Episode 144 – Berlin Knits und #Inktober

Zusammenfassung

Heute gehts um den Rückblick vom Berlin kNits Yarnfestival, den Oberteil-Herbstflausch-KAL, die Handspinngilde, Inktober, Bullet Journaling, und das soziale Netzwerk Mastodon.

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die Shownotes

Housekeeping

Danke an Knitknatie, Alabastercrafting, Sprutz und Schlompfine für die Kommentare im Thread und auf Instagram. Und an diejenige, die ein Foto beim Podcasthören auf Instagram gepostet hat :) Leider weiss ich nicht mehr, wo ich das finde, weil schon wieder soviel Wasser die Insta-TL hinuntergeflossen ist.

Berlin Knits Rückblick: (ca. Minute 4)

Ich finde es herausragend, wieviel auf Wollfestivals läuft. Ich hatte genug zu tun, den ganzen Tag inmitten des Trubels am Team Yeti-Tisch zu sitzen und euch alle zu treffen und zu quatschen. Clemens/das Bollwerk kam auch vorbei und wir hatten eine spannende Queer-Szenen-Diskussion.  Ausserdem hatte ich Björn/Loomatix von „Aus dem Rahmen gefallen“ zu Besuch und Avitol vom Wollkotze-Podcast war auch da. Von den Knitting Celebs (er)kenne ich sowieso niemanden ausser Stephen West und Joji Locatelli und ich war sowieso nicht autogramm-jagen oder so. Es gab viele neue Färbewerkstätten und tolles Garn. Und die Preise sind hochgegangen, mein lieber Scholli. Mittlerweile ist Wollmeise eines der preiswerteren Garne. Die hatte auch einen Stand, und inzwischen gibt es im Zusammenhang mit Wollmeise auch nicht mehr so eine „Ergatterungskultur“, was ich gut finde. Ich habe mir von Geektastic Fibers einen Strang (mulesingfreie) Sockenwolle gekauft und einen von der Zauberwiese. Leider gab es wenig Spinnbedarf, auch keine Spindeln oder Spinnräder waren zu sehen.  Vor zwei Jahren waren z.B. Peter Locke von Wolle-Online da oder Wollczilla mit Spindeln und Fasern, auch die Elfenwolle. Diesmal war spinnmässig niemand speziell anwesend. Das Mondschaf hatte ein paar Kammzüge dabei. Die Location – der Phorms Campus in Wedding/Mitte, war ganz angenehm als Ort. Leider haben wir keinen der Tische im Hof erwischt, denn das Wetter wäre geeignet gewesen – sehr schön war das. Am Ende des Tages ging ich noch rumbummeln an den Ständen, während der Sicherheitsdienst schon viertel vor 6 damit anfing, die Leute rauszuquengeln. Danach waren wir noch Pizza essen in so nem Hipster Craft Beer Schuppen und der war so teuer, habe kein Trinkgeld gegeben :P

Stricken (17:48)

Ich habe mich ja mutig in das Projekt „Driftwood“ Pulli gestürzt. Ich stricke diesen Pulli zum Oberteile-Dauer-KAL der Gruppe Podcasting auf Deutsch und für den #HerbstflauschKAL des Queerfeministischen Faserkombinats. Ich musste nur einmal 15 cm wieder auftrennen, weil mir der Halsausschnitt zu gross war, und ich dann mit dem „neck shaping“ früher anfangen wollte. Ich habe jetzt kurz nach den Ärmelzunahmen schon mit den Kragenzunahmen angefangen und dann war der Ausschnitt so, wie ich ihn mochte. Danach hatte ich noch Ängste ausgestanden, dass die Ärmel nicht passen würden oder dass der Pullover zu weit wird, aber inzwischen habe ich den Pulli anprobiert und es passt alles, die MaPro haut hin, und ich kann endlich ganz entspannt daran weiter stricken.

Spinnen (26:00)

Zeitgleich mit Berlin Knits fand das 2017er Treffen der Handspinngilde statt. Ich war offenbar nicht dort, ich hatte überlegt, aber nur zum Hingehen waren mir 30 Euro Tageskarte (ohne Essen) doch etwas teuer geworden. Aber ich habe mir die neue Internetpräsenz der Handspinngilde angeschaut und erzähle euch einfach mal etwas über eben diese.

Vor X Jahren hatte die Handspinngilde noch eine sehr einfache Webseite mit wenig Inhalt, aber inzwischen ist alles modern und chic. Ein ganz interessanter Verein, der sich 2004 mit weniger als 20 Leuten zusammengefunden hat, der inzwischen über 600 Beteiligte zählt. Imposant! Sie möchten gerne das Handspinnen als Kunst und Handwerk pflegen und erhalten, und dafür gibt es Spinntreffen, Kurse und eine Ausbildung.

Ich war mal auf dem Berliner Spinntreffen der Handspinngilde, aber habe es dann aus Zeitmangel nicht mehr geschafft, und seitdem kriege ich die Termine nicht mehr verraten, denn ich habe mein ernsthaftes Interesse nicht ausreichend unter Beweis gestellt. :P Inzwischen nennt sich die Gruppe „Berliner Spinner, völlig unpolitisch“ und ist insofern für mich nicht mehr attraktiv, weil für mich heisst sowas immer: „Wir sind zu faul, Zivilcourage gegen menschenverachtende Äusserungen zu zeigen, damit ein Austausch über alle möglichen Themen in einer demokratischen Gesellschaft respektvoll möglich ist, und versuchen deswegen, Politisches komplett abzuwürgen.“

Spannend finde ich die Spinnausbildung. Es gibt ein Handspinngilden-Zertifikat. Ich jammere ja immer, dass wir in Deutschland zu wenig Fachworkshops zum Thema Spinnen haben, es gibt meistens nur Anfänger_innenkurse und vielleicht noch was zum Farben mischen, dann war es das im Groben. Chantimanou sollte noch erwähnt werden, sie hat inzwischen fortgeschrittene Kurse im Angebot, was ich gut finde. Es gibt auch in Deutschland Kurse zu Artyarn. Im Großen und Ganzen sind wir aber hinten nach. Deswegen mag ich, dass die Handspinngilden-Ausbildung diesen Anspruch des weiterführenden Fachwissens und der fortgeschrittenen Fertigkeiten hat. Es gibt mehrere Blöcke im Selbststudium, ein Block kostet 25 Euro, und dafür werden die Aufgaben begutachtet und es gibt Feedback dazu. Für mich persönlich ist es wohl doch nichts, weil ich mich bisher immer ohne so eine Challenge zum Selbststudium motivieren konnte, aber insgesamt gefällt mir das.

Aus der Handspinngilde heraus entstand auch das deutsche Pendant zum „Fleece and Fiber Sourcebook“. Es heißt „Das Wollprojekt. Wolleigenschaften in Deutschland gehaltener Schafrassen.“ Ausserdem gibt es noch ein Buch von einer Handspinnerin der Handspinngilde, das „Spinnst du? na Klar!“ heißt. Ich kenne beide Bücher aber noch nicht.

