing vor dem Mikrofon von Prym Ergnonomics Stricknadeln. Gestern gekauft und – werden sie ihre Versprechen einhalten? Wir werden später sehen. Die vollmundigen Versprechungen wie z.B. in diesem Video sind ja sehr vollmundig. Und sehr pathetisch. So als ob über all die Jahrtausende nie irgendwas neues gemacht worden wäre, bis die mit ihren Plastestochern angekommen sind.

Ernsthaft – Jackenstricknadeln? Wieso etwas revolutionieren, was eigentlich niemand mehr benutzt? Ach ja, weil man da diese „Clickheads“ dran machen kann und das bewerben. Nur zu, ihr seid ja auch so richtige Clickheads bei Prym, wa.

Ich stricke gerade:

  • Den Driftwood Pulli von Isabell Kraemer. Ich finde das Muster super, alles passt gut, ich bin sehr froh! Zwar hatte ich etwas Ablenkung und habe in letzter Zeit nicht daran gestrickt und andere Dinge angefangen, aber ich bin eigentlich fast fertig. Und jetzt wieder voll motiviert. Ich muss am Ende 120000 Fäden vernähen, und ich habe mal gelernt, wie man Fäden mit einstrickt, so dass sie vorne auf dem Stück nicht zu sehen sind, aber trotzdem das Vernähen einspart. Das ist ähnlich wie wenn man lange Floats beim Fair-Isle-Stricken mit einfasst. Ich habe das mal auf einer Webseite zur Horst-Schulz-Methode des Strickens gelernt, aber finde den Link nicht mehr.
  • Ich stricke inspiriert von Cas (einer Person auf Mastodon), Pride Handwärmer. Cas hat hier auf Ravelry ein frei verfügbares Muster für Pride Handwärmer. Ich habe mich nicht an das Muster gehalten, sondern bin eher dem Muster der Simple Noro Striped Gloves gefolgt, denn ich wollte fingerlose Handschuhe haben. Dann rede ich über Stulpologie und wie verschiedene Stulpen auf englisch heißen: Fingerless gloves, fingerless mittens, handwarmers, wristwarmers und armwarmers. Was mich dazu bringt, dass ich immer noch keins der vielen freien Muster von Laris Designs gestrickt habe. Es aber gerne möchte!
  • Patentmuster-Beinstulpen inspiriert von der Mütze „Syncopation adoration“ von Stephen West. Ich habe ja meine liebe Not mit Patent. Es sieht aber so gut aus.. in einem Strickanfänger*innenbuch hieß es schlicht: „Patent wird in Reihen gestrickt.“ Das war’s. Für Patent in Runden musste ich also Ravelry bemühen. Es gab auch einige Knitting Attacks bei diesem Projekt. Ich finde es ja krass, wie oft mir Maschen bei Patent runter fallen! Ich habe das so sonst nie, versteh ich gar nicht! Aber ich kann inzwischen Patentmaschen in begrenztem Umfang hochstricken. Yay. Ich finde, die fallen auch immer sehr tief, diese Maschen.. mir haben nach 1/2 Stunde zurückstricken auch schon die Augen gebrannt und getränt vor Überanstrengung ;)

Weben (00:36:04)

Das Webprojekt ist beendet. Es ist ein Stoffstreifen, der 80cm x 4m mißt und ich weiß nicht, was ich damit machen soll. Vielleicht kann ich aus dem Stoff mal was nähen. Es ist nur in Leinwandbindung gewebt und hat ein unregelmässiges Karo-Muster. Ich mag sowas ja.

Spinnen (00:40:00)

Auf Weihnachten hin gibt es wieder einen lokal in Berlin organisierten Faseradventskalender. Diesmal habe ich mit die Kalender gepackt, und das hat sehr viel Spaß gemacht. Ich freue mich auch schon sehr.

Der Yeti macht die Hefte schön (00:42:42)

Es begann damit, dass wir es auf Mastodon von Füllern statt Finelinern (die Einwegartikel sind) sprachen. Ich habe gerne Fineliner. Die müssen alle wasserfest sein, denn ich will mit Aquarellfarbe drüber gehen. Was mir richtig gut gefällt, sind Rotring Tikky Graphic. Kein Einwegstift ist zumindest der Copic Multiliner – auch die bei Finelinern sehr anfälligen Spitzen kann man bei diesem Stift austauschen.

Beim Zeichnen mit Füllern benötigt man wasserfeste Spezialtinte. Tusche oder Zeichentinte kann nicht für Füller verwendet werden, denn die würden die Füller verstopfen oder beschädigen. Bei der Tintenmanufaktur de Atramentis gibt es eine füllergeeignete Dokumententinte, die wasserfest trocknet. Sie ist aber ziemlich teuer. (Aber TQ hat mir eine als Dankeschön fürs Podcasten geschenkt – wohoooooo!)

Dann haben wir uns noch unsere Füllersammlungen auf Instagram gezeigt und ich bin etwas angesteckt worden dabei, mir noch weitere schöne Füller zuzulegen. Ich habe mir dann auf Anraten von Damnedsnob einen Wing Sung Füller aus China bestellt, und dann habe ich mir einen runtergesetzten Pelikan M150 Kolbenfüller gegönnt. Gebloggt habe ich hier darüber. 

Ausserdem habe ich mir in 2 Ramschläden 2 bunte, poppige Plastikfüller gegönnt, denn ich habe ne Schwäche für bunte poppige Plastikfüller. Was ich aber krass fand, war, wie inzwischen die Schulfüller aussehen: Mit riesigen Plastiknoppen überladene Monstrositäten. Ich würde sowas eher in einem Laden für Sextoys erwarten (diese dann aber wegen Häßlichkeit auch nicht kaufen). Warum müssen Schulfüller so klobig und mit ergonomisch geformten Plastikpolstern überzogen sein? Ergonomie kann doch auch anders funktionieren.

Jedenfalls schreibe ich gerade mein Bulletjournal mit Füllern und habe auch meine Shownotes mit Füllern geschrieben. Ein Füllernerd werde ich wohl nicht werden, aber ein paar hübsche Füller in einer kleinen Sammlung haben kann ich mir durchaus vorstellen.

Macht jemand bei Lifebook 2018 mit? Ich überlege noch.

Apropos Jahresende: Ich habe vor, wieder einen faserverzückten Jahresrückblick zu machen, stay tuned!

urbane Selbstversorgung (00:56:10)

Hier geht es darum: Was ziehe ich beim Radfahren im Winter an?

Die Probleme: Kälte, Nässe, Dunkelheit.. man kommt bei zu warmer Kleidung und Bewegung ins Schwitzen und erkältet sich dann..

Ich ziehe mich nach dem Zwiebelschichten-Prinzip an, und ziehe mir lieber Schichten an als einzelne, sehr warme Kleidungsstücke. gestrickte Wollsachen sind dabei immer Teil meiner Schichtkonstruktion. Funktionsunterwäsche habe ich nicht, das brauche ich auch nicht, weil ich das Radfahren nicht als Sport betreibe, sondern halt, um überall hin zu kommen.

Ich trage Baumwollunterwäsche, langärmliges Shirt oder Karohemd, darüber dann Strickjacke oder Pulli, und darüber dann eine ganz dünne Wind/Regenjacke. Als Beinkleid tut es eine lange Leggings und darüber eine Cargo-Hose und bei Bedarf noch eine Regenhose darüber.

Ausserdem warme Mützen, warme Socken, warme Handschuhe und dicke Schals. Ich habe gerne Gore-Tex Schuhe, die wasserdicht sind. Auch die Regensachen sollten atmungsaktiv sein. Sonst schwitzt man zu krass. Aber auch wenn sie das sind, ist diese Atmungsaktivität kein Wunderwerk, gerade bei vielen Schichten wird’s schwierig.

Ich baue aufs langsam fahren: Der beste Schweiß ist der, der gar nicht erst entsteht! Also nicht zu warm anziehen (wenn man sich nicht bewegt, ist ganz leichtes frösteln okay) und nicht zu schnell sein, damit man nur ganz wenig schwitzt.

Darüber kann man dann noch eine Warnweste mit reflektierenden Streifen werfen, denn oft fahren die Leute im Winter und bei Dunkelheit nicht den Sichtverhältnissen angepasst und fahren einfach zu schnell. Und die ganzen Schönwetterradler*innen steigen wieder aufs Auto um, und dadurch sind mehr Motorisierte unterwegs.

Teechen

Es gibt Roibusch-Kräutertee „Lustgarten“ vom lokalen Tee-Dealer Bohea.