Was ich an der Handspinngilde charmant, aber auch etwas altmodisch finde, ist dieses „verdeutschelte Flair“, es fallen Worte wie „Brauchtumspflege“ und die Sprache ist sehr gründlich, sachlich, bierernst, etwas altbacken – nicht ganz so cool und modern wie zum Beispiel Ravelry. Ich weiß nicht woran das liegt, vielleicht weil wir nicht in den USA oder UK angesiedelt sind? Ist es einfach unsere Art hier in Deutschland? So Altbacken-ernst-ausgefeilt zu wirken? Naja, ist mir nur aufgefallen, ein Beinbruch ist es sicher nicht.

Der Yeti macht die Hefte schön (38:50)

Ich habe mir ein Buch aus einem Werbegeschenk-Wandkalender gebunden, das ich im Moment als Bulletjournal benutze. Es ist ein bewußt „unordentliches“ Bujo, also kein so über aufgehübschtes. Bullet Journaling mache ich jetzt knapp ein Jahr, und ich muss sagen, es rettet mich davor, im völligen Chaos zu versinken. Vielleicht nicht ganz so krass. Aber vorher war ich weitaus gestreßter bei gleichem „Peilungsstatus“ – also: Es kostete viel mehr Energie, die gleiche Menge an Dingen hin zu bekommen wie jetzt.

Im Moment habe ich ein neues, gekauftes Bujo, in das ich aus dem fast vollen alten umziehe. Ich hatte es mir eigentlich gekauft, bevor ich mit dem selber binden angefangen habe, und jetzt habe ich gerade Lust, es zu benutzen. Wie genau ich das Setup mache, weiss ich noch nicht, aber das traditionelle „Future Log“ werde ich vielleicht weglassen. Ich habe es bislang kaum benutzt. Vielleicht ist ein Calindex, wie ihn Boho Berry benutzt, etwas für mich.

Was ich auch gerne mache, ist ein monatliches Log, ein Wöchentliches Layout und Dailies.. die Monatsseite ist ziemlich herkömmlich, wie sie auch im Originalsystem aufgesetzt wird. Meine wöchentlichen Layouts bestehen inzwischen aus einer Tabelle mit den Wochentagen, wo ich meine Termine eintrage, und einen Kilometer-Tracker fürs Fahrradfahren sowie eine Liste mit den Ausgaben im Laufe der Woche.

Dann habe ich ein paar Collections: Es gibt eine Liste mit Gerichten, die ich gerne mache, eine Liste mit Dingen, die ich verliehen habe, einen Yoga-Tracker, eine Liste mit Dingen, die ich für andere gestrickt habe, und einen Gesamt-Kilometer-Tracker, wo die Fahrradkilometer der jeweiligen Wochen-Seiten zusammengezählt werden.

Was ich noch im Rahmen von „Hefte schön machen“ betreibe, ist die #Inktober Aktion. Jeden Oktober gibt es den Hashtag #Inktober auf z.b. Twitter, Instagram und Mastodon. Der Erfinder der Challenge heißt Jake Parker und hier findet ihr alle Infos auf seiner Webseite.

Alternative Promptlisten sind „Goretober“ (von „Gore“ (Splatter) – ein Horrorgenre) oder „Samhainwitchychallenge“ was eigentlich eine Foto-Challenge für Instagram ist, aber man kann es auch als Zeichenprompts benutzen. Hier noch „Kinktober“ Bei der Podcasting auf Deutsch Gruppe habe ich auch einen #Inktober Thread aufgmeacht, falls noch welche von Euch einsteigen wollen.

Was ich grade toll finde: Mastodon (49:00)

Mastodon ist ein Social Media Dienst ähnlich Twitter. Ganz lange schon gibt es GnuSocial als Alternative zu Twitter (quitter) und als Twitter immer nervigere Neuerungen eingeführt hat, hat der Programmierer Eugen Rochko aus Jena die Nase voll gehabt und ein an Tweetdeck angelehntes, auf GnuSocial basierendes soziales Netzwerk programmiert.

Mastodon ist dezentral, das heißt, es läuft auf vielen einzelnen, miteinander vernetzten Servern, auch wir, du und ich, könnten einen Mastodon Server betreiben. Diese einzelnen Mastodon-Server heißen Instanzen. Dass sie mit anderen vernetzt sind, nennt sich „föderiert sein“, es gibt also eine Förderation von Instanzen. Das können alle kostenfrei benutzen, weil Mastodon ausser dezentral auch Open Source ist.

Mastodon hat ein wenig das Image, dass es wie Twitter sei, „nur ohne Nazis“. Auf Mastodon sollten bessere Möglichkeiten bestehen, sich vor Hate Speech und Online-Belästigung zu schützen. Eugen Rochko hat z.B. für seine Instanz strengere Regeln gegen Hate Speech aufgestellt, als es sie bei Twitter oder Facebook gibt. Das hat viele linke, feministische und queere Menschen zu Mastodon gezogen. Inzwischen gibt es viele explizit linke, feministische, anarchistische und queere Instanzen, die zum Teil nur mit anderen Instanzen, die streng gegen Hate Speech vorgehen, föderieren.

Im April 2017 ist die Zahl von Mastodon-Benutzenden von 40.000 auf 650 000 hochgeschossen, danach ist es wieder merklich abgeflaut, aber insgesamt gefällt mir Mastodon gut, und hier findet ihr mehr Informationen – hauptsächlich Texte, die Trashqueen als Einführung über Mastodon geschrieben hat:

  1. Mastodon: Sicher und Privat im sozialen Netzwerk 
  2. Mastodon: oh, the possibilities! (auf englisch) 
  3. Mastodon: the good, the bad, and the ugly 
  4. Die Serverwahl ist politisch 

Teechen (55:30)

Ich trinke gerade den aromatisierten Rosentee von Müller, den ich zur Zeit sehr lecker finde.

 

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Episode 143: Zurück aus Schweden

Heute geht es um das Berlin Knits Yarnfestival, fertige und endlich begonnene Projekte, den Oberteile-Knitalong und den #herbstflauschKAL, es gibt Rückblicke auf die Tour de Fleece 2017 und die Dänemark- und Schweden-Radtour, von der ich eben zurückgekehrt bin.

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Die Shownotes

Housekeeping (00:00)

Erst mal vielen Dank für Kommentare und Rückmeldungen zur letzten Episode! Leider hat es im August nicht gereicht, zeitlich – vor dem Urlaub war doch noch zu viel zu regeln.

Es gibt einen Event in naher Zukunft, das Berlin Knits Yarnfestival – weil ich sowieso in Berlin wohne, werde ich hin gehen und würde mich freuen, einige von euch zu treffen. Wir können uns da entspannt hinsetzen und bei einem Getränk stricken und schnacken. Gerne melden, z.B. im Thread „Der Yeti unterwegs“ 

Stricken (03:48)

Ich habe den Fancy-Mee Summer KAL mitgemacht, und das Tuch hat viel Spaß gemacht und ist jetzt fertig. Sabine – fritzi01 – hat das Tuch designet und es ist kostenlos auf Ravelry herunterladbar!  Ich hab es aus handgesponnenem Garn gestrickt, beide Garne waren aus fiberspace.de Fasern gesponnen. Ich habe es jetzt „softgeblockt“, also nur naß gemacht und in Form gezupft, zum liegend trocknen. Lacetücher blocke ich stärker, aber Tücher auf kraus rechts-Basis nicht unbedingt. Leider hatte ich von deinem einen Garn nicht die vorgeschlagene Menge, aber ich habe den letzten Beam Stich Musterteil verkleinert gestrickt, und dann hat alles irgendwie gereicht. Das Originaltuch wurde aus Leinen gestrickt, als Sommertuch, aber viele haben es mit Wolle gestrickt und das sieht auch gut aus..

*Happy Music*

Ich habe endlich, endlich, endlich mein Oberteil angefangen zu stricken, das ich seit über einem Jahr vor mir her geschoben hatte. In der QFFK ravelry-Gruppe gibt es gerade einen #HerbstflauschKAL, wo man sich ein Muster aus einem ravelry-Bundle aussuchen und das stricken kann. Ich bin verliebt in den Driftwood Pulli (ein freies Muster von Isabell Krämer). Allerdings will ich das Garn benutzen, was ich für den Tempest Sweater von Ann Weaver vorgesehen hatte. Es ist die BFL Base von Dye For Yarn. Ich habe nur zwei Stränge, die ich mit 2 Wollmeisen ergänze, damit es für einen Pullover reicht. Das erfordert Umrechnen und ich habe ein wenig Bammel, aber es wird schon gut gehen. Mir geistert oft ein Zitat im Kopf herum, das ich mal in einem Podcast von Jinx gehört hatte: „das Dümmste, was man machen kann, ist, sich ein Kleidungsstück zu stricken, das nicht passt“ – leider fällt mir dieses Zitat immer wieder auf den Kopf, weil ich es regelmässig nicht hin kriege, mir ein Stück zu stricken, was genau passt. Ich muss mich von diesem Zitat lösen, sonst krieg ich nie was angeschlagen, weil ich dann immer das Gefühl habe, ich darf mich nicht verstricken.. das mag vielleicht nicht an meiner Dummheit liegen, sondern an Faulheit, vorher alles ins Kleinste auszurechnen, bis ich sicher bin, dass es auf jeden Fall perfekt wird.

Neulich bei Moni im Fiberthermometer gehört: Sie hat aus einem Hauptstadtfarbe Einhornpups die „Scatterby“ Socken gestrickt, und ich und Sara haben das zufällig auch gemacht. Nur, bei mir sah das Scatterby Muster aus, Zitat Sara: „Als hättest du gerade erst stricken gelernt“ – lol

Auf Eis gelegt sind die „Rocks and Rivers“ Socken, schon seit längerem habe ich daran nichts gestrickt, auch die CookieA Socken „Sam“ haben seit Monaten keinen Fortschritt gesehen.

Spinnen (25:20)

Hier kommt mein verspäteter Rückblick auf die Tour de Fleece 2017: Es war eine gemütliche, schöne TDF. Leider verbrachte ich sie zum Großteil im Bett, da mich eine ziemliche Grippe umgehauen hat und Schlompfine den Captainhut allein auf hatte. Dank des schnellen Spinnrads zuhause habe ich dann noch 4 Stränge 3fädige Wolle-Seide-Mischung gesponnen, die ich schon seit 2009 oder 2008 in meinem Faserstash hatte. Danke auch an Swirya fürs organisieren der Verlosung!

Urlaubsrückblick (29:20)

Es fing schon damit an, dass unser Zug nach Rostock zu unserer Fähre kaputt ging und abgeschleppt werden musste, wodurch wir sämtliche relevante Fähren verpassten und spontan beschlossen, mit dem Fahrrad nach Rostock zu fahren. Es waren ja „nur“ noch 100km. Die Kanustation in Bützow war voll nett und entspannt. Am Tag danach sind wir dann noch eine Stunde mit dem Zug nach Rostock gefahren, der war auch recht leer und ging nicht kaputt. Der Radweg Berlin-Kopenhagen war leider an einer Stelle so schlecht ausgeschildert, dass wir mehrere Leute fragen mussten. Wir wurden dann am Ende mit den Rädern über eine autobahnartige Landstrasse geschickt. Auf der wurden wir von mehreren Autofahrenden angehupt, angeschrien und für verrückt erklärt, wieso wir mit den Rädern auf dieser Strasse überhaupt seien. Wenn ich eine andere Möglichkeit gesehen hätte, dann wäre ich weiß Göddin nicht dort gewesen! Die Lösung war dann, wie wir hinterher erfuhren: Wir hätten der Beschilderung zum Bus-Shuttle nach Warnemünde folgen müssen, obwohl wir gar nicht zum Bus-Shuttle und auch nicht nach Warnemünde wollten. Naja.

In Gedser angekommen, ging der entspannte Teil los: In Dänemark radeln ist so schön, und Wetter spielte auch mit. Wir zelteten auf wunderschönen Naturlagerplätzen (Bei udinaturen.dk gibt es eine interaktive Karte) und mussten deswegen fürs Übernachten gar nichts bezahlen. Leider mussten wir in Dänemark das Tretlager meines Lebensgefährten austauschen lassen, weil die Aussage der Mechanikerin „so lange es nicht knackt, geht’s schon noch“ völliger Humbug war. Wir bekamen einen Termin in einer Kopenhagener Werkstatt, die das Tretlager in wenigen Stunden austauschte, aber das hin zu organisieren, war etwas kitzlig. Ausserdem ging meine Zip-Off-Hose kaputt, im Gesäßbereich wurde alles fadenscheinig und löchrig, Reparatur mit Reisenähzeug half einfach nicht. Somit habe ich mir in Kopenhagen die „Haltbarste Hose, die ihr habt“ in einem Outdoorladen gekauft.. es wurde eine Fjällräven Hose aus diesem G-1000-Stoff, die nicht billig war. Mal sehen, wie lange die durch hält.

In Kopenhagen Fahrrad zu fahren, war eine unglaubliche Freude, alles war auf Fahrräder ausgerichtet, es gab überall grüne Welle für Fahrräder, die besten Radwege, keinerlei Bedrohung durch Autofahrende, keine gegenseitige Störung von Fuss- und Radverkehr, ich war einfach die ganze Zeit im Flow.

In Schweden war dann wieder ein Kulturschock: Die Leute fuhren viel schneller und viel rücksichtloser als in Dänemark Auto. Schneller bedeutet, dass man einen ständigen akustischen Streß hat, wenn der Radweg an der Strasse oder auf der Strasse entlang führt. Es ist unglaublich, wie viel lauter und anstrengender schnell fahrende Autos sind. Das kannte ich aus Dänemark gar nicht. Wir mussten uns irgendwann Abstandhalter basteln, aus Stöcken und Fähnchen, denn wir sind auf Landstrassen ständig geschnitten und zu eng überholt worden, ich war irgendwann dauergestreßt und mein Freund bekam sogar ein leichtes Verkehrstrauma weg. Aber dann, mit den Abstandhaltern, ging alles ungefährlicher vonstatten.

Die Natur in Schweden war atemberaubend schön. Stille Seen und vor allem generell ziemliche Einsamkeit und Ruhe. (Wenn man sich von Straßen fern hält). Leider hat das zunächst mit dem Jedermannsrecht nicht so gut geklappt, weil in Skåne fast alles abgezäunt war, man nicht auf die Flächen kam, und oft auch nicht ungefährliche Tiere wie Bullen auf den Weisen rumliefen. Einmal sind wir auf einem Campingplatz abgestiegen, und das war tierisch teuer und hat uns gar nicht gefallen. Danach haben wir aber immer schnell sehr schöne Plätze gefunden! Einige Male sind wir auch an Shelterplätzen an Wanderrouten abgestiegen, einige findet man an folgenden Routen:

Die Karte, die wir benutzt haben, war das Bikeline-Tourbuch Südschweden. In Dänemark sind wir dank hervorragender Ausschilderung, ohne analoge Karte gefahren, und mussten nur ganz selten Google Maps befragen. Ich hatte auch die Maps.me App mit Offline-Karten dabei, aber leider gab sie am 1. Tag den Geist auf und funktionierte nur noch eingeschränkt.

Das war es für diesmal, und ich hoffe, ihr habt Spaß beim Anhören und wünsche euch bis zum nächsten Mal eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Episode 142: Tour de Fleece 2017

Heute geht es um fehlendes Strickmojo, die Tour de Fleece, einfaches Weben, eine einfache Methode, um Wasser zu entkeimen, mein neues Tattoo und was im Juni so los war bei mir.

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Shownotes

Housekeeping:

Ich bedanke mich für Diskussion und Kommentare zur letzten Episode und weil ich die Juni-Episode offenbar verschnarcht habe, plane ich im Juli zwei Episoden zu veröffentlichen.

Stricken (00:1:49)

Ich habe immer noch nicht mein Strickmojo wieder gefunden. Meine CookieA Socken liegen seit 2 Monaten rum und das Laminaria seit fast einem Jahr, dafür stricke ich an den „Rocks and Rivers“ Socken von Kate Knuff. Die sind mindless genug und ich stricke sie meistens auf dem 2x im Monat stattfindenden Stricktreff.

An dieser Stelle Gratulation an Fritzi01 – Sabine – zum Fancy Mee Design, es war wohl schon bei Ravelry „Hot right now“ und im Moment gibt es einen Summer KAL bei PaD in der Ravelry Gruppe.

Spinnen (00:05:40)

Die TDF 2017 läuft! Ich habe einen ziemlichen Kaltstart hingelegt, mit keinerlei Vorbereitung, aber mein Ziel ist am Tag mindestens 20 minuten zu Spinnen, und das habe ich bisher erreicht. Und ich war auch nicht die Einzige mit Kaltstart ;D

Es wird wieder eine Verlosung geben, Swirya hat dazu schon einen Thread aufgemacht!

Ich spinne einen Kammzug mit Leinen von Hauptstadtfarbe auf Spindeln und eine naturweiße Wolle-Seide-Mischung auf dem Spinnrad. Mein Tour Malheur war ein zerbrochenes Galileo Thermometer, welches meinen Kammzug in einer Alkohol-Öl-Mischung getränkt hat. Ich musste den 4 mal durchwaschen und konnte nicht gleich damit los spinnen. Ansonsten habe ich noch BFL in Braun von Wollinchen.

Am Montag und Dienstag habe ich Radtouren gemacht und dabei mit der Spindel gesponnen. Es ging auf den Mauerweg in Berlin und nach Heiligensee.  Ich habe bei den Radtouren zwei super Stoffläden in meiner direkten Nähe entdeckt, und das ist klasse.

Übrigens dürft ihr alle bei der Tour de Fleece crossposten!

Weben (00:20:00)

Ich webe noch an meinem „Stoff ohne Bestimmung“ und mache alles in einfacher Leinwandbindung ohne Muster. Das ist auch gerade das, was mir am besten gefällt. Einfach nur Farben kombinieren.

urbane Selbstversorgung (00:24:30)

Hier geht es um Wasserdesinfektion mit Sonnenstrahlen – SODIS genannt. Folgt einfach dem Link!

Was ich grade toll finde (00:31:00)

Ich habe mir ein Tattoo stechen lassen. Es passte einfach alles zusammen und sollte genau so sein. Es ist ein Fahrrad und ich habe die Vorlage selbst gezeichnet. Empfehlenswert: Heiko von Flashback Tattoo in Berlin Friedrichshain

Wir probieren Tattoo-Pflegezeug von Balea aus. Hier ist ein Produkttest in einem entsprechenden Blog dafür.

Juni-Rückblick – und sonst so (00:40:00)

Es war wieder unglaublich viel zu tun und ich war leicht überarbeitet. Unser Bäckereikollektiv ist von einer Anwaltskanzlei einer Großbäckerei abgemahnt worden, und das hat viel viel Nerven gekostet. Aber wir haben uns mit denen dann noch einigen können.

Ich war auf dem Dahme-Radweg unterwegs und das war klasse, dabei war ich auch auf der Fläming-Skate unterwegs.

Das wars auch im großen und ganzen.

Ich wünsche euch eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

 

 

 

Episode 141: Die Radtourepisode

Heute geht es ganz viel um Radtouren, aber auch um Strick-Mojo, die Tour de Fleece, Solarstrom selbst erzeugt, Hobo-Kocher, ein Update vom Bulletjournaling und „Überausgerüstet sein“.

Die Audiodatei könnt ihr hier herunterladen:

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Shownotes

Housekeeping

Es wird wohl weiter beim Monatsturnus bleiben, auch wenn ich zur Zeit das nicht konsistent schaffe.
Vielen Dank für euer Feedback zum letzten Mal, schön, dass euch das Spinn-Experiment so gefallen hat. Das andere erwähnte Experiment war zum Lace-Shawl stricken unter dem Hashtag #Traumschal – das ist aber glaube ich, etwas im Sande verlaufen.

Stricken (00:03:50)

Ich stricke gerade kaum, nicht weil ich aktiv keine Lust hätte, sondern weil ich einfach gerade die ganze Zeit mit anderen Dingen verdaddele.  Hatte an 14 Tagen 13 Tage gearbeitet und war zum Teil auch ganz schön streichfähig.

Theoretisch stricke ich:

Spinnen (00:12:25)

Die Tour de Fleece steht an und es kam die Frage auf, ob es wieder ein Team Yeti geben wird. (Das ist das Team aus der deutschsprachigen Strickpodcast-Community gewesen, dieses Jahr das Team der Gruppe „Podcasting auf deutsch“.)

Ich habe mich freiwillig gemeldet, dieses Jahr den Captainhut aufzusetzen.

Die diesjährige Tour läuft vom 1.-23. Juli und ich werde am 4. Juni die Threads erstellen und das Team offiziell anmelden, dann könnt ihr euch ebenfalls eintragen!

Wahrscheinlich wird das dieses Jahr dann keinen langwierigen Verlosungsstress geben, sondern wenn überhaupt, dann alles entspannt und mit maximal 5 Preisen.

Ich persönlich spinne dieses Jahr wohl auch im Berlin spinnt Team mit, weil das das lokale Team meines Spinntreffs ist, und dieses Jahr gibt es auch ein queerfeministisches TDF Team, hier ist dazu der Thread, den Jules im queerfeministischen Faserkombinat bei Ravelry aufgemacht hat. (ravelry-link, account erforderlich)

urbane Selbstversorgung (00:19:33)

Ich habe mir wie Zimt2Zicke ein Solarpanel gekauft! Es ist sehr klasse und ich bin zufrieden wie Bolle.

Es ist ein Anker Power Port Solar mit 12 Watt und 3 Panelen. Dazu habe ich jetzt noch eine Anker Powerbank mit 13000 mAh besorgt. Auf der Tour letzte Woche wurde mein Telefon davon in knapp 2 Stunden aufgeladen, vielleicht etwas mehr, ich habe es nicht gestoppt. Das Samsung Galaxy S3 von meinem Lebensgefährten kam mit den Stromschwankungen nicht klar und wurde eher entladen als geladen. Das mussten wir dann halt über die Powerbank laden. Dann war aber auch alles gut.

Übers Land #havelradweg #radtour #twi
Bild: Mein Fahrrad mit Gepäck und Solarpanel

Das Solarpanel hat pro Ausgang 5 Volt und 2,5 Ampere (maximum).

Ich hab die Hefte schön (00:28:31)

Bullet Journaling ist ein Ordnungs-Notizbuch-System, das Ryder Carroll entworfen hat – die Basics dazu gibt es auf www.bulletjournal.com. Ich verwende das System seit Oktober/November 2016 und damit ist das das System, wo ich am längsten dabei geblieben bin. Ich habe hier schon mal eine Episode zum Thema gemacht und hier gibt es eine coole Episode von Susanne vom Handgemacht Podcast zum Bullet Journaling. Ich bin damals durch Jules vom Spektralfaden Podcast dazu gekommen, das zu machen.

Was cool ist: Ich bin motiviert, mein Bujo zu führen, weil es Spaß macht, die Layouts selbst zu gestalten und es an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, und ich bin motiviert, meine Sachen auf die Reihe zu bekommen, dadurch dass es nett ist, die To-Do-Listen abzuhaken.

Was ich beim Bulletjournaling auch bemerke: Analog ist manches Mal wirklich besser. Gerade mit Abhaklisten-Apps habe ich meine liebe Not gehabt, sie nehmen einfach zuviel Zeit in Anspruch. Auch Tracker (wie z.B. Sport zu tracken bei Runtastic) dauern Ewigkeiten, deshalb finde ich da analoges Tracking perfekt.

Thema des Monats: Radtouren (00:37:09)

Das erste Mal habe ich dieses Jahr bei Temperaturen um den Gefrierpunkt gezeltet. Bei einem befreundeten Bio-Landwirtschafts-Kollektiv. Da hat mein Schlafsack zum 1. Mal die Gefrierpunkt-Bewährungsprobe bestanden.

Ich hatte dieses Jahr Sorgen gehabt, dass meine Knie-Arthrose schlimmer wird, da ich bei den ersten Kurztouren hinterher Knieschmerzen hatte. Aber zum Glück, toi toi toi, ist das inzwischen wieder besser geworden. Ich dachte schon, ich müsste meine Tagesstrecken runterschrauben (die ja ohnehin nicht so reichlich bemessen sind.)

Die zweite Tour ging durchs Ruppiner Seenland und die Rheinsberger Gegend, im April. Alles stand in Blüte und die Frühlingsblumen bedeckten den Waldboden, es war wunderschön. Wir übernachteten auf einem netten Campingplatz am See. 

Havelberg #havelradweg #radtour #twi
Bild: Die Stadt Havelberg bzw. deren „Havelvorland“ mit seinen schönen alten Gebäuden, von der Brücke über die Havel aus gesehen

Die dritte Tour dieses Jahr ging in Richtung Ketzin/Havel, aber ich kam dort gar nicht an, weil ich unterwegs einen Platz zum Zelten gefunden hatte. Ich hatte mir eine neue Luftmatratze gekauft, eine Exped Synmat 7 UL, die für den Rücken sehr bequem ist, aber halt auch nicht so warm wie die Thermarest-Iso-Matten. Auf dem Rückweg besuchte ich die Zelt- und Kanuausstellung von Globetrotter und vervollständigte meine Zeltsammlung mit einem MSR Hubba Hubba NX. Welches inzwischen seine „Gewitterprobe“ bestanden hat!

Danach war ich noch für eine Nacht am Biwakplatz an der Spree, wo es richtig schön war. Und letzte Woche bin ich mit meinem Lebensgefährten den Havelradweg von Oranienburg nach Wittenberge (ca. 300km) gefahren. Das Havelland ist wunderschön. Am Ende fuhren wir noch ein Stück auf dem Elberadweg, und jetzt hätte ich voll Lust, den zu fahren.

Grundsätzlich zum „Überausgerüstet sein“:

Man denkt immer, Deutschland ist doch ein dicht besiedeltes Land mit viel Infrastruktur und man müsste nicht so ausgerüstet sein, als würde man durch die Weiten der Mongolei reisen, wo man zwei Wochen keinem Menschen begegnet. Aber der Schein trügt da auch ein wenig.

Z.B. mit dem Solarpanel oder mit dem 10 Liter Wassersack: Wenn man nicht in Gaststätten einkehrt und in Pensionen oder auf Campingplätzen übernachtet, benötigt man oft Strom für 2 Tage und Wasser für 2 Tage (und die Nacht dazwischen). Zum Teil kommt man auf Radrouten durch dünn besiedelte Gegenden 2 Tage nur durch Dörfer wo es nicht mal in jedem eine Dorfkneipe gibt. Klar kann man wegen Trinkwasser die Leute über den Gartenzaun ansprechen, das habe ich öfter gemacht und die waren auch alle sehr nett. Einmal hab ich bei einer Jugendherberge gefragt, und die wollte zuerst dass ich mich als Tagesgast anmelde für 2 €, und am Ende habe ich für das Trinkwasser aus dem Hahn einen Euro gezahlt. Das habe ich auch gemacht um Müll zu vermeiden, sonst wären Einwegflaschen aus dem Edeka wohl billiger gewesen. Ich mag aber auch nicht so abhängig sein von der Gunst von Leuten. Deswegen gehe ich gerne genug Wasser auftanken, bevor ich z.b. über Nacht auf einem Biwakplatz gehe, und den nächsten Tag durch ein dünn besiedeltes Biosphären-Reservat, dann brauche ich mir jedenfalls keine Sorgen zu machen, dass ich zwischendurch Wasser beschaffen muss und wo.

Spül-Tip: Ich habe ein Outdoorwaschbecken, der „Sea to summit“ Kitchen Sink. Das ist ein Sack aus wasserdichtem Stoff, der selbst stehen kann wenn gefüllt, und ich finde das zum Abwaschen, Haare oder mal ein Shirt waschen sehr super. Seit einer Weile benutze ich als Abwaschhilfe zusammengebundenes oder zusammengeknülltes Gras (andere sagen, auch anderes Naturmaterial funktioniert gut). Damit gehen von den Töpfen und dem Geschirr alle Reste wunderbar ab und man spart sich sogar die Öko-Seife.

Neues Gadget: ein Hobo-Kocher – Es gibt Konservendosen-Kocher, die super effektiv mit herumliegenden Brennstoffen wie kleinen Ästen, Zweigen, trockenes Laub funktionieren. Ihren Namen haben diese Kocher von den Hobos, US-amerikanische Wanderarbeiter mit einer eigenen Subkultur. (Wikipedia Link auf englisch, da der deutschsprachige Artikel leider sehr kurz und nicht so inhaltsreich ist). Anstatt mir einen zu bauen, was ich zuerst wollte, hab ich im Outdoorladen eines Kiezes dann einen echt schicken gefunden, der in Tschechien hergestellt ist, und werde den demnächst ausprobieren.

Viel Spaß beim Hören, eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

Erreichbar bin ich unter urbanespinnstube (at) gmail.com und die Ravelry Gruppe „Podcasting auf deutsch“ findet ihr hier. 

Der RSS – Feed zum Abonnieren befindet sich unter: http://feeds.feedburner.com/distel

Episode 140: Die Handarbeitshausaufgabe aus der Hölle

Heute geht es um Podcasts an sich, das Leipziger Wolle-Fest, die Knitty Frühling 2017, Webprojekte, spinnen für den Mindestlohn, und wie ich einer Kochsendung verfallen bin.

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Shownotes

Housekeeping (00:00)

Ich habe mal bei Wikipedia nachgelesen, was eigentlich die Definition von Podcast bzw. Videopodcast ist. So richtig schlau bin ich daraus nicht geworden, aber interessant war: Podcast als Begriff gibt es seit 2004, der erste Videopodcast wurde 2005 gestartet. Davor gab es das Format zwar schon, es wurde aber „Audioblogging“ genannt. (Seit 2000)

Angela Merkel Videopodcastet seit 2006 jede Woche. Wusste ich auch nicht: Die Kanzlerin direkt. Barack Obama übrigens auch, obwohl ich nicht weiß, ob er’s jetzt immer noch tut.

Für neue Podcasts empfiehlt sich, neben ein paar technischen Sachen, die man auf die Kette kriegen muss, wirklich erstmal zu überlegen: Wie soll mein Podcast heißen, und was möchte ich dem Publikum präsentieren? Ich habe versucht, ein paar Ressourcen für neue Podcaster_innen zusammenzustellen, leider fand ich den guten Text nicht mehr, den ich damals, als ich angefangen habe, hilfreich fand. Aber gut, here we go:

  1. Podcasting for Beginners: The Complete Guide to Getting Started With Podcasts hier geht es um das Technische, aber auch ums Konzept und Drumherum, etwas, das wenige besprechen. Es geht um Dinge wie: Wie kann eine Struktur aussehen, der man folgen kann, wie oft nehme ich auf und wie lang sollten die Episoden sein.. etc.
  2. How to Podcast: A Beginners Guide To Podcasting – ein ganzes ebook von Colin Gray, etwas älter schon und nur für den Audiobereich geschrieben. Eher Technik und weniger konzeptuelles.
  3. Podcast „Der Lautsprecher“ zum Thema Sendungsplanung – obwohl Tim Pritlove und Co. hier erklären, wie man sich um die Shownotes kümmert, haben sie sich selber nicht um Shownotes für diese Episode gekümmert. Ich hatte noch keine Zeit, sie anzuhören, deswegen kann ich auch nicht sagen, was darin vorkommt. Tolle Wurst!

Gratuliere an Jessys Kreativtagebuch zum erfolgreich gestarteten Videopodcast- ich hab das in der Folge falsch gesagt, es sind noch keine 14 Folgen, aber immerhin schon 5.

Ausserdem erzähle ich ein wenig vom Wolle-Fest Leipzig und dem Team Yeti-Treffen. Danke an euch alle für das schöne Treffen! Bei Peter Locke von Wolle-Online habe ich mir eine Phang Spindel aus Birnenholz gekauft. Ausserdem habe ich mit Frieder Glatzer von Filzrausch.de über Wollfarben geredet. Gekauft habe ich mir NUR einen Strang Sockenwolle von Dibadu und zwei mit Pflanzenfarben gefärbte Sockengarne.

Eventhinweis: am 4. und 5. Oktober ist das Yarn Camp, ein Barcamp zum Thema Stricken in Frankfurt/Main. Leider habe ich zu spät aufgenommen, denn die zweite Ticketwelle war neulich am Sonntag, aber es gibt noch eine letzte Ticketwelle am 21.6., falls von euch welche Interesse haben.

Ausserdem bin ich jetzt auch auf Mastodon, das ist eine Art Alternative zu Twitter, das aber stärker gegen Hater vorgeht und dezentral organisiert ist. Ich bin momentan @distelfliege@mastodon.network

Stricken (20:13)

Was ich grade mache: Bei MMM2017 habe ich das Laminaria nicht geschafft, weiterzustricken. Ausserdem habe ich den Swallowtail nicht angeschlagen. Dafür ist das Aurinko fertig gestrickt und die Socken „Brüsseler Spitze“ sind auch fertig. (Stephanie van der Linden: Socken aus aller Welt). Angeschlagen habe ich „Sam“ Socken von CookieA aus dem Buch „Sock Innovation“.

Knitty: 

  • Die Titelmütze von Sabrina Schuhmacher ist toll.
  • Stripodot Socken – for real? Wieso stricke ich Colorwork, wenn es hinterher so aussieht, als wäre die Socke einfarbig? Verhältnis von Aufwand zu Ergebnis ist schlecht! (Das erinnert mich an die Handarbeitsaufgabe meiner Nichte, die absolut aus der Hölle ist)
  • „Bright Stairs“ ist ein Muster von Vithard, der „The Prince of Knitting“ genannt wird und Juror bei einer Strick-Fernsehshow (das gibt es??!?) namens „The Great Knit Off“ ist.
  • Checkered Raglan: Leider wieder so ein Pulli, wo der Ausschnitt einfach so weit ist, dass man obenrum nackig ist, und wenn mir so warm ist, dass ich das möchte, trage ich im allgemeinen keinen Pulli.
  • Recital: Die Vorderseite ist quer gestrickt und die Rückseite von unten nach oben. Interessante Konstruktion.
  • Blurred Lines wurde von LA’s schnellster Strickerin, Krista Ann, für eine TV-Show entworfen. Sie hat das Muster dann bei der Knitty eingereicht.

Insgesamt reißt mich nichts vom Hocker bis auf die Titelmütze. Dafür könnte ich das Garn vom Faser-Sockenwoll-Adventskalender verwenden!

Weben (31:20)

Mein Webrahmen lag jetzt über ein Jahr unter dem Schrank. Ich habe mir für meinen No-Name-Rahmen Kromski Zubehör bestellt, nämlich feinere Kämme und Halterungen für die Kämme. Als ich die Haltungen anbringen wollte, stellte ich fest: Es passt ohne Modifikationen, ich konnte sofort alles einfach anschrauben! Jetzt habe ich bespannt mit Kromski Kämmen auf einem Nicht-Kromski-Rahmen. Cool!

Ich verwendete die Warping Peg Methode, die Tim Horchler hier erklärt (Youtube Video)  – es geht aber auch mit Warping Board, ich habe mir selbst eins auf der Rückseite meines Webrahmens gebaut.

Spinnen (42:00)

Ich und Jules vom Spektralfadenpodcast haben ein Experiment gemacht – wir wollten rausfinden, ob wir ein Garn spinnen können, das 35 Euro kostet, und für das Spinnen auf den gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland kommen.

Ich habe 300m zweifädiges Garn herausbekommen mit dem Schacht Reeves in der Übersetzung 30:1 gesponnen. Die Materialkosten von 4 Euro waren schon inklusive, ich habe Merinowolle naturfarben verarbeitet.

Der Hashtag zum nachlesen auf Instagram und Twitter ist #35eurowolle

Es gibt einen Videokurs von Abby Franquemont „Get more spun: Spinning for Sale“ 

Was ich grade toll finde (51:30)

Ich schaue grade die Reality Show „Hell’s Kitchen“ mit Gordon Ramsay. Das ist eine Kochsendung, wo professionelle Köch_innen sich um einen Chefkochposten bewerben, und in einem Wettbewerb immer mehr Leute ausgesiebt werden, bis die beste Person übrig bleibt. Ramsay ist eine kontroverse Persönlichkeit, und definitiv auch ein Arschloch, aber in mir bringt der einfach so die Liebe und Leidenschaft fürs Handwerk wieder so raus. Weil das hat er definitiv. Und ich auch, ich bin ja von Beruf Bäckerin.

Politschwafel (59:00)

Im Moment läuft eine Urgent Action von Amnesty International zur Situation von schwulen Männern in Tschetschenien, wie ihr vielleicht erfahren habt, ist dort eine Verfolgungswelle im Gang und viele müssen aus dem Land fliehen. Die UA läuft noch bis Mitte Mai, und es wäre gut, wenn sich möglichst Viele bis dahin daran beteiligen.

Urgent Action Tschetschenien – LGBT entführt und getötet – Russische Föderation

Teechen (1:00:31)

Ich trinke gerade vom Lidl „Darjeeling Bio“ Schwarztee in Beuteln. Ganz einfach, aber schmeckt!

Viel Spaß beim Hören, eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!

 

Episode 139: Wurst mit Perlen

Heute geht es um das, was ich grade stricke, Sockensurgery, das Leipziger Wolle-Fest, die richtige Stulpengrösse, mulesingfreie Fasern, Buchbinden, Bullet Journaling, Metal, und Selfcare mit Yoga, Ernährung und so Dinge.

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Shownotes:

Housekeeping (0:00)
  • Die Gewinne sind verschickt und angekommen, für den Faserverzückten Jahresrückblick. Yay!
  • Es gibt neue Podcasts, einige habe ich auch verpasst. Im Audiobereich sind da das Buntwerk und Janis‘ Podcast „Aus dem Rahmen gefallen„. (beide Links führen zu der Ravelry Gruppe „Podcasting auf Deutsch“) Bei Videos komme ich leider nicht hinterher. Wie die Crew von Heiter Scheitern bemerkte, sind Videos der neue heiße Scheiß – veraltet das Audiopodcastformat?
  • Ich bedanke mich bei Tini, die podcastmässig und moderationsmässig pausieren muss, für das viele tolle Engagement und den hoffentlich bald wieder auferstehenden Zwillingsnadel Podcast bis hierhin. Und bei allen für die Kommentare zu meiner letzten Episode!
  • Der Event Leipziger Wolle-Fest kommt näher! Wir treffen uns am Samstag, den 11.3. am Team-Yeti-Tisch, den ihr an einem gelbgrünen Wimpel mit „Team Yeti“ Aufschrift erkennt, zum quatschen und Shoppingbeute rumzeigen.
Stricken (7:35)
Spinnen (20:32)
  • Mein zusammengezwirntes Garn kam ganz gut an. Ich hoffe, dass es auch weiterhin damit klappt mit dem Stricken und dem fertigen Stück.
  • meine uralte Liste zum Mulesing (Wikipedia Link, es sind keine Bilder im Artikel) ist leider verschütt, aber ich glaube, heute wäre die nicht mehr aktuell, da erfreulicherweise viel mehr Dealer_innen auf sowas achten. Ihr bekommt an mehr Ecken mulesingfreie Fasern und Garne. Eine hochfeine Merino ohne Mulesing und handgefärbt ist z.B. Malabrigo Nube. Dafür wird südamerikanische Merinowolle verwendet. Mulesingfreies Merino gibts auch bei World of Wool (UK) 
Der Yeti macht die Hefte schön (23:47)
  • Buchbinden: Zur Methode von Victörtchen habe ich jetzt noch die Tutorials von Sea Lemon ausprobiert. Hier gibt es einen Blogpost von mir mit Links zu allen Tutorials. Aber Sea Lemons Cover-Anleitung gefiel mir super gut.
  • Das Buch „Buchbinden für Einsteiger“ habe ich von Jules vom Spektralfaden Podcast bekommen, da habe ich mich schon durch die Materialkunde geschmökert, sonst bin ich noch nicht zu viel gekommen.
  • Bullet Journaling: Ich bin in ein neues, selbst gebundenes Bullet Journal umgezogen! Yay! Mein altes ist nämlich jetzt voll. Ich muss sagen, inzwischen hat die „Schönmacherei“ zugeschlagen, obwohl es im Vergleich zu anderen bestimmt nicht „schön“ ist. Inspiriert wurde ich von den Videos „One Month in My Bullet Journal“ von Boho Berry.  (Link zur Youtube-Playlist)
  • In meiner Bubble machen gerade viele Bullet Journaling. Das ist super und ich will eure Sachen sehen! Sogar Elem von Knitters Uncensored macht Bullet Journaling. Ich folge ihm auf Instagram, hihi.
Selfcare 2017 (33:50)
  • ich habe seit Januar viel Yoga gemacht, mehr gekocht und meine Ernährung verbessert und Essenstagebuch geführt. Allerdings hat Anfang Februar wegen Arbeitsstress mein Selfcare Programm etwas gelitten. Ernährungstagebuch habe ich aufgehört, bzw. wenn, mache ich es im Bullet Journal und nicht mehr online.
  • Ich habe mir beim Lidl einen Hochleistungsmixer gekauft, der ist sehr laut, aber funzt. Ich mache mir viele leckere Smoothies. Statt z.b. Mandelmilch oder Cashewmilch etc kann ich da einfach Mandeln und Wasser reingeben. Das ist cool!
  • Smoothie – Rezept: 1 Banane, 1 viertel Avocado, 1 kl. Handvoll Cashews, Wasser oder Kokoswasser, Msp Zimt, eine kl. Handvoll Spinat. creeemiiiig!
Was ich grade toll finde (40:20)
  • Ich finde mal wieder Metal toll. War auf einem Konzert von Kreator + Sepultura, davor spielten noch Aborted und Soilwork. Hat mir alles sehr gefallen, wobei ich einfach kein Sepultura Fan werde. Irgendwas an Sepultura ist nicht meins. Wobei der Sänger, Derrick Green, einer der wenigen schwarzen Metalvokalisten ist und auch auf der Bühne sehr sympathisch. Kreator sind sowieso sehr sympathisch, Mille, der Sänger, hat auf dem neuen Album einen Song gegen Homofeindlichkeit geschrieben, als Reaktion auf das Pulse-Massaker von Orlando. Der Großteil der Szene ist halt mackerig dominiert und sehr wenige Musiker sind z.b. out als schwul. (Es gibt eigentlich nur zwei). Gut, dass sich da mal eine Band klar positioniert.
  • Ich habe auf Twitter ein Spiel mit Leuten gespielt, das sich #twittermetalalphabet nennt, es ist eigentlich nur ein Brainstorm zu Metalbands zu jedem Buchstaben des Alphabets. Der Hashtag war kurzzeitig in den Deutschland Trends und auf einmal hatte ich alle Hände voll zu tun als Spielleiterin. War sehr lustig. :)
Teechen und Outro (45:31)
  • der heutige Tee ist „charmante Cassis“ von Pukka Tee. Das ist der erste Johannisbeertee, den ich wirklich abgerundet finde und den ich richtig mag.

Basics:

Episode 138: Verlosung und Kassensturz beim Stash

Heute mache ich die Verlosung zum faserverzückten Jahresrückblick, rede über Stulpen, MMM2017 und Ravelry-Garnvorschläge, vom verzwirnen von gekauften Garnen, Bullet Journaling, Buchbinden, Kalt duschen, Yoga mit Adriene und von meinem neuen gebrauchten Macbook.

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Shownotes

Housekeeping:

Ich bin gerade etwas eingeschränkt in meinen Handfertigkeiten, da ich am Samstag bouldern war und mir dabei die Unterarme überlastet habe. Es hat aber auch so Spaß gemacht! Pferdesalbe und Unterarmbäder in schön warmem Wasser haben es sehr viel besser gemacht. Wo wir schon mal beim Bouldern sind: Schaut euch dieses Video an, wo Lynn Hill Midnight Lightning klettert.

Danke an Heike0307, MatronaLupus, Emilshaus, Schlompfine, Sprutz und DamnedSnob fürs Feedback zur letzten Episode!

Zur Verlosung zum Faserverzückten Jahresrückblick:

Gewonnen hat die Nr. 18 von 22 Teilnehmenden: Frau Leo! Herzlichen Glückwunsch!

Stricken (00:07:37)

Ich mache die MMM 2017 Aktion mit, die Tini und Heike0307 auf Ravelry betreuen. Meine Ziele für Januar waren: Handschuhe zu Ende stricken, den Stash durchsehen und alles einpflegen. Bis auf das Einpflegen habe ich auch alles geschafft, juhu!

Ich habe meine Bude geputzt und den ganzen Stash auf dem Boden ausgelegt. Er ist wirklich so toll, ich würde am liebsten sofort alles verstricken!  Zum Glück habe ich überhaupt keine Mottenprobleme feststellen können.

Ich habe noch Beinstulpen angefangen, weil ich meine grade verlegt habe und ausserdem ein schönes Muster gequeued hatte: Die „Some Cloudy Day“ von Tiny Owl Knits. Dabei ist mir aufgefallen, dass es auf der Musterseite bei Ravelry einen Punkt gibt „In my stash“ und dahinter werden Garne vorgeschlagen, die ich gestashed habe, und aus denen Andere diese Stulpen gemacht haben. Sehr praktisch! Bei mir allerdings nicht so hilfreich, weil ich ausser Sockenwolle fast nur noch Handgesponnenes habe und ich das nicht in diesen Vorschlägen mit einfließt.

Spinnen (00:16:41)

Ich habe gezwirntes Industriegarn für Janis vom „Aus dem Rahmen gefallen“ Podcast nochmal mit sich selbst verzwirnt, um es dicker zu machen. Dann entsteht ein Cabled/Cablé Garn.

Der Yeti macht die Hefte schön (00:20:49)

Ich habe ja schon in der letzten Episode übers Buchbinden geredet. Jetzt habe ich nochmal von Ryuu den Tip bekommen, mir die Videos von Sea Lemon anzusehen, hier findet ihr ihren Youtube Kanal. Sea Lemon hat sehr viele Buchbinde-Tutorials.

Zum Bullet Journaling: Ich bin mit dem System immer noch so zufrieden, weil es das erste System ist, was für mich funktioniert.  Inzwischen merke ich, was für mich funktioniert und was nicht. Zum Beispiel habe ich mit einem Gratitude Log herumexperimentiert, aber ich stellte fest, ungefähr nach 10-12 Tagen führe ich es nicht mehr weiter, da schreite ich im Monat voran und gehe nicht mehr zurück zu meinem Gratitude Log.

Auch das Kalendermodul (Monthly Log) benutze ich kaum, ich schreibe es mir aber trotzdem ein, weil die monatliche To-Do-Liste finde ich ja dennoch gut. Überhaupt sind Todo-Listen das Kernstück meines Bujo. Auch Collections finde ich ganz praktisch.

Ausserdem mag ich Tracker. Ich tracke mein Yoga und noch etwas, zu dem ich jetzt komme:

Was ich grade toll finde (00:26:38)

Kalt duschen. Ja, echt. Drauf kam ich durch mein Yoga-Portal, die Inhaberin war so begeistert von Wim Hof. Ich bin von Wim Hof nicht so begeistert, und auch nicht von dem besserwisserischen Typen, der meint, am Tag 5 min. kalt zu duschen würde einen erfolgreich und besser machen. (Wim Hof bringt auch einiges an Sendungsbewußtsein mit)

Die Duscherei finde ich aber wirklich toll, weil sie für Immunsystem-Stärkung und für wunderbares körperliches Wohlbefinden sorgt. Ich mache es aber nicht so hart: Ich dusche erst warm, um mich zu waschen, und dann stelle ich das Wasser auf mittelkalt, also grad so dass es sich kalt anfühlt, um mich zu akklimatisieren, und dann auf maximal-kalt. Dann dusche ich so lange, wie der Körper es okay findet, und das sind normalerweise 30 Sekunden bis zu 1-2 Minuten. Danach fühle ich mich voll flauschig und wohlig.

Ausserdem mache ich gerade „Yoga with Adriene“ und ihr 30 Tage langes „Yoga Revolution“ Programm. Normalerweise mach ich eher mein Online-yoga wo ich für bezahlt habe, aber gerade ist mein Jahresabo zu Ende und so fange ich einfach nach dem Yoga Revolution Programm wieder damit an. Dann hab ich einen Monat zwischendrin für lau gehabt, das ist fein.

Und als drittes habe ich ein neues, gebrauchtes Macbook bekommen! Es lebe die Twittergemeinde. Leider habe ich auf dem Neuen, welches ich gleich zu Anfang fast geschrottet habe, kein richtiges Garageband mehr. Das neue Garageband hat keine Podcasting-Funktionalitäten mehr. Also nehme ich noch mit meinem alten Macbook auf.

Teechen und Outro (00:42:11)

Ich trinke gerade die Früchtetee Mischung „Melon Man“ aus meinem Lieblingsteeladen Bohea.

Dann wünsche ich Euch viel Spaß beim Hören, eine faserverzückte Zeit und Stricken ohne Tränen!